Wir sind nicht alle – es fehlen die Gefangenen!
Wie jeden letzten Freitag im Monat seid ihr herzlich zum Briefeschreibcafé ins malobeo eingeladen. Wir zeigen uns solidarisch mit Menschen im Knast, da wir überzeugt davon sind, dass Knast und Bestrafung nicht zu einer gerechteren und gewaltfreien Gesellschaft beitragen. Wir wollen eine Gesellschaft in der soziale Probleme bearbeitet anstatt weggesperrt werden. Menschen dürfen nicht kriminalisiert werden, weil sie arm, queer oder nicht weiß sind. Menschen dürfen nicht kriminalisiert werden, weil sie sich nicht den Normen des herrschenden Systems fügen oder aktiv gegen die Zerstörung und Ausbeutung im Kapitalismus kämpfen.
Lasst uns die gesellschaftliche Isolation, der Menschen im Knast ausgesetzt sind durchbrechen und Briefe und Karten an sie schreiben!
„What is a squat? A squat is a Home.“
The film tells the remarkable story of an anarchist collective from Wrocław called Hulajpole, who in 2019 occupied an abandoned villa that was slated for demolition. From a neglected building, they created an autonomous space – the Piotr Kropotkin Social House.
Built on the testimonies of collective members and archival footage, the film explores themes of justice, state power, capitalism, and housing policy in Poland.
What is it like to live differently – in a supportive, non-hierarchical environment based on mutual aid, solidarity, and freedom?
Like in Hulajpole.
Anlässlich des vierten Jahrestags der vollumfänglichen Invasion der Ukraine durch Russland wollen wir unseren Blick in dieser Sendung wieder auf die Ukraine richten.
Inhalt der Sendung ist ein Reisebericht von Aktivist*innen aus Dresden, welche sich im Oktober 2025 in der Ukraine befanden.
Hierbei wurden Interviews mit Menschen vor Ort geführt, die hier erstmals zu hören sind.
Der Beitrag wechselt zwischen englischer und deutscher Sprache.
Den ganzen Bericht der Reise mit Links zu den einzelnen Gruppen und Projekten findet ihr hier:
https://a-dresden.org/2025/12/23/begegnungen-mit-anarchistinnen-im-krieg-ein-ziemlich-langer-bericht-uber-unsere-solidaritatsreise-in-die-ukraine/
Am 13. Januar 2026 wird die Holocaustübelebende Jewgenia Besfamilnaja tot in ihrer Wohnung gefunden. Besfamilnaja bedeutet übersetzt ohneNamen. Als Kind entkam sie 1941 dem Massaker von Babyn Jar durch die Deutschen und wuchs später in einem Waisenhaus auf. Die systematischen russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Ukraine wurden ihr zum Verhängnis.
Bei all den Krisen und Kriegen ist es leicht Mitgefühl für einzelne zu verlieren, es sind Zahlen, Städte, Temperaturen, Drohneneinschläge, die wir jeden Tag mit halbem Ohr durch die Nachrichten hören. Die Ukraine mag sich für eine Deutsche Linke sehr weit weg anfühlen, Schicksale wie das von Jewgenia Besfamilnaja vielleicht einen kurzen Moment der Betroffenheit hervorrufen.
Einige von uns sind im Herbst letzten Jahres selbst in die Ukraine gereist. Wir haben viel gelernt, unser Blick auf viele Dinge hat sich verändert, Freundschaften konnten entstehen. Wir organisieren darum in der Woche vom 16.02 bis zum 24.02 eine Woche der Solidarität mit denen, die mittlerweile im vierten Jahr des russischen Angriffskrieges leben und kämpfen: Eine Woche der Solidarität mit dem Menschen in der Ukraine!
Wir wollen in dieser Woche mit Genoss*innen vor Ort sprechen, über lokale Organisierungen sprechen, das Antifa-Gym in Kiyv kennenlernen und mit einem Vortrag über über die Historie des russischen Imperialismus gemeinsam aus der Geschichte lernen! Am Freitag werden wir einen Film zeigen, über Anti-autoritäre Aktivist*innen, die sich entschieden haben mit der Waffe in der Hand zu kämpfen.
Am 24. Februar findet anlässlich des traurigen Jahrestags der russischen Großoffensive eine Demonstration in der Altstadt statt.
Solidarität mit dem Kampf für Freiheit in der Ukraine und überall auf der Welt wo Menschen sich gegen autoritäre und faschistische Unterdrückung erheben!
Dienstag, 17.02.2026 | 19:00
Soli Veranstaltung für Antifa-Gym in Kyjiw
Malobeo | Bilderausstellung | Auktion | Kwasbasierter Solidrink
@Malobeo, Kamenzer Str. 38, Dresden
Mittwoch, 18.02.2026 | 18:00
Kollektiv Tierbefreiung Dresden: They had no choice – Mensch und Tier im Krieg in der Ukraine
Tierbefreier*innen| Vortrag und Gespräch
@Hole of Fame, Königsbrücker Str. 39, Dresden
Donnerstag, 19.02.2026 | 18:00
Centuries of militarism of russian empire
OAG | 18:00 Küfa | 19:00 Veranstaltung (in Engl.)
@Malobeo, Kamenzer Str. 38, Dresden
Freitag, 20.02.2026 | 18:00
Film: Anti-authoritarians at war (EN) und Gespräch
ABC Dresden | Film und Diskussion in Englisch
@Hole of Fame, Königsbrücker Str. 39, Dresden
Dienstag, 24.02.2026 | 17 Uhr | Neumarkt, Frauenkirche
Demo in Solidarität mit den Menschen in der Ukraine
zum Jahrestag der Vollumfänglichen Invasion durch Russland
Im Anschluss veganer Borschtsch @Malobeo | 20 Uhr
Für einige Teile der autoritären Linken Russlands war der Mythos um die Sowjetunion stark im Antiimperialismus und im ständigen Kampf für die globale Revolution verwurzelt. Mehr als 30 Jahre nach dem Zusammenbruch des bolschewistischen Regimes können wir einen Blick auf die Geschichte dieser Formation werfen und darauf, wie sie die imperiale Politik des russischen Reiches vor der Revolution von 1917 fortsetzte. Wir werden auch den modernen russischen Staat betrachten, der sich trotz der Versprechen, den Kalten Krieg zu beenden, in einem permanenten Krieg und einer kontinuierlichen Militarisierung befindet.
Wir werden auch einen Blick auf die Reaktionen russischer anarchistischer, linker und liberaler Kreise auf die verschiedenen Kriege werfen, die vom letzten Diktator Russlands, Wladimir Putin, begonnen wurden, und darauf, warum der Krieg in der Ukraine dem Herrscher das Rückgrat brechen kann.
]]>Der Film befasst sich mit schwierigen Entscheidungen, der Organisation unter Beschuss und Solidarität, die über Grenzen hinausgeht.
SOLIDARITY COLLECTIVES ist ein Netzwerk von Freiwilligen und Aktivist*innen, die Menschen unterstützen, die vom Krieg in der Ukraine betroffen sind. SC leistet humanitäre Hilfe, stellt medizinische
Versorgung, Evakuierungshilfe, Schutzausrüstung und Logistik bereit. Ihre Arbeit basiert auf gegenseitiger Hilfe, horizontaler Organisation und internationaler Solidarität.
Der Film ist in englischer Sprache ohne Untertitel.
]]>„They had no choice“ – Mensch und Tier im Krieg in der Ukraine (Live-)Interview und Informationsabend zu Tieren im Krieg Es gibt Menschen die ihr Leben einsetzen, um das Leben anderer zu retten. Dabei zählt jedes Leben. Im Krieg ändert sich daran nichts. Es werden lediglich mehr Leben, die es zu retten gilt, und die Vorrausetzungen dafür verschlechtern sich. „They had no choice“ steht auf dem „Animals in War Memorial“ in London geschrieben. Es trifft auf viele Menschen im Krieg zu, aber auf alle Tiere.
Der inhaltliche Schwerpunkt des Abends soll auf der Situation der vom Krieg intensiv betroffenen Tierheime und der Rettung von Tieren von der Front in der Ukraine liegen. Ein Mensch der Tiere im Kriegsgebiet rettet wird wenn möglich für ein Live-Interview zugeschalten. Darüber hinaus wird es eine Einordnung zur aktuellen Lage in der Ukraine und die Möglichkeit zum Austausch zu menschlichen und nicht-menschlichen Tieren im Krieg geben.
Fragen zum Abend an [email protected] Das Interview ist auf Englisch. Übersetzung nach Möglichkeit.
Während der Veranstaltung werden Spenden für die Verbesserung der Leben im Krieg in der Ukraine gesammelt.
Es gibt kleine Snacks und Getränke an der Bar.
]]>Hallo friends. Wie manche von euch vielleicht schon mit bekommen haben, waren im Oktober letzten Jahres ein paar Aktivist*innen aus Dresden auf einer Reise durch die Ukraine. Hierbei wurde sich mit Gruppen, Kollektiven und Einzelpersonen vor Ort vernetzt und ausgetauscht, um zu erfahren, wie Aktivismus in Zeiten des Krieges weiter geht. Den ganzen Reisebericht gibt`s hier: https://a-dresden.org/2025/12/23/begegnungen-mit-anarchistinnen-im-krieg-ein-ziemlich-langer-bericht-uber-unsere-solidaritatsreise-in-die-ukraine/
In Kyiv wurde auch ein kleines Antifa-Gym besucht. Dieses bietet Muay-Thai und Kickbox trainings für Antifaschist*innen, Antiautoräre, Queere Menschen und alle anderen Personen die noch in der Stadt wohnen. Das besonders coole an diesem Gym: sie sind komplett selbstorganisiert und erheben nicht einmal Mitgliedsbeiträge, sondern finanzieren sich durch freiwillige Spenden.
Darüber hinaus stellen sie ihren Raum auch für Vorträge und andere Veranstaltungen zur Verfügung. Wir erlebten das Gym als einen sehr wichtigen Bezugspunkt für die anarchistische und antifaschistische Szene in Kyiv. Da aufgrund des Krieges immer wieder Leute aus unterschiedlichen Gründen die Stadt verlassen, gibt es gerade keine stabile Gruppe an Leuten, die für die Miete spenden können. Da der Raum trotzdem ca. 400€ im Monat kostet, befindet sich das Gym gerade in einer sehr schweren Situation. Um Aktiv zur Erhaltung des Raumes beizutragen wollen wir im malobeo eine Soli-Veranstaltung abhalten um Spenden für das Gym zu sammeln. Hierbei gibts:
Das ganze wird am 17.02.2026 im malobeo (Kamenzer Str. 36, 01099 Dresden) ab 19 Uhr statt finden. Davor, ab 16 Uhr, ist noch ein Kleidertausch im malobeo, kommt also auch gerne dort hin.
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Seit nun bereits vier Jahren widmen wir die erste Sendung des Jahres der Erinnerung an die Menschen, die im Vorjahr in Haft, Gewahrsam oder durch Polizeigewalt getötet wurden. Gemeinsam sprechen wir über unsere Motivation, darüber, was sich verändert hat und warum es so wichtig ist, über tödliche Polizeigewalt zu sprechen, ein Thema, das in Deutschland nach wie vor kaum öffentlich verhandelt wird.
Inhalt:
Links:
Eigene Sendungen:
Musik:
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