AMCON Software GmbH https://amcon.de/ Wed, 04 Mar 2026 18:36:53 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 https://amcon.de/wp-content/uploads/2025/06/AMCON_Dreieck_2022_RGB_512px.svg AMCON Software GmbH https://amcon.de/ 32 32 Vertrieb bei AMCON: Wo digitale Mobilität beginnt und Beziehungen den Unterschied machen https://amcon.de/vertrieb-bei-amcon-wo-digitale-mobilitaet-beginnt-und-beziehungen-den-unterschied-machen/ Mon, 16 Feb 2026 11:04:42 +0000 https://amcon.de/?p=19172 Vertriebsmitarbeiter bei AMCON: Eine Rolle, die weit über klassische Verkaufsgespräche hinausgeht und die Zukunft des öffentlichen Verkehrs aktiv mitgestaltet.

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Wer sich mit moderner Mobilität beschäftigt, stößt schnell auf Themen wie Ticketing, Echtzeitdaten oder digitale Plattformen. Doch bevor eine Stadt ihre Busflotte modernisiert oder ein Verkehrsunternehmen neue Software einführt, passiert etwas Grundlegendes: Menschen sprechen miteinander, tauschen sich aus, entwickeln Ideen und finden gemeinsam Lösungen.

Genau an dieser Stelle beginnt die Arbeit eines Vertriebsmitarbeiters bei AMCON. Es ist eine Rolle, die weit über klassische Verkaufsgespräche hinausgeht und die Zukunft des öffentlichen Verkehrs aktiv mitgestaltet.

Eine Aufgabe, die Märkte bewegt und Vertrauen schafft

Der Vertrieb bei AMCON ist ein zentraler Bestandteil im Unternehmen. Er sorgt dafür, dass neue Kunden gewonnen werden und bestehende Partnerschaften wachsen. Dabei geht es nicht nur um Aufträge, sondern um langfristige Beziehungen.

Die AMCON Lösungen von Ticketing über SmartBus bis zu Analytics und DataHub, sind komplex und vielseitig. Sie müssen verstanden, erklärt und gemeinsam mit den Kunden sinnvoll eingesetzt werden. Vertriebsmitarbeiter begleiten Verkehrsunternehmen, Städte und Verbünde auf ihrem Weg in die digitale Transformation und helfen ihnen, die passenden Bausteine für ihre Anforderungen zu finden.

Ein Arbeitsalltag voller Abwechslung

Der Alltag im Vertrieb ist lebendig und vielfältig. Ein Termin bei einem Verkehrsunternehmen, das seine Fahrzeuge modernisieren möchte, kann am Vormittag anstehen. Am Nachmittag folgt vielleicht ein Gespräch mit einer Stadt, die überlegt, wie sie Ticketing, eTicketing und Datenanalyse sinnvoll miteinander verbinden kann.

Zwischendurch werden Anfragen beantwortet, Markttrends analysiert oder Ausschreibungen vorbereitet. Auch Messen, Kongresse und Branchentreffen gehören dazu, denn dort zeigt AMCON, wie digitale Mobilität von morgen aussehen kann.Diese Mischung aus Beratung, Analyse, Präsentation und Austausch macht diese Position besonders spannend.

Verantwortung, die Gestaltungsspielraum bietet

Vertriebsmitarbeiter tragen Verantwortung für stabile Kundenbeziehungen und für die professionelle Wahrnehmung von AMCON am Markt. Sie erkennen frühzeitig Chancen, entwickeln Strategien und entscheiden selbst, welche Kontakte Priorität haben.

Ein Vertriebsmitarbeiter hat bei AMCON viel Freiraum für eigene Ideen und eine selbstständige Arbeitsweise. Gleichzeitig arbeitet er eng mit dem Team zusammen, denn erfolgreiche Projekte entstehen nur, wenn Vertrieb, Marketing, Produktmanagement und Entwicklung gemeinsam an einem Strang ziehen.

Warum diese Position Sinn stiftet

Wer im Vertrieb bei AMCON arbeitet, sieht unmittelbar, was die eigene Arbeit bewirkt. Wenn ein Verkehrsunternehmen effizienter wird, wenn Fahrgäste einfacher Tickets kaufen können oder wenn Daten helfen, den ÖPNV nachhaltiger zu gestalten, dann ist das ein Ergebnis, an dem der Vertrieb maßgeblich beteiligt ist.

Es ist eine Aufgabe, die nicht nur wirtschaftliche Ziele verfolgt, sondern einen echten Beitrag zur Weiterentwicklung der Mobilität leistet.

Welche Fähigkeiten hilfreich sind und welche Haltung zählt

Ein betriebswirtschaftliches oder technisches Studium ist hilfreich, ebenso Erfahrung im Vertrieb erklärungsbedürftiger Produkte. Ein gutes Verständnis für IT-Zusammenhänge erleichtert den Einstieg.

Mindestens genauso wichtig sind Neugier, Kommunikationsstärke und Freude am Umgang mit Menschen. Wer gerne zuhört, komplexe Themen verständlich macht und Verantwortung übernimmt, findet im Vertrieb bei AMCON ein Umfeld, das diese Stärken fördert.

Fazit: Ein Beruf für Menschen, die Zukunft gestalten möchten

Der Vertrieb bei AMCON ist ideal für Menschen, die gerne beraten, vernetzen und gestalten. Er verbindet technische Innovation mit menschlicher Nähe und zeigt, wie wichtig Beziehungen in einer digitalisierten Welt bleiben.

Wer sich für Mobilität, Digitalisierung und echte Zusammenarbeit begeistert, findet hier nicht nur einen Beruf, sondern eine Aufgabe mit Wirkung.

Du möchtest mehr darüber erfahren, wie der Vertrieb bei AMCON arbeitet und welchen Beitrag er zur digitalen Mobilität leistet? Oder kannst dir vorstellen, selbst in diesem Bereich aktiv zu werden und Verkehrsunternehmen auf ihrem Weg in die Zukunft zu begleiten?

Dann lohnt sich ein Blick in unsere aktuellen Stellenangebote. Dort findest du weitere Einblicke in unsere Arbeitsweise und in die Menschen, die AMCON ausmachen. Wir freuen uns darauf, dich vielleicht schon bald persönlich kennenzulernen.

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Kundenbetreuung bei AMCON: Verbindung von Technik, Kommunikation und Verantwortung https://amcon.de/kundenbetreuung-bei-amcon-verbindung-von-technik-kommunikation-und-verantwortung/ Thu, 30 Oct 2025 08:03:01 +0000 https://amcon.de/?p=18010 Entdecke das Berufsbild der Kundenbetreuung bei AMCON. Erfahre, wie technisches Know-how, Kommunikation und Serviceorientierung zusammenwirken, um digitale Lösungen im öffentlichen Verkehr erfolgreich zu betreuen.

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Die Digitalisierung im öffentlichen Verkehr ist ein dynamisches Feld, das weit über die reine Softwareentwicklung hinausgeht. Damit unsere Lösungen im Alltag zuverlässig funktionieren, braucht es Menschen mit Überblick, die technische Zusammenhänge verstehen und mit unseren Kunden auf Augenhöhe kommunizieren. In der Kundenbetreuung bei AMCON trifft technisches Verständnis auf Serviceorientierung mit dem Ziel, nachhaltige Unterstützung und echte Partnerschaft zu schaffen.

Was die Kundenbetreuung bei AMCON ausmacht

Im Mittelpunkt steht der direkte Kontakt zu unseren Bestandskunden. Technische Anfragen werden strukturiert aufgenommen, analysiert und nach ihrer Dringlichkeit eingeordnet. Dabei geht es nicht nur um schnelle Hilfe, sondern um eine transparente und nachvollziehbare Begleitung des gesamten Lösungsprozesses. Jeder Schritt wird dokumentiert, sodass auch wiederkehrende Anliegen effizient bearbeitet werden können.

Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit ist die Pflege und Weiterentwicklung unserer technischen Kundendokumentation. Sie bildet die Grundlage für eine nachhaltige Betreuung und ermöglicht es, komplexe Sachverhalte verständlich aufzubereiten. Wer bei AMCON in der Kundenbetreuung arbeitet, sorgt dafür, dass unsere Softwarelösungen optimal genutzt werden und trägt aktiv zur Weiterentwicklung unserer Produkte bei.

Technisches Verständnis und Kommunikationsstärke

Die Kundenbetreuung bei AMCON ist ein vielseitiges Aufgabenfeld. Neben einem sicheren Umgang mit Office-Anwendungen, insbesondere mit Microsoft Excel, sind Grundkenntnisse im Bereich Datenbanken hilfreich, idealerweise mit SQL. Noch wichtiger ist die Fähigkeit, technische Inhalte verständlich zu erklären und eine vertrauensvolle Beziehung zu den betreuten Kunden aufzubauen.

Strukturiertes Arbeiten, analytisches Denken und ein hohes Maß an Eigenverantwortung gehören ebenso dazu wie Teamgeist und Freude am Austausch. Die Kundenbetreuung ist kein reiner Support, sondern ein aktiver Teil unserer Produktlandschaft.

Ein Arbeitsumfeld, das Entwicklung fördert

AMCON bietet ein modernes Umfeld. Flexible Arbeitszeiten, ergonomisch ausgestattete Arbeitsplätze und zahlreiche Angebote für das persönliche Wohlbefinden gehören bei uns zum Alltag. Dazu zählen kostenlose Getränke, frisches Obst, ein vergünstigtes Mittagessen in der Kantine sowie eine mögliche Mitgliedschaft bei Hansefit oder ein Jobticket. Unsere Unternehmenskultur ist geprägt von Offenheit, gegenseitiger Wertschätzung und dem gemeinsamen Ziel, Mobilität zukunftsfähig zu gestalten. Regelmäßige Mitarbeiterevents und exklusive Vorteile im Alltag stärken das Miteinander und schaffen Raum für Entfaltung.

Du möchtest noch mehr über die Kundenbetreuung bei AMCON erfahren oder könntest dir vorstellen, selbst Teil unseres Teams zu werden? Dann wirf gern einen Blick in unsere aktuellen Stellenangebote. Dort findest du weitere Informationen zu offenen Positionen und unserem Arbeitsumfeld. Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen.

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Duales Studium und langjähriges Arbeiten bei der AMCON Software GmbH – Ein Erfahrungsbericht aus erster Hand https://amcon.de/duales-studienprogramm-bei-amcon/ Tue, 03 Jun 2025 09:25:05 +0000 https://amcon.de/?p=12874 In diesem Blogartikel blickt Fabian auf elf Jahre Erfahrung bei der AMCON Software GmbH zurück.

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Das Wichtigste in Kürze:

Als Softwareentwickler und Experte für eTickets bei der AMCON Software GmbH blickt Fabian mittlerweile auf über elf Jahre Erfahrung bei AMCON zurück. Was mit einem Praktikum begann, entwickelte sich durch viel Fleiß und Einsatz zu einer erfolgreichen beruflichen Laufbahn, die ihn bis in seine heutige Position geführt hat. AMCON ist für ihn mehr als nur ein Arbeitsplatz – es ist ein Unternehmen, das echte Werte lebt und seinen Mitarbeitenden viel zurückgibt.

Von den ersten Schritten bis zum eTicket-Experten

Meine Reise bei AMCON begann vor über zehn Jahren – zunächst mit einem Praktikum, dem nahtlos ein Nebenjob während meines Abiturs folgte. Schon nach kurzer Zeit konnte ich aktiv an spannenden Projekten mitarbeiten und erste praktische Erfahrungen sammeln. Während meines anschließenden dualen Studiums übernahm ich zunehmend Verantwortung und präsentierte meine ersten fachlichen Kenntnisse direkt vor Kunden. Die enge Zusammenarbeit mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen ermöglichte es mir, mein Know-how stetig auszubauen und persönlich wie fachlich zu wachsen. Mit viel Engagement und Einsatz entwickelte ich mich im Laufe der Jahre zum Experten für eTickets – in einer Rolle, in der ich sowohl an der Weiterentwicklung unserer Software mitwirke als auch Kunden berate. Durch die Kombination der Aufgaben bin ich durchgehend gefordert, kann mich selbst verwirklichen und meine Kenntnisse immer weiter ausbauen.

Ein Arbeitsplatz mit Mehrwert

Neben der fachlichen Weiterentwicklung legt AMCON großen Wert auf das Wohlbefinden seiner Mitarbeitenden. Ein modernes Büro mit ergonomischer Ausstattung, hochwertiger Technik und ein motivierendes Arbeitsumfeld schaffen optimale Voraussetzungen für produktives Arbeiten. In der Kantine gibt es täglich vergünstigte, frisch zubereitete Mahlzeiten, und eine vielfältige Auswahl an Getränken steht jederzeit zur Verfügung.

Gemeinschaft und Zusammenhalt

Was AMCON für mich besonders macht, sind vor allem die Menschen. Trotz der Vielfalt im Team herrscht ein starkes Gemeinschaftsgefühl – wir ziehen gemeinsam an einem Strang und feiern Erfolge miteinander. Regelmäßige Events wie Sommerfeste, Weihnachtsfeiern oder monatliche Mitarbeitertreffen stärken den Teamgeist und fördern ein Miteinander, das über den Arbeitsalltag hinausgeht.

Flexibles Arbeiten

Eines der Vorzüge meines Arbeitsalltags ist die flexible Gleitzeitregelung. Sie ermöglicht es mir, Beruf und Privatleben ideal zu vereinbaren – sei es durch einen späteren Start in den Tag oder durch das unkomplizierte Einplanen privater Termine. Die anfallenden Stunden können flexibel nachgeholt werden, was für mich eine enorme Entlastung bedeutet.

Fazit

Die AMCON Software GmbH ist mehr als ein Unternehmen – es ist ein Arbeitsplatz mit echtem Mehrwert. Die zahlreichen Benefits machen den Arbeitsalltag nicht nur angenehmer, sondern tragen spürbar zu meiner Zufriedenheit und Motivation bei. Am meisten schätze ich jedoch die großartige Arbeitsatmosphäre und die inspirierenden Menschen, mit denen ich jeden Tag zusammenarbeite. Ich freue mich auf viele weitere Jahre voller spannender Herausforderungen und wertvoller Erfahrungen bei AMCON!

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Mein duales Studium an der IT & Business School (IBS) in Oldenburg https://amcon.de/einblicke-duales-studium-bei-der-ibs-oldenburg/ Tue, 20 May 2025 10:00:29 +0000 https://amcon.de/?p=8606 In diesem Blogartikel teilt Kristian seine persönlichen Erfahrungen als dualer Student der Wirtschaftsinformatik an der IBS mit.

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Das Wichtigste in Kürze:

In diesem Blogartikel teilt Kristian seine persönlichen Erfahrungen als dualer Student der Wirtschaftsinformatik an der IBS Oldenburg. Er erzählt, wie das Studium Theorie und Praxis kombiniert und beschreibt, wie er die erworbenen Kenntnisse in seiner praktischen Ausbildung bei AMCON anwendet. Der Artikel beleuchtet die Rollen, die er übernommen hat, die Herausforderungen, denen er begegnet ist und die Vorteile, die ein duales Studium bietet. Abschließend zieht er ein Fazit über seine bisherige Reise und git einen Ausblick auf seine zukünftigen Pläne.

Einleitung: Warum ein duales Studium?

Mein Entscheidungsprozess für das duale Studium an der IT- & Business School Oldenburg wurde stark von meinem Interesse an der Wirtschaftsinformatik geprägt. Die Kombination aus IT-Kompetenzen und betriebswirtschaftlichem Wissen hat mich sofort angesprochen. Bereits zu Beginn meines Studiums fand ich die moderne Ausstattung und die oft praxisnahen Lehrinhalte der IBS sehr gut. Die Vorlesungen sind meist interaktiv gestaltet und es wird sich bemüht, aktuelle Entwicklungen und Techniken aus der IT-Welt zu integrieren.

Der Theorie-Praxis-Mix: Ein Gewinn für die Zukunft

Ein entscheidender Vorteil des dualen Studiums ist die optimale Verknüpfung von Theorie und Praxis. An der IBS Oldenburg erhalte ich fundierte theoretische Grundlagen in Fächern wie Programmierung, Datenbanken, aber auch wirtschaftlichen Themen wie beispielsweise Unternehmensführung. Diese theoretischen Kenntnisse kann ich während meiner Praxisphasen bei AMCON direkt anwenden. So habe ich beispielsweise gelernt, wie man Software- & Datenbanklösungen entwickelt und in laufende Projekte implementiert. Dieser unmittelbare Wissenstransfer vertieft das Gelernte und fördert ein tieferes Verständnis für das Zusammenspiel von IT und Geschäftsprozessen.

Praxis bei AMCON: Lernen am lebenden Objekt

Meine praktische Ausbildung bei AMCON in Cloppenburg ist eine spannende und bereichernde Erfahrung. Hier bin ich Teil eines Teams, das Softwarelösungen für den öffentlichen Nahverkehr entwickelt. Eine meiner Aufgaben besteht darin, Module zu schaffen und weiterzuentwickeln, die in bestehende Systeme integriert werden. Besonders interessant ist die Erfahrung, an einem Modul, wie in meinem Fall der Kundenverwaltung und Abrechnung zu arbeiten, welches sehr umfassend ist und somit grundlegende Unterschiede aufzeigt zu Projekten, die man in den Theoriephasen umsetzt. Diese praktische Anwendung meiner Kenntnisse ermöglicht es mir, die Theorie tatsächlich „am lebenden Objekt“ zu testen und weiterzuentwickeln, wie es mir andernfalls kaum möglich wäre.

Herausforderungen und wie man sie meistert

Ein duales Studium erfordert ein gewisses Maß an Organisation und Selbstmanagement. Der ständige Wechsel zwischen Studium und Praxis kann herausfordernd sein. Dennoch lohnt es sich, denn man entwickelt Strategien, um diese Herausforderungen zu meistern und verbessert auch für sein Privatleben das eigene Zeitmanagement. Hierbei bieten sich zum Beispiel digitale Tools zur Organisation von Aufgaben an. Zudem ist es wichtig, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und auch in anderen Punkten offen für Feedback zu sein.

Vorteile eines dualen Studiums

Die Vorteile des dualen Studiums sind vielfältig. Neben den erlernten fachlichen Kompetenzen bietet es hervorragende Networking-Möglichkeiten. Durch den ständigen Kontakt mit Kollegen und Kommilitonen entstehen wertvolle berufliche Beziehungen, sowohl innerhalb der Firma als auch außerhalb. Zudem eröffnet einem die gesammelte Praxiserfahrung sehr gute Karrierechancen im Anschluss an das Studium. 

Ach ja – und im Gegensatz zum konventionellen Studium verdient man natürlich auch schon Geld.

Fazit und Ausblick

Mein duales Studium an der IBS Oldenburg in Kombination mit der Praxis bei AMCON erweist sich als sehr geeignete Plattform für meine berufliche und persönliche Entwicklung. Ich lerne, Theorie und Praxis effektiv zu verbinden und schaue optimistisch in die Zukunft. Nun freue ich mich auf die nächsten Projekte bei AMCON und den Endspurt meines Studiums. Es bleibt spannend und ich bin überzeugt, dass ich gut auf meine zukünftige Karriere vorbereitet werde.

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Mein Abteilungswechsel in Marketing und Vertrieb https://amcon.de/mein-abteilungswechsel-zum-marketing-und-vertrieb/ Mon, 07 Apr 2025 10:00:58 +0000 https://amcon.de/?p=7860 Ein spannender Einblick in den Abteilungswechsel: Vom Entwickleralltag ins kreative Marketing und den kundenorientierten Vertrieb.

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Der Abteilungswechsel ist für uns Azubis im dritten Lehrjahr eine tolle Gelegenheit, neue Erfahrungen zu sammeln. Für mich bedeutete das: Raus aus dem technischen Alltag der Softwareentwicklung – hinein in die kreative Welt des Marketings. Ein spannender Tapetenwechsel, der mir ermöglichte, für einen Monat einen völlig neuen Blick auf das Unternehmen zu bekommen.

Dabei steht nicht nur Marketing zur Auswahl. Auch Abteilungen wie Projektleitung, Produktmanagement oder Vertrieb können während des Wechsels erkundet werden. Für mich war jedoch schnell klar: Ich möchte in die Marketing- und Vertriebsabteilung eintauchen – ein Bereich, mit dem ich bislang kaum Berührungspunkte hatte. Genau deshalb wollte ich ihn besser kennenlernen und verstehen, wie hier gearbeitet wird.

Ein Sprung ins Unbekannte: Mein Start im Marketing

Der Wechsel ins Marketing war für mich eine ganz neue Erfahrung. Statt wie gewohnt an Codezeilen zu arbeiten, drehte sich plötzlich alles um kreative Inhalte und die Außenwirkung von AMCON. Ich durfte Beiträge für Social Media gestalten, an Videos mitwirken und Bildmaterial aufbereiten – Aufgaben, die nicht nur Abwechslung brachten, sondern mir auch viel Spaß gemacht haben.

Besonders spannend war, dass ich eigene Ideen einbringen und umsetzen konnte – von Instagram-Posts bis zur Videobearbeitung. Dabei habe ich gelernt, wie viel Strategie und Fingerspitzengefühl hinter gutem Marketing steckt.

Ein technischer Blick aufs Marketing: Website & SEO

Auch mein technischer Hintergrund kam im Marketing zum Einsatz – insbesondere beim Thema Website. Gemeinsam mit dem Team haben wir die Navigation vereinfacht und die Darstellung optimiert, damit die Seite nutzerfreundlicher und ansprechender wird.

 

Ein besonderes Augenmerk lag auf der SEO-Optimierung: Wir haben Meta-Daten überarbeitet, Keywords gezielt eingebunden und damit die Sichtbarkeit in Suchmaschinen deutlich verbessert. Für mich war das eine spannende Kombination aus Technik und Marketing, die gezeigt hat, wie eng beides miteinander verbunden sein kann.

Die Vielfalt der Marketingwelt

In meiner Zeit im Marketing habe ich nicht nur an Inhalten gearbeitet, sondern auch gesehen, wie viel Planung hinter Events steckt. Ein Beispiel: die Organisation unserer Boßeltour. Dabei geht es nicht nur um gute Ideen – auch Struktur, Planung und ein Auge fürs Detail sind gefragt.

Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, flexibel zu bleiben und sich schnell auf neue Anforderungen einzustellen. Marketing ist vielschichtiger, als ich gedacht hätte – hinter jeder erfolgreichen Kampagne steckt ein durchdachtes Konzept und jede Menge Teamarbeit.

Nächste Station: Vertrieb

Nach zwei Wochen im Marketing ging es für mich weiter in den Vertrieb – ein Bereich, den ich mir vorher kaum vorstellen konnte. Zunächst bekam ich einen Überblick über die Unterschiede zwischen Vertriebsinnendienst und -außendienst, die mir bis dahin nicht wirklich bewusst waren.

Im Innendienst lernte ich, wie Angebote erstellt, Aufträge bearbeitet und Inventuren durchgeführt werden. Überraschend für mich: Der direkte Kundenkontakt ist hier eher gering – ganz im Gegensatz zum Außendienst.

Unterwegs mit dem Außendienst

In der zweiten Woche durfte ich den Außendienst begleiten – und das war richtig spannend! Ich war bei Kundenterminen in Kassel und Mainz dabei und konnte erleben, wie unsere Lösungen direkt vor Ort präsentiert und erklärt werden.

Besonders interessant war, dass es sich dabei um potenzielle Neukunden handelte. Ich bekam also einen Eindruck davon, wie der erste Kontakt aufgebaut wird, wie Gespräche verlaufen und wie viel Fingerspitzengefühl dabei gefragt ist. Für mich als Entwickler war es sehr wertvoll zu sehen, wie viel Aufwand und Planung hinter einem erfolgreichen Projektstart stecken.

Mein Fazit

Der Abteilungswechsel war für mich eine wertvolle und bereichernde Erfahrung. Im Marketing konnte ich meine kreative Seite entfalten und gleichzeitig technische Kenntnisse einbringen. Im Vertrieb bekam ich Einblicke in die Kundenkommunikation und die Abläufe hinter den Kulissen.

Ich kann jedem Azubi nur empfehlen, diese Chance zu nutzen. Der Blick über den Tellerrand erweitert nicht nur den Horizont, sondern zeigt auch, wie viele spannende Facetten unser Unternehmen zu bieten hat.

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Zukunftstag 2025: Ein unvergesslicher Vormittag bei AMCON https://amcon.de/zukunftstag-2025/ Fri, 04 Apr 2025 10:00:03 +0000 https://amcon.de/?p=8042 36 Kinder tauchen in die faszinierende Welt der Technik und Programmierung mit spannenden Stationen ein.

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Am 3. April 2025 öffnete AMCON seine Türen für 36 neugierige junge Entdeckerinnen und Entdecker, die beim Zukunftstag hautnah in die Welt der Technik und Programmierung eintauchen durften. Der Tag begann mit einer herzlichen Einführung, bei der die Kinder erfuhren, welche spannenden Stationen und Aktivitäten auf sie warteten.

Ein Tag voller Entdeckungen und Spaß

Der Tag begann mit einer Einführung, bei der die Kinder zunächst einen Überblick bekamen, was sie in den kommenden Stunden erwarten würde. Die Aufregung war spürbar, während wir die verschiedenen Aktivitäten und Stationen vorstellten, die für die jungen Tüftler vorbereitet waren. Unsere Azubis waren von Anfang an als motivierte Betreuer dabei und halfen den Kindern, sich schnell einzugewöhnen und den vollen Nutzen aus den Stationen zu ziehen. Jede Station bot eine einzigartige Möglichkeit, spielerisch in die Welt der Technologie einzutauchen und neue Fähigkeiten zu erlernen. Am Ende erhielt jedes Kind eine Übersicht mit den Stationen und einen Stickerbogen, um den Fortschritt zu dokumentieren.

Sechs Stationen voller Innovation

Mit gespannter Erwartung und Neugierde starteten die Kinder ihren Weg durch sechs aufregende Stationen, die alle eine abwechslungsreiche Möglichkeit boten, in die Welten von Technik, Logik und Kreativität einzutauchen:

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  • Turing Tumble: Die Kinder lernten, wie man die Mechanik eines Computers durch eine Murmelbahn simuliert. Mit Murmeln, Schaltern, Zahnrädern und Kreuzungen gelang es den jungen Teilnehmern, knifflige Logikaufgaben zu lösen und spielerisch zu sehen, wie die Prinzipien eines echten Computers funktionieren.

  • Galileo RoboMaker: Bei diesem spannenden Stand konnten die Teilnehmenden kleine Roboter entwerfen und mit Hilfe von einfachen Programmen auf dem Smartphone steuern. Mit über 200 Bauteilen und Zusatzfunktionen wie zwei Motoren und einem Lautsprecher war der Kreativität keine Grenze gesetzt.

  • Ozobots: Die Einführung in die Welt der Mini-Roboter geschah spielerisch durch das Zeichnen von Farbcodes, mit denen die Ozobots programmiert wurden, um Aufgaben auszuführen. Diese praktische Lernerfahrung erlaubte es den Kindern, die Grundlagen des Codings auf eine besonders zugängliche und unterhaltsame Art zu begreifen.

  • Calliope Mini: Diese Station brachte den Kindern bei, eigene kleine Programme zu schreiben und mit dem Mikrocontroller Calliope Mini LED-Leuchten und Musik zu steuern. Durch verschiedene Programme, wie NEPO und MakeCode, entdeckten die Kinder die Möglichkeiten der digitalen Elektroingenieurskunst.

  • LED-Racer: Eine Geschwindigkeitserfahrung der besonderen Art erlebten die Kinder an der LED-Racer-Station. Ein einfacher LED-Streifen verwandelte sich in eine lebhafte Rennstrecke, auf der die Kinder live die Auswirkungen ihrer Programmänderungen in einem spannenden Wettrennen beobachteten.

  • Human Resource Machine: Dieses kreative Computerspiel führte die Kinder in die Grundlagen des algorithmischen Denkens ein. Mithilfe spielerischer Aufträge lernten die Teilnehmer, wie Computerprogramming funktioniert, indem sie ihre „Büroarbeiter“ programmierten, um verschiedene Rätsel zu lösen.

Ein krönender Abschluss

Nach einem informativen und erlebnisreichen Vormittag wurden die fleißigen Entdecker mit einer wohlverdienten Pizza-Pause belohnt, bei der sie Gelegenheit hatten, ihre Eindrücke auszutauschen und neue Freundschaften zu knüpfen.

Zum Abschluss des Zukunftstags erhielt jedes Kind ein Junior-Programmierdiplom und eine kleine Goodie Bag mit Überraschungen zur Erinnerung an diesen besonderen Tag.

Fazit

Der Zukunftstag bei AMCON bot den Kindern eine wertvolle Gelegenheit, spielerisch ihre technischen Fähigkeiten zu erweitern und gleichzeitig viel Spaß zu haben. Wir danken allen Beteiligten und freuen uns darauf, auch im nächsten Jahr wieder zahlreiche neugierige junge Talente bei AMCON willkommen zu heißen!

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Ausbildung mit Perspektive: Starte deine Karriere in der IT! https://amcon.de/ausbildung-mit-perspektive-starte-deine-karriere-in-der-it/ Mon, 17 Mar 2025 10:00:10 +0000 https://amcon.de/?p=7188 MINT steht für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – Bei AMCON konzentrieren wir uns auf das „I“ – also die Informatik.

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„MINT ist weltweit Enabler für Innovation und Wachstum“ – so beschreibt es das Institut der deutschen Wirtschaft (IDW) im MINT-Herbstreport 2024. Der Bericht hebt hervor, dass in Deutschland bereits mehr als 1,8 Millionen Menschen in diesen Branchen beschäftigt sind, mit einem konstanten jährlichen Wachstum von durchschnittlich 3%. Zudem erwarten 34,6 % der Unternehmen einen steigenden Bedarf an IT-Fachkräften, während 27,6 % einen erhöhten Bedarf an Ingenieurinnen und Ingenieuren sehen. Diese Bereiche tragen erheblich zur wirtschaftlichen Stabilität bei und bieten vielfältige Karrieremöglichkeiten.

Aus wirtschaftlicher Sicht klingt das beeindruckend, aber nach deinem Schulabschluss interessiert dich das wahrscheinlich nur am Rande. Schließlich willst du keine großen Wirtschaftsprobleme lösen, sondern eher ein spannendes Studium oder eine interessante Ausbildung beginnen, richtig?

Super, dann bist du bei uns genau richtig! Denn „Innovation und persönliches Wachstum“ bekommst du bei AMCON ebenfalls – kein Wunder, dass wir von der Oldenburgischen IHK als „TOP Ausbildungsbetrieb“ und vom Niedersächsischen Kultusministerium als „Leuchtturm in der Ausbildung“ ausgezeichnet wurden.

Aber genug Eigenlob – schließlich sagen dir die Auszeichnungen wenig darüber, was dich bei uns erwartet. Was du in deiner Ausbildung bei AMCON lernen und erleben wirst, verrate ich dir jetzt.

Kleiner Disclaimer: MINT steht für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – alles essenzielle Felder, die Innovation und Fortschritt vorantreiben. Bei AMCON konzentrieren wir uns auf das „I“ – also die Informatik.

Die Ausbildung bei AMCON

Die Ausbildung und das duale Studium starten jedes Jahr am 1. August mit einem einwöchigen Bootcamp in unserer AMCON.Academy. Während dieser Woche lernst du unsere Firmenprozesse (z. B. Datenschutz, Zeiterfassung usw.) kennen und triffst dein neues Team bei lockeren Kennenlernrunden. Direkt nach dem Bootcamp geht es auch schon mit dem Programmieren los! 

Im ersten Ausbildungsjahr verbringst du die meiste Zeit in der AMCON.Academy. Du beginnst mit kleineren Übungsaufgaben und nimmst an Schulungen teil (z. B. zu Git oder objektorientierter Programmierung), damit alle auf dem gleichen Wissensstand sind. Schon bald arbeitest du an echten Projekten: In kleinen Teams löst du Aufgaben („Tickets“), die direkt bei AMCON eingesetzt werden. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Auswertungstools für Essensbestellungen
  • ein Tool für die Buchausleihe
  • die Energiescouts der IHK oder 
  • die Digiscouts des RKW (Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e. V.). 

Dabei erhältst du Einblicke in verschiedene Programmiersprachen – neben unserem Favoriten C# wirst du z. B. auch mit JavaScript erste Erfahrungen in der Webentwicklung sammeln. Natürlich bist du dabei nicht auf dich allein gestellt – unser Ausbildungsteam ist immer für dich da und beantwortet all deine Fragen. 

Nach dem ersten Ausbildungsjahr in der AMCON.Academy wählst du ein Entwicklungsteam, in dem du weiterarbeiten möchtest. Die Teams sind meistens auf ein bestimmtes (Standard-)Produkt spezialisiert, wie unseren Webshop oder unsere Buslösungen. In den nächsten zwei Jahren baust du dein Fachwissen in diesem Team weiter aus und vertiefst das technische Know-how, das du zuvor in der Academy gelernt hast. 

Zusätzlich hast du die Möglichkeit, über einen Zeitraum von vier Wochen in die Abteilungen Marketing und Vertrieb oder in das Produktmanagement und Projektmanagement hineinzuschauen. So bekommst du noch breitere Einblicke in unser Unternehmen und kannst weitere interessante Tätigkeitsfelder kennenlernen.

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Entwicklung eines LLM-Systems bei AMCON https://amcon.de/entwicklung-eines-llm-systems-bei-amcon/ Thu, 06 Mar 2025 10:00:44 +0000 https://amcon.de/?p=8049 Die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) in Unternehmen ist heutzutage Notwendigkeit.

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Die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) in Unternehmen ist heutzutage kein Luxus mehr, sondern eine Notwendigkeit. Bei AMCON arbeiten wir daran, effiziente und sichere KI-Systeme zu entwickeln, um unsere internen Prozesse zu optimieren. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Entwicklung eines lokalen Large Language Models (LLM). Dieses arbeitet mit Retrieval-Augmented Generation (RAG) und ReACT-Agenten. Der Datenschutz steht dabei im Vordergrund: Alle Daten verbleiben auf lokalen Servern und werden nicht ins Internet übertragen.

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Terminologien und Grundlagen der KI

Was sind LLMs?

Large Language Models (LLMs) wie GPT-4, Llama 3.2 oder Gemini 2.0 sind KI-Systeme, die darauf trainiert sind, natürliche Sprache zu verarbeiten und zu generieren. Sie können Texte analysieren, Zusammenfassungen erstellen oder Code generieren. Diese Modelle basieren auf Transformer-Architekturen und verwenden Mechanismen wie „Attention“, um kontextbezogene Vorhersagen zu treffen.

Embedding & RAG

Embedding-Modelle wandeln Text in Zahlenvektoren um, die es KI-Systemen ermöglichen, Beziehungen zwischen Wörtern, Sätzen oder Dokumenten zu erkennen. RAG (Retrieval-Augmented Generation) verbessert LLMs durch die Integration externer Wissensquellen. Das bedeutet, dass das Modell nicht nur auf bereits gelernten Daten basiert, sondern auch relevante Informationen aus internen Datenbanken oder Dokumenten abrufen kann. Dies geschieht in zwei Phasen: der Retrieval-Phase, in der relevante Dokumente identifiziert werden, und der Generations-Phase, in der die KI eine fundierte Antwort formuliert.

ReACT-Agenten

ReACT (Reasoning + Acting) ist eine Technik, bei der KI-Agenten nicht nur auf Anfragen reagieren. Sie führen auch komplexe Entscheidungsprozesse durch. Sie kombinieren Schlussfolgerungen mit gezielten Aktionen. So können sie beispielsweise Jira- oder Confluence-Daten intelligent auswerten. Durch den Einsatz von Reinforcement Learning und regelbasierter Entscheidungsfindung können diese Agenten selbstständig Anfragen priorisieren und Aufgaben delegieren. Dabei stehen den Agenten verschiedene Werkzeuge zur Verfügung, die sie je nach Bedarf einsetzen können – z.B. das Abfragen von APIs, das Durchsuchen interner Datenquellen oder das Abrufen externer Informationen.

Anwendungsfall: Lokales LLM für AMCON

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Technologische Umsetzung

Das System basiert auf mehreren zentralen Komponenten:

  1. Daten & Retrieval: Dokumente und Inhalte aus Jira und Confluence werden strukturiert verarbeitet und für das LLM aufbereitet. Dies geschieht durch eine Kombination aus regulären Ausdrücken zur Textextraktion und Transformer-basierten Modellen zur semantischen Analyse.
  2. Embedding & RAG: Die Dokumente werden in Vektoren transformiert, damit das Modell gezielt auf relevante Informationen zugreifen kann. Dazu wird das Embedding-Modell multilingual-e5-large verwendet.
  3. Backend & Model Access: Eine interne API verbindet verschiedene Anwendungen mit dem KI-System. Dabei werden Technologien wie FastAPI für die API-Schnittstelle und ONNX für die performante Modellinferenz eingesetzt. Der ReACT-Agent kann mit den APIs von Confluence und Jira kommunizieren, um bei Bedarf relevante Informationen abzurufen. Dies geschieht über die Atlassian Python API, die dem Agenten zur Verfügung gestellt wird und für Jira und Confluence optimiert wurde.
  4. Frontend: Eine benutzerfreundliche Webschnittstelle zur einfachen Interaktion mit dem KI-Modell wird noch implementiert.
  5. Verwendete Technologien: Für die Speicherung und Verarbeitung von Vektordaten nutzen wir ChromaDB, als Sprachmodelle setzen wir auf Llama 3.2 und Gemma.
  6. Langchain & LangGraph: Die gesamte Architektur wurde mit LangChain und LangGraph aufgebaut, um komplexe Interaktionen zwischen Agenten, Datenquellen und Retrieval-Mechanismen effizient zu orchestrieren.

Herausforderungen bei der Entwicklung

Datenschutz und Sicherheit

Da alle Daten lokal gespeichert werden, mussten wir sicherstellen, dass unser System nicht auf externe Server zugreift. Außerdem ist eine robuste Zugriffskontrolle erforderlich, damit nur autorisierte Benutzer auf sensible Informationen zugreifen können. Dazu setzen wir auf OAuth 2.0 und rollenbasierte Zugriffskontrollen.

Modelloptimierung

Ein LLM lokal zu betreiben, bedeutet, dass es performante Hardware-Ressourcen benötigt. Daher mussten wir das Modell optimieren, um einen guten Kompromiss zwischen Leistung und Effizienz zu finden. Hier setzen wir Techniken wie Quantisierung (z.B. mit HuggingFace’s bitsandbytes) und Knowledge Distillation ein, um Speicher- und Rechenanforderungen zu reduzieren.

Integration in bestehende Systeme

Die nahtlose Integration in Jira und Confluence war eine Herausforderung, da unterschiedliche Datenformate verarbeitet und harmonisiert werden mussten. Die Entwicklung spezieller Retriever spielte dabei eine zentrale Rolle. Eine Kombination aus schlagwortbasierten und semantischen Suchmethoden ermöglicht eine sehr effiziente und präzise Informationsbereitstellung.

Zukunftsaussichten

In den kommenden Jahren werden wir uns darauf konzentrieren, das System weiter zu verbessern:

  • Optimierung des Inferenzprozesses: Schnellere und präzisere Antworten durch spezialisierte Modellarchitekturen und effizientere Implementierung der Verarbeitungspipelines.
  • Erweiterung der Agentenfunktionalität: Entwicklung und Implementierung neuer KI-Agenten für spezifische Geschäftsaufgaben, u.a:
  • Code Improvement Agent: Analysiert bestehenden Code, identifiziert Optimierungspotenziale und schlägt effizientere Lösungen vor.
  • Onboarding Agent: Unterstützt neue Mitarbeiter bei der Einarbeitung durch Bereitstellung relevanter Dokumentationen und Unternehmensrichtlinien.
  • Projektmanagement-Assistent: Hilft bei der Koordination von Aufgaben, der Zuweisung von Ressourcen und der Verfolgung des Projektfortschritts.
  • Templating Agent: Automatisiert die Erstellung von Vorlagen und Standarddokumenten zur Effizienzsteigerung.
  • Neue bzw. bessere LLMs: Integration neuer, leistungsfähigerer LLMs wie zukünftige Versionen von Llama, DeepSeek sowie domänenspezifische Einbettungsmodelle.
  • Adaptive Werkzeugnutzung durch Agenten: Die Agenten erhalten eine flexible Toolchain, die es ihnen erlaubt, je nach Bedarf unterschiedliche Werkzeuge wie API-Abfragen, semantische Suche oder externe Datenquellen zu nutzen.
  • Erweiterte Retrievalmethoden: Verbesserung des Information Retrieval durch hybride Suchtechniken, die semantische und klassische Indexierung kombinieren.
  • Skalierbarkeit und Infrastruktur: Evaluierung und Implementierung neuer Hard- und Softwarelösungen zur Skalierung der KI-Architektur, z.B. durch dezentrale Verarbeitung und spezialisierte KI-Beschleuniger.
  • Bessere Integration in bestehende Geschäftsprozesse: Gewährleistung einer nahtlosen Integration der KI-Lösung in bestehende Arbeitsabläufe und Anwendungen, um die betriebliche Effizienz weiter zu steigern.

Fazit

Mit der Entwicklung eines lokalen LLM-Systems hat AMCON einen wichtigen Schritt in Richtung KI-gestützter Prozessoptimierung gemacht. Durch den Einsatz von RAG- und ReACT-Agenten kann Unternehmenswissen effizienter genutzt werden, ohne Kompromisse beim Datenschutz einzugehen. Die Zukunft der KI bei AMCON liegt in der kontinuierlichen Weiterentwicklung dieser Technologien, um einen maximalen Mehrwert für die Mitarbeiter zu schaffen. Gleichzeitig setzen wir auf eine enge Verzahnung mit bewährten DevOps- und MLOps-Strategien, um den Entwicklungszyklus effizient zu gestalten und eine kontinuierliche Verbesserung zu gewährleisten.

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Der Dankbarkeits-Grüffelo: Ein Wanderpokal für mehr Wertschätzung https://amcon.de/der-dankbarkeits-grueffelo-ein-wanderpokal-fuer-mehr-wertschaetzung/ Thu, 30 Jan 2025 10:00:22 +0000 https://amcon.de/?p=7227 Der Grüffelo ist ein Wanderpokal, der Freude, Wertschätzung und Dankbarkeit verbreitet.

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„Wer ist dieses Wesen mit schrecklichen Klauen und schrecklichen Zähnen, um Tiere zu kauen? Mit knotigen Knien, einer grässlichen Tatze und vorn im Gesicht einer giftigen Warze, mit feurigen Augen, einer Zunge sooo lang und Stacheln am Rücken – da wird’s einem bang.“

Keine Angst, bei uns in der AMCON Software GmbH sorgt dieses Wesen nicht für Schrecken, sondern für ein breites Lächeln. Der Grüffelo ist kein Monster, sondern ein Wanderpokal, der Freude, Wertschätzung und Dankbarkeit verbreitet. Mit seinem lustigen und einprägsamen Aussehen zieht er alle Blicke auf sich und erinnert uns täglich daran, wie wichtig es ist, kleine Gesten zu schätzen und Positives in den Mittelpunkt zu stellen.

Was ist der Dankbarkeits-Grüffelo?

Der Dankbarkeits-Grüffelo ist ein Symbol für Wertschätzung und Anerkennung im Arbeitsalltag. Er wird regelmäßig von einem Teammitglied an das nächste weitergegeben. Immer dann, wenn jemand für eine gute Tat oder besondere Unterstützung „Danke“ gesagt werden soll.

Ob es darum geht, in stressigen Zeiten eine helfende Hand zu reichen, bei einer komplexen Herausforderung die richtigen Ideen beizutragen oder einfach mal für gute Stimmung zu sorgen. Der Dankbarkeits-Grüffelo macht diese Momente sichtbar.

Das Besondere ist, dass der Grüffelo nicht lange an einem Ort bleibt. Nach ein paar Tagen wird er weitergegeben, damit auch andere Kolleginnen und Kollegen die Chance haben, ihre Wertschätzung auszudrücken. So bleibt er ständig unterwegs und ist stets auf der Suche nach der nächsten guten Tat.

Wie funktioniert der Wanderpokal?

Die Idee ist so einfach wie effektiv.

  • Der Dankbarkeits-Grüffelo wird weitergereicht, um Dank und Wertschätzung zu zeigen. Jeder, der ihn erhält, darf sich ein paar Tage daran erfreuen und ihn dann an jemanden weitergeben, der ebenfalls etwas Besonderes geleistet hat.
  • Ein kleines Reisetagebuch begleitet den Grüffelo, in dem festgehalten wird, warum jemand ihn erhalten hat. So entsteht eine Sammlung von Geschichten und kleinen Momenten, die zeigen, wie viel Positives täglich geschieht.
  • Er bleibt nicht an einem Ort, sondern soll möglichst viele Menschen erreichen und durch das gesamte Unternehmen reisen. Deshalb achten wir darauf, dass er regelmäßig seinen Standort wechselt.

Warum der Grüffelo?

Die Wahl des Grüffelos als Symbol war bewusst. Mit seinem auffälligen, fast schon furchterregenden Aussehen sorgt er für Aufmerksamkeit. Gleichzeitig zeigt er, dass hinter dem ersten Eindruck oft etwas Schönes und Wertvolles steckt.

Er ist ein Hingucker in jedem Büro und sorgt dafür, dass immer wieder die Frage aufkommt: „Warum steht der Grüffelo eigentlich bei dir?“ Auf diese Weise wird seine Mission weitergetragen, und alle werden daran erinnert, wie wichtig es ist, auf die kleinen guten Dinge im Alltag zu achten.

Ein Reisetagebuch voller Geschichten

Begleitet wird der Wanderpokal von einem Reisetagebuch. Dort können die bisherigen Besitzer des Grüffelos eintragen, warum sie ihn erhalten haben und welche Geschichte dahintersteckt. Das Tagebuch wird so zu einer Sammlung von Momenten, die unser Miteinander bereichern.

Das Besondere daran ist, dass jeder die Reise des Grüffelos verfolgen kann. Das Tagebuch macht deutlich, wie viel Gutes im Alltag oft im Verborgenen bleibt, und wie schön es ist, wenn wir es sichtbar machen.

Was bringt der Dankbarkeits-Grüffelo?

Der Wanderpokal hat die Chance bei uns im Unternehmen vieles zu verändern.

  • Er schärft den Blick für das Positive. Wer den Grüffelo gerade besitzt, hält gezielt Ausschau nach der nächsten Gelegenheit, ihn weiterzugeben. So wird die Aufmerksamkeit auf die vielen kleinen Gesten gelenkt, die oft übersehen werden.
  • Er motiviert und stärkt das Teamgefühl. Die Freude, die der Grüffelo bringt, ist ansteckend. Ob als Empfänger oder als Schenkender, jeder fühlt sich wertgeschätzt und anerkannt.
  • Er macht Freude sichtbar. Der Grüffelo und sein Tagebuch sorgen dafür, dass die guten Taten, die oft im Alltag untergehen, wieder ins Rampenlicht rücken.

Dankbarkeit, die weiterreist

Der Dankbarkeits-Grüffelo ist für uns weit mehr als nur ein Wanderpokal. Er ist ein Sinnbild dafür, wie wichtig es ist, auch im hektischen Alltag innezuhalten und den Blick auf das Positive zu lenken.

Seine Reise erinnert uns daran, dass Dankbarkeit keine große Geste sein muss. Oft reichen ein paar Worte oder ein kleines Lächeln, um den Unterschied zu machen. Genau das macht der Grüffelo bei uns in der AMCON Software GmbH jeden Tag. Er bringt Menschen zusammen, stärkt das Team und sorgt dafür, dass Wertschätzung nie zu kurz kommt.

Wir freuen uns darauf, seine Reise weiter zu begleiten und noch viele neue Geschichten in seinem Reisetagebuch zu sammeln.

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Gamechanger für UX und ÖPNV: Wie das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz alle in Bewegung bringt https://amcon.de/barrierefreiheitsgesetz-als-game-changer/ Mon, 09 Dec 2024 10:00:22 +0000 https://amcon.de/?p=2140 Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz verändert UX und den ÖPNV. Es bringt neue Chancen und Herausforderungen für alle Beteiligten.

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Was ist User Experience Design (UX-Design)?

User Experience Design (kurz UX-Design) befasst sich mit der Analyse und Optimierung der Nutzerfreundlichkeit eines Produkts, um so die Zufriedenheit und Zugänglichkeit für die Anwender zu optimieren.  Es geht darum, wie ein Benutzer (User) die Erfahrung (Experience) mit einem Produkt wahrnimmt – sei es eine Software, Hardware oder eine Kombination aus beidem.

Wir bei AMCON beziehen uns in der Regel auf die UX bei der Nutzung von Software im Zusammenspiel mit der verwendeten Hardware in dem jeweiligen Nutzungskontext. Wir schaffen intuitive und zugängliche Lösungen, die optimal an die Bedürfnisse der Benutzer angepasst sind.

Beispiele bei AMCON:

Software:

  • Windows-Apps
  • Mobile-Apps
  • Web-Apps
  • Websites

Hardware:

  • PC und Laptops
  • Smartphones und Tablets
  • Automaten und Kassensysteme
  • Spezielle Monitore, wie z. B. Fahrgastmonitore in Bussen

Nutzungskontexte:

  • Arbeiten im Büro
  • Unterwegs im Freien
  • Umgebungen mit hohem Lärmpegel
  • Nutzung bei kleinen Monitoren oder unter Stress
  • Einflüsse wie starker Lichteinfall oder Dunkelheit

Barrierefreiheit: Ein Schlüsselaspekt moderner UX

Barrierefreiheit ist ein zentrales Thema des modernen UX-Designs. Sie stellt sicher, dass digitale Produkte für Menschen mit unterschiedlichsten Fähigkeiten und Einschränkungen zugänglich sind. Barrierefreies Design sorgt nicht nur dafür, dass alle Nutzer von digitalen Anwendungen profitieren können, sondern steigert auch insgesamt die Benutzerzufriedenheit und fördert die Inklusion. 

Technologien, die Barrieren abbauen

Ein Beispiel für eine mittlerweile alltäglich genutzte Technologie, die ursprünglich als Hilfsmittel für Menschen mit Behinderungen entwickelt wurde, ist die Autovervollständigung beim Schreiben. Ebenso tragen Sprachsteuerung und smarte Assistenten nicht nur zur Bequemlichkeit bei, sondern ermöglichen vielen Menschen den Zugang zu digitalen Produkten. Sie stehen sinnbildlich für ein Design, das echte Teilhabe schafft.

Rechtlicher Hintergrund des BFSG

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) ist ein deutsches Gesetz, das am 22. Juli 2021 verabschiedet wurde und auf der EU-Richtlinie zur Barrierefreiheit von Produkten und Dienstleistungen (Richtlinie (EU) 2019/882) basiert. Es ist ein bedeutender Schritt, um die Barrierefreiheit in digitalen und physischen Produkten sowie Dienstleistungen zu fördern und zu verbessern, um damit die digitale Teilhabe zu stärken.

Das Gesetz tritt bis 2025 vollständig in Kraft und betrifft dann auch den privaten Sektor und nicht mehr nur öffentliche Stellen: 

  • Ab dem 28. Juni 2025 müssen alle betroffenen Produkte und Dienstleistungen den neuen Anforderungen des BFSG entsprechen.
  • Produkte und Dienstleistungen, die vor diesem Datum eingeführt wurden, können vorübergehend weiterhin genutzt werden, jedoch müssen auch diese in absehbarer Zeit den Anforderungen angepasst werden.

Bereits heute sollte also Barrierefreiheit von Anfang an in den Designprozess integriert werden, um zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden und Inklusion aktiv zu fördern.

Konsequenzen bei Nichteinhaltung

Unternehmen, die die Vorgaben des BFSG nicht einhalten, müssen mit Sanktionen und rechtlichen Konsequenzen rechnen. Da das BFSG eine gesetzliche Verpflichtung darstellt, kann eine Missachtung bspw. zu Bußgeldern führen. Darüber hinaus kann die Missachtung der Barrierefreiheitsanforderungen  auch negative Auswirkungen auf das Markenimage haben. Ein Mangel an Barrierefreiheit kann zu Reputationsverlusten führen und das Vertrauen der Kundschaft beeinträchtigen.

Ein positives Beispiel hingegen zeigt, dass barrierefreies Design nicht nur gesetzliche Anforderungen erfüllt, sondern auch eine Gelegenheit darstellt, sich als inklusives und verantwortungsbewusstes Unternehmen zu positionieren.

Relevanter Anwendungsbereich des BFSG

Das BFSG umfasst eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen und verpflichtet Unternehmen, Barrierefreiheit für bestimmte digitale und physische Produkte zu gewährleisten. Der Anwendungsbereich des BFSG ist vielseitig und umfasst u.a. folgende Produkte und Dienstleistungen ein:

  • Digitale Dienstleistungen wie Websites, mobile Apps und Software, die der breiten Öffentlichkeit zugänglich sind.
  • Öffentliche Verkehrsmittel und Ticketautomaten – Geräte und Informationen im öffentlichen Verkehrswesen müssen barrierefrei gestaltet sein.
  • E-Commerce – Online-Marktplätze und -Shops müssen sicherstellen, dass ihre Plattformen den Anforderungen an die Barrierefreiheit entsprechen.

Von den Regelungen ausgenommen sind Produkte, die ausschließlich von Fachpersonal genutzt werden und somit nicht der breiten Öffentlichkeit zugänglich sind.

Besonders im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) spielt das BFSG eine zentrale Rolle. Personen, die im Vertrieb und Einkauf von Verkaufs- und Kontrollsystemen tätig sind, sollten das Gesetz kennen, da Verkaufsautomaten, Ticket-Web-Shops und Mobil-Apps unter die Regelungen für digitale und physische Produkte fallen.

Anforderungen und Normen für UX-Design und Barrierefreiheit

Das BFSG legt spezifische Anforderungen fest, die digitale Produkte und Dienstleistungen erfüllen müssen. Die Richtlinien stützen sich auf die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.1, die als international anerkannter Standard für Barrierefreiheit gelten. 

Die Anforderungen lassen sich auf folgende Bereiche aufschlüsseln:

  • Wahrnehmbarkeit: Informationen und Benutzeroberflächen müssen für alle Nutzer wahrnehmbar sein. Beispielsweise sollen Textalternativen für Bilder bereitgestellt und audiovisuelle Inhalte mit Untertiteln versehen werden
  • Bedienbarkeit: Die Interaktion mit den digitalen Oberflächen muss uneingeschränkt möglich sein. Alle Funktionen sollen/müssen über die Tastatur zugänglich sein, und Benutzer sollen ausreichend Zeit zur Interaktion haben.
  • Verständlichkeit: Inhalte und Navigation sollen leicht verständlich und vorhersehbar sein. Dabei ist es wichtig, klare Beschriftungen, konsistente Navigation und verständliche Formulierungen zu verwenden.
  • Robustheit: Die Inhalte müssen robust und mit unterschiedlichen Hilfsmitteln wie Screenreadern kompatibel sein, sodass sie von Menschen mit Behinderungen genutzt werden können.

Zusätzlich zu diesen Bereichen gibt es Konformitätsstufen, die die Erreichung der Anforderungen bewerten. Ähnlich wie bei der Energieeffizienzskala werden die Stufen AAA und AAA verwendet. Um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen, genügt es, die Anforderungen der Stufen A und AA umzusetzen.

  • A: niedrigste Stufe, höchste Priorität
  • AA: dies ist der Standard, der für gute Zugänglichkeit erreicht werden sollte
  • AAA: höchste Stufe, niedrigste Priorität

Konkrete Hinweise zu den Barrierefreiheitsstandards finden sich direkt bei der WCAG.

Deutsche Hinweise zum Thema gibt es bei Der Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik.

Relevanz des BFSG für UX-Designer

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) stellt UX-Designer und Entwickler vor die Herausforderung, Barrierefreiheit von Anfang an in ihre Projekte zu integrieren. Das Gesetz schafft klare Standards, die in der Gestaltung berücksichtigt werden müssen. Hier sind einige praktische Schritte für UX-Designer:

  • Barrierefreiheit als festen Bestandteil im Designprozess verankern: Ähnlich wie andere Designziele sollte auch Barrierefreiheit von Anfang an in der Projektplanung berücksichtigt werden.
  • Testing und Prototyping: Durch regelmäßiges Testing mit Tools und realen Nutzern, die unterschiedliche Einschränkungen aufweisen, können UX-Designer sicherstellen, dass ihre Produkte in der Praxis barrierefrei funktionieren.
  • Standards kennen und anwenden: Die WCAG 2.1-Richtlinien und andere Barrierefreiheitsstandards bieten eine solide Grundlage, um die Anforderungen des BFSG umzusetzen.
  • Schulung und Weiterbildung: Barrierefreiheit erfordert spezialisiertes Wissen. Daher ist es hilfreich, Schulungen zu besuchen und auf dem neuesten Stand der Best Practices zu bleiben.

Fazit: Barrierefreiheit als zentraler Baustein im modernen UX-Design

Das BFSG ist ein bedeutender Schritt in Richtung einer inklusiveren digitalen Welt. Besonders im deutschen ÖPNV, wo Ticketkäufe eine große Hürde durch die vielen verschiedenen Tarife und Regeln mit komplexen Verkaufsoberflächen darstellen, wird die Umsetzung des BFSG eine Verbesserung für alle Fahrgäste schaffen. Für UX-Designer und -Entwickler bedeutet es, Barrierefreiheit als Standard zu betrachten und in den gesamten Designprozess zu integrieren. Die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen fördert nicht nur die Zufriedenheit der Nutzer, sondern stellt sicher, dass Produkte und Dienstleistungen von allen Menschen genutzt werden können. 

Darüber hinaus bietet das Gesetz Unternehmen die Chance, ihr Markenimage zu stärken, die Kundenzufriedenheit zu steigern und innovative, inklusive Lösungen zu entwickeln. Eine frühzeitige und umfassende Umsetzung von Barrierefreiheitsstandards ist dabei der Schlüssel für ein nachhaltiges und zukunftssicheres Produkt – Eben Soft- und Hardware, die ALLE bewegt.

Der Beitrag Gamechanger für UX und ÖPNV: Wie das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz alle in Bewegung bringt erschien zuerst auf AMCON Software GmbH.

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