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]]>Rund 130 oft gestellte Fragen und ihre Antworten zu Creative Commons liegen nun auf Deutsch vor. Diese orientieren sich in Form und Inhalt am Vorbild der offiziellen US-amerikanischen CC-FAQs („Frequently Asked Questions“), kommen aber mit zahlreichen Besonderheiten für das deutsche und das europäische Recht.
Erstellt wurde das deutsche FAQ-Informationsangebot von Mitgliedern des deutschen Chapters von Creative Commons. Federführend dabei war Fabian Rack, Rechtsanwalt bei iRights.Law und Autor bei iRights.info. Die deutschen FAQs stehen selbst unter einer Creative Commons-Lizenz (CC BY 4.0).
Zu Idee und Organisation von Creative Commons
Aufgrund ihres Umfangs sind die Fragen in fünf große Blöcke eingeteilt. In der Rubrik „Über Creative Commons“ können Interessierte alles rund um die Idee, Geschichte und Organisation hinter Creative Commons sowie Beteiligungsmöglichkeiten erfahren. Hier finden sich auch Antworten auf oft gestellte Fragen, etwa wie sich Creative Commons eigentlich finanziert.
Oder ob Creative Commons gegen das Urheberrecht ist:
Nein. Creative Commons-Lizenzen setzen bei der Freiheit von Kreativen und aller, die Inhalte schaffen, an: Sie sollen selbst darüber entscheiden können, ob sie ihre Inhalte zugänglich machen und wie viele Nutzungsfreiheiten sie anderen einräumen. Das Urheberrecht sichert Kreativen diese Freiheit zu.
[…]
Die unterschiedlichen Creative Commons-Lizenzen sind dafür geschaffen, Rechteinhaber dabei zu unterstützen, die Rechtsausübung an ihren Inhalten mit ihren eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen in Einklang zu bringen. Insofern steht Creative Commons nicht im Widerspruch zum Urheberrecht, sondern baut darauf auf.
In der Rubrik zu den „Allgemeinen Informationen über die CC-Lizenzen“ finden sich nicht nur Antworten zu den einzelnen Lizenzen. Interessierte erfahren an dieser Stelle etwa, welche Inhalte überhaupt lizenziert und wie die einzelnen Lizenzen miteinander kombiniert werden können.
Was es bei CC-Lizenzen zu beachten gilt
Anschließend folgen detaillierte Hinweise „Für Lizenzgeber:innen“ und „Für Lizenznehmer:innen“. Dazu gehören etwa Antworten auf Fragen, wie ein Lizenzhinweis richtig angegeben werden kann – oder wo sich CC-lizenziertes Material finden lässt:
Das wohl bekannteste Beispiel für Portale mit vielen CC-lizenzierten Medieninhalten dürfte die Mediendatenbank Wikimedia Commons der Wikimedia Foundation sein. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Portalen und Suchmaschinen im Internet, die eine gezielte Suche nach Inhalten mit CC-Lizenzen anbieten. Eine erste Anlaufstelle ist zum Beispiel CC Search, hier ausführlich erklärt von iRights.info. Eine explizite Suche für CC-Inhalte findet sich auch bei Flickr für Fotos oder SoundCloud für Musik, aber auch die Google-Bildersuche bietet die Suche nach CC-lizenzierten Abbildungen an.
Im letzten Teil der FAQs „Datenbanken, Daten und KI“ schließlich finden Leser:innen Antworten zu Fragen rund um Forschungsdaten und den Umgang mit Datenbanken im Zusammenhang mit Creative Commons-Lizenzen.
Offene Lizenzen, zugänglich aufbereitet
Aufbereitet ist die deutsche FAQ-Version auf der Website von Creative Commons mit einem Sprungmarken-System. Mit diesem lässt sich bequem im Inhaltsverzeichnis von der Frage zur jeweiligen Antwort wechseln. Eine weitere Aufbereitung der deutschen FAQs bei iRights.info folgt.
Dieser Beitrag wurde von der iRights.info-Redaktion verfasst und für die Veröffentlichung hier leicht gekürzt; Lizenz: CC-BY 4.0.
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]]>The post Es gibt ein CC-Deutschland-Chapter! (und ein Chapter-Treffen am 11. Dezember) appeared first on CC Germany.
]]>Was nach einer Formalie klingt, soll und wird tatsächlich einiges an Veränderungen in der Praxis bringen. Vereinfacht gesagt sieht die neue globale Organisationsstruktur bei Creative Commons wie folgt aus:
Am 11. Dezember soll es nun ein erstes “richtiges” (= vor allem größeres) CC DE Chapter Meeting geben, um gemeinsam zu besprechen, wie es weitergehen und die eigentliche Chapter-Arbeit gestartet werden kann. Teilnehmen können, siehe oben, sowohl CCGN-Mitglieder als auch sonstige Interessierte. Ort und Zeit:
16.00 bis 18.00 bei der Mozilla Foundation, GSG-Hof Schlesische Straße, Gebäude 3, 4. Obergeschoss, Schlesische Straße 27, 10997 Berlin. Wer kommen möchte, schreibe bitte nach Möglichkeit eine kurze Mail an [email protected], damit absehbar wird, wie viele wir werden.
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]]>The post Es ist vollbracht: Die CCPL 4.0 in offizieller deutscher Übersetzung ist da! appeared first on CC Germany.
]]>Die 6 CC-Lizenzen der Version 4.0 in offizieller deutscher Übersetzung:
BY
BY-SA
BY-NC
BY-NC-SA
BY-ND
BY-NC-ND
Mit die größte Neuerung im Vergleich zu den früher praktizierten Lizenzportierungen ist bei diesen neuen Lizenzübersetzungen, dass es nun einheitliche deutschsprachige Texte sind statt der früheren für die Rechtsordnungen Deutschland, Österreich und Schweiz jeweils angepassten Fassungen. Diese drei portierten Lizenzsets allein für den deutschsprachigen Raum waren rechtstechnisch gesehen unterschiedliche Lizenzen mit – wenn auch oft eher theoretischen – kleinen Inkompatibilitäten und Widersprüchen zwischen ihnen. Auf die vielen weltweiten Portierungen gesehen ergab sich dadurch nicht nur ein in sich leicht inkonsistentes CC-Lizenzgeflecht, sondern auch ein immenser Prüfungsaufwand für den CC Legal Staff als verantwortliche Stelle für die Koordination all dieser vielen Portierungen.
Seit Lizenzversion 4.0 gibt es daher standardmäßig nur noch offizielle Übersetzungen der ansonsten weltweit einheitlichen 6 CC-Lizenztexte. Das macht es zugleich sinnvoll, die Texte auch pro Sprache zu vereinheitlichen, anstatt offizielle Übersetzungen für die verschiedenen deutschen Idiome der Schweiz, Österreichs und Deutschlands (und Luxemburgs, Belgiens usw) zu machen. Im Vorfeld gingen wir in den CC Teams von DE, AT und CH davon aus, dass das relativ einfach möglich sein sollte. Die Abstimmung gestaltete sich dann aber deutlich komplexer als erwartet. Nun ist es aber geschafft und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. An dieser Stelle noch einmal einen großen Dank an alle intensiv Mitwirkenden und auch diejenigen, die zwischendurch immer wieder Hinweise und Anregungen beigesteuert haben.
Hier die Credits, alphabetisch nach Vornamen:
Annette Kaufmann
Alexander Baratsits
Armin Talke
Christoph Endell
Heinz Pampel
Joachim Losehand
John Weitzmann
Klaus Graf
Leonhard Dobusch
Lukas Mezger
Magdalena Reiter
Matthias Schmid
Max von Grafenstein
Michela Vignoli
Nicole Lieger
Paul Klimpel
Roland Alton-Scheidl
Simon Schlauri
Till Jaeger
Till Kreutzer
sowie die Mitmachenden der öffentlichen Kommentierungsphase auf co-ment.com
und natürlich das CC Legal Team bestehend aus Diane Peters, Sarah Pearson und George Popescu.
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]]>The post Heute Abend: Vorstellung des “Lizenzhinweisgenerators” appeared first on CC Germany.
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Ja, der Name des Werkzeugs ist lang und sperrig, aber er beschreibt immerhin sehr direkt die Funktion: Es generiert Lizenzhinweise, und zwar insbesondere im Zusammenhang mit CC-Lizenzen. Wikimedia Deutschland (WMDE) hat den Lizenzhinweisgenerator (LHG) entwickelt, um den lizenzkonformen Umgang mit freigegebenen Inhalten einfacher zu machen. Oberflächlich betrachtet sind CC-Lizenzen bereits ein Schritt in Richtung besserer Handhabbarkeit des Urheberrecht, aber im Detail wird es oft hakelig. Wenn man das unter CC-Lizenz freigegebene Bild von jemand anderem nutzt, ist der Lizenzhinweis Dreh- und Angelpunkt, denn über ihn wird die Namensnennung als wichtigste “Währung” des CC-Ansatzes vorgenommen und deutlich gemacht, wo das genutzte Bild zu finden ist, welche rechtlichen Bedingungen gelten und wo sie nachzulesen sind – wenn der Lizenzhinweis denn vollständig und korrekt abgefasst ist.
Das ist leider sehr oft nicht der Fall, und zwar nicht absichtlich oder aus Boshaftigkeit der Nachnutzer von CC-Bildern, sondern aus Versehen, Uninformiertheit und manchmal auch einfach aus Zeitdruck. Ein “Quelle: CC” ist sicherlich das Schlechteste, was noch irgendwie als Lizenzhinweis bezeichnet werden könnte. Meist wird immerhin der Urheber angegeben, aber schon beim genauen Typ und der Version der CC-Lizenz hapert es oft ganz gewaltig. Noch öfter unterbleibt der obligatorische Link auf den Lizenztext und etwa auch zusätzliche Angaben wie die, dass es sich um eine Bearbeitung handelt.
Dieses Problem betrifft die Bilder im Medienarchiv Wikimedia Commons genauso wie diejenigen aus anderen Quellen, aber bei Wikimedia Commons liegen die (lizenz-)rechtlich relevanten Daten zumindest in einigermaßen strukturierter Form im Wiki vor. Da liegt es nahe, an eine Software zu denken, die aus diesen Daten die entscheidenden herausnimmt und automatisch zu einem korrekten Lizenzhinweis zusammenbaut. So ist die Idee eines Lizenzhinweisgenerators denn auch bereits seit einigen Jahren in der Welt, aber erst jetzt wurde er Wirklichkeit. Mitgeholfen hat CC-Freund und Rechtsanwalt Till Jaeger und die Softwareentwicklung übernahmen die hausinternen Programmierer von Wikimedia Deutschland.
Heute Abend wird der LHG im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Monsters of Law” von Jens Ohlig (WMDE) und Till Jaeger vorgestellt. Ich werde in einer kurzen Einleitung aus der Erfahrung der letzten Jahre berichten, was so typischerweise schief läuft rund um Lizenzhinweise.
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]]>The post Landtagswahlen: Das Bündnis Freie Bildung macht den Parteien-Check appeared first on CC Germany.
]]>Inzwischen sind von den meisten Parteien Antworten da und tabellarisch ausgewertet worden. Eine Wahlempfehlung leitet das BFB daraus nicht ab.
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]]>The post 5 Beispiele, wie rechtliche Regeln die Bildung behindern [Update] appeared first on CC Germany.
]]>https://medium.com/copyright-untangled
Disclaimer: Creative Commons ist Mitglied bei Communia.
Update 21.01.2016:
Das Ganze gibt es bei irights.info auch als deutsche Übersetzung.
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]]>The post CC-Freigaben im Netz überspringen die Milliardenmarke appeared first on CC Germany.
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… schon wenn man die großen Portale zusammenzählt, was aber gar nicht vollständig alles erfassen dürfte. Das und mehr inklusive der jeweiligen Datenquellen stellt der diesjährige “State of the Commons“-Report dar, den Creative Commons letzte Woche vorgestellt hat und der in seiner Kurzversion auch auf Deutsch verfügbar ist. Darin sind auch einige CC-Highlights aus den verschiedenen Regionen der Welt aufgelistet und es wird nochmals die Freilassung von Bassel Khartabil aus der syrischen Haft gefordert.
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]]>The post Deutsche Übersetzung der CC-Lizenzversion 4.0: Für Kommentare freigegeben appeared first on CC Germany.
]]>https://cc.co-ment.com/text/EEFcRXwphcZ/view/
Die Freigabe für Kommentare stellt einen wichtigen Zwischenschritt im offiziellen Übersetzungsprozess aller CC-Tools dar. Durch sie soll sichergestellt werden, dass bei mehrdeutigen Stellen die für alle Beteiligten beste Übersetzungsentscheidung getroffen wird.
Der jetzt kommentierbare Entwurf der deutschen Übersetzung ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit der CC-Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, vor allem eines eintägigen “Übersetzungs-Sprints” in Wien.
Technisch haben wir uns als Plattform für das auf freier Software basierende französische Portal co-ment.com entschieden. Dort kann man auch anonym kommentieren und alle sind eingeladen, bis Silvester in dieser Form mitzuhelfen.
Was kann es schöneres geben, als den dunklen Dezember mit juristischer Textexegese zu verbringen? Eben 
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