Kommentare für Das Netz ist politisch https://dnip.ch Demokratie-relevanter Tech-Journalismus Fri, 20 Mar 2026 12:19:57 +0000 hourly 1 Kommentar zu Wie gross ist mein Digitaler Fussabdruck? Und was kann ich tun? von Theo Schmidt https://dnip.ch/2026/03/18/wie-gross-ist-mein-digitaler-fussabdruck-und-was-kann-ich-tun/#comment-50300 Thu, 19 Mar 2026 10:26:40 +0000 https://dnip.ch/?p=15600#comment-50300 Grossartiger Artikel! Danke, auch für die Schlussfolgerungen und die vielen Links. Dazu eine Bemerkung zum Streamen:

„Dafür ist Live-TV ab der heimischen Satellitenschüssel rund doppelt so sparsam wie Streamen über Mobilfunk oder einen DSL-Anschluss…“ Damit sollte es später statt „Also: Streamen über Glasfaser auf das Handy oder Tablet ist vorbildlich.“ zusätzlich heissen: „…vorbildlich, wenn es nicht via Satellit geht.“ Ich verwende tatsächlich Satelliten-TV und -Radio. Ich frage mich, ob der extrem niedrige Wert für die Übertragung von 0,2 Wh/h (also 0,2 W pro Gerät) die Energie berücksichtigt, die für die Platzierung der Satelliten aufgewendet wurde. Bei mir kommt jedoch für Empfänger und TV wesentlich mehr als die angegebenen 10 W zusammen, nämlich ca. 100 W mit kleinem und einigen Hundert W mit grossem TV. (Leider hilft die sonst sehr gute Quelle (Fraunhofer Fokus) hier nicht weiter da die Watt-Skalen bei mir fehlen.)

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Kommentar zu Das Schweizer Einsatzleitsystem des Sanitätsdiensts läuft auf Microsoft Azure von Adrienne Fichter https://dnip.ch/2026/03/16/das-schweizer-einsatzleitsystem-des-sanitaetsdiensts-laeuft-auf-microsoft-azure/#comment-50250 Wed, 18 Mar 2026 09:34:36 +0000 https://dnip.ch/?p=15563#comment-50250 Als Antwort auf Christine.

Herzlichen Dank, liebe Christine!

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Kommentar zu Das Schweizer Einsatzleitsystem des Sanitätsdiensts läuft auf Microsoft Azure von Marcel Waldvogel https://dnip.ch/2026/03/16/das-schweizer-einsatzleitsystem-des-sanitaetsdiensts-laeuft-auf-microsoft-azure/#comment-50212 Tue, 17 Mar 2026 18:31:31 +0000 https://dnip.ch/?p=15563#comment-50212 Als Antwort auf Peter.

Ein beliebter Mechanismus ist die Nutzung von „Customer-Managed (Encryption) Keys“, abgekürzt CMK (Microsoft) oder CMEK (Google). Da werden die Schlüssel im Auftrag des Kunden oder durch den Kunden erzeugt (und können auch vom Nutzer jederzeit geändert werden), also „selbst generiert und verwaltet“. Sie liegen aber trotzdem in der Infrastruktur des Cloudproviders (durch Software oder Hardware geschützt) und der Cloudprovider kann sie bzw. daraus abgeleitete Schlüssel jederzeit auslesen, was auch zum korrekten Funktionieren nötig ist.

Zusätzlich gibt es noch die Funktion „Bring Your Own Key“ (BYOK), bei der der Kunde den Schlüssel selbst erzeugt und in Hardware des Cloudproviders importiert. Bei anderen Providern kann man auch sein eigenes Hardware Security Module (HSM) zur Schlüsselverwaltung einbinden. Aber auch in diesen Fällen kann der Cloudprovider jederzeit auf die Schlüssel zugreifen, die zur Ver- und Entschlüsselung der eigentlichen Daten notwendig sind.

Welche dieser Methoden gewählt wurde, verrät das BABS nicht. Aber ja, das könnte man vielleicht etwas klarer beschreiben. Aber dafür ist auch schon seit längerem ein eigener DNIP-Artikel geplant, der aber noch geschrieben werden muss. In der Zwischenzeit findet man z.B. hier mehr Informationen.

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Kommentar zu Das Schweizer Einsatzleitsystem des Sanitätsdiensts läuft auf Microsoft Azure von Thierry https://dnip.ch/2026/03/16/das-schweizer-einsatzleitsystem-des-sanitaetsdiensts-laeuft-auf-microsoft-azure/#comment-50206 Tue, 17 Mar 2026 15:45:16 +0000 https://dnip.ch/?p=15563#comment-50206 Als Antwort auf Nyffenegger.

In solchen Projekten ist der Speicher, bzw. „wo die Daten abgelegt sind“ nur eine Facette des ganzen Unterfangens.
Es geht vorallem auch darum, wo die ausgewählte Applikation läuft. Azure, AWS und co. sind sehr stark auf diesen Aspekt optimiert. Es ist dort vergleichsweise einfach eine Applikation mit hoher Redundanz und mit viel Leistung zu betreiben. (Eine Applikation ist heutzutage meistens eine „Website“ oder der Server einer App.)

D. h. die Daten würden somit auch in Azure verarbeitet, nicht, wie das mit pCloud der Fall zu sein scheint (ich kenn’s nicht), auf dem eigenen Notebook und danach in die Cloud gesynct.

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Kommentar zu Das Schweizer Einsatzleitsystem des Sanitätsdiensts läuft auf Microsoft Azure von Peter https://dnip.ch/2026/03/16/das-schweizer-einsatzleitsystem-des-sanitaetsdiensts-laeuft-auf-microsoft-azure/#comment-50205 Tue, 17 Mar 2026 15:07:16 +0000 https://dnip.ch/?p=15563#comment-50205 Sehr gut geschrieben und interessant zum lesen. Gibt es hier aber vllt. ein Missverständnis?

Die Medienstelle sagt:
“ Zudem verfügt das System über ein eigenes Key-Management. Die kryptographischen Schlüssel werden vom BABS selbst generiert und verwaltet.”

Später schreiben Sie aber:
“ Wir erfahren nicht, ob die Schlüssel beim BABS liegen oder allein von Microsoft verwaltet werden.”

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Kommentar zu Das Schweizer Einsatzleitsystem des Sanitätsdiensts läuft auf Microsoft Azure von Marcel Waldvogel https://dnip.ch/2026/03/16/das-schweizer-einsatzleitsystem-des-sanitaetsdiensts-laeuft-auf-microsoft-azure/#comment-50193 Tue, 17 Mar 2026 13:22:20 +0000 https://dnip.ch/?p=15563#comment-50193 Als Antwort auf Nyffenegger.

pCloud gibt sich sehr bedeckt, was seine Eigentümer und Sicherheitsmassnahmen betrifft. Es ist ganz viel „Trust me!“ dabei. Für eine IT-Sicherheitslösung, der ich vertrauen soll, muss dieses Vertrauen auch geschaffen werden. Typische Mechanismen sind Transparenz und Verantwortungsübernahme. Beides war mangelhaft, als ich pCloud 2023 unter die Lupe nahm.

Falls sich da was geändert hat, wäre ich um Informationen froh.

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Kommentar zu Das Schweizer Einsatzleitsystem des Sanitätsdiensts läuft auf Microsoft Azure von Marcel Waldvogel https://dnip.ch/2026/03/16/das-schweizer-einsatzleitsystem-des-sanitaetsdiensts-laeuft-auf-microsoft-azure/#comment-50192 Tue, 17 Mar 2026 13:17:03 +0000 https://dnip.ch/?p=15563#comment-50192 Als Antwort auf Pali.

Woher die Hardware kommt, ist relativ egal. Je nach Software auch. Also, wenn die Software gekauft ist und nicht nur mit einer restriktiven Mietlizenz (und regelmässigem „Call-Home“) kommt, sollte sie auch gut weiterbetreibbar sein, wenn es den Hersteller nicht mehr gibt oder er nicht mehr willig ist.

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Kommentar zu Das Schweizer Einsatzleitsystem des Sanitätsdiensts läuft auf Microsoft Azure von Christine https://dnip.ch/2026/03/16/das-schweizer-einsatzleitsystem-des-sanitaetsdiensts-laeuft-auf-microsoft-azure/#comment-50190 Tue, 17 Mar 2026 12:09:11 +0000 https://dnip.ch/?p=15563#comment-50190 Danke. Habe alles gelesen, auch wenn mein Hirn bald kaum mehr Kapazität hat… Es ist überwältigend, was heute alles gemacht wird, was wir eigentlich alles wissen sollten. Wahnsinn. Danke Dir!

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Kommentar zu Das Schweizer Einsatzleitsystem des Sanitätsdiensts läuft auf Microsoft Azure von Nyffenegger https://dnip.ch/2026/03/16/das-schweizer-einsatzleitsystem-des-sanitaetsdiensts-laeuft-auf-microsoft-azure/#comment-50175 Tue, 17 Mar 2026 08:56:59 +0000 https://dnip.ch/?p=15563#comment-50175 Die Schweiz hat mit pCloud u.a einen top Cloud Anbieter (alles in der Schweiz). Bei einem Trump ist auch Microsoft nicht sicher.

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Kommentar zu Das Schweizer Einsatzleitsystem des Sanitätsdiensts läuft auf Microsoft Azure von Pali https://dnip.ch/2026/03/16/das-schweizer-einsatzleitsystem-des-sanitaetsdiensts-laeuft-auf-microsoft-azure/#comment-50174 Tue, 17 Mar 2026 08:26:04 +0000 https://dnip.ch/?p=15563#comment-50174 Verstehe das Dilemma mit den Hyperscalern und den damit verbundenen Risiken einer Abschaltung aufgrund von US “Gesetzen”. Allerdings stellt sich mir die Frage, wie es denn aussähe, wenn alles Onprem betrieben würde. Bei dieser Betriebsvariante bestünden ja die gleichen Risiken, wenn US Hard- und Software eingesetzt würden. Oder wie siehst du das, Fabienne?

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