Leseblog: Deborah Crombie: Denn du sollst sterben

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

Deborah Crombie : Denn du sollst sterben. Goldmann:2020

Verlagstext:

Lower Slaughter ist ein malerisches Dorf in den Cotswolds. Dorthin ist Detective Superintendent Duncan Kincaid privat unterwegs, als er in einen schweren Unfall verwickelt wird: Kincaid wird verletzt, die Fahrerin des anderen Wagens, Nell Greene, und ihr Beifahrer Fergus O’Reilly überleben die Kollision nicht. Wie sich bald herausstellt, kannten sich Nell und O’Reilly gar nicht, hatten aber beide kurz vor dem Unglück im Pub von Viv Holland gegessen – der Chefköchin, zu deren Benefizessen am Wochenende Kincaid und James eingeladen sind. Der Fall wird immer rätselhafter, denn die Untersuchung ergibt, dass O’Reilly bereits vor dem Unfall tot war …

Der neue Fall aus der Bestseller-Serie um Duncan Kincaid und Gemma James

Diesmal sind das sympatische Ermittlerduo Duncan Kincaid und Gemma James mit Kind und Kegel zu Besuch bei den Eltern von Gemmas Kollegin Melody Talbot im idylischhen Landhaus und werden natürlich auch dort zufällig in einen Kriminalfall verwickelt.Der Fall führt in ein kleines Dorf in den südenglischen Cotswolds als auch in die harte Welt der Spitzenköche und ist solide und spannend erzählt. Sympatische Gutsbesitzer mit einem weiten Herz für Mensch und Tier und natürlich skurrile Bewohner.

Hörblog: Ewald Arenz: Zwei Leben

Neben meinem Leseblog gibt es ab und an auch einen Hörblog:

Ewald Arenz: Zwei Leben. . Gelesen von Ulike Kapfer.   AudioVerl. 2024

Verlagstext:

Ein Dorf, die Welt – und die Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben
1971 in einem Dorf in Süddeutschland. Nach einer Art Schneiderlehre in der Stadt kehrt die 20-jährige Roberta auf den Hof ihrer Eltern zurück. Sie ist das einzige Kind und wird irgendwann einmal die Bäuerin sein. Hier auf dem Land sind Vergangenheitsbewältigung, Kriegsdienstverweigerung, Feminismus, Popkultur und Miniröcke nichts, womit man sich beschäftigt. Hier zählen Arbeit, Gehorsam und moralisches Verhalten. Roberta träumt davon, eigene Kleider zu entwerfen, aber sie weiß genau, dass das Träume bleiben werden. Zugleich liebt sie ihren Hof und die körperliche Arbeit in der Natur, wo sie sich ganz und gar spürt. Und sie liebt Wilhelm, den Pfarrerssohn. Wilhelm ist nicht nur für Roberta der Grund, im Dorf zu bleiben. Auch seine Mutter Gertrud bleibt wegen ihres Sohnes. Im Gegensatz zu Roberta hasst sie das Landleben und wünscht sich nichts mehr, als weggehen zu können, hinaus in die Welt.
Beide Frauen werden schwanger und müssen eine Entscheidung treffen. Doch ein tragisches Unglück gibt ihrer beider Leben eine komplett neue Richtung.

Rezensionen

Arenz erzählt eine Geschichte über zwei sehr unterschiedliche aber miteinander verwobene Frauenschicksale Anfang der Siebziger Jahre. Beide – die eine jünger als die andere – sind Teil eines strengen dörflichen Gefüges in Süddeutschland, Ewald Arenz fängt die Zerrissenheit dieser Frauen sehr gut ein .. wenn es auch teilweise sehr melodramatisch wird. . Ein empfehlenswerter,Roman über die erste Liebe, Verlust, Trauer, Lebensglück und Unglück und auch über Hoffnung in schweren Zeiten.

Sehr empatisch gelesen von Ulrike Kapfer

Leseblog: Anna Katharina Hahn: Das Kleid meiner Mutter

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

Anna Katharina Hahn: Das Kleid meiner Mutter. Suhrkamp 2017

 

Verlagstext:

Madrid im Sommer 2012: Krass zeigen sich in der Hauptstadt die Auswirkungen der jüngsten Wirtschaftskrise. Die junge Anita gehört zur »verlorenen Generation«, der jede Möglichkeit einer selbstbestimmten Existenz genommen wurde: Aus Not ist sie in ihr altes Kinderzimmer zurückgezogen. Halt geben ihr neben der Familie nur ihre Freunde, die das Schicksal der Dauerarbeitslosigkeit mit ihr teilen. Doch alles Schlimme lässt sich noch steigern:

Eines Tages liegen Anitas Eltern tot in der gemeinsamen Wohnung. Unversehens rutscht sie in das Leben der Mutter hinein. Anita muss nur eines ihrer Kleider überstreifen, schon halten sie alle für Blanca. Und deren Alltag ist viel aufregender, als Anita sich hätte träumen lassen. Am Ende scheinen fast alle Fäden bei einem geheimnisumwitterten Schriftsteller zusammenzulaufen, dem man nachsagt, über Leichen zu gehen. Doch vielleicht ist auch das eine Täuschung …

Rezensionen:

»In sehr einfacher, undramatischer Sprache entwickelt Anna Katharina Hahn so aus einer Erzählung des Alltags in Madrid ein großes europäisches Tableau, ein romantisches Welttheater, und wir lernen: Das Leben gibt es, aber nur jetzt!«

Denis Scheck, ARD

»Anna Katharina Hahns Roman ist Gesellschaftsdiagnose und Generationsporträt, seine Verspieltheit steht dem nicht im Weg.«

Elmar Krekeler, DIE WELT

Hörblog: Richard Osman: Wir finden Mörder

Neben meinem Leseblog gibt es ab und an auch einen Hörblog:

Richard Osman: Wir finden Mörder . Sie haben den Fall. Wir haben die Lösung. Gelesen von Richard Barenberg u. Wolfgang Wagner.  HörbuchVerl. 2024

Verlagstext:

Wer anderer Leute Leben schützt, ist selbst schnell tot.

Amy Wheeler ist es als Bodyguard gewohnt, ihr Leben zu riskieren. Aber dass sie selbst ins Visier gerät, ist auch für Amy neu. Zumal sie nicht weiß, warum da plötzlich jemand wie verrückt auf sie schießt, während sie in South Carolina auf eine unfassbar reiche und erfolgreiche Thrillerautorin aufpasst. Ob es mit den Morden an Influencern zusammenhängt, die allesamt von ihrer Agentur betreut wurden?

Schwiegertochter und Schwiegervater ermitteln gemeinsam. Ob das gutgeht?

Zu Hause in England genießt ihr Schwiegervater, der Ex-Kriminalkommissar Steve Wheeler, derweil die Freuden der Pensionierung: ein Pub, ein Pint, ein Quiz – und die Ruhe des Waldes.
Mit der jedoch ist’s vorbei, als seine Schwiegertochter anruft und ihn zu sich zitiert. Um mit ihm die Morde aufzuklären. Und so die Hintermänner zu finden, die ihr nach dem Leben trachten.

Für alle, die cosy im Sessel sitzen und trotzdem um die halbe Welt jetten wollen.

Richard Osman, Autor der Erfolgsserie rund um den Donnerstagsmordclub, ist zurück mit einer neuen Serie. 

Rezensionen

Witzig UND spannend. Eine Seltenheit.“ ZDF MorgenmagazinPeter Twiehaus, 10.12.2024

„Spannung bis zum Schluss, dazu Osmans britischer Humor, wie gut, dass es der Auftakt einer neuen Reihe ist!“

emotionAnnalena Lüder, 09.12.2024

„Richard Osman zeigt, dass er zu den ganz Großen gehört, wenn es um launige Kriminalromane geht. Ähnlich wie in „Der Donnerstagsmordclub“ ermittelt auch hier wieder eine skurrile Truppe, die beim Lesen für viel Spaß sorgt. Dazu gibt es einen spannenden und raffinierten Kriminalfall. Gerade die Kombination aus Witz und Spannung sorgen für richtig gute Unterhaltung.“

WDR2 LesenPia Patt Buchhändlerin, 24.11.2024

Leseblog: Julie Lescault: Rosalie und die Farben des Südens

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

Julie Lescault: Rosalie und die Farben des Südens. Goldmann 2018

 

Verlagstext:

Ein Provence-Krimi. Rosalie Bd. 2

Juni in der Provence: Der ehemalige Rennradprofi und Filmstar Yannis Quebec kommt zu Dreharbeiten an den Mont Ventoux. Die Bewohner des nahen Städtchens Vassols sind ganz aufgeregt ob so viel Prominenz und Glamour. Doch dann kommt Yannis‘ Manager Rémy Raunard bei einem Sturz mit dem Fahrrad ums Leben. Wie sich bald herausstellt, wurde sein Vorderrad manipuliert. Während sich die Hobbydetektivin Rosalie und der Apotheker Vincent Gedanken über mögliche Mordmotive machen, verbittet sich Commissaire Maurice Viale jegliche Einmischung. Viale ermittelt jedoch in die völlig falsche Richtung …

Leichte Urlaubslektüre rund um den sagenhaften Mont Ventoux, in der Provence… mit allerlei Geheimnissen in der Umgebung. . Nicht nur für passionierte Radfahrer und Liebhaber kulinarischer Genüsse.

Hörblog: Lucinda Riley: Das Mädchen aus Yorkshire

Neben meinem Leseblog gibt es ab und an auch einen Hörblog:

Lucinda Riley: Das Mädchen aus Yorkshire. Gelesen von Simone Kabst .  Der Hörverlag 2024

Verlagstext:

Leah Thompson wächst in einem kleinen Dorf im ländlichen Yorkshire heran. Noch kann niemand ahnen, dass das Mädchen aus einfachen Verhältnissen eines Tages die Laufstege dieser Welt im Sturm erobern wird: Mailand, London, New York sind die Stationen ihrer fulminanten Karriere als Model, die ihr ein Leben in Luxus und Glamour beschert. Aber die schicksalshafte Verbindung mit der Familie Delancey, die weit in ihre Vergangenheit reicht, verfolgt sie wie ein dunkler Schatten und zieht sie in einen Strudel von tragischen Ereignissen, der im zweiten Weltkrieg in Polen seinen Ausgang nahm. Als tief verborgene Geheimnisse drohen ans Licht zu kommen, muss Leah sich einer längst vergessenen Prophezeiung stellen – und einem Schicksal, dem sie scheinbar nicht entkommen kann …

Lucinda Riley verknüpft die romantische Umgebung von Emily Brontes „Sturmhöhe“ mit den Gräueln der Nazi-Diktatur in Polen . Sehr gewagt Von beiden Eindrücken inspiriert entstand dieses Frühwerk der Autorin … , den der Sohn der Autorin nach ihrem Tod aufbereitet zur Veröffentlichung gebracht hat. Und das völlig zu Recht. Es ist ein faszinierender Roman, die Geschichte verbindet sehr geschickt diverse Erzählstränge und Zeitebenen. PsychoSpannung vom Feinsten ..

Manchmal etwas zu exaltiert (insebeondere die ModelSenerien) gelesen von Simone Kabst.

Leseblog: Barbara Wood: Spiel des Schicksals

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

Barbara Wood: Spiel des Schicksals.  Fischer 1998

 

Verlagstext:

Während einer komplizierten Operation erhält Lydia Harris, eine hochqualifizierte OP-Schwester in einem Krankenhaus im kalifornischen Malibu, einen mysteriösen Anruf von ihrer Schwester Adele, von der sie seit Jahren nichts gehört hat. Adele bittet sie ebenso dringlich wie verworren, sofort zu ihr nach Rom zu kommen. Wenig später trifft ein Päckchen von Adele ein. Es enthält eine Figur aus Elfenbein mit einem kunstvoll geschnitzten Schakalskopf. Lydia zieht den mit ihr befreundeten Chirurgen Dr. Kellerman zu Rate, der sich privat als Kunstsammler betätigt. Dr. Kellerman findet schnell heraus, daß es sich bei dem Schakal um eine Figur aus einem uralten ägyptischen Brettspiel handeln und daß diese Figur äußerst wertvoll sein muß. Lydia macht sich indessen große Sorgen um ihre Schwester. Gegen den Rat von Dr. Kellerman fliegt Lydia kurzentschlossen nach Rom. Aber das ist erst der Anfang einer gefährlichen Odyssee, die Lydia schließlich bis in das ägyptische Tal der Könige führt.

Gefährliche Reise einer jungen Amerikanerin nach Rom und Ägypten.

Leseblog: Jutta Profijt: Das Tuch des Schweigens

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

Jutta Profijt: Das Tuch des Schweigens.  EditionNova 2004

 

Verlagstext:

Jutta Profijt verwebt in Das Tuch des Schweigens eine Spur rätselhafter Ermittlungen mit feinem Gespür für Milieus und Alltagsbeobachtungen. Im Zentrum steht Lara Lewandowski, eine Übersetzerin, die unfreiwillig zur Verdächtigen wird, als eine Kollegin ermordet aufgefunden wird. Die Handlung verlagert sich geschickt zwischen dem eleganten Textilbezirk Mönchengladbachs und den neonleuchtenden Schatten Krefelds, wodurch die Atmosphäre dicht und kalt wirkt. Profijt zeichnet das Verhältnis zwischen Lara und ihrem kauzigen Vermieter Herr Fiedler als eine着sanfte Komödie der Misstrauen, die dennoch von gegenseitigem Vertrauen getragen wird. Mit gekonnten Wendungen hält die Autorin die Leserschaft im Ungewissen, ohne jemals in plakative Thriller-Logik abzugleiten. Die Spurensuche entfaltet sich dabei zu einem feinen Geflecht aus Verdächtigungen, familiären Geheimnissen und wirtschaftlichen Verstrickungen der Textilbranche. Dabei gelingt es, alltägliche Detailfülle – Gerüche, Geräusche, Gespräche – in eine packende Krimennote zu verwandeln, die weder sensationalistisch noch oberflächlich wirkt.

Insgesamt präsentiert Profijt eine kluge, witzig getönte Kriminalgeschichte, die durch präzise Dialoge und eine behutsame Charakterzeichnung besticht.

Hörblog: Siri Hustvedt: Damals

Neben meinem Leseblog gibt es ab und an auch einen Hörblog:

Siri Hustvedt: Damals   Gelesen von Iris Berben.  ArgonVerl. 2019

Verlagstext:

Eine junge Frau bezieht im Jahr 1979 ein winziges Zimmer im heruntergekommenen Morningside Heights. S.H. kommt direkt aus der amerikanischen Provinz; daher ihr Spitzname: «Minnesota». Das wilde New York lockt, und Minnesota saugt alles Neue begierig in sich auf. So auch die oft skurrilen Monologe und Gesänge ihrer Nachbarin Lucy Brite, die immer dringlicher werden. Von Misshandlung ist die Rede, Gefangenschaft, Kindstod, sogar Mord. Bis eines Nachts ein dramatisches Ereignis in Minnesotas Wohnung Lucy Brite auf den Plan ruft – und ein Geheimnis beginnt, sich zu lüften …

Rezensionen

Siri Hustvedt hat einen schillernden autobiografischen Roman geschrieben.“Damals“ ist eine nostalgische, metafiktionale und kluge Geschichte, die zentrale, existenzielle Fragen aufwirft: Ich ist ein anderer – wie bewahren wir es, schreiben es auf, wenn wir alt werden und das Ende sehen können? Sarah Pines, Die Welt, 02. März 2019

Im Wechselspiel der Zeit – die Ich-Erzählerin als Kind, als Tagebuch-Schreiberin sowie als 61-jährige Schriftstellerin – entfaltet die US-Autorin Siri Hustvedt in „Damals“ eine virtuose Geschichte über Unterdrückung und Befreiung. Stern, 07. März 2019

Sehr einfühlsam und spannend gelesen von Iris Berben

Leseblog: Heinrich Steinfest: Die Büglerin

Mit der Inselbücherei komme ich nicht recht weiter … daher gibt es hier ab sofort auch mein „LeseTagebuch“      :

Heinrich Steinfest: Die Büglerin.  Piper 2018

 

Verlagstext:

Tonia Schreiber ist Büglerin. Mit der Hand bügelt sie die Wäsche ihrer vermögenden Heidelberger Kunden. Die Arbeit erledigt sie mit Sorgfalt und Präzision, obgleich sie schlecht bezahlt wird. Denn das Bügeln ist ihre Form der Buße. Sie büßt für eine Tat, die ihr Leben unwiderruflich verändert hat. Ein Leben, das unter den besten Vorzeichen stand: Als Tochter renommierter Botaniker verbrachte sie ihre Kindheit auf einer Segeljacht. Später lebte sie in Wien in der elterlichen, mit Aquarien ausgestatteten Villa und zog gemeinsam mit ihrer Halbschwester ihre Nichte Emilie auf. Bis Emilie auf tragische Weise starb. Und Tonia alles aufgab, ihre Freunde, ihren Reichtum, die Wissenschaft. Sie verließ ihre Heimatstadt Wien und begann zu bügeln. Doch das Leben ist noch nicht ganz fertig mit ihr. Denn der Zufall spielt ihr etwas in die Hände, das Emilies Tod in ein anderes Licht rückt.

Es geht das Gerücht, Heinrich Steinfest schreibe Krimis. Ich finde Heinrich Steinfest schreibt die amüsanteste und intelligenteste Literatur unserer Gegenwart.“ Denis Scheck

Mit einem wunderbaren Humor, sprachlicher Ausgefeiltheit und wunderbaren Ideen und Einfällen beschreibt Steinfest das Leben der Tonia Schreiber, die nach einem dramatischen Ereignis als Büglerin in Heidelberg lebt und auf diese Weise Buße tut.“Literaturcafe.de