Junior Beratung Bayreuth e. V. https://jbb-ev.de/ Studentische Unternehmensberatung Tue, 04 Mar 2025 10:17:45 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 https://jbb-ev.de/wp-content/uploads/2024/04/cropped-IMG_5156-32x32.webp Junior Beratung Bayreuth e. V. https://jbb-ev.de/ 32 32 JBB beim Consulting-Talk Aalen https://jbb-ev.de/gastbeitrag-80-teilnehmende-beim-vierten-digitalen-consulting-talk/ Mon, 21 Nov 2022 12:36:47 +0000 https://www.jbb-ev.de/?p=4907 Bereits zum 4. Mal fand am 15.11.2022 der Consulting-Talk an der Hochschule Aalen statt, dieses Mal mit studentischen Berater:innen als Gäste. Beim Consulting-Talk, der in regelmäßigen Abständen vom Gründercampus der Hochschule Aalen organisiert wird, handelt es sich um ein Talkformat, das allen Studierenden Einblicke in die Consulting-Branche ermöglichen und sie für die Branche begeistern soll. […]

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Bereits zum 4. Mal fand am 15.11.2022 der Consulting-Talk an der Hochschule Aalen statt, dieses Mal mit studentischen Berater:innen als Gäste. Beim Consulting-Talk, der in regelmäßigen Abständen vom Gründercampus der Hochschule Aalen organisiert wird, handelt es sich um ein Talkformat, das allen Studierenden Einblicke in die Consulting-Branche ermöglichen und sie für die Branche begeistern soll. Dieses Mal nahmen rund 80 Studierende der Hochschule Aalen am Consulting-Talk teil und erhielten Einblicke in die Arbeit von studentischen Berater:innen.

Studentische Berater:innen geben Einblicke in ihre Tätigkeiten

Dieses Mal waren die beiden studentischen Berater:innen Hannah Rost (Vorstand Unternehmenskontakte im Bundesverband Deutscher Studentischer Unternehmensberatungen e.V.) und Ben Leo Bock (Beirat & zweimaliger Ex-Vorstand bei Junior Beratung Bayreuth e.V.) zu Gast.  Dabei berichteten die Gäste von ihrem Weg in die Studentische Unternehmensberatung, von ihrem Weg innerhalb der Unternehmensberatung und vielen Erlebnissen und Erfahrungen, vor allem als Führungspositionen und von Projekten.

Die Möglichkeit Führungsaufgaben im Verein und innerhalb der Beratungsprojekte zu übernehmen, nannten beide Gäste zudem als Grund, warum sie auch nach mehreren Semestern noch als studentische Berater:innen aktiv sind. Auf die Frage aus dem Publikum, warum sich Unternehmen für eine studentische Beratung statt für eine etablierten Unternehmensberatung entscheiden, wurde neben dem Preisvorteil und der ideellen Förderung der Idee auch der Wettbewerbsvorteil durch das Erreichen der Zielgruppe „Studierende“ und das Kennenlernen motivierter Nachwuchskräfte für das eigene Unternehmen genannt. Ben Leo Bock berichtete zum Schluss des Consulting Talks außerdem über sein Start-up BullHub, welches sich mit Aktienanalysen und Prognosen beschäftigt und an dem er seit etwa einem Jahr arbeitet. Hierbei hob er auch die Möglichkeiten hervor, die eine studentische Unternehmensberatung einem zum Knüpfen von Kontakten bietet. Auch eine eigene Beratung zu gründen stellte er in den Raum.

Die beiden Speaker:innen waren vom Format und dem Interesse der Studierenden an studentischen Unternehmensberatungen begeistert, was sich nicht nur an der Teilnehmerzahl, sondern auch an der Anzahl der Rückfragen zeigte. „Danke für den wirklich coolen Abend, der sehr viel Spaß gemacht hat“, resümiert Ben Leo Bock nach dem Consulting-Talk.

Christoph Stas und Alexandra Stiem moderierten den vierten Consulting-Talk mit 80 Teilnehmenden. Im Consulting-Talk berichteten Hannah Rost und Ben Leo Bock über ihre Aufgaben und Erfahrungen als studentische Berater:innen (Bild unten v.l.n.r.); Fotografin: Alexandra Stiem

Hintergrund

Der Consulting-Talk an der Hochschule Aalen beschäftigt sich mit Themen rund um die Unternehmensberatung. Zu Gast sind jeweils (studentische) Berater:innen aus deutschen Unternehmensberatungen, die in Live-Interviews von ihren Erfahrungen aus der Beratungspraxis berichten, Einblicke in ihren Arbeitsalltag gewähren und für Fragen der Studierenden zur Verfügung stehen.

Ziel des Consulting-Talks ist es, allen Studierenden der Hochschule Aalen die Möglichkeit zu geben, die Beratungspraxis kennenzulernen und sie für diese zu begeistern. InnoConsult, die studentische Unternehmensberatung der Hochschule Aalen, stellt dabei die erste Anlaufstelle für Studierende dar, die sich für die Beratungsbranche interessieren und bereits während ihres Studiums Erfahrungen in diesem Bereich sammeln wollen. Im kommenden Semester veranstalten wir wieder einen Consulting-Talk geben – seid gespannt, wer die nächsten Gäste sein werden.

Danke

Wir als JBB bedanken uns ganz herzlich für die Einladung und das tolle Format zum Austausch. Auch hoffen wir, dass Ben Leo Bock einige Studierende von der Idee der studentischen Unternehmensberatung überzeugen konnte und wir mehr gemeinsame Formate in Zukunft gestalten werden.

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Von JBB zum eigenen Startup https://jbb-ev.de/von-jbb-zum-eigenen-startup/ Fri, 29 Jul 2022 13:16:28 +0000 https://www.jbb-ev.de/?p=4853 Nach dem letzten Interview mit Marcel Boss, wollen wir heute unsere Interviewreihe mit zwei JBB-Urgesteinen fortführen. Wir freuen uns daher sehr, Ben Leo Bock als zweifachen Ex-Vorstand und Robin von Rüden als ehemaligen IT-Ressortleiter begrüßen zu dürfen. Vielen Dank, dass Ihr beide heute mit uns das Interview führt.  Starten wir am besten mit einer kurzen […]

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Nach dem letzten Interview mit Marcel Boss, wollen wir heute unsere Interviewreihe mit zwei JBB-Urgesteinen fortführen.

Wir freuen uns daher sehr, Ben Leo Bock als zweifachen Ex-Vorstand und Robin von Rüden als ehemaligen IT-Ressortleiter begrüßen zu dürfen.

Vielen Dank, dass Ihr beide heute mit uns das Interview führt. 

Starten wir am besten mit einer kurzen Vorstellung von euch und eurer Laufbahn bei JBB!

Robin: Hi, ich bin Robin und bin derzeit 24 Jahre alt. Ich bin im Wintersemester 17/18 aus meiner Heimatstadt Bonn nach Bayreuth gezogen. Mir war es wichtig, neben meinem Studium auch Praxiserfahrung zu sammeln, weshalb ich mich in meinem dritten Semester bei JBB beworben habe. Heute kann ich sagen, dass diese Entscheidung eine meiner besten war.

Da ich schon immer sehr IT-affin war, bin ich erst Mitglied und dann Ressortleiter des IT-Ressorts geworden. In dieser Position war ich maßgeblich an Projekten wie der neuen Website oder auch der neuen vereinsinternen Datenbank beteiligt. In dieser Zeit habe ich auch mit Ben sehr eng zusammengearbeitet und ihn so näher kennengelernt. Aber dazu kann euch sicherlich Ben auch noch einiges erzählen.

Neben meiner Zeit als Ressortleiter habe ich auch externe Projekte durchgeführt, welche sich rund um Digitalisierung gedreht haben. Mittlerweile verfolge ich die Entwicklung von JBB gespannt als Alumnus.

Ben: Vielen Dank für die Einladung. Ich bin Ben, 20 Jahre alt und bin aktuell Beirat bei der Junior Beratung Bayreuth. Ich habe 2019 meine Studien an der Universität Bayreuth begonnen und studiere seitdem Economics B.Sc. und BWL B.Sc. Ich bin damals auf JBB aufmerksam geworden, da ich schon immer neben dem Studium noch etwas mehr machen wollte, als „nur“ studieren.

Im Gegensatz zu Robin hat es mich am Anfang meiner „JBB-Karriere“ in das Ressort Qualitätsmanagement gezogen, wo ich auch sehr schnell Ressortleiter geworden bin. Alle Ressortleiter und Vorstände haben alle zwei Wochen ein gemeinsames Treffen, den sogenannten Leitungskreis, bei dem ich Robin das erste Mal besser kennenlernte. Als meine Ressortleiterzeit zu Ende ging wurde ich Vorstand für Finanzen und Recht, welcher allerdings nicht nur für die Finanzen und alle rechtlichen Angelegenheiten verantwortlich ist, sondern auch die Ressorts Qualitätsmanagement und IT in seinem Verantwortungsbereich hat.

Hier war ich sehr froh, dass ich so einen guten IT-Ressortleiter hatte. Ich bin auch sehr überzeugt davon, dass wir in dieser Zeit den Verein weit voranbringen konnten. Nach meiner Zeit als Vorstand Finanzen und Recht wollte ich allerdings auch gesamtstrategisch den Verein voranbringen und bin deswegen Vorstandsvorsitzender geworden. Da ich in dieser Zeit viel Erfahrung gesammelt habe, freue ich mich umso mehr inzwischen den Vorstand als Beirat zu unterstützen. 

Wie habt ihr eure Zeit bei JBB wahrgenommen?

Robin: JBB ist eine Herausforderung. Über seine gesamte „JBB-Karriere“ hinweg wird man immer wieder herausgefordert. Das beginnt in der Regel mit der Anwärterphase, in der man die erste Case Study oder das erste Projekt absolviert. Projekte erfordern von einem, Experte in einer bestimmten Thematik zu werden, die einem vorher vielleicht fremd war. Das ist nicht leicht, aber Schulungen und Mentoren bereiten gut darauf vor.

Ben: Dadurch, dass man sehr viel mit anderen zusammengearbeitet hat, egal ob im Ressort, in den Führungskreisen oder auf Projekten, konnte man auch sehr viele Softskills im Bereich der Kommunikation, Problemlösung oder der Führung von Teams lernen. Insgesamt habe ich sehr viel Mindset mitgenommen, was oftmals sehr unterschätzt wird. Zum Beispiel das Denken als Unternehmer oder auch der Umgang mit Problemen.

Natürlich kann man auch mit bzw. durch JBB ein unfassbar gutes Netzwerk aufbauen, was auch immer sehr hilfreich sein kann, v.a. wenn man sich mit einem Spezialisten auf einem bestimmten Gebiet austauschen möchte. 

Wir haben auf jeden Fall allein schon durch die vielen Schulungen einiges über Projektmanagement und natürlich auch über Präsentationen gelernt. Das ist Gold wert.

Nach eurer Zeit bei JBB habt ihr gemeinsam ein Startup gegründet. Wie kam es dazu?

Ben: Robin und ich haben noch zu JBB-Zeiten festgestellt, dass wir uns beide sehr für die Börse interessieren. Die wöchentlichen After-MVs haben wir dann immer genutzt, um uns über bestimmte Unternehmen bzw. Aktien zu unterhalten. Dass ich mich so sehr für das Thema interessiere, ist bei Robin wohl hängen geblieben.

Robin: Mich hat es schon immer gestört, dass man sich oft nur oberflächlich über Aktien austauscht oder noch schlimmer diese auf Basis einer oberflächlichen Analyse kauft. Natürlich habe ich mich auch selbst dabei erwischt. Mit der Zeit aber habe ich begonnen mich intensiver in das Thema hereinzuarbeiten. Dabei ist mir aufgefallen, dass der Weg zur ersten eigenen Aktienanalyse viel schwerer ist als er sein könnte.

Weil ich Herausforderungen bei JBB schätzen gelernt habe, habe ich mir vorgenommen, die Aktienanalyse mit einem modernen und intuitiven Tool zu erleichtern. Ben habe ich mir dann zur Unterstützung an Bord geholt.

Dabei herausgekommen ist BullHub. Dort finden Privatanleger Informationen zu relevanten Analysekriterien und können diese mit einem Tool direkt analysieren. Zusätzlich werden Nutzer angehalten sich gegenseitig Rückmeldungen zu geben. Wie wertvoll gutes Feedback ist, habe ich u.a. bei JBB gelernt.

Wir erhoffen uns, dass Anleger mit diesem Aktienanalyse-Tool ihre Anlageentscheidungen zukünftig vermehrt auf Basis von fundiertem Research treffen. Um ein besseres Bild davon zu bekommen, schaut doch gerne mal eine unserer aktuellen Aktien Prognosen, wie die Allianz Aktien Prognose an.

Das ist doch ein sehr schönes Schlusswort. 

Vielen Dank für eure Zeit und das Interview. 

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Marcel Boss über seine Karriere bei JBB https://jbb-ev.de/marcel-boss-ueber-seine-karriere-bei-jbb/ Sun, 07 Feb 2021 18:29:56 +0000 https://www.jbb-ev.de/?p=3858 Heute haben wir das Vergnügen ein Interview mit unserem langjährigen Mitglied und Ex-Vorstand Marcel zu haben. Danke, dass du heute das Interview mit uns machst.   Wir würden einfach mit den Basic Fragen starten.   Wie alt bist du, was studierst du und was planst du für deine berufliche Zukunft?  Ich bin 23 Jahre alt und studiere […]

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Heute haben wir das Vergnügen ein Interview mit unserem langjährigen Mitglied und Ex-Vorstand Marcel zu haben.

Danke, dass du heute das Interview mit uns machst.  

Wir würden einfach mit den Basic Fragen starten.  

Wie alt bist du, was studierst du und was planst du für deine berufliche Zukunft? 

Ich bin 23 Jahre alt und studiere aktuell im 7.Semester BWL an der Universität Bayreuth mit der Spezialisierung internationales Management. Später möchte ich in der Unternehmensberatung arbeiten, wahrscheinlich mit Fokus auf die Strategieberatung. 

Marcel Boss - damaliger Vorstand Internes bei JBB

Gut, jetzt kennen wir dich ja schon ein wenig besser, weswegen wir nun ein bisschen näher auf deine Zeit bei JBB eingehen möchten. 

Warum bist du zu JBB gekommen?  

Schon zu Beginn meines Studiums war mir klar, dass ich mich neben dem eigentlichen Studium weitergehend auch außeruniversitär verstärkt engagieren möchte. Dabei reizt mich an JBB besonders die Möglichkeit gemeinsam mit anderen hochmotivierten Studierenden der verschiedensten Studienrichtungen zusammenzuarbeiten,- geblieben bin ich letztendlich auch um mich selbst gewissermaßen herauszufordern und aus der „Comfort-Zone“ zu pushen. 

Wie lange bist du schon bei JBB?  

Ich bin seit meinem 1.Semester, dem WS 17/18 bei JBB. 

Was hast du dir von JBB erhofft und wurden deine Erwartungen erfüllt?   

Vor allem wollte ich mich persönlich weiterbilden und meine Skills ausweiten, und diese Erwartungen wurden auf jeden Fall erfüllt. 

Was waren/ sind deine Positionen?  

Ich war erst Ressortleiter im HR, sogar auch noch das erste halbe Jahr meines Vorstandsamtes (bis WS 19/20) welches ich dann ab dem 1. Juni 2019 antrat und bis zum 31. Mai 2020 ein knappes Jahr als Vorstand Internes bekleidete. 

Welche Ressorts bist du durchlaufen?  

Ursprünglich bin ich im Ressort Human Resource (HR) gestartet, war aber dann während meines Vorstandsjahrs insbesondere auch im Ressort Marketing aktiv. Im digitalen Semester war ich Teil verschiedener Task Forces (z.B. der Task Force „Imagefilm” und „Pitch”) und diversen Teams darunter zum Beispiel auch dem Team, welches das deutschlandweite Arbeitskreistreffen (AKT) des BDSUs in Bayreuth organisiert hat, dem vereinsinternen Schulungsteam, Mentorengruppen, Projektteams etc. 

 Zudem habe ich einige Projekte gemacht, unter anderem mein AWP und einige externe Projekte. 

Was war das schönste / schlimmste Erlebnis bei JBB?  

Natürlich war das schönste Erlebnis die Wahl zum Vorstand Internes, was einem das Gefühl gegeben hat, die Leute stehen hinter einem und gehen den Weg zusammen mit, aber auch als ich Mentor für ein Anwärterprojekt (AWP) war und das Team begleiten durfte.  
Das sozusagen “schlimmste” Erlebnis war für mich persönlich die Recruiting-Phase des Wintersemesters 19/20, welche ausnahmsweise nicht ganz so gut wie ursprünglich geplant lief und mich ebenso wie die pandemiebedingt komplett digitale Recrutingphase vor ganz besondere und neue Herausforderungen stellte und letztendlich extrem viel Zeit und Geduld gekostet hat. 

Wie groß war dein Zeitaufwand bei JBB während des Studiums?   

Das hängt immer ein bisschen davon ab was man selbst draus macht, aber es war tatsächlich recht unterschiedlich. In der ersten Hälfte des Vorstandsjahr habe ich insgesamt deutlich mehr Zeit investiert, weil ich zusätzlich noch das HR geleitet habe. Ich muss auch offen zugeben, dass ich das Studium zeitweise dadurch etwas zurückstellen musste, aber insgesamt profitiert es eher davon – man entwickelt sich natürlich enorm weiter und abgesehen davon gibt es ja auch diverse Möglichkeiten sich sein Engagement durch verschiedene Anrechnungsmöglichkeiten auch für das Studium anrechnen zu lassen. 

Wie war die Teamarbeit im Vorstand untereinander?  

Die Teamarbeit war wahnsinnig intensiv, ein ständiger Austausch mit meinen Vorstandskollegen Tim und Nadja. Es hat trotz unterschiedlicher Meinungen unglaublich viel Spaß gemacht und war insgesamt eine sehr positive Erfahrung, die ich nicht missen wollen würde. 

Wie sehr würdest du sagen hast du deine Ziele erreicht und was hättest du vielleicht noch erreichen/ machen wollen? 

Ich bin insgesamt sehr zufrieden mit der Erreichung der Ziele, denn ein Jahr ist wirklich nicht viel. Es gibt allerdings immer noch vieles was ich gerne zusätzlich noch erreicht hätte. Zum Beispiel hätte ich gerne noch mehr Know-how über den Ausbau des Schulungsteams an den Verein weitergegeben, damit die Mitglieder noch mehr für sich mitnehmen können. Wir haben jetzt zum Beispiel gerade Schulungen für viele Programme der Adobe Creative Cloud erstellt, damit sich die Mitglieder auch ressortübergreifend entsprechend weiterbilden können. 

Nun kommen wir zu dem Thema inwiefern dir JBB etwas gebracht hat.   

Welche Kompetenzen konntest du durch JBB ausbauen/ neu lernen? 

Vor allem durch die vielen Projekte konnte ich meine Teamfähigkeit und meine Führungskompetenzen enorm ausbauen. Man lernt im Team zu arbeiten, sich zu organisieren und den professionellen Umgang mit seinen Teamkollegen. Das bietet auf jeden Fall eine gute Basis für einen späteren Berufseinstieg.  
Auch konnte ich meine Führungsqualitäten in Sachen Effizienz und Durchsetzungsvermögen steigern und lernen, wie man ein Team effektiv (an)leitet. 

Hat dir JBB bereits bei deiner beruflichen Laufbahn geholfen? 

Natürlich profitiert man als Teil der JBB, und auch des BDSU, vom enormen Netzwerk. 

Durch Workshops oder externe Projekte bekommt man nicht nur einen erstklassigen Kontakt zu Firmen oder unseren Kuratoren, sondern profitiert ebenso von exklusiven Stellenangeboten, Werkstudentenjobs oder auch Hiwi-Stellen. 

Ich selbst entschloss mich dazu mich nach meinem Vorstandsjahr wieder verstärkt auf mein Studium zu fokussieren, werde mir aber vermutlich nach diesem Semester ein Praktikum in der Strategieberatung suchen. Auch möchte ich mich in Zukunft weiterhin vor allem beim BDSU mehr engagieren, um einfach mein Netzwerk und meine Kontakte weiterhin zu erhalten und auch auszubauen. 

Welchen persönlichen Nutzen konntest du aus deiner JBB-Zeit und als Vorstand bereits ziehen?  

JBB half mir besser mit Menschen umzugehen, vor allem in einer Führungsposition. Ich konnte lernen meinen persönlichen Führungsstil zu entwickeln und so meine Ziele effektiv umzusetzen. Ein Satz wird mir immer im Gedächtnis bleiben, der mich meine ganze Vorstandszeit begleitete: „Hart in der Sache, aber weich zu den Menschen.“ In meiner Vorstandszeit konnte ich mich auf jeden Fall auch persönlich enorm weiterentwickeln und ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit diese ganz unterschiedlichen Erfahrungen mitnehmen zu dürfen.  

Zuletzt bitten wir dich noch um ein letztes Fazit zu JBB und deiner Zeit bei JBB. 

Beschreibe JBB mit 3 Wörtern:

Einzigartig, Motivierend, Fördernd (Hilfreich) 

Wie würdest du JBB für Interessenten bewerben/ beschreiben?  

JBB ist eine einzigartige Gelegenheit, die man sonst in nur wenigen Vereinen findet. Die persönliche Weiterentwicklung und die Chancen und Netzwerke, die man durch die JBB bekommt, sind einfach unbezahlbar und jeder sollte die Erfahrung gemacht haben. 

Was ist dein abschließendes Fazit zu JBB und deiner Zeit dort? 

 Es lohnt sich die extra Meile zu gehen! 

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast.  

Wie man sieht kann jeder bei JBB seinen ganz eigenen Weg gehen und damit seine Erfahrungen machen. Eine Vorstandsposition ist sicherlich nicht ganz einfach, zahlt sich aber auf jeden Fall aus. 

Um mehr über die Junior Beratung Bayreuth zu erfahren, schau auf unser Instagram, LinkedIn und Facebook vorbei.

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Warum JBB? https://jbb-ev.de/warum-jbb/ Sun, 01 Nov 2020 13:42:16 +0000 https://www.jbb-ev.de/?p=3654 Warum sollte man JBB beitreten? Was hat man langfristig von JBB? Wie ist es bei JBB? Jeder Interessent stellt sich diese Fragen. Unser Alumni Christian Scharlach beantwortet euch diese. Ganze sieben Semester war Christian Scharlach auch neben seinem betriebswirtschaftlichen Studium bei der Junior Beratung Bayreuth. In diesem Interview teilt er seine Erfahrungen, die er durch JBB erlebt hat […]

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Warum sollte man JBB beitreten? Was hat man langfristig von JBB? Wie ist es bei JBB?

Jeder Interessent stellt sich diese Fragen. Unser Alumni Christian Scharlach beantwortet euch diese.

Ganze sieben Semester war Christian Scharlach auch neben seinem betriebswirtschaftlichen Studium bei der Junior Beratung Bayreuth. In diesem Interview teilt er seine Erfahrungen, die er durch JBB erlebt hat und was er durch seine Zeit bei dem Verein für seine jetzige berufliche Laufbahn mitnehmen konnte.  

Zunächst ein paar Fragen zu deiner beruflichen Laufbahn.  

Was ist deine derzeitige Beschäftigung?  

Ich arbeite bei der Linde plc in München als Leiter der Geschäftsentwicklung für Europa, Mittleren Osten und Afrika (EMEA). Dort leite ich ein internationales Team mit Projektleitern aus neun verschiedenen Ländern. Wir kümmern uns um alle größeren Investitionen in EMEA. Das sind ca. 50 Projekte pro Jahr mit einem Investitionsvolumen von 300-500 Mio. Euro. 

Was planst du für deine berufliche Zukunft?  

Linde bietet mir ein sehr spannendes internationales Umfeld. Dort möchte ich weiter bleiben. Ich kann mir auch vorstellen, in eine größere Geschäftsverantwortung für das Tagesgeschäft zu wechseln. Aber auch eine Selbständigkeit reizt mich, da ich gerne neue Sachen auf die Beine stelle.  

Nun einige Fragen zu deiner Zeit bei der Junior Beratung.  

Wie lange warst du bei JBB?  

Ich war 7 Semester bei JBB, also vom 3. Semester bis zu meinem Abschluss im 9. Semester. Ich hatte davor ein Jahr in Barcelona studiert, in dieser Zeit war ich dann eher passiv.  

In welchem Ressort warst du und welche Positionen bist du durchlaufen?  

Ich war eigentlich immer im Ressort für Projektakquise und wurde dann auch zum Leiter dieses Ressorts.   

Was hat dich dazu bewogen JBB beizutreten?  

Ich wollte außerhalb des Studiums noch etwas anderes machen und neben der Theorie auch ausreichend Erfahrung sammeln. Ich fand JBB die spannendste Möglichkeit der Nebenbeschäftigung als Student. Daneben waren die Vereinsaktivitäten bei JBB auch ein ganz guter Ausgleich zum Alltag an der Uni.  

Was waren deine prägendsten Erfahrungen bei JBB?  

Vor allem die Projektarbeit, durch die konnte ich gut lernen, wie schwer der Transfer des theoretischen Wissens in die Praxis ist. Auch die Arbeit im BDSU fand ich sehr inspirierend, durch den vielen Austausch mit unterschiedlichen Menschen. Auch heute pflege ich noch ein großes Netzwerk aus dieser Zeit im BDSU Alumni Verein. Das hat mir übrigens auch schon oft beruflich und auch privat weitergeholfen.   

Was waren die schönsten und schlimmsten Erfahrungen, die du durch JBB gemacht hast? 

Eine meiner schönsten Erfahrungen war die Organisation und Durchführung der RW Party im Jahr 2001: JBB hatte hier zusammen mit den anderen Vereinen der RW Fakultät die Party wiederbelegt, der Erlös ging von da an immer an unsere RW Bibliothek.  

Aber natürlich denke ich auch sehr gerne an die intensive Zusammenarbeit bei den Kundenprojekten. Beispielsweise hatte ich im Jahr 2003 ein größeres Projekt zusammen mit Götz-Partners, bei dem wir den europäischen Sensormarkt analysierten. Ich finde es klasse, wenn man innerhalb von ein paar Wochen sich in ein neues Thema einarbeiten und schon nach relativ kurzer Zeit Ergebnisse zeigen kann.  

Am schlimmsten waren eindeutig die langen Meetings und Sitzungen, die man in unserem geliebten Glashaus trotzdem bei 35 Grad aushalten musste.  

Nun zu den Fragen welchen Benefit du aus deiner Zeit von JBB ziehen konntest.  

Welche Kompetenzen könntest du durch JBB ausbauen?  

Ich konnte meine Kreativität, auch in Bezug auf Marketing und Vertrieb, ausbauen. Aber auch die Rolle als Berater habe ich gelernt und ich konnte hier meine Fähigkeiten sehr gut weiterentwickeln.  

Welche neuen Dinge konntest du durch JBB lernen?  

Es gibt viele verschiedene Schulungen und Trainings, die einem Wissen über die verschiedensten Bereiche des Beraterseins vermitteln. Aber nicht nur das, daneben habe ich auch selbst Schulungen geleitet. Dies hat mir sehr geholfen auch mein Wissen verständlich weiterzugeben.  

Inwiefern hat die JBB für deine spätere berufliche Laufbahn geholfen?  

Tatsächlich sehr und auch unmittelbar: Durch einen Workshop auf einem BDSU Treffen habe ich gegen Ende meines Studiums ein Praktikum bei einer der Top 10 Unternehmensberatungen in Deutschland bekommen. Dadurch konnte ich viel Erfahrung als Berater sammeln. Danach habe ich auch den ersten Job als Unternehmensberater gestartet.  

Welchen Nutzen könntest du durch JBB für deine persönliche Entwicklung ziehen?  

JBB ist eine spannende Kombination aus Leuten, die Vereinsarbeit wollen und Leuten, die Beraten wollen. Das Engagement im Verein korreliert aber nicht mit der Beratungskompetenz. Man lernt die Menschen und ihren Antrieb genau kennen und lernt, welche Ziele wen antreiben. Das hilft einem sehr weiter. Auch war es für mich wichtig zu erkennen, dass ich mich überall einbringen sollte, da der Verein beides braucht. 

Wurdest du von deinem Arbeitgeber auf JBB angesprochen?  

Ja immer mal wieder, wobei das natürlich im Laufe des Berufslebens abnimmt. Trotzdem denke ich, dass heute der Praxisbezug einen viel höheren Stellenwert hat u.a. durch den Bologna Prozess. Früher war es eher exotisch und deshalb stärker erklärungsbedürftig, bei so einem Verein wie JBB gewesen zu sein.  

Was ist für dich der größte Benefit bei JBB gewesen zu sein in Bezug auf deinen späteren Beruf? 

Der größte Benefit für mich sind die Freundschaften und Kontakte die man sowohl in Bayreuth durch JBB, aber auch durch den BDSU auf der ganzen Welt knüpfen konnte. Zum Beispiel habe ich vor ein paar Jahren festgestellt, dass einer meiner Arbeitskollegen in Abu Dhabi früher Vorstand im JADE, dem Dachverband des BDSU, war. Da bekommt man gleich einen anderen Bezug zueinander. Man lernt immer wieder spannende Leute kennen, durch die man sein Netzwerk stark vergrößern kann und so auch an einflussreiche Kontakte gelangen kann. Vor allem auch jetzt als BDSU-Alumni lerne ich ständig neue Leute kennen, wodurch sich bis heute auch noch echte Freundschaften entwickeln. 

Und nun ein letztes Fazit von dir.  

Wie würdest du allgemein deine Zeit bei JBB bewerten und wie würdest du Interessenten überzeugen zu JBB zu kommen?  

Ich finde es wichtig, eine gute Balance zwischen dem Vereinsleben und der Beratung zu finden. Das eine geht nicht ohne das andere. 

Neue Mitglieder bei JBB sollten sich daneben auch im Klaren sein, dass der Verein nur durch Engagement lebt und es für alle Beteiligten wichtig ist, dieses auch zu zeigen. Aber am Ende ist es so wie bei jeder Arbeit: Das ganze muss Spaß machen, dann klappt es sowieso viel besser.  

Wie man sieht, ist JBB etwas für das Leben. Neue Kontakte, Fähigkeiten und Freunde auf- und auszubauen ist wichtig und hilft einem für das ganze Leben weiter. Man sollte die Chance nutzen der studentischen Beratung beizutreten und seine eigenen Erfahrungen sammeln.  

Wir bedanken uns herzlich bei Christian Scharlach für seine Kooperation und wünschen ihm viel Erfolg bei der Linde plc. 

Das Interview wurde von Linda Meier durchgeführt.

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