onOffice https://onoffice.com/ Thu, 19 Mar 2026 07:40:17 +0000 de hourly 1 Kein Pitch ohne Persönlichkeit: Unser Sales Team Germany https://onoffice.com/blog/onoffice-inside/onoffice-sales-team-germany/ https://onoffice.com/blog/onoffice-inside/onoffice-sales-team-germany/#respond Wed, 18 Mar 2026 09:29:40 +0000 https://onoffice.com/?p=28342 Egal, ob Produktpräsentation, Beratung oder Akquise-Telefonat: Im ersten Gespräch mit onOffice geht es um mehr als nur unser CRM. Meist starten diese Gespräche ganz anders – mit konkreten Fragen aus dem Makleralltag oder dem Wunsch, den eigenen Workflow neu zu strukturieren.
Genau hier setzt unser Sales Team Germany an.

Unsere Kolleg:innen im Vertrieb hören zu, ordnen ein und entwickeln gemeinsam mit unseren Kund:innen Ideen, wie sich Arbeitsprozesse einfacher, effizienter und nachhaltiger gestalten lassen. Sales bedeutet bei uns deshalb nicht nur, ein Produkt vorzustellen, sondern vor allem, die Anforderungen der Branche wirklich zu verstehen.

Zeit also, einen ehrlichen Blick hinter die Kulissen unseres Sales Teams zu werfen.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Was uns als Team verbindet
  2. Unsere Mission
  3. Nah dran am Markt
  4. „Sales ist bei uns ein Marathon – kein Sprint.“
  5. Werdegang bei onOffice
  6. Die Entwicklung
  7. Zeit für ein Level Up?
  8. Sales kennt keine Grenzen

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Merkmale onOffice Sales: interner Austausch, Produktpräsentation und Beratung, Anforderung der Branche verstehen
  • Team: jeder mit eigenem Drive, aber Wir-Gefühl zählt am Ende, Kolleg:innen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen
  • Haltung: Verstehen und Beraten, langfristige und echte Kundenbeziehungen , Unterstützung bei Baustellen im Makleralltag
  • Austausch mit Maklern: Vorteil des onOffice Sales Departments, Einblicke und Ideen zur Weiterentwicklung, Interaktion auf Augenhöhe, Lösungen die Makler wirklich benötigen
  • Schlussfolgerung: Team Sales Germany zeichnet sich durch Austausch, Wir-Gefühl und langfristige Beziehungen aus

Was uns als Team verbindet

Der onOffice Sales lebt vom internen Austausch. Wissen bleibt nicht bei einzelnen Personen liegen, sondern wird aktiv geteilt. Fragen klären wir direkt im Team, Erfahrungen werden schnell weitergegeben und neue Kolleg:innen wachsen Schritt für Schritt in ihre Rolle hinein. Dieses Miteinander ist deutlich spürbar – intern wie extern.

Wir haben Laura gefragt, was sie am meisten am Team schätzt.

Laura Mertens

Ganz klar:

Dass hier niemand als Einzelkämpfer unterwegs ist. Natürlich hat jeder seinen eigenen Drive, aber am Ende zählt bei uns das Wir-Gefühl. Wir pushen uns gegenseitig und feiern Erfolge zusammen. Das macht das Arbeiten bei onOffice aus.

Unsere Mission

Das Sales Team Germany ist so vielseitig wie die Immobilienbranche selbst. Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen arbeiten hier zusammen: Klassische Vertriebspersönlichkeiten, Branchenkenner aus der Immobilienwelt und Kolleg:innen, die als Quereinsteiger ihren Weg ins Sales Team Germany gefunden haben.

Diese Mischung ist kein Zufall. Unterschiedliche Perspektiven helfen dabei, Gespräche aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten. Denn jedes Maklerbüro bringt eigene Strukturen, Herausforderungen und Ziele mit.

Was uns als Team verbindet, ist die gemeinsame Haltung: Erst verstehen, dann beraten!

Das bedeutet, dass wir uns bewusst Zeit für Gespräche nehmen. Wer mit Immobilienunternehmen zusammenarbeiten, weiß, dass viele Prozesse über Jahre gewachsen sind. Genau deshalb geht es im Vertrieb von onOffice nicht darum, einfach eine Standardlösung zu präsentieren. Viel wichtiger ist es, den Arbeitsalltag der Kunden zu verstehen und gemeinsam herauszufinden, an welchen Stellen Digitalisierung wirklich Mehrwert schafft.

Unser Department Manager Dennis beschreibt es so:

Bei uns im Vertrieb geht es nicht um den schnellen Abschluss, sondern um echte Beziehungen. Wir verstehen uns als Ermöglicher, die für ihre Kund:innen Chancen in der Immobilienbranche schaffen.
Unser Claim „Always on your side“ ist dabei kein leeres Versprechen: Wir kommunizieren freundlich und bodenständig. Wir hören zu und gestalten gemeinsam mit den Makler:innen noch bessere Produkte, wobei deren Anforderungen immer im Mittelpunkt stehen. Nicht ohne Grund schließen wir mit unseren Partner:innen langfristige Verträge mit Preissicherheit und Planungsgarantie.

Laura ist besonders wichtig:

Kunden sollen mit einem guten Gefühl aus dem Gespräch gehen und merken: onOffice nimmt mir genau die Baustellen ab, die mich bisher unnötig Zeit gekostet haben – auch die, die bisher vielleicht als „normal“ hingenommen wurden.

Nah dran am Markt

Wer im Vertrieb arbeitet, ist täglich im Austausch mit Immobilienprofis. Genau diese Nähe zur Branche ist einer der größten Vorteile des Department.

Das Team erhält täglich Feedback aus der Praxis: Welche Funktionen sind besonders wichtig? Wo stoßen Makler im Alltag auf Herausforderungen? Welche Entwicklungen beschäftigen die Branche gerade?

Persönliche Gespräche liefern wertvolle Einblicke: Sie helfen dabei, die Weiterentwicklung unserer Lösungen exakt an der Praxis auszurichten. Diese Erfahrungen werden im Unternehmen direkt an Produktmanagement, Support, Customer Success oder Marketing weitergegeben. So fließen die Themen aus der Immobilienpraxis unmittelbar in die Weiterentwicklung von onOffice ein.

Damit dieser Austausch funktioniert, kommt es im Vertrieb vor allem auf eines an: klare Kommunikation und ein gemeinsames Verständnis dafür, wie wir als Team nach außen auftreten.

Genau darauf legt Dennis besonderen Wert.

Mir ist extrem wichtig, dass wir eine einheitliche Außendarstellung pflegen, um ein klares Markenbild zu vermitteln und immer auf Augenhöhe zu agieren – sowohl intern als auch bei unseren Kund:innen. Das bedeutet für mich auch: Keep it short and simple. Wir schauen nicht nur passiv zu, sondern optimieren den Arbeitsalltag aktiv. Als Immobilienmakler muss man kein Technik-Experte sein, diesen Part übernehmen wir gerne.

So entsteht ein Austausch, von dem beide Seiten profitieren. Die Branche bringt ihre Erfahrungen ein und onOffice entwickelt Lösungen, die genau darauf aufbauen.

Dennis Frings

Sales ist bei uns ein Marathon – kein Sprint.

Der Weg ins Sales Team Germany ist nicht immer derselbe. Manche wissen schon früh, dass sie im Vertrieb arbeiten möchten. Andere entdecken ihre Begeisterung für Sales erst während ihrer Zeit bei onOffice.

Werdegang bei onOffice

Ali ist ein gutes Beispiel dafür. Er hat seine Ausbildung im Unternehmen absolviert und dabei nicht nur das Produkt, sondern auch das Team näher kennengelernt.

Er ist inzwischen Senior Sales Manager und berichtet:

Während meiner Ausbildung habe ich verschiedene Abteilungen kennengelernt und onOffice sehr schätzen gelernt. Nach der Ausbildung bin ich deshalb im Sales Team geblieben – und bin bis heute froh über diese Entscheidung.

Seine Erfahrung zeigt, dass im Vertrieb nicht nur Talent, sondern auch die richtige Haltung erfordert. Gerade im Sales braucht es Ausdauer und die Bereitschaft, dranzubleiben – auch wenn nicht jedes Gespräch direkt zum Abschluss führt.

Wer sich für eine Karriere im Vertrieb interessiert, findet im onOffice Sales Team viele Möglichkeiten zur Weiterentwicklung. Neue Kolleg:innen lernen so die Immobilienbranche aus nächster Nähe kennen und entwickeln wichtige Fähigkeiten für den Vertrieb in einem technologiegetriebenen Umfeld.

Die Entwicklung

Wie diese Entwicklung aussieht, beschreibt Dennis:

Du lernst, wie langfristige Partnerschaften in der Immobilienbranche aufgebaut werden, anstatt nur kurzfristigen Erfolgen nachzujagen.

Neben fachlichem Know-how gehören dazu auch Themen wie professionelles Beziehungsmanagement, Branchenwissen rund um Immobilien und Digitalisierung sowie die Zusammenarbeit in einer modernen Unternehmenskultur. Ein wichtiger Bestandteil dabei ist der Team Spirit.

Bei uns lernst du flache Hierarchien und eine Gemeinschaft kennen, in der deine Ideen zählen und wir gemeinsam wachsen.

Neben fachlichen Fähigkeiten spielen auch persönliche Eigenschaften eine wichtige Rolle – etwa Fleiß, Integrität, Disziplin und Zuverlässigkeit.

Sales Department kennenlernen

Zeit für ein Level Up?

Das solltest du laut Dennis mitbringen, wenn du ins Sales Team bei onOffice einsteigen möchtest:

Wenn du Lust hast, in einem Team zu arbeiten, das stolz auf sein Produkt ist und Kunden nicht nur „unterstützt“, sondern deren Business wirklich besser macht, bist du bei uns genau richtig – egal, ob im Sales Germany oder International Team!

Dein nächster Job

Du möchtest Teil von onOffice werden? Wir haben offene Jobangebote!

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Frau die in die Kamera lächelt
Frau die in die Kamera lächelt

Sales kennt keine Grenzen

Der deutsche Markt bildet das Fundament für den Vertrieb bei onOffice. Gleichzeitig wächst das Unternehmen auch international weiter.

Neue Märkte bringen neue Perspektiven, Herausforderungen und Chancen mit sich. Genau deshalb endet unser Blick hinter die Kulissen hier noch nicht.

Unser Sales International-Team

FAQs

Der Fokus liegt auf echter Partnerschaft statt auf schnellen Abschlüssen. Es wird gemeinsam als Team gearbeitet und Wissen aktiv geteilt. Der Austausch mit Makler:innen auf Augenhöhe ermöglicht die direkte und gemeinsame Entwicklung von Lösungen. So wird der Workflow der Makler:innen nachhaltig verbessert.

Es geht immer um den Aufbau einer langfristigen Partnerschaft. Unser Team begleitet Makler:innen oft über einen längeren Zeitraum bei der Umstellung ihrer Prozesse. Für nachhaltigen Erfolg sehen Dennis und sein Team Sales daher als Marathon.

onOffice unterstützt dich dabei, dein Wissen und deine Fähigkeiten weiter auszubauen. Das Sales Germany Team biete vielfältige Einstiegsmöglichkeiten – von der Ausbildung bis zum Senior Sales Manger. Entdecke hier die offenen Stellen.

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Energetische Sanierung: So steigern Immobilienmakler den Wert von Objekten https://onoffice.com/blog/nachhaltigkeit-innovation/energetische-sanierung/ https://onoffice.com/blog/nachhaltigkeit-innovation/energetische-sanierung/#respond Thu, 05 Mar 2026 10:02:03 +0000 https://onoffice.com/?p=28148 Die energetische Sanierung gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung und entwickelt sich zu einem entscheidenden Faktor für Immobilienwert, Vermarktungschancen und Rendite. Bei einer energetischen Sanierung geht es vor allem um die Modernisierung von Gebäuden, um den Energieverbrauch zu senken, die Betriebskosten zu reduzieren und den Immobilienwert zu steigern. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Förderungen, steuerlichen Vorteile und praktischen Schritte Immobilienmakler kennen sollten, um energetisch sanierte Immobilien erfolgreich zu positionieren.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Mit energetischer Sanierung zu einer besseren Vermarktung
  2. Was ist eine energetische Sanierung?
  3. Kosten einer energetischen Sanierung realistisch einordnen
  4. Warum Immobilienmakler die energetische Sanierung kennen sollten
  5. Steuerliche Förderung der energetischen Sanierung
  6. Mögliche Fördermittel für die energetische Sanierung
  7. Energetische Sanierung und Mieterhöhung: Was Makler wissen müssen
  8. Schritt für Schritt zur energetisch sanierten Bestandsimmobilie
  9. Energetische Sanierung als Verkaufsargument nutzen

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die energetische Sanierung senkt Energieverbrauch, Betriebskosten und steigert den Immobilienwert.
  • Energieeffiziente Immobilien lassen sich besser verkaufen oder vermieten.
  • Förderungen (KfW, BAFA) und steuerliche Vorteile (§ 35c EStG) reduzieren die Kosten.
  • Makler erhöhen ihre Beratungskompetenz durch Wissen zu Sanierung und Fördermitteln.
  • ESG-Kriterien und Energieeffizienz machen Objekte besonders attraktiv für Investoren.

Mit energetischer Sanierung zu einer besseren Vermarktung

Energetische Sanierungen sind mittlerweile ein wesentlicher Faktor für die erfolgreiche Vermarktung von Immobilien. Die energetische Qualität eines Gebäudes betrifft nicht mehr nur Eigentümer, sondern beeinflusst direkt die Wertentwicklung und Attraktivität von Immobilien.
Ob Altbau, Eigentumswohnung oder Mehrfamilienhaus: Wer energetische Maßnahmen versteht und richtig einordnet, schafft echten Mehrwert für Kunden und positioniert Objekte erfolgreicher am Markt. Dabei spielen Fördermöglichkeiten, steuerliche Vorteile und eine gezielte Beratung eine zentrale Rolle.

Was ist eine energetische Sanierung?

Bei einer energetischen Sanierung wird ein Gebäude gezielt modernisiert, um den Energieverbrauch deutlich zu senken.

Typische Maßnahmen sind:

  • Dämmung von Dach, Fassade und Kellerdecke
  • Austausch von Fenstern und Türen gegen moderne, energieeffiziente Modelle
  • Installation effizienter Heizungsanlagen (z. B. Wärmepumpe, Brennwertheizung)
  • Nutzung erneuerbarer Energien wie Solarthermie oder Photovoltaik

Ziel ist es, Betriebskosten zu reduzieren, die Energieeffizienzklasse zu verbessern und gleichzeitig den Immobilienwert zu steigern.
Für Makler bedeutet das: Energieeffiziente Immobilien lassen sich häufig schneller, sicherer und zu besseren Konditionen verkaufen oder vermieten – insbesondere in Zeiten steigender Energiepreise.

Mann der sein Thermostat passend zur energetischen Sanierung einstellt

Kosten einer energetischen Sanierung realistisch einordnen

Die Kosten hängen stark vom Gebäudetyp, Baujahr, Größe und angestrebtem Energiestandard ab. Gerade bei Altbauten ist eine sorgfältige Bestandsaufnahme entscheidend, um Fehlinvestitionen zu vermeiden.

Als Makler müssen Sie keine Detailbeträge nennen. Wichtig ist vielmehr, dass Sie auf öffentlich zugängliche Förderungen (KfW, BAFA, steuerliche Förderung) verweisen und die frühzeitige Einbindung von Energieberatung und Fachplanung empfehlen.

Warum Immobilienmakler die energetische Sanierung kennen sollten

Für Immobilienmakler geht es bei der energetischen Gebäudesanierung nicht nur um Technik oder Fördermittel, sondern um Positionierung. Wer Eigentümern aufzeigt, wie sich durch gezielte Maßnahmen Wert, Vermietbarkeit und Finanzierungschancen verbessern lassen, wird zum strategischen Berater.

Die energetische Sanierung ist für Makler aus mehreren Gründen ein zentraler Erfolgsfaktor:

  1. Marktwert steigern
    Modernisierte Wohngebäude erzielen in der Regel höhere Verkaufspreise. Je nach Zustand und Lage sind Wertsteigerungen von 5–15 % oder mehr möglich.
  2. Attraktivität für Käufer und Mieter
    Energieeffiziente Immobilien bedeuten niedrigere Nebenkosten. Das ist ein starkes Verkaufsargument, besonders bei steigenden Energiepreisen.
  3. ESG-Kriterien erfüllen
    Investoren achten zunehmend auf Umwelt- und Sozialkriterien. Energetisch optimierte Immobilien verbessern die ESG-Bilanz in Portfolios und erschließen neue Zielgruppen.
  4. Rechtliche Vorgaben berücksichtigen
    Bestimmte Immobilienarten müssen energetisch saniert werden – z. B. beim Eigentümerwechsel von Altbauten oder Mehrfamilienhäusern.

Gerade in einem Markt mit steigenden Anforderungen an Energieeffizienz und ESG-Kriterien suchen Eigentümer Orientierung. Makler, die Sanierungspotenziale erkennen, Förderwege ansprechen und realistische Wirtschaftlichkeitsüberlegungen einordnen können, schaffen Vertrauen und differenzieren sich klar vom Wettbewerb.

So wird die energetische Sanierung nicht als Pflicht oder Risiko wahrgenommen, sondern als Chance zur aktiven Wertentwicklung – und genau diese Perspektive macht sie zu einem starken Argument in der Akquise neuer Mandate.

Wie Sie ESG-Kriterien konkret in Ihre Vermarktungs- und Bestandsstrategie integrieren können, erfahren Sie in unserem Beitrag „ESG-Immobilienwirtschaft“.

Frau und Mann im Gespräch

Steuerliche Förderung der energetischen Sanierung

Ein zentrales Thema für Eigentümer ist die steuerliche Förderung.
Der § 35c EStG ermöglicht eine Steuerermäßigung für energetische Maßnahmen an selbstgenutztem Wohneigentum. Ein Teil der förderfähigen Kosten kann über mehrere Jahre direkt von der Steuerschuld abgezogen werden.

Voraussetzungen sind unter anderem:

  • Selbstnutzung der Immobilie
  • Durchführung förderfähiger Maßnahmen (z. B. Dämmung, Fenster, Heizung)
  • Fachunternehmerbescheinigung gemäß gesetzlichen Vorgaben

Steuerliche Förderungen und Zuschüsse (z. B. von KfW oder BAFA) sind jedoch nicht beliebig kombinierbar. Eigentümer sollten frühzeitig klären, welcher Förderweg am sinnvollsten ist.

Mögliche Fördermittel für die energetische Sanierung

Energetische Modernisierungen sind meist mit hohen Investitionen verbunden. Hierfür stellt der Staat attraktive Fördermöglichkeiten zur Verfügung, die Eigentümer deutlich entlasten können. Wer die verschiedenen Programme kennt und sie richtig kombiniert, reduziert nicht nur die Finanzierungslast, sondern steigert auch die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme erheblich. Neben der steuerlichen Förderung stehen unterschiedliche Zuschüsse zur Verfügung.

Überblick: Zuschuss energetische Sanierung und Förderprogramme

Auch Immobilienmakler können durch gezielte Information einen echten Mehrwert schaffen:

  • Fördermöglichkeiten bereits im Exposé erwähnen
  • In Beratungsgesprächen aktiv auf Energieberatung und Förderoptionen hinweisen
  • Informationsmaterial oder Leitfäden auf der eigenen Website bereitstellen
Überblick: Zuschuss energetische Sanierung und Förderprogramme

Förderweg

Typisch geeignet für

Vorteil für Eigentümer

KfW-Kredit mit Tilgungszuschuss

Größere Projekte, Effizienzhaus Standards

Niedrige Zinsen, teilweiser Zuschuss zur Tilgung

BAFA-Zuschuss (Einzelmaßnahmen)

Schrittweise Sanierung einzelner Bauteile

Direkte Bezuschussung der Investitionskosten

Energetische Sanierung und Mieterhöhung: Was Makler wissen müssen

Bei vermieteten Immobilien stellt sich oft die Frage, ob sich die Kosten einer energetischen Sanierung auf die Miete umlegen lassen. Grundsätzlich dürfen Vermieter nach deutschem Mietrecht einen Teil der Modernisierungskosten auf die Jahresmiete aufschlagen. In der Regel können bis zu 8 Prozent der anrechenbaren Kosten pro Jahr umgelegt werden.

Allerdings ist nicht jede Maßnahme automatisch umlagefähig und es müssen gesetzliche Vorgaben beachtet werden. Für Makler bedeutet das, Chancen und Grenzen klar und realistisch zu kommunizieren, um realistische Renditen zu erzielen.

Energetische Sanierung Pflicht: Was gilt bei Eigentümerwechsel?

Für Makler ist die Pflicht zur energetischen Sanierung beim Eigentümerwechsel besonders wichtig. Nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) gelten bestimmte Nachrüstpflichten, wenn eine Bestandsimmobilie verkauft wird.

Neue Eigentümer müssen innerhalb von zwei Jahren bestimmte energetische Mindestanforderungen erfüllen – sofern keine Ausnahmen greifen. Betroffen sind vor allem ältere Ein- und Zweifamilienhäuser. Typische Maßnahmen sind:

  • Dämmung – z. B. Geschossdecke oder zugängliche Heizungs- und Warmwasserleitungen
  • Heizungstausch – z. B. der Austausch alter Heizkessel

Makler, die frühzeitig auf diese Pflichten hinweisen, schaffen Transparenz und reduzieren spätere Haftungsrisiken. Im Beratungsgespräch kann dies zu einer wertvollen Zusatzleistung werden – etwa durch die Empfehlung eines individuellen Sanierungsfahrplans.

Mann der Fenster überprüft

Schritt für Schritt zur energetisch sanierten Bestandsimmobilie

Für eine Beratung ist ein klarer Ablaufplan hilfreich, um Eigentümer strukturiert durch den Prozess zu führen.

  • Bestandsaufnahme des Gebäudes
    • Energieausweis prüfen, Zustand der Gebäudehülle und Haustechnik grob einschätzen
    • Besonderer Fokus: energetische Sanierung bei Altbauten – hier sind Potenziale meist groß, aber Maßnahmen komplexer
  • Erste Einschätzung der Sanierungspotenziale
    • Wo liegen die größten Energieverluste?
    • Welche Maßnahmen wären bei diesem Haus besonders wirksam (z. B. Fenster, Dach, Heizung)?
  • Energieberatung und Fachplanung einbinden
    • Empfehlung einer zertifizierten Energieberatung (idealerweise jemand, der mit Fördermitteln vertraut ist)
    • Klärung: Welche Fördermittel für eine Sanierung sind realistisch?
  • Wirtschaftlichkeit besprechen
    • Grobe Gegenüberstellung: Kosten vs. erwartete Ersparnis und Wertsteigerung
    • Steuerliche Förderung einbeziehen
  • Umsetzung planen
    • Priorisierung: Welche Maßnahmen zuerst (z. B. Fenster, Fassade)?
    • Zeitplan, Budget und mögliche Beeinträchtigungen im laufenden Betrieb oder bei der Vermietung klären
  • Vermarktungsstrategie anpassen
    • Nach Abschluss: Energieausweis aktualisieren, Vorteile klar im Exposé herausstellen
    • Vor Abschluss: Sanierungskonzept und Förderoptionen als Chancen, nicht nur als Kostenfaktor, darstellen

Damit machen Sie aus einem zunächst abstrakten Thema einen konkreten Fahrplan, an dem sich Eigentümer orientieren können.

Digitale Vermarktung energieeffizienter Immobilien mit onOffice enterprise

Nutzen Sie das Potenzial energetisch sanierter Immobilien voll aus, indem Sie Daten, Energiekennwerte und Vermarktungsprozesse zentral und effizient steuern.

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Maklerin die am Laptop sitzt und Kunden anlächelt
Maklerin die am Laptop sitzt und Kunden anlächelt

Energetische Sanierung als Verkaufsargument nutzen

Energieeffiziente Immobilien und die damit verbundenen Sanierungen eröffnen Immobilienmaklern konkrete Chancen für den Vertrieb und die Marktpositionierung:

  • Bessere Vermarktung: Energieeffiziente Objekte erzielen häufig höhere Verkaufspreise. Je nach Lage und Zustand sind Wertsteigerungen von 5–15 Prozent realistisch.
  • Höhere Beratungskompetenz: Wer Förderungen und steuerliche Aspekte verständlich erklären kann, wird als kompetenter Partner wahrgenommen.
  • Klare Positionierung: Expertise in Energieeffizienz verschafft einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil.

Entscheidend ist die Perspektive: Nicht die Sanierungspflicht steht im Mittelpunkt, sondern der Mehrwert. Energetische Maßnahmen wie Wärmedämmung oder Heizungstausch senken langfristig die Heizkosten, verbessern die Energieeffizienzklasse und steigern die Attraktivität für Käufer und Investoren. Durch die gezielte Einbindung von Fördermitteln und eine sinnvolle Maßnahmenplanung lässt sich der Immobilienwert nachhaltig steigern.

Wer das Thema konsequent in Beratung, Exposés und digitale Vermarktungsstrategien integriert, profitiert doppelt: durch zufriedene Kunden und durch ein geschärftes Profil als moderner, zukunftsorientierter Immobilienmakler.

FAQ

Sie sparen Energiekosten, profitieren von Förderungen und steigern langfristig den Wert und die Vermietbarkeit von Immobilien.

Teilweise ja. Bestimmte Maßnahmen wie Dämmung der Geschossdecke oder Austausch alter Heizkessel sind nach dem Gebäudeenergiegesetz vorgeschrieben.

In Deutschland können Eigentümer Förderungen von KfW und BAFA sowie Steuerermäßigungen nach § 35c EStG nutzen. Kredite, Zuschüsse und steuerliche Absetzungen reduzieren die Investitionskosten deutlich.

Makler können Energieeffizienz gezielt als Verkaufsargument einsetzen, Energiekennwerte im Exposé hervorheben und auf Fördermittel sowie steuerliche Vorteile hinweisen.

Ja, grundsätzlich ist eine steuerliche Absetzung möglich. Allerdings dürfen nur die Kosten geltend gemacht werden, die nicht bereits durch staatliche Förderungen abgedeckt sind. Eine doppelte Förderung derselben Ausgaben ist nicht möglich.

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Release März 2026 https://onoffice.com/blog/release/release-maerz-2026/ https://onoffice.com/blog/release/release-maerz-2026/#respond Tue, 03 Mar 2026 06:34:06 +0000 https://onoffice.com/?p=27972 Es ist wieder soweit! Passend zu den ersten Sonnenstrahlen des Jahres heißen wir Sie herzlich Willkommen zum neuesten onOffice Release!

Wir bringen frischen Wind in die Software und haben onOffice enterprise noch leistungsfähiger, intuitiver und effizienter für Ihren Alltag gestaltet. Entdecken Sie jetzt, welche Neuerungen und Optimierungen Ihnen in diesem Release zur Verfügung stehen, um Ihre Prozesse aus dem Winterschlaf zu holen und Ihr Immobiliengeschäft noch erfolgreicher zu machen.

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onOffice Release-Video

Vorschaubild Youtube Release März

Top-Feature: onOffice AI Studio – Virtual Staging

Bringen Sie Ihre leeren Räume zum Strahlen! Mit unserem Neuzugang im onOffice AI Studio, dem Virtual Staging, hauchen Sie jeder Immobilie ein virtuelles Leben ein. Wählen Sie direkt in der Software verschiedene Einrichtungsstile und Nutzungskonzepte aus. Präsentieren Sie so potenziellen Interessenten sofort das volle Potenzial der Immobilie – ganz ohne den Aufwand und die Kosten für physische Möbel!

Jede KI-generierte Bildvariante oder manuelle Anpassung gibt es für eine Gebühr von nur 0,30 €!

Virtual Staging Screenshot

Neue Features in onOffice enterprise

Optimierte Fehlermeldungen für den E-Mail-Versand per API

Woran hat’s gelegen? Ab sofort erhalten Sie bei Fehlern während des E-Mail-Versands über die API deutlich genauere Rückmeldungen. Eine API (Application Programming Interface) ermöglicht es verschiedenen Softwaresystemen, miteinander zu kommunizieren und Daten auszutauschen. In diesem Fall sendet onOffice enterprise E-Mails über eine Schnittstelle an andere Dienste. Sollte etwas nicht funktionieren, geben Ihnen diese erweiterten Statusmeldungen präzise Infos darüber. Sie erkennen Probleme – wie beispielsweise eine nicht zustellbare Nachricht – schneller und beheben diese gezielt.

X-Rechnung: Automatisches Lieferdatum

Von nun an wird das Feld für das Liefer- und Leistungsdatum automatisch mit dem Datum der Rechnungserstellung befüllt. Diese Automatisierung ist besonders relevant für Ihre X-Rechnungen, da das System das Datum automatisch korrekt berücksichtigt. Eine X-Rechnung ist ein standardisiertes elektronisches Rechnungsformat, das im öffentlichen Sektor verpflichtend wird und den automatisierten Austausch sowie die Bearbeitung von Rechnungen erleichtert. Durch diese Neuerung sparen Sie manuelle Arbeit und gewährleisten die korrekte Datenübernahme.

Optimierter Mailclient: Winmail.dat-Dateien extrahieren

Unser Mailclient bietet Ihnen nun die Möglichkeit, Winmail.dat-Anhänge zu entpacken. Diese Dateiformate treten häufig beim Versand von E-Mails im RTF-Format (Rich Text Format) aus Microsoft Outlook auf. Da nicht alle Mailprogramme diese Anhänge korrekt darstellen können, blieben wichtige Informationen oder Dateianhänge oft unzugänglich. Um auf die enthaltenen Dokumente oder Formatierungen zuzugreifen, können Sie diese Dateien nun ganz einfach direkt am Ende der E-Mail über eine neue Schaltfläche extrahieren.

Screenshot Dateien extrahieren

Verbesserte Mehrsprachigkeit in Job-Fehlermeldungen

Das System stellt mit unserem aktuellen Release Job-Fehlermeldungen mit den meisten Feldlabels in der Sprache des angemeldeten Benutzers dar. Bisher wurden hier oft interne, z. B. deutsche, Feldnamen verwendet.

Beispiel: Ein Benutzer mit der Sprache „Spanisch“ erhält nun die Fehlermeldung: „Falta un valor: Código postal“ (wenn ein erforderlicher Wert für die Postleitzahl fehlt), anstelle von „Falta un valor: _plz“.

Zusätzlich ist auch der Begriff „Datensatznummer“ in den allgemeinen Job-Informationen übersetzbar und wird in der jeweils gewählten Sprache angezeigt.

Durch diese Änderungen verbessert onOffice die Verständlichkeit im internationalen Einsatz und sorgt für konsistente Systemtexte.

Spanien: Optimierter Pisos.com-Export: Automatische Zimmer-Kategorisierung

Ab jetzt überträgt das System Immobilien via FTP an Pisos.com. „FTP” (File Transfer Protocol) ist ein Standardnetzwerkprotokoll zum Übertragen von Dateien von einem Computer zum anderen über ein Netzwerk. Es ist eine gängige Methode, um Daten wie Immobilienangebote an Portale zu senden. Außerdem erfolgte eine Anpassung des Übertragungsformats, sodass Objekte der Art „Zimmer“ ab jetzt auch an pisos.com übertragen werden.

Optimierung der Portalschnittstellen: Veraltete Exportformate entfernt

Sie wählen ab sofort nur noch aktuelle OpenImmo-Formate für neue Portal-Übertragungen aus. Ältere, nicht mehr genutzte Versionen wurden entfernt, um die Stabilität und Geschwindigkeit Ihrer Schnittstellen dauerhaft zu verbessern. Bestehende Verbindungen bleiben davon unberührt und funktionieren weiterhin wie gewohnt.

Entfernung der OWA nach Versicherungswert

Die Funktion OWA (Objektwertanalyse) nach Versicherungswert steht Ihnen nicht mehr zur Verfügung. Dies betrifft die Eingabemaske in der Immobilienverwaltung, die Reporting-Einstellungen sowie die zugehörigen Makros. Die Sachwertanalyse bleibt von dieser Änderung unberührt und lässt sich von Ihnen weiterhin in vollem Umfang nutzen.

Präzisere Datenübertragung für Immobilienportale

Unser System erkennt nun automatisch beim Export, ob Ihre Dateianhänge als direkte Datei oder als Web-Link übertragen werden. Diese technische Unterscheidung sorgt dafür, dass Ihre Bilder und Videos fehlerfrei auf den Immobilienportalen ankommen und korrekt angezeigt werden.

Anfragenmanager: Suchkriterien anhand einer Feedback-XML-Datei automatisch anlegen

Um Suchkriterien automatisch per Feedback-XLM-Datei aus Portalanfragen zu erstellen, gehen Sie in den Grundeinstellungen zum Reiter Automatisierung und dort zum Unterreiter Anfragenmanager. Aktivieren Sie in der Kategorie Adresserstellung die Checkbox „Automatisch Suchkriterien anlegen“ und wählen Sie im zugehörigen Menü die Option „Suchkriterien aus XML-Datei importieren“.

Screenshot Adresserstellung

Funktionsweise:

Mit OpenImmo-XML-Feedback-Datei: Wenn der Portalanfrage eine OpenImmo-XML-Feedback-Datei beigefügt ist, nutzt das System die standardisierten, maschinenlesbaren Daten aus dieser Datei, um das Suchprofil automatisiert anzulegen. Immobilienportale verwenden dieses Format, um Suchanfragen oder Leads an die Maklersoftware zu übermitteln.
Ohne XML-Feedback-Datei: Fehlt eine solche Datei, legt das System das Suchprofil stattdessen standardmäßig anhand der Angaben an, die in der E-Mail enthalten sind.

Ordnerübergreifende Suche in Quicksearch für Outlook Postfächer

Für MS-Graph-Postfächer ist jetzt eine ordnerübergreifende Suche im Mailclient verfügbar. Dabei handelt es sich um E-Mail-Konten, die die Microsoft Graph API nutzen. Über diese Schnittstelle greifen Anwendungen wie onOffice enterprise auf Daten in Microsoft 365 (z. B. E-Mails, Kalender, Kontakte) zu. Die Funktionsweise der neuen Suche ist wie folgt: Unterhalb des Auswahlfelds für das Postfach finden Sie ein neues Eingabefeld mit der Bezeichnung „Alle E-Mails durchsuchen“. Die bisherigen einzelnen Suchfelder entfallen. Suchbegriffe, die Sie in dieses Feld eingeben, werden zur besseren Übersicht sowohl in der E-Mail-Liste als auch im E-Mail-Inhalt farblich hervorgehoben.

Optimierung der Teilnehmer-Logik bei MS Graph Synchronisation

Auch bei Ihren Terminen haben wir die MS-Graph-Synchronisation runder gemacht. Das System geht jetzt noch smarter mit Ihren manuell verknüpften Adressdatensätzen in Terminen um. Heißt konkret: Nutzen externe Teilnehmer und interne User zufällig mal dieselbe E-Mail-Adresse, orientiert sich onOffice enterprise einfach an Ihrer manuellen Vorgabe und behält diese exakt so bei. Alles bleibt also genau so zugeordnet, wie Sie es möchten – für eine absolut saubere und konsistente Kundenhistorie.

Christie’s Real Estate: Neue Schnittstelle für Luxus-Immobilien

Eine neue, dauerhafte Schnittstelle steht Ihnen ab heute zur Verfügung, um Ihre Luxusimmobilien direkt und nahtlos an das Christie’s Real Estate Portal zu übertragen.

onOffice App

Neue Features in der iOS- und Android-App

Eigentümer-Statistiken anzeigen

Die Live-Statistiken, die Sie Ihren Eigentümern bisher per E-Mail über das Makro „objektstatistik(live)“ zugesandt haben, sind nun direkt in der App aufrufbar. Im 3-Punkte-Menü einer Immobilie finden Sie den neuen Menüpunkt „Eigentümer-Statistiken anzeigen“.

Voraussetzungen für die Anzeige:

  • Der Statistik-Reiter muss in der Immobilie aktiv sein.
  • Mindestens ein Widget für das Eigentümer-Reporting muss aktiviert sein.

Neue Features in der iOS-App

Fragebögen: Modernes Design und intuitive Bedienung

Die Fragebögen wurden umfassend neu gestaltet. Sie präsentieren sich in einem modernen Design mit klarer Struktur und intuitiver Navigation, was das Ausfüllen deutlich vereinfacht. Dies ermöglicht Ihnen, Antworten schneller und komfortabler zu erfassen – ideal für unterwegs oder bei Kundenterminen – und gleichzeitig stets den Überblick zu behalten.

Neue Features in der Android-App

Neue Bildergalerie für Immobilienbilder

Immobilienfotos lassen sich jetzt in der onOffice Android-App in einer übersichtlichen Galerie anzeigen. Tippen Sie in der Detailansicht einer Immobilie auf ein Bild, öffnet sich die Galerie im Vollbildmodus. Dort wischen Sie bequem durch die Fotos und vergrößern diese per Pinch-to-Zoom. So verschaffen Sie sich auch unterwegs einen detaillierten Eindruck der Immobilie.

Vorschau von Immobilienfotos in der Dateiliste von E-Mail-Anhängen

Wenn Sie im Mail Composer eine Immobilie verknüpfen, können Sie in einer weiteren Ansicht die Bilder der Immobilie als Anhang auswählen. Das System zeigt diese Bilder in der Dateiauswahlliste jetzt mit einer direkten Vorschau an. Dadurch erkennen Sie die gewünschten Dateien auf einen Blick und können diese schneller und gezielter auswählen.

Screenshot Anhang

Neues Design für Exposés und PDF-E-Mail-Anhänge

Die Auswahlmöglichkeiten für Exposés und PDF-Anhänge wurden optisch und strukturell optimiert. Die verschiedenen Dokumententypen (Exposés, PDF-Dokumente, Briefe, Formulare) werden weiterhin getrennt geführt, sind aber jetzt über eine gemeinsame Ansicht mit einer übersichtlichen Tableiste zugänglich. Dies ermöglicht einen einfachen Wechsel zwischen PDF- und Web-Exposés sowie zwischen PDF-Briefen und PDF-Formularen. Das überarbeitete Design soll die Navigation vereinfachen und die Auswahl der zu versendenden Unterlagen intuitiver gestalten.

Screenshot Design Anhänge

onOffice WP-Websites

Optimierung der Text-Hierarchie

Um die visuelle Struktur der Inhalte zu schärfen, wurden die Überschriften-Größen (H1 bis H4) in den Themes verfeinert. In den Themes Pure Pulse und Classic Clear hat das System die H4 dezent auf 18 px reduziert, während bei Modern Marvel die Abstufung der H2 (40 px) und H3 (32 px) harmonisiert wurde. Diese Anpassungen sorgen für einen deutlichen Kontrast zwischen den Hierarchie-Ebenen und verbessern die Lesbarkeit sowie das visuelle Gleichgewicht der Website.

Maximale Flexibilität für Ihre Immobilienpräsentation in Timeless Touch

Mit dem neuen Update führt onOffice auch in das vierte Theme „Timeless Touch“ die flexible Ansichtsauswahl für Immobilienlisten ein. Sie legen fest, ob Ihre Objekte in einer klassischen Listenansicht oder einer modernen Kachelansicht präsentiert werden, oder überlassen diese Entscheidung direkt Ihren Website-Besuchern.

Adress-Ansichten für Timeless Touch

Das Theme „Timeless Touch“ unterstützt ab sofort die Adresslisten- sowie die Adressdetailansicht. Damit lassen sich Adressdatensätze direkt aus onOffice enterprise nahtlos auf Ihrer onOffice WordPress-Website ausgeben. Ob für die Vorstellung Ihres Teams oder die Anzeige von Partnerkontakten: Mit den neuen Ansichten präsentieren Sie Ihre Ansprechpartner strukturiert und professionell, inklusive aller relevanten Details für Ihre Seitenbesucher.

Optimierte E-Mail-Prüfung in Formularen

Um die Nutzerfreundlichkeit Ihrer Kontaktformulare weiter zu verbessern, wurde die Validierung von E-Mail-Adressen flexibler gestaltet. Durch das aktuelle Update erlaubt unser System auch die Eingabe von Großbuchstaben, was besonders den Schreibgewohnheiten älterer Zielgruppen entgegenkommt. Die starre Prüfung auf Kleinschreibung wurde durch eine moderne, standardisierte E-Mail-Verifizierung ersetzt. So erreicht jede Nachricht Ihr Team zuverlässig, ohne dass Nutzer durch technische Hürden bei der Dateneingabe frustriert werden.

Abschied vom Hash-Fragment

Die URL-Struktur unserer Webseiten wurde überarbeitet. Das Ergebnis ist ein moderneres Surferlebnis und eine bessere Lesbarkeit der Links, da das #-Symbol aus den Web-Adressen entfernt wurde.

WP-Plugin

Automatische Kürzung der Meta-Descriptions

Um die optimale Darstellung Ihrer Immobilien in Google-Suchergebnissen zu gewährleisten, wurde das Zusammenspiel zwischen dem onOffice Plugin und Yoast SEO optimiert. Dabei geht es um Meta-Descriptions, die kurzen Beschreibungen unter dem Link in den Google-Suchergebnissen, und Yoast SEO, einem weit verbreiteten WordPress-Plugin zur Suchmaschinenoptimierung. Die Neuerung besteht darin, dass lange Objektbeschreibungen, die über sogenannte „Custom-Tags” eingebunden werden, nun automatisch auf die idealen 145 Zeichen gekürzt werden. Ihr Vorteil ist, dass ein angehängtes „…” Nutzern weiteren Inhalt signalisiert und für ein sauberes „Snippet” (die Textvorschau in den Suchergebnissen) sorgt. Werden Ihre Immobilien über die Indexierung den Suchmaschinen zur Verfügung gestellt, können diese die prägnante Kurzfassung direkt übernehmen. Das mühsame Kürzen der Meta-Description durch die Suchmaschine selbst entfällt somit.

Marketplace Service und Serviceportal für WP-Websites

Zentrale Website-Steuerung direkt aus onOffice enterprise

Die Verwaltung der Grundeinstellungen Ihrer onOffice WP-Website wird jetzt noch bequemer. Sie müssen onOffice enterprise dafür nicht mehr verlassen. Über neue Kacheln im Serviceportal können Sie die „globalen Einstellungen“ sowie „Gestaltung und CI“ Ihrer Website steuern. Ein besonderer Effizienzvorteil: Bei der erstmaligen Nutzung synchronisiert das System automatisch Ihr Logo sowie Ihre CI-Farben (wie Haupt- und Akzentfarben) aus den enterprise-Grundeinstellungen mit Ihrem WordPress-Backend.

Screenshot Einstellungen

Marketplace-News

HIGHLIGHT
Neuer Service: Geolyzer 2.0: Die Lage neu gedacht – datenbasiert, visuell, sofort nutzbar.

Datenbasierte Mikrolagenanalyse direkt in onOffice enterprise! Unser neuer Geolyzer 2.0 ist die optimierte Weiterentwicklung des bisherigen Geolyzers. Er erweitert onOffice enterprise um eine tiefgehende, datengestützte Mikrolagenanalyse, unterstützt durch die Technologie von DeepImmo.

Die Mikrolagenanalyse bietet eine detaillierte Standortbewertung des direkten Immobilienumfelds. Hierbei werden wesentliche Faktoren wie Infrastruktur, Verkehrsanbindung, demografische Kennzahlen, sowie die Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Freizeiteinrichtungen berücksichtigt. Ziel ist die präzise Bewertung des Standorts hinsichtlich Wert und Attraktivität.

Das System verarbeitet relevante Standortdaten vollautomatisch und visualisiert diese strukturiert. Immobilienmakler erhalten damit belastbare Lage-Insights für fundierte Entscheidungen in der Einwertung, bei der Exposé-Erstellung und in Kundengesprächen. Die Kombination verschiedener Datenpunkte schafft eine technisch gestützte und verlässliche Grundlage für die Bewertung, Beratung und Vermarktung – nahtlos integriert in onOffice enterprise und kostenlos für alle User.

Screenshot Geolyzer

Neuer Service: flowreal – Automatisches Schwärzen von Dokumenten

flowreal automatisiert die Schwärzung sensibler Dokumente. Direkt aus onOffice enterprise heraus erkennt das System zuverlässig Namen, Kaufpreise, Provisionen und personenbezogene Daten. Diese werden ohne manuellen Prüfaufwand unkenntlich gemacht. So entstehen innerhalb weniger Sekunden rechtssichere Unterlagen, die Makler sofort weiterverwenden oder teilen können. Der Einsatz von flowreal reduziert den Prüfaufwand, minimiert Haftungsrisiken und beschleunigt den gesamten Dokumentenprozess im Makleralltag.

Neuer Service: WohnScanner® – Banktaugliche Grundrisse per Scan selbst erstellen

Mit der kostenfreien WohnScanner® App für iOS erfassen Makler Immobilien eigenständig direkt vor Ort. Räume und Gebäude lassen sich in wenigen Minuten scannen – flexibel, schnell und ohne externe Dienstleister. Die erfassten Daten wertet das System durch Architekten aus und bereitet sie zu normgerechten, haftungssicheren Unterlagen auf. Wohnflächenberechnung sowie optional bemaßte Grundrisse, Schnitte, Ansichten und Kubaturen spielt das System automatisch in onOffice enterprise zurück und stehen dort unmittelbar zur weiteren Verwendung bereit – in der Regel innerhalb von circa 48 Stunden.

Budgetverwaltung für KI-Bilddienste

Die Testphase der KI-Bildoptimierung endet und die Nutzung wird kostenpflichtig. Im AI Studio können Sie ein festes Budget für diese Dienste festlegen, um die volle Kontrolle über die Kosten zu behalten. Diese Begrenzung lässt sich wahlweise für den gesamten Mandanten oder für einzelne Gruppen einrichten.

Kostenverwaltung Screenshot

onPointment

Diverse Bugfixes und Optimierungen.

Fehlermeldungen in der Marketplace-Transaktionsliste

In der Transaktionsliste des Marketplace zeigt onOffice Ihnen bei fehlgeschlagenen Zahlungen nun den spezifischen Grund für den Abbruch an. Sie finden diese zusätzliche Information direkt in den Details der jeweiligen Transaktion, um Fehlerursachen schneller nachvollziehen zu können.

Übersicht – Design-Anpassungen

Das Design der Marketplace-Übersicht wurde dezent überarbeitet. Dabei wurden vor allem wiederholende Beschriftungen aus dem System entfernt.

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Wohnungsleerstand Deutschland: Entwicklungen, Ursachen und Perspektiven https://onoffice.com/blog/tipps-makler/wohnungsleerstand-deutschland/ https://onoffice.com/blog/tipps-makler/wohnungsleerstand-deutschland/#respond Mon, 23 Feb 2026 06:19:08 +0000 https://onoffice.com/?p=27840 Der Wohnungsleerstand Deutschland ist ein Thema, das auf den ersten Blick widersprüchlich erscheint. Während in vielen Großstädten händeringend Wohnraum gesucht wird, stehen in anderen Regionen tausende Wohnungen leer. Dieses Spannungsfeld prägt den deutschen Wohnungsmarkt stärker denn je.
Der Blick auf aktuelle Daten, regionale Unterschiede und zukünftige Entwicklungen zeigt: Der Leerstand in Deutschland ist kein einheitliches Phänomen, sondern Ausdruck tiefgreifender struktureller Veränderungen.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Bedeutung des Wohnungsleerstands für Deutschland
  2. Überblick zum Thema Wohnungsleerstand in Deutschland
  3. Entwicklung der Leerstandsquoten in den letzten Jahren
  4. Regionale Unterschiede: Leerstand und Leerstandsquoten im Vergleich
  5. Ursachen für Wohnungsleerstand
  6. Folgen des Wohnungsleerstands für Städte
  7. Leerstandsquoten verstehen und berechnen
  8. Bedeutung für die Immobilienbranche
  9. Die Rolle von Maklern beim Wohnungsleerstand in Deutschland
  10. Maßnahmen gegen Wohnungsleerstand
  11. Chancen und Herausforderungen für die Immobilienwirtschaft
  12. Fazit

Key Take Aways

  • Der Wohnungsleerstand Deutschland ist regional stark gespalten: Mangel in Metropolen, Leerstand in ländlichen Regionen.
  • Eine gesunde Leerstandsquote liegt bei 2–3 % – viele Großstädte liegen darunter.
  • Sinkende Neubauzahlen verschärfen den Wohnungsmangel weiter.
  • Demografischer Wandel und wirtschaftliche Unterschiede treiben den Leerstand in Deutschland.
  • Hoher Leerstand belastet Städte wirtschaftlich, sozial und infrastrukturell.
  • Gezielte Maßnahmen und strategische Stadtentwicklung sind entscheidend für einen ausgeglichenen Wohnungsmarkt.

Bedeutung des Wohnungsleerstands für Deutschland

Der Wohnungsmarkt zählt zu den zentralen sozialen und wirtschaftlichen Faktoren in Deutschland. Wohnraum ist nicht nur eine Frage von Angebot und Nachfrage, sondern auch entscheidend für soziale Stabilität, wirtschaftliche Entwicklung und Lebensqualität.

Der Leerstand in Deutschland wird beeinflusst von:

  • Mietpreisen
  • Immobilienwerten
  • Stadtentwicklung
  • sozialen Strukturen
  • kommunalen Haushalten

Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage ist entscheidend. Zu hoher Leerstand schwächt Regionen – zu geringer Leerstand verschärft Wohnungsnot.

Überblick zum Thema Wohnungsleerstand in Deutschland

Der Wohnungsleerstand in Deutschland entwickelt sich aktuell sehr unterschiedlich. Während in einigen Regionen, insbesondere in strukturschwachen ländlichen Gebieten, Wohnungen leer stehen, herrscht in Ballungszentren und Großstädten ein akuter Wohnungsmangel. Prognosen zeigen, dass bis 2027 deutschlandweit bis zu 830.000 Wohnungen fehlen könnten. Bereits Ende 2024 wurde ein Rekordstand von 1,4 Millionen fehlenden Wohnungen festgestellt. Gleichzeitig sinkt die Zahl der neu fertiggestellten Wohnungen weiter: Von rund 295.000 im Jahr 2022 auf voraussichtlich nur noch 177.000 im Jahr 2027. Diese Entwicklung verschärft die Situation auf dem Wohnungsmarkt deutlich.

Kernaussagen und aktuelle Entwicklungen

  • In Großstädten und Ballungsräumen herrscht ein erheblicher Wohnungsmangel, während in einigen ländlichen Regionen Leerstände zunehmen.
  • Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen geht kontinuierlich zurück, was die angespannte Marktsituation weiter verschärft.
  • Prognosen rechnen bis 2027 mit einer Neubaulücke von bis zu 830.000 Wohnungen.
  • Der Wohnungsmangel führt zu steigenden Mieten, sozialer Ungleichheit und einer Verschärfung der Armut in Großstädten.
  • Die Corona-Krise und wirtschaftliche Unsicherheiten beeinflussen den Wohnungsmarkt zusätzlich und sorgen für neue Herausforderungen.

Entwicklung der Leerstandsquoten in den letzten Jahren

Von Wohnungsleerstand spricht man, wenn eine Wohnung dauerhaft unbewohnt ist und dem Markt nicht zur Verfügung steht. Man unterscheidet:

  • Fluktuationsleerstand (kurzzeitig, z. B. zwischen zwei Mietern)
  • Struktureller Leerstand (langfristig, meist regional bedingt)
  • Spekulativer Leerstand

Entscheidend für die Bewertung sind die sogenannten Leerstandsquoten. Die Leerstandsquoten sind bundesweit tendenziell rückläufig – jedoch nicht gleichmäßig verteilt.

  • Großstädte: sehr geringe Leerstände
  • Mittelstädte: moderate Werte
  • Ländliche Räume: steigende Leerstände

Die Kombination aus Bevölkerungswanderung und rückläufiger Bautätigkeit prägt diese Entwicklung maßgeblich.

Regionale Unterschiede: Leerstand und Leerstandsquoten im Vergleich

Leerstand in Deutschland: Städte und ländliche Räume

Während Metropolregionen wachsen, kämpfen viele ländliche Gebiete mit Abwanderung und Überalterung. Das führt zu strukturellem Leerstand in Deutschland, insbesondere in ostdeutschen Regionen und wirtschaftlich schwächeren Landkreisen.

Wohnungsleerstand Deutschland Karte: Wo sind die Hotspots?

Würde man sich den Wohnungsleerstand auf einer Karte von Deutschland anschauen, sieht man die geografischen Unterschiede deutlich:

  • hoher Leerstand: Teile Ostdeutschlands, strukturschwache Regionen
  • niedriger Leerstand: München, Berlin, Hamburg, Frankfurt

Die Karte zeigt klar: Der Wohnungsmarkt ist regional extrem unterschiedlich.

Leerstandsquote Berlin: Besonderheiten der Hauptstadt

Die Leerstandsquote in Berlin liegt seit Jahren auf sehr niedrigem Niveau. Berlin verzeichnet:

  • starken Zuzug
  • hohe Nachfrage
  • begrenzte Neubautätigkeit

Trotz politischer Maßnahmen bleibt der Markt angespannt.

Wohnungsleerstand Hamburg und Leerstandsquote Hamburg

Der Wohnungsleerstand in Hamburg ist ebenfalls gering. Die Leerstandsquote Hamburgs bewegt sich seit Jahren unterhalb einer gesunden Fluktuationsreserve.
Hamburg profitiert von einer stabilen Wirtschaft, verzeichnet jedoch ebenfalls steigende Mieten.

Leerstandsquote München: Situation in Süddeutschland

Die Leerstandsquote München zählt zu den niedrigsten bundesweit. München gilt als einer der angespanntesten Wohnungsmärkte Deutschlands.
Hohe Kaufpreise, starke Nachfrage und begrenzte Flächen treiben die Entwicklung weiter voran.

Ursachen für Wohnungsleerstand

Demografische Veränderungen

  • Abwanderung junger Menschen
  • Überalterung der Bevölkerung
  • sinkende Haushaltsgrößen

Diese Faktoren führen besonders in ländlichen Regionen zu zunehmendem Leerstand.

Wirtschaftliche Faktoren

  • Arbeitsplatzverluste
  • Strukturkrisen
  • geringere Investitionen

Regionen ohne wirtschaftliche Perspektive verlieren Einwohner – Wohnungen bleiben leer.

Strukturwandel und regionale Entwicklungen

Industrieabbau, Digitalisierung und veränderte Arbeitsmodelle beeinflussen Wohnstandorte erheblich. Homeoffice kann ländliche Räume stärken – aber nicht überall.

Folgen des Wohnungsleerstands für Städte

Wohnungsleerstand hat weitreichende Auswirkungen auf Städte und deren Entwicklung. Die Folgen betreffen sowohl die städtische Infrastruktur als auch die soziale und wirtschaftliche Situation vor Ort. Im Folgenden finden Sie eine strukturierte Übersicht zu den wichtigsten Auswirkungen:

  1. Wertverlust und Imageprobleme
    Leerstehende Wohnungen und Gebäude führen häufig zu Wertverlusten bei angrenzenden Immobilien.
    Das Stadtbild leidet unter vernachlässigten oder verfallenden Gebäuden, was das Image der Stadt negativ beeinflusst.
  2. Belastung der städtischen Infrastruktur
    Unbewohnte Häuser verursachen dennoch laufende Kosten für Versorgung, Instandhaltung und Sicherheit.
    Sinkende Einwohnerzahlen führen dazu, dass Infrastruktur wie Schulen, Kindergärten oder Nahverkehr weniger ausgelastet ist und langfristig gefährdet werden kann.
  3. Soziale Folgen
    Wohnungsleerstand kann die Entstehung von Problemvierteln begünstigen, in denen soziale Kontrolle und Nachbarschaftsstrukturen schwinden.
    Vandalismus und Einbrüche treten in leerstehenden Gebäuden häufiger auf und erhöhen das Unsicherheitsgefühl in der Bevölkerung.
  4. Wirtschaftliche Auswirkungen
    Weniger Einwohner bedeuten geringere Steuereinnahmen für die Stadt.
    Der lokale Einzelhandel und Dienstleistungssektor leiden unter einem Rückgang der Kaufkraft und sinkender Nachfrage.
  5. Herausforderungen für Stadtentwicklung und Planung
    Wohnungsleerstand erschwert die nachhaltige Stadtentwicklung, da Investitionen in Modernisierung und Neubau weniger attraktiv erscheinen.
    Die Revitalisierung leerstehender Objekte erfordert gezielte Förderprogramme und innovative Nutzungskonzepte.

Diese Aspekte zeigen, dass Wohnungsleerstand nicht nur ein bauliches oder wirtschaftliches Problem darstellt, sondern die gesamte Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit von Städten beeinflusst. Eine aktive und vorausschauende Stadtentwicklung ist daher entscheidend, um negative Folgen zu vermeiden und neue Perspektiven für die betroffenen Quartiere zu schaffen.

Fußgängerzone einer Stadt mit zwei Menschen

Leerstandsquoten verstehen und berechnen

Was ist der Leerstandsindex?

Der Leerstandsindex misst das Verhältnis leerstehender Wohnungen zum Gesamtbestand einer Region. Er dient als zentrale Kennzahl zur Bewertung des Marktes.

Leerstandsindex berechnen: Methoden und Kennzahlen

Um den Leerstandsindex zu berechnen, wird folgende Formel verwendet:
Leerstandsquote=Leerstehende Wohnungen​:Gesamtwohnungsbestand×100

Eine Quote von 2–3 % gilt als marktgerecht (Fluktuationsreserve).
Werte deutlich darüber oder darunter weisen auf strukturelle Probleme hin.

Beispiel:

Stellen wir uns eine Stadt mit 10.000 Wohnungen vor. Davon stehen 300 Wohnungen leer.
Die Berechnung erfolgt mit der oben genannten Formel:
Eingesetzt:
300:10.000×100=3 %
Ergebnis: Die Stadt hat eine Leerstandsquote von 3 %.
Eine Quote von 2–3 % gilt als marktgerecht (sogenannte Fluktuationsreserve). Mit 3 % befindet sich der Wohnungsmarkt also im stabilen Gleichgewicht.

Bedeutung für die Immobilienbranche

Für Investoren, Projektentwickler und Kommunen sind Leerstandsquoten zentrale Entscheidungsgrundlagen.
Sie beeinflussen:

  • Investitionsstrategien
    • Hohe Leerstandsquoten (z. B. > 5 %): Signalisieren ein hohes Risiko und geringe Mietsteigerungspotenziale. Investitionen konzentrieren sich hier oft auf den Kauf von Bestandsimmobilien zu niedrigeren Preisen, gegebenenfalls mit dem Ziel der Revitalisierung, Umnutzung oder des Rückbaus.
    • Niedrige Leerstandsquoten (z. B. < 2 %): Zeigen einen angespannten Markt (z. B. München, Berlin) mit hoher Nachfrage. Dies rechtfertigt höhere Kaufpreise und begünstigt Investitionen in Neubauprojekte oder die Modernisierung hochwertiger Objekte, da eine schnelle Vermietbarkeit und Wertsteigerung erwartet wird.
    • Regionale Divergenz: Global agierende Investoren nutzen die regional unterschiedlichen Quoten, um ein diversifiziertes Portfolio aufzubauen: risikoärmere, wachstumsorientierte Investments in A-Lagen und renditeorientierte, strategische Investments in B- oder C-Lagen.
  • Mietpreisprognosen
    • Sehr niedrige Quoten (Wohnungsmangel): Führen fast unweigerlich zu steigenden Mieten, da Mieter kaum Ausweichmöglichkeiten haben und der Wettbewerb um verfügbaren Wohnraum hoch ist. Prognosen in diesen Märkten (z. B. Leerstandsquote München) sind auf weitere Mietsteigerungen ausgerichtet, sofern keine regulierenden Maßnahmen oder eine deutliche Ausweitung des Angebots erfolgen.
    • Moderate Quoten (Fluktuationsreserve): Sorgen für stabile Mietpreise oder ein moderates Wachstum, das der Inflationsrate entspricht.
    • Hohe Quoten (Struktureller Leerstand): Führen zu stagnierenden oder sinkenden Mieten. Prognosen in diesen Regionen müssen oft mit der Erwartung einer Reduzierung der Wohnfläche oder einer Umnutzung verbunden werden, um eine positive Rendite zu erzielen.
  • Stadtentwicklungsplanung
    • Bei Wohnungsmangel (niedrige Quoten): Die Planung konzentriert sich auf die Förderung des Neubaus (Ausweisung von Baugebieten, beschleunigte Genehmigungsverfahren), die Mobilisierung von Bauland und Maßnahmen zur Verdichtung im Innenbereich (Nachverdichtung).
    • Bei hohem Leerstand (struktureller Leerstand): Die Planung fokussiert auf Revitalisierungsprogramme, die gezielte Umnutzung (z. B. Gewerbe zu Wohnen), den Rückbau von nicht mehr benötigtem Wohnraum zur Reduktion von Folgekosten und die Stärkung der regionalen Wirtschaft (Anreize für Unternehmen, Verbesserung der Infrastruktur).
    • Infrastrukturplanung: Leerstandsdaten helfen, den künftigen Bedarf an Schulen, Kindergärten, öffentlichen Nahverkehr und Versorgungsleitungen präziser zu planen und Überkapazitäten in schrumpfenden Regionen zu vermeiden.

Die Rolle von Maklern beim Wohnungsleerstand in Deutschland

Immobilienmakler nehmen im Kontext von Wohnungsleerstand in Deutschland eine zentrale Vermittlerrolle zwischen Eigentümern, Mietern, Investoren und Kommunen ein. Sie agieren nicht nur als Vermarktungsexperten, sondern zunehmend auch als strategische Berater in einem regional stark differenzierten Markt.

Marktanalyse und realistische Preisgestaltung

Makler verfügen über detaillierte Kenntnisse lokaler Leerstandsquoten und Nachfrageentwicklungen. Gerade in Regionen mit erhöhtem Leerstand in Deutschland unterstützen sie Eigentümer dabei, marktgerechte Miet- oder Kaufpreise festzulegen. Eine realistische Preisstrategie ist entscheidend, um längere Vermarktungszeiten zu vermeiden und weiteren Wertverlust zu verhindern.

Reduzierung von Vermarktungszeiten

Professionelle Exposés, digitale Besichtigungen, zielgruppengenaue Ansprache und die Nutzung moderner Vermarktungskanäle tragen dazu bei, Leerstände zu verkürzen. In angespannten Märkten wie bei der Leerstandsquote Berlin, der Leerstandsquote München oder dem Wohnungsleerstand Hamburg liegt der Fokus oft auf schneller, effizienter Vermittlung. In strukturschwachen Regionen hingegen geht es stärker um Positionierung und Standortmarketing.

Beratung bei Umnutzung und Revitalisierung

Bei strukturellem Leerstand der Wohnungen in Deutschland beraten Makler Eigentümer zunehmend zu alternativen Nutzungskonzepten:

  • Umwandlung von Gewerbe in Wohnraum
  • Aufteilung großer Wohneinheiten
  • Möblierte Vermietung auf Zeit
  • Zielgruppenorientierte Modernisierung

Damit leisten sie einen aktiven Beitrag zur Reduzierung von Leerstand und zur Stabilisierung von Quartieren.

Schnittstelle zwischen Markt und Kommune

Makler fungieren häufig als Informationsquelle für Kommunen, da sie frühzeitig Veränderungen in Angebot und Nachfrage erkennen. Ihre Einschätzungen zu Leerstandsquoten oder lokalen Markttrends können in Stadtentwicklungsstrategien einfließen.

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Maßnahmen gegen Wohnungsleerstand

Strategien für Städte und Kommunen

  • Förderprogramme zur Sanierung
  • Rückbau nicht mehr benötigter Gebäude
  • Anreize für Zuzug
  • gezielte Wirtschaftsförderung

Beispiele erfolgreicher Revitalisierung und Nachnutzung

  • Umwandlung leerstehender Büroflächen in Wohnraum
  • kulturelle Zwischennutzung
  • Mehrgenerationenprojekte
  • Umnutzung ehemaliger Industrieflächen

Solche Maßnahmen zeigen, dass Leerstand auch Chancen bieten kann.

Chancen und Herausforderungen für die Immobilienwirtschaft

Chancen und Herausforderungen für die Immobilienwirtschaft

Chancen

Herausforderungen

Revitalisierung

hohe Baukosten

innovative Nutzungskonzepte

sinkende Neubautätigkeit

nachhaltige Quartiersentwicklung

regulatorische Unsicherheiten

Fazit

Der Wohnungsleerstand Deutschland zeigt ein paradoxes Bild: Während in Großstädten Wohnungen fehlen, kämpfen andere Regionen mit strukturellem Leerstand.
Sinkende Neubauzahlen und steigende Nachfrage verschärfen den Wohnungsmangel in Ballungsräumen, während demografische Veränderungen ländliche Räume unter Druck setzen.

Eine nachhaltige Wohnungsmarktpolitik muss:

  • regional differenziert handeln
  • Neubau fördern
  • Leerstand aktiv managen
  • soziale Ausgewogenheit sichern

Nur durch eine Kombination aus Neubau, Revitalisierung und strategischer Stadtentwicklung kann der Leerstand in Deutschland langfristig in ein gesundes Gleichgewicht gebracht werden.

FAQs zum Wohnungsleerstand in Deutschland

Der Wohnungsleerstand in Deutschland liegt je nach Region sehr unterschiedlich. In Großstädten wie München, Berlin oder Hamburg beträgt die Leerstandsquote häufig unter 1–2 %. In strukturschwachen Regionen kann sie hingegen über 8 % liegen. Bundesweit betrachtet zeigt sich ein stark regional differenziertes Bild.

Die Leerstandsquoten werden berechnet, indem die Anzahl leerstehender Wohnungen durch den gesamten Wohnungsbestand geteilt und anschließend mit 100 multipliziert wird:
Leerstandsquote = (Leerstehende Wohnungen / Gesamtbestand) × 100
Eine Quote von etwa 2–3 % gilt als marktgerecht, da sie als notwendige Fluktuationsreserve dient.

Ein gesunder Leerstand liegt bei rund 2 bis 3 Prozent. Dieser sogenannte Fluktuationsleerstand ermöglicht Umzüge und sorgt für Marktbewegung. Liegt die Quote deutlich darunter, herrscht Wohnungsmangel. Liegt sie deutlich darüber, spricht man häufig von strukturellem Leerstand.

Der scheinbare Widerspruch beim Leerstand in Deutschland entsteht durch regionale Unterschiede. Während in ländlichen Gebieten Wohnungen leer stehen, fehlen sie in Ballungszentren. Gründe sind Zuzug in Großstädte, wirtschaftliche Unterschiede und demografische Veränderungen.

Hohe Leerstände finden sich vor allem in strukturschwachen ländlichen Regionen, in einigen Gebieten Ostdeutschlands sowie in Regionen mit Bevölkerungsrückgang. Eine Karte über den Wohnungsleerstand von Deutschland zeigt diese regionalen Unterschiede besonders deutlich.

Kurzfristig ist keine grundlegende Entspannung zu erwarten. Ohne politische Maßnahmen, stärkere Neubauförderung und regionale Ausgleichsstrategien dürfte sich die Kluft zwischen Wohnungsmangel in Städten und Leerstand in ländlichen Regionen weiter vergrößern.

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ESG-Immobilien: Bedeutung und Risiken in der Immobilienwirtschaft https://onoffice.com/blog/nachhaltigkeit-innovation/esg-immobilien/ https://onoffice.com/blog/nachhaltigkeit-innovation/esg-immobilien/#respond Thu, 19 Feb 2026 06:55:06 +0000 https://onoffice.com/?p=27714 ESG-Immobilien gewinnen rasant an Bedeutung, da sie sich direkt auf Wertstabilität, Finanzierung und Vermietbarkeit auswirken. ESG steht für Environmental, Social und Governance – also ökologische, soziale und unternehmerische Kriterien, die Immobilien langfristig nachhaltig und wertstabil machen. Strengere Vorschriften, höhere Transparenzanforderungen und steigende Energiekosten machen diese Aspekte zu einem zentralen Bestandteil professioneller Immobilienstrategien. Wer ESG-Kriterien frühzeitig berücksichtigt, reduziert Risiken, stärkt die Marktposition und erhöht die Attraktivität für Banken, Investoren und Mieter.

Dieser Beitrag erklärt, was ESG-Immobilien sind, welche Auswirkungen die Kriterien haben, welche Schritte Eigentümer priorisieren sollten und wie Immobilienmakler das Thema strategisch in Beratung, Akquise und Vermarktung einbinden können.

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Inhaltsverzeichnis

  1. ESG in der Immobilienwirtschaft: Realität und Risiko
  2. ESG-Kriterien in der Praxis
  3. ESG im Überblick: Environmental, Social, Governance
  4. ESG-Richtlinien für Immobilien – vom Trend zur Pflicht
  5. ESG-Immobilien und die Rolle von Immobilienmaklern
  6. Stranded Assets & Green Premium: Chancen und Risiken
  7. Stranded Asset vs. ESG-konforme Immobilie im Vergleich
  8. ESG-Maßnahmen und Scoring: So entwickeln Sie Ihre Immobilien strategisch weiter
  9. Checkliste: 3 Schritte zum Einstieg
  10. Fazit: ESG zahlt sich aus – oder es wird teuer

Kurz und knapp: ESG in Immobilien – Risiken und Handlungsempfehlungen

  • ESG-Immobilien erfüllen klare ökologische, soziale und unternehmerische Standards.
  • Sie senken Risiken wie Wertverluste, Leerstand und teurere Finanzierungen.
  • Banken und Investoren achten zunehmend auf ESG-Kriterien und -Reportings.
  • Gut aufgestellte, ESG-konforme Immobilien erzielen oft höhere Mieten und Verkaufspreise.
  • Für Makler eröffnet das ESG die Chance, sich als strategische Berater zu positionieren.
  • Entscheidend sind dabei definierte ESG-Kriterien in der Immobilienwirtschaft, ein einheitliches ESG-Scoring und ein konkreter Maßnahmenplan.

ESG in der Immobilienwirtschaft: Realität und Risiko

Immobilien verursachen weltweit etwa ein Drittel aller energiebedingten CO₂-Emissionen. In der EU ist es sogar noch mehr: rund 40 % des Energieverbrauchs entfällt auf Gebäude. Wer hier nicht handelt, riskiert Wertverluste, teurere Kredite, Leerstand und ein beschädigtes Image. Nach Definition sind ESG-Immobilien Gebäude, die ökologische, soziale und unternehmerische Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Richtig umgesetzt hilft ESG, Risiken zu minimieren, stabile Einnahmen zu sichern und den langfristigen Wert von Immobilien zu steigern.

Für Immobilienmakler und Banken bedeutet das: ESG-konforme Immobilien lassen sich leichter vermitteln, erzielen höhere Preise und sind für Investoren besonders attraktiv.

Makler können Eigentümer frühzeitig auf Risiken hinweisen und sie bei der strategischen Positionierung beraten.

ESG-Kriterien in der Praxis

Immobilien werden anhand ökologischer, sozialer und unternehmensbezogener Kriterien bewertet. Ziel ist es, Gebäude nicht nur kurzfristig profitabel, sondern langfristig wertstabil und zukunftsfähig zu machen. Die ESG-Kriterien schaffen dabei einen Rahmen, um Risiken und Chancen ganzheitlich zu betrachten.

Für die Immobilienwirtschaft bedeutet ESG konkret:

  • Neue gesetzliche Anforderungen: z. B. EU-Taxonomie oder nationale Energiegesetze
  • Veränderte Erwartungen von Banken und Investoren: ESG-konforme Objekte erhalten bessere Finanzierungskonditionen
  • Steigende Anforderungen von Mietern und Nutzern

Damit wird das ESG zum entscheidenden Faktor für Wertstabilität und Finanzierungskonditionen von Immobilien. Makler können hier aktiv werden, indem sie Eigentümer bei der Bewertung des ESG-Status beraten und den Mehrwert für Vermietung oder Verkauf aufzeigen.

ESG Immobilie

ESG im Überblick: Environmental, Social, Governance

E wie Environmental – der ökologische Fußabdruck

Die ökologische Dimension ist in der Immobilienwirtschaft besonders relevant: Energieverbrauch, CO₂-Emissionen und der Einsatz erneuerbarer Energien prägen die Zukunftsfähigkeit von Gebäuden zunehmend. Auch nachhaltige Baustoffe, Wassermanagement und der Umgang mit Klimarisiken gewinnen an Bedeutung.

Für Eigentümer und Investoren bedeutet das: Energieineffiziente Gebäude werden zunehmend zum Risiko. Gesetzliche Vorgaben und steigende Energiekosten mindern ihre Attraktivität – mit direkten Auswirkungen auf den Marktwert.

S wie Social – der soziale Beitrag von Immobilien

Der soziale Aspekt in der Immobilienwirtschaft rückt zunehmend in den Fokus. Moderne Gebäude müssen nicht nur effizient, sondern auch lebenswert sein. Gesundheit, Sicherheit und Komfort der Nutzer beeinflussen die Nachfrage und damit die wirtschaftliche Performance direkt.

In der Praxis zeigt sich: Immobilien, die auf gute Raumluft, Tageslicht, Barrierefreiheit und flexible Nutzungskonzepte setzen, erzielen stabile Mieterträge. Die Kriterien im sozialen Bereich tragen dazu bei, Leerstände zu reduzieren und langfristige Mietverhältnisse zu fördern.

G wie Governance – gute Steuerung und Transparenz

Ohne gute Unternehmensführung bleibt das ESG wirkungslos. „Governance“ umfasst transparente Entscheidungsprozesse, klare Verantwortlichkeiten und eine verlässliche ESG-Datenbasis. Gerade für größere Portfolios ist eine strukturierte Steuerung unerlässlich, um ESG-Maßnahmen wirksam umzusetzen.

ESG in der Immobilienwirtschaft zu verankern bedeutet, diese Governance-Themen systematisch im Management von Portfolios, Transaktionen und Projektentwicklungen zu berücksichtigen.

ESG-Richtlinien für Immobilien – vom Trend zur Pflicht

Was heute unter den ESG-Richtlinien für Immobilien verstanden wird, ergibt sich aus einem Zusammenspiel von:

  • EU-Taxonomie und weiteren EU-Regulierungen
  • Nationalen Energie- und Klimaschutzgesetzen
  • Offenlegungs- und Berichtspflichten großer Unternehmen
  • Anforderungen von Banken und Investoren an Nachhaltigkeitsdaten

Taxonomiekonforme Immobilien sind auf dem Markt oft wertvoller und lassen sich zu besseren Konditionen finanzieren. Für die Immobilienbranche ist das Thema längst kein „Nice-to-have“ mehr, sondern ein „Must-have“:

  • Banken bauen ESG-Kriterien für Immobilien in ihre Kreditprüfungen ein.
  • Investoren verlangen detaillierte ESG-Daten für ihr Reporting.
  • Projektentwicklungen ohne klare ESG-Strategie sind schwieriger zu verkaufen.

Kurz gesagt: ESG ist in der Immobilienwirtschaft kein freiwilliges Image-Thema mehr, sondern ein entscheidender Teil eines zukunftsfähigen Geschäftsmodells.

Frau mit Klappbrett

ESG-Immobilien und die Rolle von Immobilienmaklern

Auch für Immobilienmakler gewinnt das Thema ESG zunehmend an Bedeutung und sollte künftig im Arbeitsalltag berücksichtigt werden. ESG-konforme Immobilien eröffnen hier neue Chancen für Beratung und Vermittlung. Makler sind dabei nicht nur Vermittler zwischen Eigentümern, Käufern oder Mietern, sondern werden vielmehr zu strategischen Partnern, die Immobilien im Hinblick auf ESG-Kriterien ganzheitlich bewerten.

Wo Immobilienmakler ansetzen können:

  • Bewertung: Makler analysieren den ESG-Status einer Immobilie, zum Beispiel anhand von Energieeffizienz, Klimarisiken, sozialen Nutzungskriterien und Governance-Dokumentation.
  • Beratung: Sie unterstützen Eigentümer dabei, Maßnahmen zu priorisieren – etwa welche energetischen Modernisierungen oder sozialen Anpassungen kurzfristig den größten Wertzuwachs bringen.
  • Vermarktung: ESG-konforme Immobilien lassen sich gezielt für Investoren, Banken oder nachhaltigkeitsbewusste Mieter positionieren. Makler können hier ESG-Vorteile sichtbar machen, beispielsweise geringere Betriebskosten, bessere Finanzierungskonditionen oder die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben.
  • Transparenz & Reporting: ESG-relevante Daten werden systematisch erfasst, strukturiert dokumentiert und für Verkaufs-, Vermietungs- oder Investorengespräche professionell aufbereitet.

Auf diese Weise werden Makler zu Beratern, die Eigentümer dabei unterstützen, ihre Immobilien zukunftssicher zu gestalten und gleichzeitig den Marktwert zu steigern. Wer ESG versteht und aktiv in Beratung und Vermarktung einbindet, schafft nicht nur echten Mehrwert für Eigentümer, Investoren und Mieter, sondern sichert sich selbst einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

ESG-Unterlagen effizient organisieren

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Stranded Assets & Green Premium: Chancen und Risiken

Stranded Assets – wenn Immobilien im Bestand an Wert verlieren

Ein zentraler Begriff im Kontext der ESG-Immobilienwirtschaft ist das „Stranded Asset“. Gemeint sind Gebäude, die:

  • energetisch nicht mehr wettbewerbsfähig sind,
  • künftige regulatorische Anforderungen nicht erfüllen,
  • oder von Mietern und Investoren gemieden werden.

Solche Objekte verlieren an Wert und lassen sich nur schwer oder mit großen Abschlägen verkaufen. Für Eigentümer kann das ein erhebliches Risiko sein, wenn sie ESG-Maßnahmen zu lange aufschieben. Sie als Makler können hier Eigentümer aktiv auf potenzielle Stranded Assets hinweisen, Risiken sichtbar machen und Empfehlungen für Maßnahmen geben, um Wertverluste zu vermeiden.

Green Premium – warum nachhaltige Gebäude im Vorteil sind

Im Gegensatz zu Stranded Assets erzielen nachhaltige und ESG-konforme Immobilien häufig ein sogenanntes „Green Premium“, weil sie:

  • höhere Mieten und Kaufpreise erzielen,
  • längere Mietverträge und eine bessere Auslastung haben,
  • günstigere Konditionen bei Finanzierung bekommen,
  • ein geringeres Risiko für Leerstand und Wertverlust bieten.

Banken und Ratingagenturen nutzen zunehmend die sogenannten ESG-Ratings und -Scorings, um Chancen und Risiken einzuschätzen. Je besser die ESG-Leistung einer Immobilie ist, desto besser sind meist Zinsen, Laufzeiten und Finanzierungsmöglichkeiten.

Damit wird deutlich: Nachhaltigkeit ist ein entscheidender Werttreiber – sowohl für einzelne Immobilien als auch für ganze Portfolios.

Stranded Asset vs. ESG-konforme Immobilie im Vergleich

Der Unterschied zwischen einem Stranded Asset und einer ESG-konformen Immobilie zeigt sich besonders deutlich bei Finanzierung, Vermietbarkeit und Marktwert. Konkret bedeutet das: Je früher eine Immobilie in Richtung ESG-Konformität entwickelt wird, desto geringer ist das Risiko eines Stranded Assets – und desto besser sind Finanzierung, Vermietbarkeit und Marktwert.

Stranded Asset vs. ESG-konforme Immobilie im Vergleich

Kriterium

Stranded Asset

ESG-konforme Immobilie

Finanzierung

Schwierigere Kreditvergabe, höhere Zinsen, kritische Bewertung durch Banken

Bessere Konditionen, leichterer Zugang zu Kapital, positive Einstufung in Ratings

Vermietbarkeit

Höheres Leerstandsrisiko, geringere Nachfrage, stärkere Preissensitivität

Hohe Nachfrage, längere Mietverträge, attraktiv für nachhaltigkeitsbewusste Mieter

Marktwert

Wertabschläge, sinkende Verkaufserlöse, begrenzter Käuferkreis

Stabile oder steigende Werte, höhere Verkaufspreise, breiter Investorenkreis

ESG-Maßnahmen und Scoring: So entwickeln Sie Ihre Immobilien strategisch weiter

Für Eigentümer und Investoren ist es entscheidend, den ESG-Status ihrer Immobilien realistisch zu bewerten und systematisch weiterzuentwickeln. Eine Analyse des Energieverbrauchs, der CO₂-Emissionen und der sozialen Qualität bildet die Grundlage. Darauf aufbauend lassen sich Maßnahmen priorisieren – von kurzfristigen Effizienzgewinnen bis hin zu langfristigen Sanierungsstrategien.

Damit Fortschritte messbar und vergleichbar werden, ist das ESG-Scoring ein zentraler Bestandteil. Es bezeichnet die systematische Bewertung eines Gebäudes anhand definierter Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien. In der Praxis fließen beispielsweise Energiekennwerte, CO₂-Emissionen, Gebäudezustand, Komfort- und Nutzungsqualität sowie Transparenz in der Verwaltung in den Score ein. Diese Daten werden gewichtet, zu einem Gesamtwert zusammengeführt und oft in Klassen oder Noten übersetzt.

Für Eigentümer, Banken und Investoren entsteht so eine klare Entscheidungsgrundlage: Der ESG-Score zeigt auf einen Blick, wie zukunftsfähig eine Immobilie ist, wo die größten Risiken liegen und welche Maßnahmen Priorität haben, um Wert, Finanzierungskonditionen und Vermietbarkeit gezielt zu verbessern.

Als Makler können Sie diese Maßnahmen aktiv begleiten, Eigentümer beraten und die ESG-Strategie transparent gegenüber Banken, Partnern und Nutzern kommunizieren.

Checkliste: 3 Schritte zum Einstieg

Damit ESG von einem abstrakten Konzept zu einem konkreten Handlungsplan wird, helfen Ihnen diese drei Schritte, Ihre Immobilien gezielt weiterzuentwickeln:

1. Bestandsaufnahme: Wo stehen Ihre Objekte heute?

  • Liegen aktuelle Energieausweise und Verbrauchsdaten für alle wesentlichen Gebäude vor?
  • Gibt es bereits interne ESG-Richtlinien, nach denen investiert und modernisiert wird?
  • Wie ist der Status Ihrer Objekte im Vergleich zu künftigen Emissions- und Effizienzanforderungen (z. B. nationale Klimaziele, EU-Vorgaben)?

Ziel ist ein erstes Bild: Welche Immobilien sind bereits gut aufgestellt, welche drohen zu Stranded Assets zu werden?

2. Priorisierung: Wo lohnt sich Handeln am meisten?

  • Welche Gebäude weisen die höchsten Verbräuche und Emissionen auf?
  • Wo bestehen kurzfristig realisierbare ESG-Maßnahmen mit hohem Hebel (z. B. Heizungstausch, Regelungstechnik, LED-Beleuchtung)?
  • Welche Objekte sind für die Finanzierungsstrategie besonders wichtig und sollten frühzeitig ESG-konform ausgerichtet werden?

Auf Basis dieser Analyse lassen sich ESG-Kriterien priorisieren und Investitionen gezielt planen.

3. Steuerung und Reporting: Wie machen Sie Fortschritte sichtbar?

  • Führen Sie einheitliche ESG-Kriterien und Kennzahlen im gesamten Portfolio ein.
  • Etablieren Sie ein regelmäßiges Monitoring, etwa in Form eines ESG-Scorings je Objekt.
  • Integrieren Sie ESG-Daten in Ihre Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen.

Fazit: ESG zahlt sich aus – oder es wird teuer

ESG ist in der Immobilienwirtschaft die Antwort auf eine klare Realität: Gebäude verursachen einen großen Teil der weltweiten Emissionen, und sie stehen gleichzeitig im Fokus von Regulierung, Kapitalmarkt und Nutzenden.

Wer ESG-Immobilien frühzeitig strategisch entwickelt, profitiert von:

  • höherer Wertstabilität und geringerer Stranded-Asset-Gefahr,
  • besseren Finanzierungskonditionen und Zugang zu Kapital,
  • attraktiveren Objekten für Mietende und Kaufinteressierte.

Wer hingegen wartet, riskiert teure Nachrüstungen, schwierige Finanzierungen und dauerhafte Wertabschläge.

Die gute Nachricht: Die wichtigsten Schritte lassen sich strukturiert angehen – mit klar definierten ESG-Kriterien, einer nachvollziehbaren Priorisierung von Maßnahmen und einem transparenten Reporting. Immobilienmakler spielen dabei eine Schlüsselrolle: Sie beraten Eigentümer, machen ESG-Maßnahmen transparent, positionieren Immobilien erfolgreich am Markt und sichern so Wert, Vermietbarkeit und Investoreninteresse.

Die Immobilienbranche steht damit vor einer klaren Wahl: Die Zukunft ist grün – oder sie ist teuer.

FAQ

ESG beschreibt, wie Gebäude ökologisch (E), sozial (S) und in der Governance (G) geführt werden. ESG-Immobilien erfüllen diese Standards, reduzieren Risiken, erleichtern die Finanzierung und steigern die Marktattraktivität.

  • Energieeffizienz, CO₂-Emissionen und Einsatz erneuerbarer Energien (E)
  • Gesundheit, Sicherheit, Barrierefreiheit und Standortqualität für Nutzende (S)
  • Transparente Prozesse, Compliance, Berichterstattung und Verantwortlichkeiten (G)

ESG-konforme Immobilien sichern den Wert, erleichtern die Finanzierung und erhöhen die Nachfrage. Nicht-konforme Objekte riskieren Wertverlust, höhere Leerstände und sinkende Attraktivität für Banken und Investoren.

  • Bestandsaufnahme: Energiekennzahlen, CO₂-Emissionen und Gebäudestandard prüfen
  • Schnelle Hebel: Effizienz steigern, Betrieb optimieren, Sicherheit und Aufenthaltsqualität verbessern
  • Strategische Planung: Langfristige Sanierungs- und Investitionsplanung auf Basis klarer ESG-Ziele

So lassen sich Risiken reduzieren und die Marktposition systematisch stärken.

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KI in der Immobilienwirtschaft: Digitalisierung meets Automatisierung https://onoffice.com/blog/tipps-makler/kuenstliche-intelligenz-in-der-immobilienwirtschaft/ https://onoffice.com/blog/tipps-makler/kuenstliche-intelligenz-in-der-immobilienwirtschaft/#respond Mon, 16 Feb 2026 09:37:29 +0000 https://onoffice.com/?p=20519 Die Digitalisierung Ihrer Arbeitsprozesse ist für Sie schon lange kein Thema mehr. Sie wissen, wie wichtig die digitale Datenpflege ist, haben sich eine solide Basis geschaffen und sind neugierig für das Thema KI in der Immobilienwirtschaft? Das ist top, denn dann ist dieser Artikel genau das richtige für Sie: Wir setzen nämlich noch einen drauf! Der technologische Fortschritt schläft nicht und Ihre Konkurrenz leider auch nicht. Es klingt zwar etwas tough, doch wer jetzt nicht handelt, verliert den Anschluss – nicht nur an die Erwartungen der Kunden, sondern auch an neue Wettbewerber wie den rein digitalen Online-Makler, der mit automatisierten Prozessen den Markt herausfordert.
In diesem Artikel reden wir nicht darüber, ob Sie digital arbeiten sollten. Stattdessen zeigen wir Ihnen den nächsten logischen Schritt: Wie Sie Ihr CRM mit der Power von KI und intelligenten Automations-Plattformen wie make.com verbinden. Dabei geht es nicht darum, ein reiner „Online-Makler” mit automatisierten, unpersönlichen Prozessen zu werden. Im Gegenteil: Es geht darum, die besten digitalen Werkzeuge zu nutzen, um als persönlicher Experte vor Ort noch unersetzlicher zu werden.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Was bei der Digitalisierung der Immobilienbranche jetzt entscheidend ist
  2. Ihr intelligentes Fundament: Wenn CRM auf KI in der Immobilienwirtschaft trifft
  3. KI und die Macht der automatisierten Workflows
  4. Ihr digitales Werkzeug für Marketing und Präsentation
  5. Die typischen Hürden meistern: ein ehrlicher Blick
  6. Ihr einfacher 3-Schritte-Plan für die digitale Transformation

Das Wichtigste in Kürze: KI in der Immobilienwirtschaft

  • Digitalisierung ist Pflicht, KI ist die Kür: Die Digitalisierung der Prozesse ist die Basis. Der nächste logische Schritt ist die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) und Automatisierungs-Plattformen, um den Anschluss an den Wettbewerb (wie rein digitale Online-Makler) nicht zu verlieren.
  • KI als persönlicher Turbo: Ziel ist es nicht, ein unpersönlicher Online-Makler zu werden, sondern die besten digitalen Tools zu nutzen, um als persönlicher Experte vor Ort noch effektiver und unersetzlicher zu sein.
  • Das CRM ist das intelligente Fundament: Ein gepflegtes CRM-System (wie onOffice enterprise) ist der Daten-Schatz. KI kann diese Daten analysieren, um präzisere Immobilienbewertungen, passgenaues Kunden-Matching und effiziente Texterstellung zu ermöglichen.
  • Automatisierung eliminiert den „Daten-Kurier”: Plattformen wie make.com dienen als Brücke zwischen CRM, KI und anderen Tools. Sie verwandeln manuelle Routinen (z.B. Daten von Software A nach Software B übertragen) in vollautomatische, unsichtbare Workflows.
  • Praxisbeispiel Automatisierung: Eine Statusänderung im CRM (z.B. Objekt auf „Verkauft” setzen) kann eine Kettenreaktion auslösen: automatischer Social-Media-Post, Team-Benachrichtigung und Kalendereintrag zur Einholung einer Google-Bewertung.
  • Sichtbarkeit und Erlebbarkeit durch Tools: Moderne Tools wie virtuelle 360-Grad-Touren, virtuelles Home-Staging und digitale Signaturen sparen Zeit, steigern das Interesse und beschleunigen Kaufentscheidungen.
  • Hürden sind überwindbar: Die größten Herausforderungen sind mangelhafte Datenqualität, fehlende Digitalkompetenzen und die Anfangsinvestitionen. Der Schlüssel liegt in der Bewertung des ROI und der Einhaltung des Datenschutzes als Qualitätsmerkmal.
  • Der 3-Schritte-Plan zur digitalen Transformation:
    • Schritt 1: Bestehende (ineffiziente) Prozesse analysieren und verschlanken.
    • Schritt 2: Das Fundament mit einem zentralen, hochwertigen CRM-System aufbauen.
    • Schritt 3: Gezielt erweitern (nach Bedarf) und in das Wissen des Teams investieren
  • Mehr Mensch, weniger Routine: Der kluge Weg verbindet Technologie und Menschlichkeit. Automatisierung schafft Freiräume von repetitiven Aufgaben, damit sich Makler auf die Kernkompetenzen und die individuelle Kundenbetreuung konzentrieren können.

Was bei der Digitalisierung der Immobilienbranche jetzt entscheidend ist

Aktuelle Studien zeichnen ein klares Bild. Künstliche Intelligenz (KI) gilt als der Technologietrend mit dem größten kurzfristigen Potenzial. Über die Hälfte der Branchenexperten teilt diese Einschätzung. Das ist ein deutlicher Anstieg zum Vorjahr. Die Maßstäbe für digitale Exzellenz haben sich dadurch verschoben. Es wird anspruchsvoller, zur digitalen Spitze zu gehören. Viele Unternehmen erkennen, dass sie trotz Fortschritten noch einen weiten Weg vor sich haben.
Die Digitalisierung ersetzt den Makler nicht. Sie erfindet seine Rolle jedoch neu. Der Schwerpunkt Ihrer Arbeit verlagert sich weg von repetitiven Verwaltungsaufgaben. Stattdessen rücken Ihre Expertise bei komplexen Marktanalysen, Ihr exzellentes Verhandlungsgeschick und die strategische Betreuung Ihrer Kunden wieder in den alleinigen Mittelpunkt.

Ihr intelligentes Fundament: Wenn CRM auf KI in der Immobilienwirtschaft trifft

Ihre Software ist Ihre Basis. Hier liegen Ihre wertvollsten Schätze: Jeder Kundenkontakt, jedes Objektdetail, jede Aktivität. Lange Zeit war es Ihre Aufgabe als Experte, aus diesen Daten die richtigen Schlüsse zu ziehen. Doch was passiert, wenn Ihr Fundament selbst beginnt, intelligent mitzudenken?
Genau das passiert, wenn Künstliche Intelligenz auf Ihre gepflegten CRM-Daten trifft. Die KI ist wie ein unermüdlicher Analyst, der Muster und Potenziale in Ihren Daten erkennt, für die Sie selbst Stunden bräuchten.

Dieses intelligente Zusammenspiel hilft Ihnen schon heute ganz konkret:

  • Smarte Immobilienbewertung: Die KI analysiert Immobilien und Marktdaten im Abgleich mit Objektdaten aus Ihrem CRM. Sie erstellen präzise Bewertungen und stärken so das Vertrauen der Eigentümer.
  • Präzises Kunden-Matching: Der Algorithmus gleicht die Suchprofile Ihrer Kunden mit Ihren Objekten ab. Sie versenden nur noch passgenaue Angebote und erhöhen Ihre Erfolgsquote deutlich.
  • Effiziente Texterstellung: KI-Assistenten formulieren auf Knopfdruck ansprechende Exposé-Texte oder E-Mail-Entwürfe. Sie reduzieren Ihren Schreibaufwand auf ein Minimum.

Das Ergebnis sind perfekte Texte und passgenaue Analysen. Doch oft beginnt genau hier die manuelle Arbeit. Sie kopieren die Ergebnisse und springen von Software zu Software, um daraus E-Mails zu versenden oder Social-Media-Posts zu erstellen. Plötzlich agieren Sie als hoch qualifizierter „Daten-Kurier”. Wäre es nicht schön, wenn Sie mit nur einem Klick vollautomatische Aktionen in anderen Programmen auslösen könnten? Wir zeigen Ihnen, wie’s geht.

Zwei Frauen, die auf ein Tablet schauen
Zwei Frauen, die auf ein Tablet schauen

KI und die Macht der automatisierten Workflows

Die wahre Stärke entfaltet die KI in der direkten Automatisierung von Arbeitsabläufen durch Services wie make.com. Denken Sie an die vielen kleinen Aufgaben im Alltag: das manuelle Beobachten von Zinsentwicklungen, das umständliche Erstellen von Social-Media-Grafiken nach einem erfolgreichen Verkauf oder das up to date halten Ihres Teams über den aktuellen Stand eines Objektes.

Jede dieser Aufgaben zwingt Sie, zwischen verschiedenen Programmen, die nicht miteinander sprechen, hin- und herzuspringen. Sie agieren als menschliche Schnittstelle – der wieder als „Daten-Kurier” seine Zeit (fehl)investiert.

Genau hier entfalten Plattformen wie make.com ihr volles Potenzial, indem sie als perfekte Brücke zwischen Ihren spezialisierten Systemen dienen. Die Idee ist nicht, Ihr CRM zu ersetzen, sondern seine Macht zu vervielfachen. Sie nutzen die zentrale Datenhoheit und die gepflegten Prozesse in onOffice enterprise als Auslöser für eine Kette von Aktionen in Ihrem gesamten digitalen Ökosystem.

Von der Theorie in die Praxis

Hier ist ein praktisches Beispiel für dieses perfekte Zusammenspiel: Sie ändern den Status eines Objekts in onOffice enterprise auf „Verkauft“. Dieser eine, saubere Klick in Ihrem gewohnten System wird nun zum Startschuss für eine von Ihnen in make.com gebaute Kettenreaktion:

  • onOffice enterprise gibt das Signal. make.com fängt es auf und erstellt automatisch einen passenden Social-Media-Post und veröffentlicht diesen.
  • Gleichzeitig wird eine „Deal Won! 🎉“-Nachricht mit den Eckdaten aus onOffice im Kommunikations-Tool Ihres Teams (z. B. Slack) gepostet.
  • Zuletzt wird eine Aufgabe in Ihrem Kalender für in zwei Wochen erstellt: „Kunde XY um Google-Bewertung bitten“.

Sie sehen: Ihre CRM-Software bleibt das Herz Ihrer Operation. make.com ist der intelligente Logistiker, der die Informationen aus dem Herzen dorthin trägt, wo sie gebraucht werden. So verwandeln Sie eine stupide Routine in einen unsichtbaren, zuverlässigen Autopiloten für Ihr Geschäft.

Ihre persönliche Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ihr Weg in die digitale Zukunft beginnt mit dem richtigen Wissen. Hier kommt Ihr exklusives Praxis-Handbuch: „Automatisierung mit onOffice enterprise & make.com”. Darin zeigen wir Ihnen Klick-für-Klick, wie Sie Ihr onOffice mit anderen Tools verbinden.

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Lächelnde Geschäftsfrau im blauen Sakko hält einen Laptop
Lächelnde Geschäftsfrau im blauen Sakko hält einen Laptop

Ihr digitales Werkzeug für Marketing und Präsentation

Ein starkes technisches Fundament ist die eine Sache. Die andere ist, Ihre Leistung und Ihre Objekte sichtbar und erlebbar zu machen. Auch hierfür gibt es exzellente digitale Helfer.

Ihre digitale Visitenkarte: Website, SEO und Social Media

Ihre professionelle Website ist der Dreh- und Angelpunkt aller Marketingaktivitäten. Damit Sie bei Google gefunden werden, ist eine gute Suchmaschinenoptimierung (SEO) unerlässlich. Zusätzlich positionieren Sie sich mit nützlichen Blogartikeln oder Marktberichten als vertrauenswürdiger Experte. Soziale Netzwerke wie Instagram oder LinkedIn sind unverzichtbar für die Präsentation von Objekten und den Dialog mit Ihrer Zielgruppe.

Immobilien erlebbar machen: Virtuelle Touren und Staging

Moderne Technologien haben die Immobilienpräsentation revolutioniert. Virtuelle 360-Grad-Rundgänge sind heute ein etablierter Standard. Sie sparen Zeit für alle Beteiligten, da nur ernsthaft interessierte Kunden einen Besichtigungstermin vor Ort vereinbaren. Für leerstehende Immobilien ist virtuelles Home Staging ein mächtiges Werkzeug. Digital möblierte Räume helfen Käufern, das volle Potenzial einer Immobilie dank KI zu erkennen, und führen nachweislich zu schnelleren Kaufentscheidungen.

Der letzte Schliff: digitale Signaturen und Kundenportale

Auch die finale Phase des Geschäfts wird digital einfacher und sicherer. Mit digitalen Signaturen können Maklerverträge oder Reservierungen rechtskonform elektronisch unterzeichnet werden. Das spart Papier und Postwege. Sichere Kundenportale schaffen einen zentralen Raum für den Dokumentenaustausch und erhöhen die Transparenz während des gesamten Prozesses.

Die typischen Hürden meistern: ein ehrlicher Blick

Die digitale Transformation ist ein Weg mit Herausforderungen – das gilt für den Verkauf ebenso wie für die Digitalisierung der Immobilienverwaltung. Es ist wichtig, diese zu kennen und ihnen aktiv zu begegnen.

  • Datenqualität und Kompetenzen: Die größte Bremse ist oft eine mangelhafte Datenqualität. Gleichzeitig fehlt es oft an Personal mit den nötigen Digitalkompetenzen.
  • Investitionskosten und ROI: Die Sorge um die Kosten für neue Technologien stellt eine Hürde dar. Deshalb ist es wichtig, den Return on Investment (ROI) zu bewerten. Dies zeigt sich in direkten Kosteneinsparungen und gesteigertem Umsatz.
  • Datenschutz (DSGVO): Die DSGVO erfordert einen sorgfältigen Umgang mit Kundendaten. Die Einhaltung der Regeln ist aber nicht nur Pflicht, sondern ein wichtiges Qualitätsmerkmal, das Vertrauen bei Ihren Kunden schafft.

Ihr einfacher 3-Schritte-Plan für die digitale Transformation

Für die Immobilienbranche ist Digitalisierung der Schlüssel zum Erfolg, aber der Weg dorthin muss nicht kompliziert sein. Ein strukturiertes Vorgehen ist der Schlüssel zum Erfolg. Mit diesem einfachen Plan behalten Sie die Kontrolle.

  • Schritt 1: Bestehende Prozesse analysieren und optimieren. Bevor Sie anfangen, Prozesse zu digitalisieren, schauen Sie sich Ihre heutigen Abläufe an. Ein ineffizienter Prozess wird durch Digitalisierung nicht automatisch besser. Verschlanken Sie zuerst Ihre Prozesse.
  • Schritt 2: Das Fundament bauen mit einem zentralen CRM-System. Wie bereits beschrieben, ist ein hochwertiges CRM-System der Dreh- und Angelpunkt Ihrer digitalen Strategie. Die Auswahl und Implementierung des richtigen Systems ist daher der entscheidende zweite Schritt, der die unverzichtbare Grundlage für alles Weitere schafft.
  • Schritt 3: Gezielt erweitern und in Menschen investieren. Wählen Sie weitere digitale Helfer nach Ihrem konkreten Bedarf aus. Investieren Sie vor allem in Ihr eigenes Wissen und das Ihres Teams. Denn Technologie ist nur so gut wie die Menschen, die sie anwenden.

Mehr Mensch, weniger Routine: Ihre Chance als Makler

Technik oder Menschlichkeit? Viele glauben, sie müssten sich entscheiden. Die gute Nachricht ist: Sie müssen es nicht! Der kluge Weg verbindet beides. Technologie automatisiert das Alltägliche, damit Sie sich auf das Zwischenmenschliche konzentrieren können: die Bedürfnisse, Sorgen und Träume Ihrer Kunden.

Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur KI in der Immobilienwirtschaft

KI (Künstliche Intelligenz) in der Immobilienwirtschaft bezieht sich auf den Einsatz von Technologien, die menschliche Intelligenz nachahmen, um Aufgaben wie Datenanalyse, Mustererkennung, Automatisierung und Entscheidungsunterstützung zu übernehmen. Im Makleralltag umfasst dies beispielsweise automatisierte Bewertungen, passgenaues Kunden-Matching und die Generierung von Exposé-Texten.

Nein. Die Digitalisierung und KI ersetzen den Makler nicht, sie erfinden seine Rolle neu. KI automatisiert repetitive Routineaufgaben (wie Dateneingabe oder Texterstellung) und liefert präzisere Analysen. Der Makler kann sich dadurch auf seine Kernkompetenzen konzentrieren: das persönliche Gespräch, komplexes Verhandlungsgeschick und die strategische Kundenbetreuung vor Ort.

Der größte Vorteil ist die massive Zeitersparnis bei Routineaufgaben und die Steigerung der Präzision. Durch intelligente Datenanalyse (z. B. im CRM) können Sie Kaufinteressenten schneller und exakter mit den passenden Objekten zusammenführen und Eigentümern fundiertere Bewertungen präsentieren.

Digitalisierung ist die Basis und beschreibt das Umstellen von analogen auf digitale Prozesse (z.B. Datenspeicherung im CRM statt in Papierakten). KI und Automatisierungs-Plattformen (wie make.com) sind der nächste logische Schritt: Sie nutzen die digitalisierten Daten, um Prozesse intelligent und selbstständig ablaufen zu lassen (z.B. die automatische Veröffentlichung eines Social-Media-Posts nach einer Statusänderung im CRM).

Automatisierte Workflows sind Kettenreaktionen, die ohne manuelles Eingreifen ablaufen. Sie verbinden verschiedene Software-Tools miteinander. make.com (oder ähnliche Plattformen) fungiert hier als „Brücke” oder „Logistiker”: Es empfängt ein Signal (z.B. “Objekt verkauft” im CRM) und löst daraufhin selbstständig Aktionen in anderen Programmen aus (z.B. Team-Nachricht senden, Kalendereintrag erstellen).

Die Haupt-Hürden sind oft:

  1. Mangelhafte Datenqualität im bestehenden CRM.
  2. Fehlende Digitalkompetenzen im Team.
  3. Die Anfangsinvestition in neue Tools und Schulungen.

Diese lassen sich durch strukturierte Prozesse und die Bewertung des Return on Investment (ROI) überwinden.

Die Einhaltung des Datenschutzes ist bei der Nutzung von KI- und Automatisierungs-Tools essenziell. Achten Sie darauf, dass die verwendeten Plattformen und das CRM die europäischen Datenschutzstandards erfüllen. Der sorgfältige Umgang mit Daten ist dabei nicht nur Pflicht, sondern ein wichtiges Qualitätsmerkmal, das das Vertrauen Ihrer Kunden stärkt.

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Grüner Mietvertrag: Nachhaltig mieten mit dem Green Lease https://onoffice.com/blog/nachhaltigkeit-innovation/gruener-mietvertrag-green-lease/ https://onoffice.com/blog/nachhaltigkeit-innovation/gruener-mietvertrag-green-lease/#respond Mon, 09 Feb 2026 13:08:33 +0000 https://onoffice.com/?p=27415 Der grüne Mietvertrag gewinnt in Zeiten von Klimaschutz, steigenden Energiekosten und ESG-Vorgaben zunehmend an Bedeutung. Doch was ist Green Lease eigentlich, wie funktioniert ein Green Lease Mietvertrag und welche Vorteile bringt er für Mietende und Vermietende?
In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige rund um den grünen Mietvertrag, typische Green Lease Klauseln, praktische Tools und häufige Fragen aus der Praxis.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist ein grüner Mietvertrag?
  2. Der grüne Mietvertrag im Überblick
  3. Green Lease Klausel: das Herzstück
  4. Green Lease Toolkit: praktische Hilfe für die Umsetzung
  5. Welche Vorlagen eignen sich für einen grünen Mietvertrag?
  6. Vorteile eines Green Lease Mietvertrags
  7. Fazit: Grüner Mietvertrag als Schlüssel für nachhaltige Immobilien

Key Takeaways

  • Der grüne Mietvertrag verbindet Mietrecht mit Nachhaltigkeit
  • Eine Green Lease Klausel regelt ökologische Pflichten klar und verbindlich
  • Green Leases sind besonders im Gewerbeimmobilienmarkt relevant
  • Ein Green Lease Toolkit erleichtert die praktische Umsetzung
  • Muster für grüne Mietverträge als PDF bieten Orientierung, ersetzen aber keine Beratung

Was ist ein grüner Mietvertrag?

Ein grüner Mietvertrag (auch „Green Lease“) ist eine spezielle Form des Mietvertrags, bei der sich Mietende und Vermietende verpflichten, gemeinsam ökologische, energetische und nachhaltige Ziele zu verfolgen.

Die Definition eines Green Lease lässt sich wie folgt zusammenfassen: Ein Green Lease ist ein Mietvertrag, der über klassische Regelungen hinausgeht und nachhaltige Maßnahmen zur Energieeffizienz, Ressourcenschonung und CO₂-Reduktion vertraglich festlegt.

Dabei bleibt der Vertrag rechtlich ein Standard-Mietvertrag – ergänzt durch nachhaltigkeitsbezogene Vereinbarungen.

Der grüne Mietvertrag im Überblick

Typische Inhalte eines grünen Mietvertrags sind:

  • Energieeffiziente Nutzung von Gebäuden
  • Reduktion von Wasser- und Stromverbrauch
  • Nutzung erneuerbarer Energien
  • Nachhaltige Instandhaltung und Modernisierung
  • Transparenz bei Energiekennzahlen
  • Regelmäßiger Datenaustausch zwischen Mieter und Vermieter

Besonders verbreitet ist der Green Lease Mietvertrag im Bereich von Büro-, Gewerbe- und Logistikimmobilien.

Dach mit Solaranlage
Dach mit Solaranlage

Green Lease Klausel: das Herzstück

Die Green Lease Klausel ist der zentrale Baustein eines grünen Mietvertrags. Sie regelt konkret:

  • Welche Nachhaltigkeitsziele verfolgt werden
  • Wer für welche Maßnahmen verantwortlich ist
  • Wie Kosten und Einsparungen verteilt werden
  • Wie Erfolge gemessen und dokumentiert werden

Je nach Immobilie kann die Klausel standardisiert oder individuell ausgearbeitet sein.

Was passiert bei Nichteinhaltung? Gibt es rechtliche Streitfälle?

Die Green Lease Klausel sollte klare Regelungen für den Fall der Nichteinhaltung von vereinbarten Nachhaltigkeitszielen oder -maßnahmen enthalten.

Typische Mechanismen können sein:

  • Abmahnung und Nachbesserungsfrist: Die zunächst gängige Reaktion ist eine formelle Aufforderung zur Einhaltung mit einer festgelegten Frist zur Behebung des Mangels.
  • Vertragsstrafen: Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen können vertraglich vereinbarte Strafzahlungen fällig werden, um den Anreiz zur Einhaltung zu erhöhen.
  • Anpassung der Kostenverteilung: In manchen Verträgen ist vorgesehen, dass bei Nichteinhaltung der Verursacher die zusätzlichen Kosten für nicht erreichte Einsparungen oder notwendige Nachrüstungen trägt.
  • Kündigungsrecht: Als ultima ratio kann eine erhebliche Verletzung der Green Lease Pflichten, insbesondere wenn sie die Kernziele des Vertrags gefährdet, ein außerordentliches Kündigungsrecht nach den allgemeinen mietrechtlichen Vorschriften begründen.

Rechtliche Streitfälle sind, wie bei jedem Mietvertrag, möglich. Sie können sich beispielsweise ergeben aus:

  • Messung und Dokumentation: Uneinigkeit über die korrekte Messung von Einsparungen oder die ordnungsgemäße Dokumentation der Erfolge.
  • Verantwortlichkeiten: Streitigkeiten darüber, wer für eine bestimmte Maßnahme tatsächlich verantwortlich war (Vermietende oder Mietende).
  • Verhältnismäßigkeit: Die Frage, ob eine geforderte Maßnahme wirtschaftlich zumutbar oder unverhältnismäßig ist.

Um Streitfälle zu vermeiden, ist eine präzise und eindeutige Formulierung der Green Lease Klausel essenziell, die klare Messgrößen (Key Performance Indicators – KPIs) und Sanktionsmechanismen festlegt. Viele Verträge sehen zudem vor, dass im Konfliktfall zunächst ein Mediations- oder Schlichtungsverfahren eingeschaltet wird, bevor der Gang vor die ordentlichen Gerichte erfolgt.

Green Lease Toolkit: praktische Hilfe für die Umsetzung

Ein Green Lease Toolkit bietet Vorlagen, Checklisten und Musterklauseln für die Erstellung eines grünen Mietvertrags. Solche Toolkits helfen insbesondere dabei:

  • Green-Lease-Klauseln rechtssicher zu formulieren
  • Nachhaltigkeitsziele messbar zu machen
  • Konflikte zwischen Mietende und Vermietende zu vermeiden

Viele Immobilienverbände und Nachhaltigkeitsinitiativen stellen entsprechende Toolkits zur Verfügung, zum Beispiel greenLease: Der grüne Mietvertrag für Deutschland – Regelungsempfehlungen.

Welche Vorlagen eignen sich für einen grünen Mietvertrag?

Ein grüner Mietvertrag sollte immer individuell auf die Immobilie und die Nutzung zugeschnitten sein. Daher ist ein vorgefertigtes und standardisiertes Dokument an der Stelle nicht zu empfehlen. Als Ausgangslage dient immer ein gängiger Mietvertrag, der sowieso von Ihnen genutzt wird. Ergänzen Sie einfach Ihre Regelungen zur Nachhaltigkeit und erstellen Sie daraus Ihren eigenen grünen Mietvertrag als PDF.

Vorlagen in onOffice enterprise

Muster und Vorlagen für Ihren Mietvertrag sind auch in onOffice enterprise! In den Vertragsvorlagen finden Sie 22 juristisch geprüfte Formular- und Vertragsvorlagen, die Sie in Ihre Prozesse einbauen können.

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Frau mit Tablet in der Hand, bedient es
Frau mit Tablet in der Hand, bedient es

Vorteile eines Green Lease Mietvertrags

Vorteile eines Green Lease Mietvertrags

Für Vermietende:

Für Mietende:

Wertsteigerung der Immobilie

Niedrigere Energie- und Nebenkosten

Erfüllung von ESG- und Taxonomie-Anforderungen

Transparenz über Verbrauchsdaten

Geringere Betriebskosten

Positives Nachhaltigkeitsimage

Bessere Vermietbarkeit

Zukunftssichere Flächennutzung

Fazit: Grüner Mietvertrag als Schlüssel für nachhaltige Immobilien

Der grüne Mietvertrag ist weit mehr als ein Trend – er ist ein zukunftsorientiertes Instrument für nachhaltiges Immobilienmanagement. Durch klar definierte Green Lease Klauseln schaffen Mieter und Vermieter Transparenz, senken langfristig Kosten und leisten einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz.

Green Leases ermöglichen eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit klaren ökologischen Zielen. Wer heute auf einen Green Lease Mietvertrag setzt, steigert nicht nur den Immobilienwert, sondern sichert auch die Wettbewerbsfähigkeit in einem zunehmend nachhaltigkeitsgetriebenen Markt.

FAQs zum grünen Mietvertrag

Green Lease bezeichnet einen Mietvertrag mit vertraglich vereinbarten Nachhaltigkeits- und Energieeffizienzzielen zwischen Mieter und Vermieter.

Ja. Die Nachhaltigkeitsklauseln sind Bestandteil des Mietvertrags und damit rechtlich verbindlich, sofern sie korrekt formuliert sind.

Nein, es gibt keinen einheitlichen Standard. Viele Verträge orientieren sich jedoch an anerkannten Best Practices oder Toolkits.

Vor allem für Büro-, Gewerbe- und Neubauimmobilien – grundsätzlich aber auch für Wohnimmobilien.

Toolkits werden häufig von Immobilienverbänden, Nachhaltigkeitsinitiativen oder Beratungsunternehmen bereitgestellt.

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Mehr als Benefits – Employee Experience bei onOffice https://onoffice.com/blog/onoffice-inside/benefits-employee-experience-onoffice/ https://onoffice.com/blog/onoffice-inside/benefits-employee-experience-onoffice/#respond Mon, 02 Feb 2026 13:42:44 +0000 https://onoffice.com/?p=27206 Employee Experience bedeutet bei onOffice mehr als einfach nur die Aneinanderreihung von Benefits – wir meinen das gesamte Erlebnis unserer Mitarbeiter:innen. Sie sollen sich während ihrer gesamten Zeit bei onOffice wertgeschätzt und ernst genommen fühlen. Benefits sind dabei ein Teilaspekt: ebenfalls entscheidend sind die täglichen Erfahrungen im Arbeitsalltag – vom Onboarding, bis zu Teamevents und dem täglichen Miteinander. All das trägt zu einem positiven Erlebnis bei!
Wie schaffen wir es, diese Experience positiv zu gestalten und weiterzuentwickeln? Genau damit beschäftigen sich Anika Hüdepohl und Julia Ohler-Akyol aus dem HR-Team. Wir haben den beiden dazu ein paar Fragen gestellt!

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Inhaltsverzeichnis

  1. Die Rolle von Benefits
  2. Vom Feedback bis zur Umsetzung
  3. Employee Experience – über die Firmengrenzen hinaus

Das Wichtigste auf einem Blick:

  • Definition Employee Experience: Umfasst das gesamte Mitarbeiter:innen-Erlebnis (nicht nur Benefits), fokussiert auf Wertschätzung und tägliche positive Erfahrungen (vom Onboarding bis zum Miteinander).
  • Rolle der Benefits: Sollen echten Mehrwert bieten und zur lebendigen Unternehmenskultur beitragen (z. B. Fokus auf Bewegung, Flexibilität, Teamzusammenhalt).
  • Beispiele Benefits: Urban Sports Club Kooperation, Bike-Leasing, Sportprogramm vor Ort, jährliche Teamevents (Teamfahrt, Sommerfest, Neujahrsfeier).
  • Entwicklung von Benefits: Dynamischer Prozess durch aktives Zuhören (Feedback aus Gesprächen, Umfragen, Alltag). Ideen werden geprüft (Bedarf, Mehrwert, Machbarkeit) und in Abstimmung mit der Geschäftsführung umgesetzt.
  • onOffice Kultur: Gekennzeichnet durch hohe Eigenverantwortung, Teamgeist, Innovationsfreude, flache Hierarchien, schnelle Entscheidungswege und Austausch auf Augenhöhe.
  • Bedeutung für das Unternehmen: Zufriedene Mitarbeiter:innen sind engagierter, kommunizieren klarer und sind die „besten Botschafter nach außen” (positiver Effekt auch auf Kunden und Partner).
  • Zukunftsausblick (Ziele 2026): Kontinuierlicher Prozess, Fokus auf individuelle Entwicklung und engere Begleitung der Mitarbeiter:innen zur Erleichterung des Arbeitsalltags.
  • Schlussfolgerung: Im Zentrum stehen Flexibilität, Individualität und Teamgeist – beginnend bereits vor dem ersten Arbeitstag.

Die Rolle von Benefits

Bei den Vorteilen kommt es nicht nur auf die Menge, sondern vor allem auf die Wirkung an. Mit unseren Benefits setzen wir auf Bewegung, Teamzusammenhalt, Flexibilität und vieles mehr. Damit die Gemeinschaft noch stärker wird, stehen jährlich verschiedene Teamevents an: unsere Teamfahrt, das Sommerfest oder die Neujahrsfeier.
Im letzten Jahr hat sich einiges getan: Durch die Kooperation mit Urban Sports Club und das Bike-Leasing, steht dem Sport nach Feierabend nichts mehr im Weg. Oder man nutzt direkt das Sportprogramm montags nach der Arbeit, direkt vor Ort in Aachen, mit unserer Personal Fitness Trainerin.

Uns ist wichtig, dass Benefits nicht nur „nice to have“ sind, sondern echten Mehrwert bieten.

– Anika Hüdepohl, HR

Und genau dieser Mehrwert ist es, der zu unserer lebendigen Kultur beiträgt!

Vom Feedback bis zur Umsetzung: die Einführung neuer Benefits

Julia und Anika haben immer ein offenes Ohr für neue Ideen zur Weiterentwicklung der Employee Experience bei onOffice. Dabei lautet das Motto: aktiv zuhören! Feedback und Ideen aus Mitarbeitergesprächen, Umfragen und der normale Arbeitsalltag mit dem kurzen Gespräch in der Küche sind dabei der wichtigste Input für die beiden.
Aber wie wird dann aus einer Idee ein neues Benefit? Julia sagt:

Zuerst sammeln wir Ideen und prüfen den Bedarf sowie den Mehrwert für die Mitarbeitenden. Danach schauen wir uns Kosten, Machbarkeit und organisatorischen Aufwand an. Wenn das Konzept überzeugt, stimmen wir es mit der Geschäftsführung ab, setzen es um und können am Ende ein neues Benefit an unsere Mitarbeiter:innen kommunizieren.

Besonderheiten bei onOffice:

Wir haben unsere Beauftragten für die Employee-Experience gefragt, was die Arbeit und Kultur bei onOffice für sie besonders macht.

Julia Ohler-Akyol

Julia sagt:

„Hohe Eigenverantwortung, Teamgeist und Innovationsfreude prägen unsere Arbeit bei onOffice. Durch flache Hierarchien können wir eigene Ideen direkt einbringen und Entscheidungen schnell umsetzen.“

Anika Hüdepohl

Anika ergänzt:

„Gleichzeitig wird Teamgeist wirklich gelebt. Gegenseitige Unterstützung, Austausch auf Augenhöhe und gemeinsame Events wie Teamfahrten, Sommerfeste oder unsere business-beats sorgen für ein starkes Wir-Gefühl.“

Das HR-Team von onOffice sitzt gemeinsam am Tisch

Employee Experience – über die Firmengrenzen hinaus

Gute Erfahrungen für Mitarbeitende sind natürlich ein Pluspunkt für unsere Teams. Wenn der Wohlfühlfaktor stimmt und das Arbeitsklima gut ist, kann motiviert und erfolgreich zusammengearbeitet werden. Davon profitieren auch unsere Kund:innen und Partner:innen. Zufriedene Mitarbeiter:innen treten positiver auf, kommunizieren klarer und arbeiten engagierter. „Sie sind unseren besten Botschafter nach außen!“, so Julia.

Gemeinsam wachsen und weiterdenken

Employee Experience ist ein Prozess, der bei uns nie stillsteht. Auch für 2026 gibt es klare Ziele: Fokus auf individuelle Entwicklung und eine noch engere Begleitung der Mitarbeiter:innen bei onOffice. Für alle soll der Arbeitsalltag spürbar erleichtert werden, um gemeinsam weiter durchzustarten.

Employee Experience bei onOffice ist daher mehr als einfach nur Benefits: Flexibilität, Individualität und Teamgeist stehen an erster Stelle – und das bereits vor dem ersten Arbeitstag. Julia und Anika setzen sich dafür ein, einen Rahmen zu schaffen, in dem unsere Mitarbeiter:innen langfristig und gerne zusammenarbeiten.

Du willst auch gemeinsam mit uns wachsen und die Vorteile von onOffice entdecken? Bei uns findest du ein Umfeld, in dem du Verantwortung übernehmen kannst – gemeinsam im Team.

Werde Teil von onOffice

Erlebe die Employee Experience bei onOffice selbst und bewirb dich jetzt!  Wir freuen uns auf dich!

Zu unseren Jobs

Frau die in die Kamera lächelt
Frau die in die Kamera lächelt

FAQs

Employee Experience beschreibt das gesamte Erlebnis der Mitarbeiter:innen im Unternehmen – von der Bewerbung und dem Onboarding bis zum täglichen Miteinander innerhalb der Teams.

Durch eine Personal Trainerin vor Ort und die Teilnahme an Sportevents kann Bewegung in den Arbeitsalltag integriert werden. Nach Feierabend stehen durch Urban Sports Club und Job-Bike-Leasing weitere verschiedene Optionen bei onOffice zur Verfügung.

Alle offenen Stellen findest du auf der Karriereseite. Dort kannst du dich ganz einfach online bewerben und unser HR-Team kontaktiert dich!

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Release Februar 2026 https://onoffice.com/blog/release/release-februar-2026/ https://onoffice.com/blog/release/release-februar-2026/#respond Mon, 02 Feb 2026 12:07:55 +0000 https://onoffice.com/?p=27106 In unserem onOffice Release für Februar haben wir wieder einige Neuerungen und Optimierungen an onOffice enterprise, unserer App, den WP-Websites und im Marketplace für Sie im Gepäck. Entdecken Sie jetzt, wie Sie damit Ihren Alltag als Makler erfolgreicher und effizienter gestalten.

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onOffice Release-Video

Vorschaubild onOffice Release-Video Februar 2026

Top-Feature: Push-Benachrichtigungen für Aufgaben in der onOffice App

Ab sofort erhalten Sie Push-Benachrichtigungen von der onOffice App direkt auf Ihr Smartphone, wenn Ihnen eine Aufgabe zugewiesen wird oder eine Ihrer Aufgaben erledigt wurde.

Mit diesem neuen Feature setzen wir auf ein besseres Zusammenspiel zwischen onOffice enterprise und unserer App. Die übersichtlichere und transparente Kommunikation sorgt dafür, dass Sie auch unterwegs immer auf dem neuesten Stand sind und keine wichtigen Infos verpassen. Voraussetzung ist, dass die Benachrichtigungen für die onOffice App auf Ihrem Smartphone aktiviert sind.

Screenshot der Push-Benachrichtigungen der onOffice App

Sind Sie beispielsweise gerade im Außendienst tätig und erhalten eine dringende Rückrufaufgabe, tippen Sie einfach auf die Push-Benachrichtigung. Sie gelangen dann direkt zu den Details der Aufgabe mit allen wichtigen Infos und können direkt reagieren.

Die Push-Benachrichtigungen haben wir mit diesem Release standardmäßig für alle Kunden aktiviert; Sie müssen nichts tun. Änderungen oder die Deaktivierung dieser Push-Benachrichtigungen nehmen Sie in Ihren Benutzereinstellungen in Ihrer onOffice enterprise Desktop-Version vor. Gehen Sie dafür über Extras >> Einstellungen >> Benutzer zum Reiter „Einstellungen“. Unter „Sonstiges“ finden Sie die Konfigurationsmöglichkeiten. Bei der Option „Push-Benachrichtigung bei neuen Aufgaben“ können Sie außerdem wählen, ob Sie nur bei Aufgaben für Ihren Benutzer oder für Ihre ganze Gruppe benachrichtigt werden möchten.

Screenshot der Benutzereinstellungen zu Push-Benachrichtigungen in onOffice enterprise

Neue Features in onOffice enterprise

Prozessmanager: Webhooks mit „POST“-Methode konfigurieren

Ab sofort haben Sie die Möglichkeit, Webhooks im Prozessmanager auch mit der Methode „POST“ zu konfigurieren. Die „POST“-Methode ist eine Art des Datenversands, die es ermöglicht, umfangreichere Daten im JSON-Format sicher an externe Systeme zu senden und dort Aktionen auszulösen. Wenn Sie einen Webhook über die „POST“-Methode konfigurieren, nutzen Sie einfach die Ihnen bekannten Makros. Beim Durchlaufen des Prozessschrittes füllt das System automatisch die richtigen Daten für Sie aus. Sollte dabei etwas schief laufen, erhalten Sie wie gewohnt ein Fehlerprotokoll per Mail. Das Zeichenlimit im Webhook Body liegt zur Zeit noch bei 4000 Zeichen. Mit diesem Feature schaffen wir neue Möglichkeiten für die Vernetzung Ihrer Arbeitsabläufe.

Screenshot des Prozessmanagers Webhook anlegen in onOffice enterprise

Feste Portalschnittstelle: Standort-Wien.at

Das Portal Standort-Wien.at steht Ihnen ab sofort als feste Portal-Schnittstelle zur Verfügung. Um Ihre Immobilienangebote nahtlos an das österreichische Portal zu übertragen, schalten Sie es unter Extras >> Einstellungen >> Grundeinstellungen >> Reiter „Portale“ frei. Danach steht es Ihnen wie gewohnt in Ihren Immobiliendatensätzen unter „Vermarktung“ zur Verfügung.

Italien und Spanien: Idealista-Mapping für Mietimmobilien

Mit diesem Update vermarkten Sie jetzt auch Ihre Mietimmobilien vollständig auf Idealista, einem führenden Immobilienportal in Italien und Spanien. Das bestehende onOffice Feld rentType, das ursprünglich für Immobiliare implementiert wurde, ordnet das System jetzt automatisch den drei Idealista Feldern residential, seasonal rental und shortTerm zu. So ist sichergestellt, dass das System Mietobjekte korrekt kategorisiert und vollständig an Idealista überträgt.

Anpassung der Platzhalter von Eingabefeldern im Adress- und Immobilien-Modul

Für eine saubere Übersicht haben wir den Platzhalter „keine Angabe“ aus den Eingabefeldern im Adress- und Immobilien-Modul entfernt. Single- und Multi-Select- sowie Datumsfelder (Datepicker) sind von dieser Anpassung vorerst nicht betroffen, sie enthalten weiterhin den Platzhalter „keine Angabe“.

Seite für erneute Anmeldung im Nova-Design

Die Seite zur erneuten Anmeldung in onOffice enterprise hat einen modernen Look erhalten – für ein frisches, aufgeräumtes Erscheinungsbild. Statt einer Zwischenseite leitet das System Sie jetzt direkt zur Login-Seite weiter. Dort informiert ein Hinweis im aktuellen Nova-Design über die erforderliche erneute Anmeldung bei sicherheitsrelevanten Ereignissen.

Mehr Flexibilität: Limit für Mandantenfreitexte auf 100 verdoppelt

Ab sofort haben Sie in den Grundeinstellungen unter „Texte / Design“ die Möglichkeit, bis zu 100 Mandantenfreitexte zu hinterlegen. Mandantenfreitexte sind individuelle Textfelder, die Sie für spezifische Informationen zu Ihren Kunden oder Objekten nutzen. Dies gestaltet Ihren Alltag als Makler noch individueller. Die neuen Felder (51–100) lassen sich wie gewohnt in Zehner-Paketen verwalten und nahtlos über das bekannte Makro _Mdtfreitexte(XX) in Ihre Signaturen oder Vorlagen einbinden.

Schneller zum Ziel: Optimierte Support-Freischaltung

Die Freischaltung für unseren Support funktioniert jetzt noch intuitiver. Beim Öffnen des Dialogs unter Hilfe > Freischaltung Support gelangen Sie nun direkt in den Reiter „Abteilung“, da dies die am häufigsten genutzte Option für die Unterstützung durch unseren Support ist. Dank der angepassten Tab-Reihenfolge und optimierten Tastaturnavigation finden Sie sich sofort zurecht und gewähren den Zugriff mit wenigen Klicks.

Widget „Adressen / Immobilien Karte“ – optimierte Darstellung der Cluster

Die Farbe von Pin-Clustern ist bei Immobilien nun grün und bei Adressen orange statt grau – angepasst an die Farbe der einzelnen Pins. Pin-Cluster sind die Gruppen der Immobilien- und Adressen-Pins auf einer Karte, die eine bessere Übersicht ermöglichen. Zusätzlich ist der Kreis der Cluster-Grafik jetzt gefüllt, was die Lesbarkeit der Zahl deutlich vereinfacht.

Screenshot der Karte von Adressen und Immobilien in onOffice enterprise

onOffice App

Neue Features in der iOS- und Android-App

Terminort einer Gruppe

Wenn Sie in der onOffice App einen Termin anlegen, schlägt das System Ihnen jetzt auch den Terminort einer Gruppe zur Auswahl vor. Das erleichtert die Planung von Gruppenterminen erheblich.

Screenshot Termin Anlegen mit Ort einer Gruppe in der onOffice App

Neue Features in der Android-App

Dublettenprüfung bei Adressen

In der onOffice Android-App erscheint jetzt ein Hinweis, wenn onOffice enterprise beim Anlegen einer Adresse eine Dublette findet. Ein Klick auf den Hinweis führt Sie direkt zum bestehenden Eintrag.

Screenshot der Dublettenprüfung in der onOffice App

onOffice WP-Websites

Neues Theme „Timeless Touch“

Ab sofort steht Ihnen unser neues Theme „Timeless Touch“ für Ihre WP-Website zur Verfügung. Es überzeugt durch ein frisches, zeitgemäßes Design. Überzeugen Sie sich selbst von dem modernen Look auf unserer Demo-Seite.

Wenn Sie Ihr Design ändern möchten, wenden Sie sich bitte an Ihre vertriebliche Ansprechperson.

Screenshot des Themes Timeless Touch onOffice WP-Websites

Neue Darstellungsoptionen für Immobilienlisten

Wir haben die Flexibilität der Themes deutlich erhöht: Für alle bisherigen Designs stehen Ihnen ab sofort sowohl eine Kachel- als auch eine Listenansicht für Ihre Immobilien zur Verfügung. Die Kachelansicht zeigt Immobilien in einem Raster, während die Listenansicht sie untereinander darstellt. Im Backend legen Sie nun fest, ob eine bestimmte Ansicht erzwungen wird oder ob der Website-Besucher im Frontend selbst zwischen den Ansichten umschalten darf.

Zusätzlich haben wir die Benutzerfreundlichkeit im Backend verbessert: Die Einstellungen sind nun logischer sortiert und das bisherige Shortcode-Textfeld für die Listenkonfiguration haben wir durch ein komfortables Auswahlfeld (Select) ersetzt.

Screenshot der neuen Immobilienlisten der onOffice WP-Websites

Optimierte Bilddarstellung im Theme „Modern Marvel“

Auf vielfachen Kundenwunsch haben wir die Immobilien Detailansicht des Designs „Modern Marvel“ angepasst. Das Hauptbild erscheint nun nicht mehr quadratisch, sondern im für Immobilienmarketing etablierten 3:2-Querformat. Dieses Format sorgt für eine breitere Darstellung von Fotos: Weitwinkelaufnahmen von Räumen können dadurch nun realistisch und ohne störenden Beschnitt präsentiert werden. Zudem nimmt das Bild weniger vertikalen Raum ein, damit Ihre Interessenten schnelleren Zugriff auf die Objektdaten erhalten.

Screenshot Bilddarstellung Theme Modern Marvel onOffice WP-Websites

Bugfixes und Optimierungen

Diverse Bugfixes und Optimierungen runden das Update ab und verbessern die Stabilität sowie Leistung Ihrer onOffice WP-Websites.

Service-Portal: Schneller Login via Google

Ab sofort haben Ihre Nutzer die Möglichkeit, sich im Service-Portal bequem mit ihrem Google-Konto zu registrieren und anzumelden. Dadurch sparen sie Zeit und müssen sich kein weiteres Passwort merken. Bestehende Google-Profildaten (wie Name oder E-Mail) synchronisiert das System bei der Anmeldung automatisch mit Ihrer Datenbank.

Screenshot Login mit Google im Service-Portal auf den onOffice WP-Websites

Wichtig für Administratoren: Die Funktion „Social Logins“ ist nicht standardmäßig aktiv. Gehen Sie zur Aktivierung in die Grundeinstellungen des Marketplace Service „WP-Websites“ und konfigurieren Sie die Option. Danach erscheint der „Mit Google Anmelden“-Button auf der Login-Seite.

Screenshot Grundeinstellungen Social Login im Service-Portal auf den onOffice WP-Websites

WP-Plugin

Diverse Bugfixes und Optimierungen

Auch für das WP-Plugin gibt es diesen Monat wieder diverse Bugfixes und Optimierungen, die die Leistungsfähigkeit steigern und Ihre Website reibungsloser gestalten.

Marketplace-News

onPointment

onPointment überzeugt mit diversen Bugfixes und Anpassungen der Benutzeroberfläche, die eine noch intuitivere Nutzung ermöglichen.

Neuer Marketplace-Service: marton.ai – KI-Immobilienvideos der Zukunft

marton.ai verwandelt Exposéfotos per KI in hochwertige Immobilienvideos – auf Knopfdruck und direkt in onOffice enterprise. Innerhalb weniger Minuten erstellen Sie professionelle Videos ganz ohne Kamerateam, Drehtermin oder großes Budget. Das System übernimmt automatisch Fotos und Texte, wählt Vorlagen und gibt das fertige Video sofort aus. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, Videos individuell anzupassen, sie entsprechend Ihres Unternehmensdesigns zu branden und für Social Media zu optimieren. So gelingt Ihnen als Makler die schnelle, kosteneffiziente Videoproduktion im Alltag.

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