Stärker als der Tod

Per Mail erhalten, von uns übersetzt.


Stärker als der Tod

Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen der Gewalt der Unterdrückten und der der Unterdrücker: Die erste folgt einer Ethik, die zweite keiner. (Sara Ardizzone)

Unsere Fähigkeit zu sprechen und zu kommunizieren erlaubt es uns nicht, uns auf die unerforschten Pfade der Verantwortung für selbst eingegangene Risiken zu begeben. Jegliche Diskussion in dieser Richtung bleibt zwangsläufig provisorisch, unzureichend. Konkret nach Freiheit zu suchen – in ihrer authentischen und ganzheitlichen Form, nicht in den vom Staat verteilten und auferlegten Fälschungen – bedeutet, sich auf das Risiko einzulassen, das der Suche selbst innewohnt. An diesem Ort markieren unsere Entscheidungen, oft wild und einsam, die Spur eines Weges ohne Wiederkehr. Freiheit ist eine Eigenschaft, die man erlebt, indem man sich in Gefahr begibt.

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Für Sara und Sandro

Gefunden auf il rovescio, die Übersetzung ist von uns.


Für Sara und Sandro

Mit großer Trauer haben wir vom Tod von Sara und Sandro erfahren, unseren Freunden und Gefährten im Kampf. Während wir um sie trauern, nehmen wir diese Worte auf und verbreiten sie, als wären es unsere eigenen:

Mit Trauer erfahren wir vom Tod von Sara und Sandrone in dieser Nacht.

Wir wissen nicht, was wirklich geschehen ist, und wir können den Meldungen der Behörden nicht trauen. Diese Behörden, die von der „Cospito-Gruppe“ sprechen, worauf wir mit denselben Worten antworten, die Sara in ihren Aussagen vor Gericht verwendet hat: „Individuelle Verantwortung ist ein Grundpfeiler des Anarchismus. Ich nehme keine Befehle entgegen und erteile auch keine: weder von irgendjemandem noch an irgendjemanden. Ich handle nur meinem Gewissen folgend, das weder von Interessen noch von Vorteilen geleitet wird und das die einzige Stimme bleibt, auf die ich hören kann.“

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Rom, Italien: Eine anarchistische Gefährtin und ein anarchistischer Gefährte bei einem mutmaßlichen Sprengstoffunfall getötet

Gefunden auf dark nights, die Übersetzung ist von uns. Wie wir erfahren konnten, gab es im Zusammenhang mit dem Tod von Alessandro und Sara mehrere Hausdurchsuchungen in Wohnungen von Anarchistinnen und Anarchisten, dennoch keine Verhaftungen. Es ist anzunehmen dass weitere folgen werden.


Rom, Italien: Eine anarchistische Gefährtin und ein anarchistischer Gefährte bei einem mutmaßlichen Sprengstoffunfall getötet

„Ich bin eine Anarchistin und ein Anarchist. Als Anarchistin und Anarchist bin ich eine Feindin dieses Staates wie jedes anderen Staates auch“,

Sara Ardizzone, Aussage vor dem Richter im Prozess zur Operation Sibilla.

20.3.26: Ein anarchistischer Gefährte und eine anarchistische Gefährtin, Alessandro Mercogliano und Sara Ardizzone, starben gestern in Rom offenbar beim Umgang mit Sprengstoff in einer Hütte im Acquedotti-Park. Bislang gibt es nur Mainstream-Berichterstattung, die von der Terrorlust der Sicherheitsdienste geprägt ist, wo wie Aasgeier über das Leben der Gefährtin und des Gefährten spekuliert wird. Sie stellen Theorien auf, die die üblichen Phrasen wie „den Behörden bekannt“ enthalten und beiläufig den Kreis der „Cospito-Gruppe“ beschuldigen. Es ist sicher abzusehen, dass es auf Geheiß des Meloni-Regimes zu einer weiteren gemeinsamen Jagd von Medien und Polizei auf die „Freunde und Komplizen“ unserer gefallenen Gefährtin und Gefähre kommen wird. Alessandro Marcogliano war bereits 2016 wegen Beteiligung an der bewaffneten Gruppe FAI-FRI zu fünf Jahren Haft verurteilt worden.

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Die Revolte gegen die Arbeit oder der Kampf um das Recht auf Faulheit? – Charles Reeve

Gefunden auf libcom, die Übersetzung ist von uns. Dieser Artikel erschien ursprünglich unter dem Titel „‚Rufus du Travial‘ ou Lutte pour le Droit à la Paresse“ in Spartacus, Juli-August 1976 (5, rue Ste-Croix-de-la-Bretonnerie, Paris IV). Aus Root & Branch Nr. 5, S. 5–7.


Die Revolte gegen die Arbeit oder der Kampf um das Recht auf Faulheit? – Charles Reeve

Hast du jemals von einem Chef gehört, der mit der Arbeit seiner Angestellten zufrieden war? Sicherlich nicht, und wenn wir John Zerzans Text über „The Critical Contest“ glauben dürfen,1 gilt das sogar für die heutigen amerikanischen Kapitalisten ebenso wie für ihre treuen Diener, die Gewerkschaften/Syndikate.

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Gewerkschaften/Syndikate versus „die Revolte gegen die Arbeit“ – John Zerzan

Gefunden auf libcom, die Übersetzung ist von uns.


Gewerkschaften/Syndikate versus „die Revolte gegen die Arbeit“ – John Zerzan

Seriöse Kommentatoren der Arbeitsunruhen in den Jahren der Weltwirtschaftskrise scheinen sich einig zu sein, dass Unruhen aller Art, einschließlich der Welle von Sitzstreiks in den Jahren 1936 und 1937, vor allem durch die „Beschleunigung“ verursacht wurden. Die Unzufriedenheit der Arbeiterinnen und Arbeiter mit ihren neuen CIO-Gewerkschaften/Syndikate setzte jedoch schon früh ein, vor allem weil die Gewerkschaften/Syndikate keine Anstrengungen unternahmen, das Recht der Unternehmensleitung anzufechten, beliebige Arbeitsmethoden und Arbeitsbedingungen festzulegen, die sie für angemessen hielten. Die Studie „Trends in Collective Bargaining“ von 1945 stellte fest, dass „um 1940“ der Gewerkschafts-, Syndikatanführer neben dem Unternehmensleiter zum Gegenstand „weit verbreiteten Zynismus“ der amerikanischen Arbeiterschaft geworden war. Später in den 1940er Jahren beschrieb C. Wright Mills in seinem Werk „The New Men of Power: America’s Labor Leaders“ die Rolle der Gewerkschaft/Syndikate wie folgt: „Die Integration der Gewerkschaft in das Werk bedeutet, dass die Gewerkschaft einen Großteil der Personalarbeit des Unternehmens übernimmt und so zum Disziplinarorgan der einfachen Arbeiter wird.“

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Gewerkschaftswesen/Syndikalismus oder Sozialismus: Die Revolte gegen die Arbeit – John Zerzan

Auf libcom gefunden, die Übersetzung ist von uns.


Gewerkschaftswesen/Syndikalismus oder Sozialismus: Die Revolte gegen die Arbeit – John Zerzan

Solidarity Einleitung

Diese Broschüre enthält zwei Artikel von John Zerzan. Der erste erschien ursprünglich (unter dem Titel „Organised labour versus the revolt against work“) in der Herbstausgabe 1974 der radikalen amerikanischen Zeitschrift Telos. Er wurde später von Black and Red (P.O.Box 9546, Detroit, Michigan 48202, USA) nachgedruckt. Soweit wir wissen, ist der zweite Artikel noch nicht veröffentlicht worden.

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(Chile) Interview mit Francisco Solar

Gefunden auf informativo anarquista, die Übersetzung ist von uns. Im folgenden Interview setzt sich Francisco kurz mit Fragen auseinander (gegenwärtige, historische, strategische und inhaltliche) die weite Teile der realen anarchistischen Bewegung betreffen. Wir denken dass es immer wichtig ist – ja sogar verpflichtend –, Anarchistinnen und Anarchisten im Knast an Debatten einzubinden und sie zu Wort kommen zu lassen. Der Knast ist kein von der Realität getrennter Ort, es ist wie alle Bereiche der kapitalistischen Herrschaft ein Ort des Kampfes gegen die Herrschaft des Kapitals und des Staates.

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Ein paar Gedanken zum Klassenkampf und zum proletarischen Internationalismus im aktuellen Kontext von imperialistischen Kriegen und Aufständen

Gefunden auf proletarios revolucionarios, die Übersetzung ist von uns.


Ein paar Gedanken zum Klassenkampf und zum proletarischen Internationalismus im aktuellen Kontext von imperialistischen Kriegen und Aufständen

Internationalistischer Kommunismus gegen Imperialismus und gegen antiimperialistische Sozialdemokratie

Vor einem Monat haben wir auf unserem Instagram-Account eine kurze Erklärung der antikapitalistischen Arbeiter Irans gepostet, in der diese Gefährten sagen, dass das, was in diesem Land passiert, ein Klassenkampf ist, dass sowohl die islamische Regierung als auch ihre monarchistische Opposition kapitalistisch sind und dass die einzige radikale Lösung der autonome und antagonistische Kampf der Arbeiterklasse für die kommunistische Revolution im Iran und auf der ganzen Welt ist. Der Beitrag kam bei den meisten unserer Leser gut an.

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Kapitalistische Konterrevolution, reformistischer Aktivismus und kommunistische Theoriepraxis heute

Gefunden auf proletarios revolucionarios, die Übersetzung ist von uns.


Kapitalistische Konterrevolution, reformistischer Aktivismus und kommunistische Theoriepraxis heute

Für die soziale Revolution ist der historische und globale Kontext entscheidend, genauer gesagt, der Charakter der Periode, in der sich der Klassenantagonismus befindet, und nicht das Bewusstsein, der Wille oder die Aktivität der linken Organisationen und Individuen dieses oder eines anderen Landes. In der Geschichte des weltweiten Klassenantagonismus gibt es nur zwei Arten von Perioden: kontrarevolutionäre Perioden und revolutionäre Perioden. Die aktuelle Periode ist eine kontrarevolutionäre Periode.1

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„Neue Denkrichtungen” in der Kulturrevolution

Gefunden auf libcom, die Übersetzung ist von uns. Wir haben bis jetzt drei Texte veröffentlicht die den Maoismus als eine herrschende Ideologie anprangern/kritisieren, was aber dennoch interessant ist, ist es diese in ihrem historischen Kontext zu verstehen und warum Minderheiten sowohl in der Volksrepublik wie außerhalb dieser, den Maoismus als einen Bruch mit der Sowjetunion, ja sogar als einen „revolutionäre“ Denkanstoß/Denkrichtung verstanden. Dies kann im Artikel Die Mythologie der großen proletarischen Kulturrevolution und die chinesische Ultralinken von Donald Parkinson betrachtet werden, wie auch in diesem Artikel. Weitere Kritiken (weitere werden in Zukunft folgen) dazu: Anmerkungen zu einer Kritik des Maoismus und (Situationistische Internationale) Der Explosionspunkt der Ideologie in China.

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