Media Monday #768 – Woche 33 meines Sabbatjahres

Tja. Irgendwie findet es mein Körper wohl nicht so geil, dass ich ihn auf die andere Seite der Erde fliegen will, und legt mir deswegen lauter Steine in den Weg. Letzte Woche war’s der Rücken (der hat sich wieder „eingerenkt“), heute habe ich Schmerzen im linken Unterbauch… Ich hoffe inständig, dass sich das einfach bis morgen wieder gegeben hat, bzw. dass sich irgendetwas dahinter verbirgt, das in Windeseile behandelt werden kann. Ich hab ja mal gegoogelt, was alles so in Frage kommen könnte. 😳 Leute, langsam finde ich das nicht mehr witzig! 😦 Da ich dann morgen u. U. wieder mal beim Arzt rumsitze, schreibe ich lieber den Media Monday jetzt noch. Und die Oscar-Verleihung werde ich auch nicht live schauen – es sei denn, ich kann vor Schmerzen nicht schlafen, hahaha…

1. Der beste Film des vergangenen Jahres war für mich THE LIFE OF CHUCK, auch wenn der offiziell ja aus dem Jahr 2024 ist (bei uns aber erst im Sommer gelaufen; ich hab ihn auf dem Filmfest München gesehen) und somit für die Oscar-Verleihung keine Rolle spielt. Dieser Instant-Lieblingsfilm ist meiner Meinung nach einer der unterschätztesten Filme des letzten Jahres.

2. PEAKY BLINDERS war für mich eine Entdeckung, die mich Cillian Murphy verfallen ließ. Nun (ich glaube am 20.3.) kommt noch ein Film (nach Beendigung der Serie), mal sehen, ob ich den noch vor der Reise ansehen kann.

3. Die darstellerische Leistung von Timothée Chalamet in MARTY SUPREME ist sicherlich grandios. Gleichwohl würde ich Michael B. Jordan den Oscar für BEST ACTOR in SINNERS noch einen Tick mehr gönnen.

4. SINNERS (Dt. BLOOD AND SINNERS) hat es wirklich in allem getoppt, denn der Film hat die meisten Nominierungen aller Zeiten bekommen: 16 an der Zahl. Mal sehen, wie viele er dann tatsächlich bekommt. Ich fand ihn schon auf vielen Ebenen sehr, sehr gut.

5. Regelrecht episch, wie beispielsweise DANCES WITH WOLVES, fand ich schon schon lang keinen Film mehr.

6. SCRUBS ist einfach eine Serie, in der man sich bei einem Rewatch sofort wieder zu Hause fühlt. Wenn ich aus Neuseeland zurück bin, müssen wir wohl auch erst den Rewatch beenden, bevor wir das Reboot gucken können, von dem ich bisher nur Gutes gelesen habe. Apropos Reboot: Das BUFFY-Reboot wird nun doch nicht kommen, Hulu will es nicht ins Programm nehmen. Ich finde das OK.

7. Zuletzt habe ich AWAY von Gints Zilbalodis gesehen, und das war schon allein deswegen interessant, weil in diesem komplett allein von Zilbalodis erstellten, animierten Film kein Wort gesprochen wurde. Außerdem besticht der Film durch tolle Bilder (ein Kapitel im Film heißt „Mirror Lake“ – und was für wundervolle Spiegelungen gibt es dort!). Nun müssen wir auch endlich FLOW, das neue Werk des Regisseurs, anschauen.

Media Monday #767 – Woche 32 meines Sabbatjahres

Der heutige Montagnachmittag bringt mir hoffentlich eine gewisse Beruhigung, was meine rasant näherrückende Neuseelandreise anbelangt. Am Samstag habe ich nämlich beim Frühstückstischabräumen plötzlich Schmerzen im mittleren Rücken bekommen. Seitdem hoffe und bange ich, dass es nichts Schlimmeres ist und ich ohne Angst vor Schmerzen in den Flieger steigen kann. Immerhin ist alles beweglich und es sind keine übermäßigen Schmerzen, aber das war schon erstmal ein großer Schock. Nun habe ich tatsächlich über Doctolib gleich für heute Nachmittag einen Termin bei einer Orthopädin in München bekommen. Ich hoffe auf beruhigende – und Abhilfe schaffende – Ergebnisse. Den Media Monday kann ich euch vorher noch liefern, damit es für euch spannend bleibt… 😉

1. Wenn es wirklich stimmen sollte, dass ich nach meiner Neuseelandreise noch Geld übrig habe, dann kann es durchaus sein, dass ich im August noch schnell nach London jette, weil dort nämlich the original Aaron Burr – Leslie Odom, Jr. – seine Rolle in London nochmal übernimmt. Ihn live in der Rolle erleben zu dürfen, wäre phänomenal! But I guess I’ll have to wait for it

2. Jessie Buckley hat eine Art an sich, die mir einfach unglaublich sympathisch ist.

3. Um einen Hype zu schüren, muss es nicht immer um Promis oder Filmprojekte oder ähnliches gehen. Nein, auch ein kleiner Affe namens Punch hat eine Art positiven Hype ausgelöst: Der kleine Japanmakak/Schneeaffe wurde in einem japanischen Zoo geboren und von seiner Mutter verstoßen. In der Folge wurde er auch von den anderen Affen gemobbt und blieb alleine. Die Zoowärter gaben ihm einen Stoff-Orang-Utan, den er in der Folge immer bei sich hatte. Videos von ihm sind viral gegangen (ich habe über Twitter/X von ihm erfahren) und offenbar sind auch die Besucherzahlen in diesem Zoo gestiegen. Inzwischen hat seine Geschichte übrigens eine sehr positive Wendung genommen, denn einige Affen haben ihn jetzt akzeptiert und in die Gemeinschaft aufgenommen. Es gibt sogar einen eigenen Wikipedia-Eintrag (nicht auf Deutsch).

4. Jessie Buckley ist einzigartig in „THE BRIDE!“. Da muss sie eigentlich für die nächsten Oscars schon wieder nominiert werden. Hach, sie ist definitiv gerade meine absolute Lieblingsschauspielerin!

5. Um es klar zu sagen: Ich hätte nicht gedacht, dass Jake Gyllenhaal selbst singt in den „Film im Film“-Sequenzen in „THE BRIDE!“. Aber hat er doch – Respekt!

6. Tom Hiddleston hat immer wieder bewiesen, dass er (auch) ein hervorragender Bühnenschauspieler ist. Ich hätte ihm auch sehr den WhatsOnStage-Award für MUCH ADO ABOUT NOTHING gegönnt, bin aber auch mit der Wahl von Jonathan Bailey als Richard II im gleichnamigen Stück sehr einverstanden. Vor allem hebt er in seiner Dankesrede das Bridge Theatre und seine moderaten Preise hervor – das finde ich nämlich auch super.

7. Zuletzt habe ich „THE BRIDE!“ von Maggie Gyllenhaal im Kino gesehen, und das war ein Vergnügen – trotz der für meinen Geschmack zu expliziten Gewaltszenen, weil ich unter anderem die Tanzszenen und den Cast hervorragend fand. Manches andere kann ich nicht erwähnen, weil es ein Spoiler wäre. Die Kritiker fanden ihn ja im Schnitt nur mittelmäßig, bei mir schneidet er mit 4 von 5 Sternen deutlich besser ab. Sehenswert!

Media Monday #766 – Woche 31 meines Sabbatjahres

Noch gute drei Wochen, dann geht’s los auf die große Reise nach Neuseeland. 😳 😀 Das heißt, noch dreimal (inkl. heute) Media Monday, denn von Neuseeland aus werde ich doch sehr sicher nicht mitmachen…

(Anmerkung: Die weltpolitische Lage werde ich an dieser Stelle nicht kommentieren. Das bedeutet nicht, dass sie mir egal ist.)

1. Ich liebe es ja, wenn Schauspieler*innen, die ich über die Londoner Theaterbühne kennengelernt habe, weltweite Berühmtheit erlangen, so wie z. B. Luke Thompson, auf dessen Rolle Benedict Bridgerton in der aktuellen BRIDGERTON-Staffel der Fokus liegt. Zu sehen, wie sich dieser überaus bescheidene und zurückhaltende Schauspieler zu einem absoluten Liebling der BRIDGERTON-Fans entwickelt hat, erfreut mich zutiefst. ICH traf ihn 2018 nach KING LEAR (mit Sir Ian McKellen in der Titelrolle) an der Stage Door. ❤ (PS: Ich vermisse Londoner Theater!)

2. Die Rolle von Kit Young in ALIEN: EARTH (ein weiterer Schauspieler, den ich über Theater kennengelernt habe) hat mich jetzt nicht gerade überzeugt, aber es ist trotzdem super, wenn er nach der Absetzung von SHADOW AND BONE weiterhin Jobs in großen Produktionen bekommt. Der junge Mann ist soooooo talentiert!

3. Wäre es nicht großartig, würde Jessie Buckley nach all den Preisen, die sie schon abgeräumt hat, auch noch den Oscar bekommen?! Ich glaube fest daran. ❤

4. Wandern in Neuseeland wäre sicherlich eine schöne Alternative, um fit zu werden/bleiben. Einstweilen drehe ich hier noch meine Runden. Hab auch wieder angefangen zu laufen, statt nur zu walken, allerdings nicht jeden Tag.

5. Allein nur anzuteasern, dass meine Reise bald ansteht, macht mich leicht hibbelig.

6. Sir Patrick Stewart hat es nun wirklich nicht nötig, immer noch als Professor X oder Captain Picard aufzutreten, aber trotzdem taucht er im neuen AVENGERS-Film auf und teasert in seinen sehr lesenswerten Memoiren („Making It So“), dass es noch einen PICARD-Film geben könnte. Gespannter bin ich fast mehr auf den Auftritt bei AVENGERS: DOOMSDAY, auch wenn ich ja das Ende von Charles Xavier in LOGAN so herzzerreißend perfekt fand.

7. Zuletzt habe ich WHALE RIDER rewatched, und das war wieder toll, weil der Film mit seiner jungen Hauptdarstellerin Keisha Castle-Hughes einfach wundervoll ist. Natürlich war es nun doppelt spannend, weil ich ja demnächst in Neuseeland bin. Ich muss ja zugeben, dass ich mich mit der Māori-Kultur noch gar nicht so intensiv beschäftigt habe. Ich habe aber vor, mich ensprechend vor Ort diesbezüglich weiterzubilden (und habe schon mal angefangen, mich mit der Aussprache der Ortsnamen zu beschäftigen).

Media Monday #765 – Woche 30 meines Sabbatjahres

Es ist spät geworden für den Media Monday… aus Gründen, die unten genannt werden.

1. Ein Meisterwerk seiner Art wird dieser Beitrag wohl nicht.

2. Der Anblick, der einen erwartet, wenn man auf der Zugspitze ankommt, ist wahrscheinlich eine/r der atemberaubendsten. Aber inzwischen sind die Preise für die Fahrt nach oben (und zurück) so hoch, dass ich mich wohl damit zufrieden gebe, dass ich diesen Anblick 2006 einmal genossen habe. Deswegen haben wir heute auch nur den Eibsee umrundet.

3. Es wäre übertrieben, zu sagen, dass unser Ausflug zum Eibsee heute eine schlechte Idee war, denn es war wirklich wunderschön dort.

Aber wenn wir gleich nach der ersten roten Warnmeldung (inkl. „STOP“) noch in Krailling bei meiner Autowerkstatt vorbeigefahren wären, hätten wir mein Auto nicht vom Eibsee in die Renault-Werkstatt in Oberau (bei Garmisch-Partenkirchen) abschleppen lassen müssen und hätten weder mit dem Zug nach Hause fahren müssen, noch müsste ich die nächsten Tage mit dem Zug wieder nach Oberau fahren, um mein Auto mit neuer Lichtmaschine wieder abzuholen... 🙄

4. Mein Auto könnte in den kommenden Jahren noch mehr Verschleißerscheinungen erleiden, aber nach meinem Sabbatahr hab ich erstmal nix mehr auf der hohen Kante für den Kauf eines neuen Autos...

5. Ich werde es wahrscheinlich bereuen, aber nach dem unerwartetem Ende unseres Ausflugs wollte ich unbedingt noch beim Inder zu Abend essen. Es war sehr lecker, aber leider vertrage ich das indisches Essen nicht immer so gut. Aber habe mir schon extra etwas Mildes ausgewählt, mal sehen, wie’s mir heute Nacht geht...

6. Milka- oder Ritter-Sport-Schokolade kommt mir so schnell nicht wieder in den Einkaufswagen, weil ich die Preise inzwischen wirklich unverschämt finde und ich es außerdem als Verarsche empfinde, dass manche Sorten weniger als 100 g wiegen und genauso viel wie die 100g-Tafeln kosten (oder manchmal sogar noch mehr).

7. Zuletzt habe ich auch am Eibsee Pfützenfotos gemacht, und das war eine Art Ersatz für Seespiegelungen, weil der Eibsee immer noch größtenteils zugefroren war.

Media Monday #764 – Woche 29 meines Sabbatjahres

Ich bin im Eiskunstlauffieber! Deswegen versuche ich jetzt, noch vor 20:00 (Beginn der Entscheidung im Paarlauf in der Kür) den Media Monday zu schreiben. Ich werde kläglich scheitern – es sind nur noch 15 Minuten…

Update: Es ist 22:20 geworden.

1. Ich könnte mir gut vorstellen, dass ich in Zukunft auch weitere Wettbewerbe im Eiskunstlauf ansehen werde.

2. Es ist mitunter heftig, wenn Favoriten ihr Potential nicht ausschöpfen können und durch Stürze und andere Fehler ihren Platz auf dem Podium verlieren. Andererseits gibt das anderen die Chance auf eine Medaille, und so liegen Glück und Unglück bei den Olympischen Spielen immer nah beieinander. Oh wow, wie hoch philosophisch… 😳 😀

3. Der Mut, einen Film wie INTIMACY (2001, Regie: Patrice Chéreau) zu drehen, in dem Mark Rylance und Kerry Fox tatsächlich Sex vor der Kamera hatten, wurde in diesem Fall mit einem Goldenen Bären belohnt.

4. Das deutsche Eiskunstlauf-Paar Minerva Fabienne Hase und Nikita Volodin wirkt extrem vielversprechend und hat im Kurzprogramm den ersten Platz belegt. Nun hoffe ich, dass ihre Kür zu einer Medaille führt.

5. Es hätte nicht viel gefehlt, um bei diesem Lückensatz etwas Sinnvolles zu schreiben. Aber mir fällt gerade nix ein…

6. Patrick Stewart hat wirklich ein Übermaß an Talent, und er hatte als Kind und Jugendlicher wirklich Glück, dass dies auch entdeckt und gefördert wurde. Er kommt nämlich aus einer Arbeiterfamilie aus Yorkshire. Ich lese gerade seine Memoiren „Making It So“, und es war superspannend, zu erfahren, wie er es aus diesem Milieu heraus geschafft hat in die Royal Shakespeare Companyund auf die Brücke der Enterprise.

7. Zuletzt habe ich die Kür des japanischen Eiskunstlaufpaars MIURA Riku / KIHARA Ryuichi gesehen, und das war begeisternd, weil sie eine perfekte Kür aufs Eis gelegt haben. Jetzt bin ich gespannt, ob die Deutschen da noch was drauflegen können.

Media Monday #763 – Woche 28 meines Sabbatjahres

Es ist grau heute hier in meiner oberfränkischen Heimat, wo ich gerade kurz bei meiner Mutter verweile. Der Schnee ist auch weg, naja, immerhin ein paar Pfützen…

Nun, mal sehen, ob der Media Monday etwas Farbe ins Spiel bringt.

1. Wäre es nicht großartig, wenn ich mich wieder mal richtig fit fühlte?!

2. Cate Blanchett ist eine der Größen der Zunft, die ich auch schon zweimal live im Theater in London gesehen habe.

3. Von Andrew Scott in WAKE UP DEAD MAN hätte ich mir so viel mehr erhofft, aber irgendwie bleibt er hier unter seinen Möglichkeiten, finde ich, bzw. er kann eben sein Potential nicht ausschöpfen in der Rolle.

4. Der Stepnwolf ist nun wirklich ein Kleinod, aber das gebe ich nicht her.

5. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie es wird, wenn ich im Herbst wieder arbeiten muss... 😳

6. Olympia punktet mit Eiskunstlauf und Eistanz bei mir. Seit langem schaue ich mir mal wieder Wettbewerbe (mit meiner Mutter) an, und es macht total Spaß (und Lust aufs Schlittschuhlaufen – naja, vielleicht nächsten Winter mal wieder).

7. Zuletzt habe ich den Wettbewerb Eistanz – Rhythmustanz – geguckt, und das war toll, weil ich die Verknüpfung zwischen Schlittschuhlaufen und Tanz super finde. Noch dazu mussten alle Paare Musik aus den 90er-Jahren wählen. 😎 Ich hoffe, ich „darf“ dann auch die Kür sehen – wenn mein Freund am Mittwoch kein Veto einlegt. 😉

Media Monday #762 – Woche 27 meines Sabbatjahres

So. Heute habe ich mich endlich mal richtig beraten lassen und mir Wanderschuhe gekauft, die mir tatsächlich passen. Dazu noch ordentliche Regenklamotten (Wassersäule 20.000), damit ich nicht wieder in Gefahr gerate, komplett durchnässt dazustehen, wie am Tag meiner Gletschertour in Island. Da habe ich nochmal ordentlich Geld investiert 😮 😳 , aber dafür habe ich hoffentlich hochwertige Ausrüstung, die mich lange begleiten wird. Lange begleitet mich auch schon der Media Monday

1. Müsste ich mich diesen Monat für nur eine Neuveröffentlichung entscheiden, dann würde ich wohl die zweite Hälfte der 4. Staffel von BRIDGERTON (26.2.) wählen, denn ich möchte schon gerne sehen, wie Benedict und Sophie doch noch zusammen kommen (denn so wird es ja sicher enden, wenn man die letzten Staffeln gesehen hat), auch wenn ich die „Aschenputtel“-Idee jetzt nicht sooo originell finde. Aber ich mag Benedict (und Luke Thompson, den ich ja auch schon live im Theater und an der Stage Door – vor BRIDGERTON – gesehen habe) schon sehr. ❤

2. SHAMELESS (US) ist wahrscheinlich besser als das Original, denn da bin ich definitiv länger dran geblieben, als bei der britischen Originalserie, deren erste zwei Staffeln ich ehrlicherweise eh nur wegen James McAvoy geguckt habe. Dann stieg er aus – und ich auch. Allerdings – SHAME on me – habe ich die amerikanische Version auch nicht bis zum bitteren (?) Ende geschaut.

3. Es wäre sicherlich ein Leichtes gewesen, am 1. Februar damit zu beginnen, meine „A Puddle A Day“-Reihe auf meinem Fotoblog fortzusetzen, aber dann ist mir die Idee zu spät gekommen und ich musste noch den Vollmond jagen gehen…

So geht es eben ab heute weiter mit dieser Reihe – als Countdown bis zur Neuseelandreise.

4. ADOLESCENCE schafft es tatsächlich, dem Thema neue Facetten abzuringen und punktet außerdem durch die One-Shot-Kameraführung (und die herausragenden schauspielerischen Leistungen).

5. Ich freue mich ja schon sehr auf Neuseeland. 🙂

6. Die kontroverse Diskussion um die Besetzung der Figuren bei Christopher Nolans THE ODYSSEY (man munkelt, dass Lupita Nyong’o Helena spielen soll, und auf X/Twitter wird sich darüber das Maul zerrissen, dass das „historisch unkorrekt“ wäre) macht mich neugierig, aber eigentlich reizt mich der Stoff jetzt nicht besonders. Aber, hey, es ist ein Film von Christopher Nolan, also werde ich ihn mir vermutlich ansehen. Wobei ich ja nicht alle seine Filme gleich gerne mag.

7. Zuletzt habe ich mit Adoring Audience ausgemacht, dass wir morgen HAMNET zusammen ansehen (meine Zweitsichtung, ihre Erstsichtung), und das war gut, weil ich den Film noch einmal sehen möchte, da ich bei der Erstsichtung nicht immer voll bei der Sache war, weil ich mich über andere Kinobesucher ärgern musste, die immer wieder miteinander redeten oder an unpassenden Stellen lachten. Eins kann ich jedoch schon sagen: das Ende gehört zu den besten Filmenden EVER.

Media Monday #761 – Woche 26 meines Sabbatjahres

Heute in genau zwei Monaten sitze ich zu dieser Uhrzeit im Flieger Richtung Singapur-Sydney (von dort aus fliege ich dann vier Tage später nach Christchurch). Bis Singapur sind es 11 Stunden 45 Minuten. Nach drei Stunden Aufenthalt in Singapur sind es dann nochmal 7 Std. 45 Min. bis Sydney. Wie viele Filme ich da gucken kann! 😮 😀 Und ihr könnt jetzt gucken, was ich so zum heutigen Media Monday zu sagen habe.

1. Wenn Wes Anderson einen Film dreht, sieht man dem Endprodukt das sofort an, ohne dass sein Name auf der Leinwand erscheinen muss. Ich liebe diesen Look und fühle mich in seinen Geschichten immer wohl, auch wenn die letzten Filme nicht alle so eingeschlagen haben, wie mein Lieblingsfilm von ihm: GRAND BUDAPEST HOTEL.

2. Es ist wirklich spektakulär, was für eine Anzahl an Oscar-Nominierungen SINNERS eingeheimst hat: 16. So viel hat noch kein anderer Film erhalten. Ich finde das voll berechtigt – aber auch ein wenig überraschend. Nicht jetzt, zum Zeitpunkt der Bekanntgabe der Nominierungen (da hat man ja schon bei anderen Awards gesehen, dass er gut im Rennen liegt), sondern prinzipiell, dass der Film so gut angekommen ist.

3. Es grenzt an eine Frechheit, dass Jesse Plemons nicht für den Oscar als bester Hauptdarsteller für seine Rolle in BUGONIA nominiert ist.

4. Emma Stone ist völlig zurecht für einen Oscar nominiert, denn ihre Schauspielleistung in BUGONIA ist mal wieder herausragend. Morgen werde ich dann vergleichen können, ob ich Jessie Buckley oder Emma Stone den Oscar wünsche.

5. Selbst Stephen Kings hervorragende Vorlage konnte den Film SALEM’S LOT (Gary Dauberman, 2024) nicht retten, denn leider wurden zu viele Plot-Bestandteile völlig unnötig geändert, und die im Buch so schnell und gut etablierte Chemie zwischen den Charakteren hat im Film nur kaum funktioniert. Es war der von mir am schlechtesten bewertete Film, den ich 2025 gesehen habe (1 von 5 Sternen), was allerdings schon auch der Tatsache geschuldet ist, dass ich den Roman sehr mochte und deswegen besonders enttäuscht war.

6. Der Japanuary war im Januar auch wieder ein erfreulicher Begleiter. Wir lernen immer mehr über die japanische Kultur, von Bentoboxen bis Badehäusern, und verstehen so ein paar vereinzelte immer wiederkehrende Wörter. Mit denen kämen wir noch nicht allzu weit bei einer Japanreise, aber wir stellen fest, dass man in Japan offenbar sehr oft „aber“ sagt und „warum“ fragt. Naja, und natürlich „danke“ sagt. Beim Stepnwolf könnt ihr nachlesen, wie ihm so die ersten fünf Filme gefallen haben. Ich stimme da weitgehend mit ihm überein, manchmal liegen wir 0,5 Punkte auseinander.

7. Zuletzt habe ich die erste Woche in Neuseeland geplant, inkl. Übernachtungen, und das war wichtig, weil ich dann für den Anfang meiner Reise schon mal gerüstet bin und mir keine Sorgen machen muss. Ich werde nicht die ganzen sechs Wochen in Neuseeland akribisch durchplanen und im Voraus buchen (wozu habe ich einen Campervan), aber es hatte mich innerlich doch irgendwie gestresst, bis auf die ersten Tage in Christchurch und die erste Übernachtung auf einem Campingplatz nahe Edoras, ähm, also ich meine beim Mount Sunday, noch keine Anlaufstellen zu haben. Seitdem ich nun bis Oamaru alle Unterkünfte (vom teuren Holiday Park, 40 € für den Stellplatz, über einen sehr einfachen Campingplatz ohne Strom mitten im Aoraki/Mount Cook National Park für 10 € pro Nacht, bis hin zu einem einfachen Zimmer für gut 40 € in einer Privatunterkunft) gebucht habe, fühle ich mich viel freier und voller positiver Vorfreude (statt leicht ängstlicher Aufregung). Und was ich mir so in Sydney und Christchurch anschauen will, weiß ich auch so grob – bis hin zu einem Konzert im Konzertsaal des Sydney Opera House: Anna Lapwood performs Max Richter. 🙂

Media Monday #760 – Woche 25 meines Sabbatjahres

Time flies – in gut neun Wochen geht es los auf die große Reise nach Neuseeland. Bis dahin will noch einiges erledigt werden – Ärzte besuchen, Wanderschuhe und Regenbekleidung kaufen, Route fertig planen, Packen -, und ich hab jetzt schon etwas Muffensausen, vor allem vor dem langen Flug und den Einreiseformalitäten. Werde ich meine Schuhe so gut von Dreck säubern können, dass sie vor Ort nicht gereinigt werden müssen (und ich Strafe zahlen muss)? Ein 08/15-Trip wird das auf jeden Fall nicht… Aber das wollte ich ja auch nicht. 😉 Was ich aber will: den Media Monday schreiben, bevor ich zum Arzttermin aufbreche.

1. Es ist wirklich eine Sisyphos-Arbeit, meine Lieblingsfotos aus dem letzten Jahr zusammenzustellen. Zuletzt habe ich (im weitestens Sinne) Astrofotos und Fotos, die wie Gemälde wirken, veröffentlicht. Ich denke, ich werde noch zwei weitere Beiträge posten, dann habe ich zehn zusammen – das sollte reichen.

2. Mein Lieblingsfilm des letzten Jahres (auch wenn er eigentlich aus 2024 stammt, in Deutschland ist er aber erst im Juli 2025 erschienen) – THE LIFE OF CHUCK von Mike Flanagan nach einer Kurzgeschichte von Stephen King – hätte es verdient mehr Aufmerksamkeit – auch was Awards anbelangt – zu bekommen.

3. Ich war ja schon immer der Meinung, dass Tom Hiddleston ein fantastischer Schauspieler ist. 2025 hat er das für mich erneut bewiesen, und zwar sowohl in dem oben erwähnten Film, als auch auf der Bühne in London in der vergnüglichen Inszenierung von MUCH ADO ABOUT NOTHING. In beidem hat er auch seine Tanzkünste – und seine enorme Freude daran – unter Beweis gestellt.

4. RENTAL FAMILY von Hikari ist ein filmisches Kleinod, das ich jedem nur ans Herz legen kann. Na gut, die Box-Office-Numbers sind fast zu hoch, um den Film ein „Kleinod“ zu nennen, aber da der Film der erste des Jahres ist, der mein Prädikat „Lieblingsfilm“ erhält, wollte ich ihn hier gerne erwähnen. ❤

5. Einmal möchte ich es noch erleben, dass eine zweite Staffel von TABOO ausgestrahlt wird...

6. Brendan Fraser hat es tatsächlich geschafft, eine beachtliche „zweite Karriere“ aufzubauen. Auch in RENTAL FAMILY ist er wieder großartig.

7. Zuletzt habe ich im Rahmen des Japanuary PAPRIKA (Satoshi Kon, 2006) gesehen, und das war ein ziemlich verwirrender Anime-Trip, weil hier sehr irre und bunte Träume sich mit der realen Welt vermischen. Sehenswert, aber auch ein bisschen anstrengend!

Media Monday #759 – Woche 24 meines Sabbatjahres

Das war’s bei uns hier wohl mit dem Schnee. Heute regnet es schon seit ein paar Stunden, und der Wetterbericht für die nächsten Tage zeigt dann erstmal gar keine Niederschläge mehr. Naja, dann kann ich ja den Media Monday schreiben…

1. Ein erstes Highlight im noch jungen Jahr könnte HAMNET werden. Der Film über William Shakespeare mit Jessie Buckley und Paul Mescal hat gestern bei den Golden Globes zwei Preise bekommen, nämlich bester Film (Drama) und beste Hauptdarstellerin Film (Drama), aber ich bin schon seit den ersten Trailern sehr gespannt auf den Film. Jetzt habe ich außerdem gerade gelesen, dass Max Richter die Musik dazu gemacht hat, und nun kann ich es tatsächlich kaum erwarten, den Film zu sehen!

2. Jessie Buckley ist dermaßen talentiert, dass es nicht überrascht, dass sie einen Golden Globe gewonnen hat – auch wenn ich ihre Performance in diesem Film noch gar nicht gesehen habe.

3. Als nächstes würde ich ja beizeiten meine Neuseelandreise weiter planen – auch wenn ich ja nicht alles bis auf die Minute durchplanen will (und muss, wenn ich mit einem Campervan unterwegs bin).

4. Es wird wahrscheinlich demnächst noch ein paar weitere „Das Jahr 2025 in Bildern“-Beiträge geben, um einfach noch ein paar Einblicke in das letzte Jahr – auch abseits der Islandreise – zu geben. Zuletzt gab es je 10 Fotos aus London und Prag zu sehen.

5. Es hätte nicht viel gefehlt, dass ich gestern mit dem Stepnwolf in RENTAL FAMILY gegangen wäre, aber dann hatten wir nach unserer größeren Spazierrunde (nochmal Schnee genießen) irgendwie keine Lust, abends nochmal rauszugehen. Aber am Dienstag wird das nachgeholt! Passt nämlich auch zum Japanuary.

6. DISCLOSURE DAY wird mich wahrscheinlich ins Kino locken, denn der Trailer des neuen Sci-Fi-Films von Steven Spielberg sah durchaus interessant aus.

7. Zuletzt habe ich unter anderem DIE LETZTEN GLÜHWÜRMCHEN (von den Ghibli-Studios) im Rahmen des Japanuary angeschaut, und das war der bisher beste Film des Japanuary, weil er in poetischer Weise zugleich herzerwärmend und herzzerreißend zeigt, welche gesellschaftlichen Auswirkungen Krieg hat – und wie Kinder häufig die Hauptleidtragenden sind. Absolute Empfehlung!

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