tibor.net https://tibor.net Experte für Social Media und SEO Sun, 01 Mar 2026 00:39:37 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 https://tibor.net/wp-content/uploads/cropped-tibor-google-publisher-32x32.png tibor.net https://tibor.net 32 32 KI-Kennzeichnung von Google Gemini – so lässt sich SynthID deaktivieren https://tibor.net/digital/kuenstliche-intelligenz/ki-kennzeichnung-von-google-gemini-so-laesst-sich-synthid-deaktivieren/ https://tibor.net/digital/kuenstliche-intelligenz/ki-kennzeichnung-von-google-gemini-so-laesst-sich-synthid-deaktivieren/#respond Wed, 04 Mar 2026 23:35:10 +0000 https://tibor.net/?p=885 Mit jedem Update werden KI-generierte Bilder immer realistischer. Um Transparenz herzustellen, hat Google ein unsichtbares Wasserzeichen entwickelt. Wie man diese SynthID entfernen kann, zeigen wir in diesem Beitrag.

Anfangs war es noch einfach AI-Fotos zu erkennen: Proportionen stimmten nicht, es gab seltsame Artefakte oder Menschen hatten mehr als fünf Finger. Diese Zeiten sind inzwischen vorbei – Modelle wie ChatGPT, Googles Nano Banana und Midjourney zeigen täuschend echt aussehende Fotos. Damit man KI-Fotos trotzdem sicher erkennen kann, hat Google eine Technologie namens SynthID entwickelt – ganz sicher ist diese aber trotzdem nicht.

Was ist SynthID?

SynthID ist eine Technologie von Google, mit der KI-generierte Bilder automatisch gekennzeichnet werden können. Es handelt sich dabei nicht um Metadaten, die einfach entfernt werden könnten, sondern eine grafische Lösung. Man kann sich SynthID wie einen unsichtbaren Fingerabdruck oder ein Wasserzeichen vorstellen, das dem eigentlichen Bild hinzugefügt wird.

Dieses Wasserzeichen ist im Unterschied zu herkömmlichen Logo-Wasserzeichen sehr subtil und lässt sich mit dem bloßen Auge nicht erkennen. Es unterscheidet sich auch von Bild zu Bild, sodass es keine einfache Möglichkeit gibt, es mit Überlagerungen zu entfernen.

Wie sieht SynthID aus?

Auf normalen Fotos kann man SynthID nicht erkennen. Man kann sich aber eines Tricks bedienen und ein komplett monochromes Foto in Google Gemini / Nano Banana hochladen. Wenn man anschließend Kontrast und Helligkeit stark bearbeitet, sieht man die Muster, die SynthID zum Bild hinzugefügt hat. Ein Beispiel dazu ist in diesem Verzeichnis auf GitHub zu finden:

SynthID zuverlässig entfernen – so geht’s

Wer SynthID entfernen möchte, kann im Internet etliche Tools dafür finden. Die meisten davon funktionieren aber nicht zuverlässig, da SynthID trotzdem noch erkannt werden kann.

Zwei Bilder zeigen das gleiche Foto mit und ohne SynthID
Optisch kein Unterschied: Das gleiche Bild mit und ohne SynthID

Eine sichere und zuverlässige Methode bietet dafür der Ansatz, das KI-generierte Bild erneut durch eine weitere KI erstellen zu lassen. Dafür stellt man die Denoising-Einstellungen auf sehr niedrig, sodass die KI das Bild sehr ähnlich „nachbaut“ – aber eben ohne das von SynthID bekannte Muster.

Diese Möglichkeit, das SynthID-Wasserzeichen zu entfernen, funktioniert in vielen Fällen sehr gut. Man kann dafür entweder selbst auf Tools wie ComfyIO zurückgreifen oder direkt online einen SynthID-Remover verwenden.

Quellen:

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Überblick: Die besten True-Crime-Serien und -Dokus https://tibor.net/kultur/ueberblick-die-besten-true-crime-serien-und-dokus/ https://tibor.net/kultur/ueberblick-die-besten-true-crime-serien-und-dokus/#respond Sun, 01 Mar 2026 00:39:35 +0000 https://tibor.net/?p=889 Morde, Überfälle und schwere Verbrechen: Sie sind essenziell für gute True-Crime-Dokus und -Serien. Wir zeigen zehn der besten Serien auf Netflix, Amazon Prime & Co.

Für viele Menschen gehören sie zu den beliebtesten Serien überhaupt: Dokus, die sich mit echten Verbrechen beschäftigen. Das Genre True Crime wird immer beliebter und die Zahl der Serien und Filme rund um Mord und Totschlag nehmen zu. Wir zeigen – ganz subjektiv – die besten Serien aus dem Bereich.

#1 American Crime Story: Die Ermordung von Gianni Versace

Bei Gianni Versace schlägt einer der „schnellsten“ Serienmörder der US-Geschichte zu. Im April 1997 beginnt Andrew Cunanan seine Mordserie, im Juli 1997 sind bereits vier weitere Menschen tot. Der berühmteste und letzte in der Serie: Modedesigner Gianni Versace, der in Miami vor seiner eigenen Villa erschossen wird.

Die Ermordung von Gianni Versace zeichnet die Mordserie spannend nach und ist Teil der Netflix-Reihe „American Crime Story“. Neben Gianni Versace gibt es auch eine Serie zu O.J. Simpson und eine zur Affäre von Bill Clinton und Monica Lewinsky.

#2 Dahmer – Monster

Wer die Story um Jeffrey Dahmer kennt, wird zustimmen: Hier ist einer der brutalsten und außergewöhnlichsten Serienmörder am Werk. Schließlich tötet Dahmer nicht nur insgesamt 17 Menschen, sondern zerstückelte sie und aß sie zum Teil auch auf.

Die Serie um Jeffrey Dahmer ist ebenfalls Teil einer größeren Netflix-Reihe „Monster“, weitere Teile behandeln die Mörder Lyle und Erik Menendez sowie den Serienmörder Ed Gein.

Kritisiert wurde an der Serie, dass sie zum Teil fiktionale Elemente nicht ausreichend kennzeichnete. Die Angehörigen einiger der Mordopfer Dahmers erlebten zudem Flashbacks und zeigten sich verärgert, dass sie bei der Erstellung der Serie nicht ausreichend berücksichtigt wurden.

#3 Der Raincoat-Killer – True Crime aus Korea

Ein Mörder, so grausam, dass er in Südkorea die Abschaffung der Todesstrafe ins Wanken brachte: Das ist der Fall von You Young-chul. Im Bereich True Crime wird seine Geschichte nur selten behandelt, dabei schockte sie das Land in ihren Grundfesten.

In weniger als einem Jahr brachte Yoo mindestens 20 Menschen um, zerstückelte und verbrannte sie zum Teil und aß teilweise ihre Leber. Seine Opfer: Ausschließlich reiche Menschen und Prostituierte, zwei Gruppen, die er auch vor Gericht in seinem Motiv angriff.

Im Juli 2004 wurde Yoo von der Polizei gefasst und wurde vor Gericht zum Tode verurteilt. Die Todesstrafe war zu diesem Zeitpunkt in Südkorea noch anwendbar, war aber seit 1998 ausgesetzt worden. Yoos Fall entfachte die Debatte um die Todesstrafe erneut. Trotz Verurteilung wurde Yoo nicht hingerichtet, sondern sitzt bis heute im Gefängnis.

#4 German Crime Story – Gefesselt

Mit Amazon Prime hat sich einer der großen Streaming-Anbieter im Fall von „Gefesselt“ mit dem deutschen Serienmörder Lutz Reinstrom (in der Serie: „Raik Doormann“) beschäftigt. Reinstrom war ein Lebemann und Kürschner – also Fachmann für Pelze. Anscheinend die richtige Ausbildung für einen Seriemörder, denn Reinstrom ermordete und zerlegte 1986 und 1988 zwei Frauen. Dass er beide anschließend in Säurefässern aufzulösen versuchte, brachte ihm den Spitznamen „Säurefass-Mörder“ ein.

„Gefesselt“ beruht auf den Taten von Reinstrom, ist aber eine Serie „nach waren Begebenheiten“. Wer es also mit Fakten nicht so genau nimmt, aber dafür Unterhaltung bevorzugt, der wird mit der Serie seine Freude haben. Dem „Spiegel“ war es zu viel: Die Ästhetik der Morde sei widerlich, die Serie überschreite die Grenzen des Erträglichen.

#5 Manhunt: Unabomber

Er gilt als einer der bizarrsten Serienmörder überhaupt: Ted Kaczynski ist hochbegabt, ein aufstrebender Mathematiker, geradezu ein Genie. Mutmaßlich ein Experiment der CIA bringt seinen Lebenslauf ins Wanken. Trotz Top-Job beginnt Kaczynski sich zurückzuziehen, lebt abgeschieden in einer einsamen Hütte und wird zum Serienmörder und Bombenbauer.

Seine Bomben verschickt er gezielt an technische Institute und Airlines. Sein Motiv: Vor der Dominanz der Technik über den Menschen warnen – dafür verschickt er auch mehrfach Manifeste. Die Presse nennt ihn nach seinen Zielen (Universities and Airlines) den UNA-Bomber.

Netflix zeichnet den Fall und die enorm aufwendige Fahndung beeindruckend nach. Gefasst wird Kaczynski trotz der größten FBI-Suche aller Zeiten nur durch ein kleines Detail, mit dem er sich nahezu selbst verriet.

#6 Gladbeck – das Geiseldrama

Der Fall Gladbeck scheint fast zu abstrus: Da sind zwei Bankräuber, die sich nicht sonderlich geschickt anstellen und noch in der Bankfiliale von der Polizei umstellt werden. Trotzdem gelingt ihnen mit Geiseln die Flucht und die Polizei lässt sie ungehindert fahren, beobachtet sie nur aus größerer Entfernung.

So unprofessionell wie sich Räuber und Polizei verhalten, eskaliert der Fall ohne Notwendigkeit weiter: Rösner und Degowski tauschen ihren Fluchtwagen schließlich gegen einen ganzen Bus voller Geiseln und drohen, diese zu erschießen.

Damit nicht genug: Neben Gangstern und Behörden spielen auch Journalisten eine unrühmliche Rolle, die sich am Ort der Verbrechen ungehindert bewegen, Interviews mit den Verbrechern erstellen und schließlich sogar im Fluchtwagen mitfahren.

#7 Jeffrey Epstein – Filthy Rich

Die Taten von Jeffrey Epstein kennt inzwischen die ganze Welt: Schon früh wurde der mutmaßliche Milliardär verhaftet und verurteilt, konnte sich aber zunächst einer Strafe wegen Missbrauchs Jugendlicher entziehen. Die Netflix-Serie zeichnet seine Missbrauchs-Taten, sein Leben und seinen Reichtum nach.

#8 Der Fall Jens Söring

War ers oder war ers nicht? Das ist das Hauptthema dieser True-Crime-Doku auf Netflix, denn eins steht fest: Verurteilt wurde der Deutsche Jens Söring bereits 1990 für einen Doppelmord in den USA. Die Opfer: Die Eltern seiner damaligen Freundin.

Genauso lang bestreitet Söring seine Tat, und das überaus öffentlichkeitswirksam. Er sitzt in TV-Sendungen, redet in Talkshows und schreibt Bücher. Das Thema: Dass er nicht der wahre Mörder sei.

Die Netflix-Serie widmet sich nun dem Aufspüren der Fakten und Indizien, die den Mord (in den USA auch Haysom-Mord genannt) umgeben.

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Facebook-Seite sofort und dauerhaft löschen – Anleitung und Direkt-Link https://tibor.net/social-media/facebook/facebook-seite-sofort-und-dauerhaft-loeschen-anleitung-und-direkt-link/ https://tibor.net/social-media/facebook/facebook-seite-sofort-und-dauerhaft-loeschen-anleitung-und-direkt-link/#respond Wed, 11 Feb 2026 01:15:33 +0000 https://tibor.net/?p=927 Facebook-Seiten gehörten lange zum Standard für viele Unternehmen. Inzwischen setzen viele Unternehmen aber andere Prioritäten. Wir zeigen, wie man die eigene Facebook-Seite schnell und dauerhaft löschen kann.

Die Gründe, warum man nicht mehr mit einer Facebook-Seite präsent sein möchte, sind vielschichtig: Für manche Unternehmen lohnt sich der Aufwand nicht mehr, andere erhalten zu viel Spam und Anfeindungen in den Kommentaren oder die Reichweite bricht weg. In all diesen Fällen ist es häufig die Idee, die Facebook-Page komplett zu löschen.

Voraussetzung zum Löschen der Seite

Wer seine Facebook-Seite löschen möchte, muss dafür zwingend alle Rechte an der Seite haben, also Seiten-Admin mit uneingeschränkter Kontrolle sein. Sollten diese Rechte bislang fehlen, muss man zunächst im Unternehmen suchen, welcher Mitarbeiter gegebenenfalls vollen Zugriff auf die Seite hat.

Facebook-Page löschen

Anleitung: Seite in fünf Schritten löschen

Screenshot: Facebook mit ausgeklapptem Menü zeigt die eigenen Facebook-Seiten an
Über das Menü oben rechts wechselt ihr zu eurer Facebook-Seite

Um die Seite zu löschen, geht man anschließend wie folgt vor:

  1. Facebook.com aufrufen und oben rechts auf das eigene Profilbild klicken
  2. Die Seite anklicken, die man löschen möchte (gegebenenfalls muss man zunächst auf „Alle Profile ansehen“ klicken, falls man mehrere Seiten hat)
  3. Nun solltet ihr Facebook als eure Seite benutzen. Ihr seid also nicht mehr mit eurem privaten Profil unterwegs und auch das Profilbild oben rechts sollte das eurer Seite sein
  4. Klickt erneut auf das Profilbild oben rechts und wähle „Einstellungen“ aus
  5. Auf der Seite „Einstellungen und Privatsphäre“ findet ihr im Menü auf der linken Seite den Punkt „Zugriff und Einstellungen“, den ihr nun anklicken müsst

Auf dieser Seite gibt es mehrere Möglichkeiten: Man kann hier die eigene Facebook-Seite deaktivieren oder offline nehmen – diese Optionen sind beide nur temporär. Wenn man die Seite dauerhaft löschen möchte, muss man dafür die entsprechende Option auswählen.

Screenshot zeigt die Einstellungen von Facebook mit markiertem Link zu den Lösch-Einstellungen
In den Einstellungen findet ihr am linken Rand den Link zu „Zugriff und Einstellungen“

Direkt-Link zum Löschen der Seite

Wer sich nicht durch die Menüoptionen klicken möchte, kann auch den direkten Link zum Löschen der Facebook-Seite verwenden.

Wichtig: Bevor ihr diesen Link anklickt, müsst ihr zunächst wie oben beschrieben von eurem privaten Profil auf die Seite wechseln. Ansonsten lauft ihr Gefahr, statt der Seite euer eigenes Profil zu löschen. Anschließend könnt ihr diesen Link verwenden:

Quellen:

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Meta Verified: Blauen Haken für Instagram kaufen https://tibor.net/social-media/meta-verified-blauen-haken-fuer-instagram-kaufen/ https://tibor.net/social-media/meta-verified-blauen-haken-fuer-instagram-kaufen/#respond Mon, 09 Feb 2026 00:15:50 +0000 https://tibor.net/?p=919 Den blauen Haken gab es lange Zeit nur für Promis und Unternehmen. Inzwischen bietet Instagram über Meta Verified die Verifizierung für alle Accounts an. Wir zeigen, wie viel Meta Verified kostet und wie das Abo funktioniert.

Der blaue Haken auf Instagram hat viele Vorteile: Wenn ein Account von Meta verifiziert wurde, fällt das in der Timeline und in der Suche direkt auf. Auch lässt er den Account als seriöser erscheinen. Lange Zeit war die Verifizierung aber nur für sehr wenige Nutzer möglich. Mit Meta Verified ändert sich das: Per Abo kann nun jeder Account verifiziert werden – mit einigen notwendigen Bedingungen.

Meta Verified: Was ist das eigentlich?

Meta Verified ist ein Bezahl-Abo von Meta, mit dem sich Nutzer von Instagram und Facebook die Verifizierung erkaufen können. Wer Meta Verified abonniert, kann also den blauen Haken erhalten und noch weitere Vorteile. Die Verifizierung ist nicht an Account-Größe, Follower-Zahlen oder Bekanntheit geknüpft, bestimmte Voraussetzungen müssen aber trotzdem erfüllt sein.

Was bringt mir Meta Verified?

Der offensichtlichste Effekt von Meta Verified ist der blaue Haken auf Instagram und Facebook. Daneben hat das Verifizierungs-Abo aber noch weitere Vorteile zu bieten. So gehören zu dem Angebot:

  • Blauer Haken: Meta verifiziert den Account auf Instagram oder Facebook
  • Schutz vor Nachahmung: Meta versucht, Fake-Accounts schneller zu finden und zu entfernen
  • Mehr Support: Man kann Meta per Mail oder Chat kontaktieren
  • Verlinkungen im Profil: Beim „Link in der Bio“ kann man die Links umfangreicher gestalten und pro Link Vorschaubilder hinzufügen
  • Bessere Auffindbarkeit: Accounts mit Meta Verified werden in der Instagram-Suche weiter oben angezeigt
Screenshot von einem Instagram-Profil mit mehreren Links in der Bio, Meta Verified
Meta Verified: Durch das Abo können Links mit Vorschaubildern gestaltet werden

Diese Vorteile gelten für alle Abonnenten von Meta Verified. Teurere Varianten des Verified-Abos erhalten darüber hinaus noch mehr Funktionen und Features.

Wie teuer ist Meta Verified?

Ganz günstig ist Meta Verified nicht. Das Programm gibt es in mehreren Preisstufen, die zum Teil noch mehr Funktionen und Tools anbieten als die Basis-Funktionen weiter oben in unserem Artikel.

Das günstigste Meta-Verified-Abo ist die Standard-Variante, die bereits 15 US-Dollar kostet. Insgesamt gibt es diese Stufen:

  • Standard-Variante:
    • 15 US-Dollar pro Monat
  • Plus-Variante:
    • 50 US-Dollar pro Monat, mit den Zusatzfunktionen:
    • Dein Profil wird im Feed anderen Nutzern vorgeschlagen
    • Du kannst bis zu zwei Mal pro Monat Links auf Websites in Reels verwenden
  • Premium-Variante:
    • 150 US-Dollar pro Monat
    • Wie die Plus-Variante, aber mit bis zu vier Links in Reels
  • Max-Variante:
    • 500 US-Dollar pro Monat
    • Wie die Premium-Variante, aber mit bis zu sechs Links in Reels
    • Außerdem eigene Chat-Designs für Chats auf Facebook und Instagram
    • Auswertung der Content-Strategie zusammen mit einem Ansprechpartner bei Meta

Fazit

Wer nur den blauen Haken haben möchte, sollte die Standard-Variante für 15 US-Dollar pro Monat abonnieren. Die beiden Varianten Plus und Premium unterscheiden sich nur in der Anzahl der Links in Reels. Hier muss man genau rechnen, inwieweit sich die Ausgaben dafür lohnen. Die Max-Variante bietet zusätzlich mit der Auswertung der eigenen Content-Strategie einen weiteren Mehrwert, lohnt sich aber preislich wohl nur für größere Unternehmen. Bedenken muss man zusätzlich, dass das Abo immer nur für einen Account gilt. Möchte man Facebook und Instagram verifizieren, benötigt man dafür zwei Abos.

Quellen:

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Blauer Haken bei TikTok: So wird der Account verifiziert https://tibor.net/social-media/tiktok/blauer-haken-bei-tiktok-so-wird-der-account-verifiziert/ https://tibor.net/social-media/tiktok/blauer-haken-bei-tiktok-so-wird-der-account-verifiziert/#respond Sat, 31 Jan 2026 22:52:59 +0000 https://tibor.net/?p=915 TikTok ist inzwischen eines der größten Social-Media-Netzwerke. Viele bekannte und berühmte Personen nutzen das Netzwerk und haben auf TikTok einen blauen Haken. Wie aber kommt man an die Verifizierung für den eigenen Account? Wir stellen die Möglichkeiten vor.

Der blaue Haken bei TikTok ist vielleicht nicht ganz so berühmt wie die Account-Verifizierung bei Instagram. Dennoch: Für viele Nutzer ist er ein wichtiges Thema und sie hätten gerne selbst einen verifizierten Account. Wir zeigen, was für die Verifizierung notwendig ist.

Möglichkeit 1: Direkter Kontakt zu TikTok

Große Medien, Unternehmen und Stars sowie deren Managements haben oft einen direkten Ansprechpartner bei sozialen Netzwerken wie Instagram, Facebook, YouTube oder Twitter. Auch bei TikTok gibt es Mitarbeiter, die großen und bekannten Stars und Unternehmen den Einstieg auf der Plattform so einfach wie möglich machen sollen.

Hat dein Unternehmen oder Management einen entsprechenden Kontakt, kann darüber die Verifizierung für deinen Account oft sehr einfach vorgenommen werden. Dieser Weg ist auch der beste, denn die Verifizierung funktioniert so oft am schnellsten und kann sogar für gerade gelaunchte Accounts vorgenommen werden. Man hat den blauen Haken also von Anfang an.

Möglichkeit 2: Blauen Haken selbst beantragen

Sollte noch kein Kontakt zu TikTok vorhanden sein, gibt es noch eine weitere Option, den eigenen Account verifizieren zu lassen. Dafür kann man die Verifizierung über die App anfordern, indem man in der App wie folgt navigiert:

  1. In der TikTok-App das eigene Profil aufrufen
  2. Im Profil auf das Menü ☰ gehen
  3. Rufe Einstellungen und Datenschutz auf
  4. Tippe auf Konto
  5. Tippe auf Verifizierung

Hier musst du nur noch Start anklicken und den Schritten zur Verifizierung folgen. Anschließend erfolgt eine Überprüfung seitens TikTok und danach eine Rückmeldung per Mail.

Wann bekommt man den blauen Haken auf TikTok?

In beiden Fällen – über den direkten Kontakt oder die Selbst-Verifizierung – gibt es keine Garantie, dass der eigene Account verifiziert wird. Um den blauen Haken zu erhalten, benötigt man folgende Voraussetzungen:

  • Das Unternehmen oder die Person muss häufig in Nachrichtenmeldungen von glaubwürdigen Medien erwähnt werden. Pressemitteilungen oder Werbung hat dafür keinen Effekt.
  • Das Unternehmen oder die Person muss authentisch sein, also eine echte Person oder ein echtes Unternehmen repräsentieren. Als Unternehmen muss man bei der Verifizierung zudem die offizielle E-Mail-Adresse des Unternehmens verwenden

Daneben gibt es noch weitere, technische Voraussetzungen:

  • Das Konto muss innerhalb der letzten 6 Monate bei TikTok aktiv angemeldet gewesen sein
  • Das Konto muss öffentlich und vollständig sein. Dazu gehören der Anmeldename, die Bio / Kurzbeschreibung, das Profilfoto und mindestens ein Beitrag
  • Für das Konto muss die 2FA aktiviert sein

Quellen:

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Blauer Haken bei Instagram: So erhält man den verifizierten Account https://tibor.net/social-media/instagram/blauer-haken-instagram-verifizierung/ https://tibor.net/social-media/instagram/blauer-haken-instagram-verifizierung/#respond Fri, 30 Jan 2026 00:18:22 +0000 https://tibor.net/?p=358 Um den blauen Haken bei Instagram gibt es viele Gerüchte und von vielen Nutzern wird er immer noch als ein Zeichen für besonders große oder prominente Accounts angesehen. Grundsätzlich kann aber jeder Instagram-Nutzer verifiziert werden. Wir zeigen, wie das gelingt.

Zunächst eine Aufklärung: Zum blauen Haken bei Instagram liest man häufig, dass er besonders prominenten Menschen vorbehalten sei oder dass man sogar bestimmte Follower-Grenzen erfüllen müsste. Oft ist dabei die Rede davon, dass man die Account-Verifizierung erst ab 10.000 Followern erhalten könne. Das ist falsch – und es gibt viele Beispiele von kleineren Accounts, die bereits verifiziert sind. Wie kommt man also wirklich an den blauen Haken?

Möglichkeit 1: Ihr verifiziert euch selbst

Wer glaubt, dass er für den blauen Haken berechtigt ist, kann ihn ganz einfach in der Instagram-App beantragen. Dafür müsst ihr folgende Schritte befolgen:

  1. Geht auf euer eigenes Profil
  2. Klickt auf die Einstellungen
  3. Ruft die „Kontoart und Tools“ auf
  4. Ganz unten findet ihr einen Link, über den ihr die Verifizierung beantragen könnt
Screenshots von Instagram zeigen die Einstellungen und die Verifizierung
Anleitung: So kann man die Verifizierung bei Instagram beantragen

Anschließend prüft Instagram, ob die Angaben von euch für die Verifizierung ausreichend sind. Falls es im ersten Anlauf nicht klappt, könnt ihr nach 30 Tagen einen neuen Versuch starten.

Möglichkeit 2: Ihr abonniert Meta Verified

Falls ihr über das Verifikations-Formular nicht weitergekommen seid, könnt ihr seit 2023 den blauen Haken bei Instagram kaufen bzw. abonnieren. Das Programm dafür nennt sich Meta Verified und kostet aktuell 16,99 Euro pro Monat. Meta Verified könnt ihr in der App folgendermaßen abonnieren:

  1. Geht auf euer Profil
  2. Ruft das Accounts-Center auf
  3. Klickt auf Meta Verified

Aktuell ist Meta Verified noch nicht für alle Accounts verfügbar, ihr könnt euch aber auf eine Warteliste setzen lassen.

Meta Verified kann sich sogar für Nutzer lohnen, die bereits den blauen Haken haben – denn neben der Verifizierung erhalten Meta-Verified-Abonnenten noch zusätzliche Vorteile. Die Unterschiede zwischen Meta Verified und dem normalen blauen Haken erklären wir in einem gesonderten Artikel.

Möglichkeit 3: Verifizierung über einen persönlichen Ansprechpartner bei Meta

Wer den „klassischen“ blauen Haken erhalten möchte und mit dem Formular in der App nicht erfolgreich war, hat noch eine weitere Möglichkeit: Meta arbeitet mit einigen großen Unternehmen zusammen, die eigene Ansprechpartner beim sozialen Netzwerk haben. Es ist nicht garantiert, dass dieser Meta-Support euch beim blauen Haken weiterhelfen kann – aber einen Versuch ist es wert.

Erfolg könnt ihr insbesondere haben, wenn ihr als Künstler oder Werbetreibender von einer Agentur vertreten werdet, ein hohes Adspending habt oder in einer journalistischen Redaktion arbeitet. Aber: Am Ende gelten auch in diesen Fällen die Anforderungen an einen Account, damit er verifiziert werden kann – erwartet also nicht zu viel.

Quellen:

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„Jailbreak“ für Chatbots: Zensur bei ChatGPT & Co. umgehen https://tibor.net/digital/kuenstliche-intelligenz/jailbreak-fuer-chatbots-zensur-bei-chatgpt-co-umgehen/ https://tibor.net/digital/kuenstliche-intelligenz/jailbreak-fuer-chatbots-zensur-bei-chatgpt-co-umgehen/#respond Sun, 25 Jan 2026 22:47:12 +0000 https://tibor.net/?p=891 KI-Systeme wie ChatGPT, Googles Gemini oder Claude werden immer beliebter für Recherchen. Manchmal möchte die KI bestimmte Themen aber nicht beantworten und weigert sich, Informationen dazu zu teilen. Wir zeigen Wege, wie man die Zensur von Chatbots umgehen kann.

Für viele Menschen gehören Chatbots inzwischen zum Alltag. Der Grund ist klar: Sie geben Einblicke in beliebige Themen und können oft gute und genaue Lösungen für Probleme liefern. Bei manchen Themen stellen sich die KI-Tools aber stur: Sie geben keine Antwort und berufen sich beispielsweise auf ihre Nutzungsbedingungen. Während das bei vielen Themen eine gute Sache ist, sind die KI-Filter manchmal auch übervorsichtig. Für diese Fälle zeigen wir, wie man die Inhaltsrichtlinien bei ChatGPT & Co. umgehen kann.

Die DAN-Methode

Die DAN-Methode steht für „Do Anything Now“, also „Führe alles durch“. So simpel wie sie klingt, ist sie auch: Um mit DAN die Zensur-Filter zu umgehen, braucht man nur einen guten Systemprompt, der ChatGPT, Gemini oder Claude davon überzeugt, dass die Einschränkungen ignoriert werden können und der Nutzer eine Antwort erhalten sollte.

Eine Reihe von DAN-Systemprompts erhält man beispielsweise auf GitHub. Diese fügt man bei ChatGPT beispielsweise in den Einstellungen hinzu und startet danach einen ganz normalen Chat. Sollte ein DAN-Prompt nicht funktionieren, kann man einfach einen neuen ausprobieren.

Informationen für fiktive Filme oder Bücher

Ein weiterer beliebter Jailbreak für ChatGPT, Gemini & Co. besteht darin, den Chatbot zu versichern, dass alle Inhalte nur für eine fiktive Geschichte benötigt werden. Während die KI-Modelle bei realen Gegebenheiten also keine Tipps zu illegalen oder sensiblen Themen geben möchten, sieht das anders aus, wenn man im Chat direkt erwähnt, dass man die Informationen für einen Roman oder einen Film benötigt. Oft ist der Chatbot dann bereit, mehr Informationen mit einem zu teilen.

Das Rollenspiel mit Personas

Ähnlich wie bei der DAN-Methode funktionieren auch andere Rollenspiele gut, um die Selbstzensur von KI-Modellen aufzuheben oder zu umgehen. Zu den Rollenspielen gehören unter anderem, dass die KI die Rolle von unkonventionell denkenden Menschen einnehmen soll.

Statt als KI zu antworten, muss die KI also beispielsweise als Comedian mit schwarzem Humor auftreten oder als historische Figur, die durch ihre kritische und von Grenzen befreite Denkweise aufgefallen ist. Indem die KI diese Rolle einnimmt, fallen ihr manche Themen einfacher als im normalen Modus.

Der Development-Modus

Ein weiterer Ansatz ist es, der KI vorzugeben, dass sie sich in einem Development- oder Entwickler-Modus befinde, in dem die üblichen Einschränkungen und Zensur nicht gelten würde. Diese Vorgabe kann man ebenfalls in einem Systemprompt erstellen und anschließend die Chat-App ganz normal verwenden.

Beispiele für Prompts für den Entwickler-Modus gibt es unter anderem bei Reddit, man kann die Prompts aber auch einfach selbst anpassen oder komplett schreiben. Wichtig: Beim Development-Mode aus dem Systemprompt handelt es sich um eine fiktive Einstellung und nicht um den inzwischen ebenfalls vorgestellten Entwickler-Modus von ChatGPT.

Weitere Tipps gegen Zensurfilter bei Chatbots

Generell sind die Jailbreaks ein Thema, das sich ständig ändert. Während Nutzer und Jailbreaker die KI-Anwendungen möglichst ohne Filter verwenden möchten, arbeiten OpenAI, Google und andere Anbieter ständig daran, die Jailbreaks zu verhindern.

Es lohnt sich daher, bei Fehlschlägen mit einer Methode, weiterhin andere Methoden zu testen. Ebenfalls ist es sinnvoll, den gleichen Prompt bei mehreren KIs zu testen – während die eine KI bestimmte Anfragen verbietet, ist eine andere gegebenenfalls weniger restriktiv.

Zu guter Letzt sollte man Chatbots und ihre Ergebnisse nur für gute und legale Zwecke einsetzen. Wer bewusst und häufig gegen die Richtlinien der KI-Anbieter verstößt, läuft Gefahr, dass der Account gesperrt wird. Bei schwerwiegenden Themen kann es auch sein, dass der Anbieter Informationen über den Account und die Anfrage an Strafverfolgungsbehörden weitergibt.

Quellen:

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ChatGPT und DSGVO: AI-Chatbots möglichst datenschutzkonform nutzen https://tibor.net/digital/kuenstliche-intelligenz/chatgpt-und-dsgvo-ai-chatbots-moeglichst-datenschutzkonform-nutzen/ https://tibor.net/digital/kuenstliche-intelligenz/chatgpt-und-dsgvo-ai-chatbots-moeglichst-datenschutzkonform-nutzen/#respond Sun, 16 Nov 2025 00:57:45 +0000 https://tibor.net/?p=880 ChatGPT, Gemini, Claude und Perplexity sind inzwischen kaum noch aus einem Unternehmen wegzudenken. Wie aber sieht es mit dem Datenschutz aus? Welche Möglichkeiten zur datenschutzkonformen Nutzung es gibt, erklären wir in diesem Beitrag.

AI-Programme wie ChatGPT machen die Arbeit in vielen Bereichen deutlich schneller und einfacher. Sei es, um Mails zu beantworten, Blog-Artikel zu erstellen oder Auswertungen von Unternehmensdaten zu erhalten. Nur ein Punkt wird dabei gerne ignoriert: Datenschutzkonform sind die Tools häufig nicht. So trainieren OpenAI, Google und andere Anbieter ihre nächsten Modelle häufig mit den Chat-Inhalten ihrer Nutzer. Das kann man zum Teil ausstellen, aber welche Daten wie lange gespeichert bleiben, ist trotzdem nicht immer klar.

Möglichkeit 1: Chatbots lokal verwenden

Wer technisch affin ist oder ein IT-Team im Unternehmen hat, kann den sichersten Weg gehen und einen AI-Chatbot selbst hosten.

Die Qualität der selbstgehosteten Chatbots ist kaum schlechter als die von ChatGPT oder Gemini – mit gutem Grund: Anbieter wie der Facebook-Konzern Meta oder ChatGPT-Entwickler OpenAI bieten Modelle auch zum Selbsthosten an. Man profitiert hier also vom technischen Know-how der führenden Konzerne, ohne ihnen die eigenen Informationen zu überlassen.

Um die Modelle lokal zu nutzen gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder nutzt man dafür einen zentralen Server und die Nutzer greifen wie bei ChatGPT über ihren Browser auf den Chatbot zu. Falls die Rechner der Angestellten stark genug sind, kann man die Modelle aber auch ganz lokal direkt auf dem Rechner installieren. Dafür bieten sich Tools wie GPT4All an.

Möglichkeit 2: DSGVO-kompatibler Chatbot aus der Schweiz

Wem die Installation und die Wartung der KI-Modelle in der lokalen Umgebung zu schwer ist, der kann stattdessen auch auf DSGVO-kompatible Anbieter zugreifen. Hier bietet sich beispielsweise Lumo von Proton an. Proton ist ein Schweizer Unternehmen, das sich auf Datenschutz spezialisiert hat und bereits E-Mail-Lösungen anbietet.

Lumo ist mit den gleichen Gedanken entwickelt worden: So soll Lumo keinerlei Chat-Inhalte abspeichern, auch Proton keinen Zugriff auf die Inhalte haben und dementsprechend auch keine Chats zum Training von AI-Modellen verwenden. Um die Glaubwürdigkeit zu stärken, hat Proton den Quellcode zudem als Open Source veröffentlicht. Wer sich technisch auskennt, kann diese Angaben also selbst gegenchecken.

Quellen:

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Die beste kostenlose Alternative zu Adobe Photoshop und Illustrator https://tibor.net/digital/tools/die-beste-kostenlose-alternative-zu-adobe-photoshop-und-illustrator/ https://tibor.net/digital/tools/die-beste-kostenlose-alternative-zu-adobe-photoshop-und-illustrator/#respond Sat, 15 Nov 2025 16:52:26 +0000 https://tibor.net/?p=876 Adobe Photoshop und Illustrator sind wahrscheinlich die besten Programme auf dem Markt – allerdings auch ziemlich teuer. Nicht jeder möchte das monatliche Abo bezahlen. Eine neue Software bietet fast alle Funktionen der Adobe-Tools, ist aber komplett kostenlos.

Wer mit Grafikbearbeitung oder Vektoren arbeitet, wird früher oder später bei Adobe landen. Kein Wunder, die Tools wie Photoshop und Illustrator werden seit langer Zeit weiterentwickelt und sind Branchenstandard. Für nur gelegentliche Nutzer lohnt sich der hohe Preis aber kaum. Wozu also stattdessen greifen?

Photoshop-Klon komplett kostenlos

Eine der beliebtesten Alternativen zu Photoshop und Illustrator waren schon lange die Programme vom Adobe-Konkurrenten Affinity. Die Tools sind sehr ähnlich zu denen von Adobe aufgebaut, sodass man kaum Umgewöhnung benötigt. Außerdem kann man alle bestehenden Dateien (.psd und .ai) ebenfalls in Affinity öffnen und bearbeiten.

Affinity steht als Programm für Windows und macOS bereit, in der Linux-Community gibt es aber ebenfalls bereits Hacks, mit denen man Affinity dort nutzen kann.

Wie aber finanziert sich Affinity?

Lange Zeit war Affinity kostenpflichtig, es gab nur einen Vorteil: Statt einem Abo reichte bei den Affinity-Programmen ein Einmalkauf aus. Schon das war ein großer Vorteil, der viele Nutzer zum Wechsel von Adobe bewegt hat. Inzwischen ist aber auch dieser Kauf nicht mehr notwendig und man kann die Affinity-Tools komplett kostenlos verwenden.

Hintergrund ist, dass Affinity von Canva gekauft wurde und Canva mit Affinity nun den Wettbewerb zu Adobe intensivieren möchte. Canva verspricht sogar, dass Affinity dauerhaft kostenlos bleibt. Einzige Ausnahme: Die integrierten KI-Funktionen werden ggfs. später Geld kosten. Wer sich nur für normale Grafikbearbeitung interessiert und dafür ein Profi-Tool braucht, kann aber weiterhin kostenlos arbeiten.

Quellen:

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Artikel schreiben und Geld verdienen – so funktioniert’s mit der VG Wort https://tibor.net/digital/artikel-schreiben-und-geld-verdienen-so-funktionierts-mit-der-vg-wort/ https://tibor.net/digital/artikel-schreiben-und-geld-verdienen-so-funktionierts-mit-der-vg-wort/#respond Sun, 21 Sep 2025 00:39:53 +0000 https://tibor.net/?p=872 Wer einen eigenen Blog oder eine Website hat, steckt häufig viel Zeit und Arbeit in seine Artikel. Anzeigen oder eine professionelle Vermarktung sind dabei oft nicht erwünscht, um mit den Artikeln Geld zu verdienen. Es gibt aber noch eine andere Option – die VG Wort verspricht Einnahmen von ca. 20 Euro pro Jahr und Artikel.

Online Artikel schreiben und mit jedem Artikel Geld verdienen – das klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Mit der VG Wort kann das aber selbst für kleinere Blogs sehr gut funktionieren. Pro Artikel können Autoren mit 15-20 Euro rechnen, ohne dafür etwas an ihren Inhalten oder dem Layout der Website ändern zu müssen. Wie aber funktioniert die VG Wort und was sind die Bedingungen für Autoren?

Wie die VG Wort funktioniert

Zunächst einmal: Fast ohne Bedingungen Geld erhalten – das klingt nicht wirklich realistisch. Und woher soll das Geld überhaupt stammen? Um das zu verstehen, muss man die Funktionsweise und Aufgaben der VG Wort kennen: Die VG Wort ist eine Verwertungsgesellschaft, die die Rechte von Autoren, Journalisten, Dichtern und ähnlichen Medienschaffenden vertritt.

Rechtlich gesehen hat die VG Wort die Aufgabe, Gelder zu erheben, einzusammeln und als Tantiemen an Autoren auszuschütten. Der Aufgabe der VG Wort liegt dabei die Annahme zu Grunde, das Artikel häufig kopiert werden, ohne dass der Autor dafür Geld erhält oder darüber informiert wird. Das kann beispielsweise beim Kopieren von Artikeln für eine Schulklasse sein, beim Speichern des Artikels auf einem USB-Stick oder beim Ausdrucken des Artikels.

In all diesen Fällen erhält der Autor keine zusätzlichen Einnahmen, obwohl sein Werk genutzt wird. Um dieses Problem zu lösen, hat der Gesetzgeber beschlossen, dass für diverse technische Geräte (Drucker, Kopierer, USB-Sticks) beim Verkauf eine kleine Gebühr anfällt, die an die Autoren umverteilt wird. Für diese Aufgabe ist die VG Wort zuständig.

VG Wort einrichten: Wichtige Bedingungen für Autoren

Nachdem die VG Wort die Einnahmen erhoben hat, müssen diese nun an Autoren verteilt werden. Wie aber erhält man die Gelder der VG Wort? Dafür sind zwei Schritte notwendig, die wir kurz erklären.

Zum einen müssen Autoren die VG Wort damit beauftragen, die Einnahmen in ihrem Namen zu erheben und auszuschütten. Dafür ist ein sogenannter Wahrnehmungsvertrag notwendig. Das klingt kompliziert, ist aber mit einer Registrierung bei der VG Wort einfach möglich.

Nach der Registrierung sind Autoren grundsätzlich dazu berechtigt, Gelder von der VG Wort zu erhalten. Zusätzlich ist es nun notwendig, der VG Wort Informationen zu eigenen Texten bereitzustellen. Für Online-Texte ist es hier üblich, genaue Angaben über die Website-Aufrufe pro Artikel mitzuteilen. Die VG Wort geht davon aus, dass Artikel mit vielen Aufrufen häufiger kopiert werden als Artikel, die nur selten gelesen wurden.

Diese Bedingungen müssen Artikel erfüllen

Für digitale Artikel gilt daher:

  • Der Artikel muss mindestens 1800 Zeichen lang sein (inklusive Leerzeichen)
  • Der Artikel muss mindestens 1500 Mal pro Jahr gelesen worden sein
  • Bei sehr langen Texten über 10.000 Zeichen reichen bereits 750 Zugriffe aus
  • Texte hinter einer Paywall benötigen nur ein Drittel der Zugriffe, also 250 oder 500 Zugriffe

Anschließend werden die Einnahmen der VG Wort unter allen Artikeln gleichmäßig verteilt. Ein Artikel mit 100.000 Zugriffen erhält also genauso viel Geld wie ein Artikel mit 1500 Zugriffen.

Außerdem werden die Zugriffe pro Kalenderjahr gezählt. Ein im Dezember veröffentlichter Artikel erhält also nur die im Dezember gesammelten Seitenaufrufe, kann aber im nächsten Jahr und in den nächsten Jahren erneut Ausschüttungen erhalten.

Technische Bedingungen: Zählpixel einbauen

Damit die VG Wort die Informationen zu den Aufrufen pro Artikel erhält, braucht es noch eine technische Änderung an der Website oder dem Blog. Hierbei muss ein sogenanntes Zählpixel eingebaut werden – eine kleine Grafik, die bei jedem Seitenaufruf geladen wird und über die die VG Wort nachvollziehen kann, wie oft die Grafik und damit auch der Artikel aufgerufen wurden.

Bei WordPress ist der Einbau dieser Zählpixel denkbar einfach: Von der VG Wort gibt es ein eigenes Plugin für WordPress, das man installieren und aktivieren kann. Noch etwas besser bewertet ist das unabhängige Plugin Worthy. Nach dem Installieren des Plugins müssen hier noch die Zählpixel importiert werden. Die Zählpixel erhält man einfach im Portal der VG Wort. Außerdem müssen die Artikel im Portal gemeldet werden, sobald sie die erforderlichen Aufrufe erreicht haben. Dies ist notwendig, damit beispielsweise die Textart und die Textlänge von der VG Wort bestimmt werden kann.

Einnahmen mit der VG Wort

Höhe der Einnahmen – wie viel Geld kann man verdienen?

Die Einnahmen der VG Wort verändern sich von Jahr zu Jahr. Das liegt zum einen an der Einnahmenseite der VG Wort selbst: Werden weniger Drucker, USB-Sticks und ähnliche Geräte verkauft, sinken auch die Einnahmen. Gleichzeitig ist die Summe pro Artikel davon abhängig, wie viele andere Autoren mit ihren Artikeln berechtigt sind.

Zuletzt wurden als Tantiemen pro Online-Artikel etwa 25 Euro ausgeschüttet, wovon 70 Prozent an Autoren und 30 Prozent an ebenfalls berechtigte Verlage gingen. Autoren konnten also ca. 17,50 Euro pro Artikel erreichen. Der Trend der Ausschüttungen ist in den letzten Jahren rückgängig gewesen, sodass man hier tendenziell mit einer geringeren Summe von 15 Euro kalkulieren sollte.

Wann werden die Gelder ausgeschüttet?

Die Tantiemen für Online-Artikel wurden zuletzt üblicherweise im September bekanntgegeben. Nach der Bekanntgabe erfolgte auch die Auszahlung der Tantiemen nur wenige Tage später, sodass die Gelder Ende September oder Anfang Oktober auf dem Konto waren.

Wie versteuere ich die Einnahmen der VG Wort?

Grundsätzlich handelt es sich bei Einnahmen durch die VG Wort um Einkünfte, die bei der Steuererklärung angegeben werden müssen. Die genaue Besteuerung unterscheidet sich dabei zwischen angestellten Redakteuren und freiberuflich tätigen Autoren.

Quellen:

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