CASTFAST https://www.castfast.com/ Guss. Einfach machen. Mon, 22 Sep 2025 11:17:10 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.3 https://www.castfast.com/wp-content/uploads/2024/05/favicon-150x150.webp CASTFAST https://www.castfast.com/ 32 32 Schnell gegossen, schneller geliefert – so geht’s! https://www.castfast.com/2025/08/13/schnell-gegossen-schneller-geliefert-so-gehts/ Wed, 13 Aug 2025 10:02:14 +0000 https://castfast.de/?p=5299 Schnell gegossene Bauteile inklusive mechanischer Bearbeitung? Wenn 9 Wochen Lieferzeit keine Option sind, liefert CASTFAST in Rekordzeit – vom Ersatzteil bis zur Kleinserie. Ein anonymisiertes Best‑Practice zeigt, wie eine neu aufgestellte Supply Chain mit 3D‑Sanddruck und klarer Kommunikation zum Erfolgsfaktor wird. In der Industrie gilt: Zeit ist oft der entscheidende Erfolgsfaktor. Ein führender Maschinenbauer musste […]

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Schnell gegossen, schneller geliefert – so geht’s!

Schnell gegossene Bauteile inklusive mechanischer Bearbeitung? Wenn 9 Wochen Lieferzeit keine Option sind, liefert CASTFAST in Rekordzeit – vom Ersatzteil bis zur Kleinserie. Ein anonymisiertes Best‑Practice zeigt, wie eine neu aufgestellte Supply Chain mit 3D‑Sanddruck und klarer Kommunikation zum Erfolgsfaktor wird.

In der Industrie gilt: Zeit ist oft der entscheidende Erfolgsfaktor. Ein führender Maschinenbauer musste seine Lieferkette nach einer organisatorischen Neuausrichtung schnell und flexibel gestalten. CASTFAST lieferte Guss in Rekordzeit – inklusive mechanischer Bearbeitung – und wurde zum Hauptlieferanten für Ersatzteile und zeitkritische Projekte.

Von der Neuorganisation zur Partnerschaft

Das Unternehmen ist international tätig, mit mehreren hundert Mitarbeitenden und hohem Exportanteil. Über Jahre deckte man nahezu alle Schritte inhouse ab – von der Konstruktion über die Zerspanung bis zur Oberflächenbehandlung; lediglich der Guss wurde extern bezogen. Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung wurden einzelne Fertigungsbereiche ausgelagert, um eine flexible, belastbare Supply Chain mit spezialisierten Partnern aufzubauen.

Entscheidend war, Partner zu finden, die Guss und mechanische Bearbeitung aus einer Hand liefern – und das in deutlich kürzerer Zeit als die marktüblichen 9 Wochen.

Warum CASTFAST die erste Wahl wurde

Lieferzeit: statt 9 Wochen nur zwei Wochen bis zum Rohguss – inklusive mechanischer Bearbeitung.

Kommunikation: direkte, klare Antworten – inklusive transparenter Eingangsbestätigung.

Qualität: Herausforderungen werden ernst genommen und zügig gelöst.

„Schneller, bessere Kommunikation – und im Ranking eine klare 5 von 5.“

Qualität vor Preis – wenn es darauf ankommt

Bei zeitkritischen Ersatzteilen zählt vor allem die sichere, schnelle Lieferung. Auch wenn der Preis über Standardangeboten liegt, überwiegt der Nutzen: Mindeststillstandszeiten, verlässliche Planung und hohe Bauteilqualität.

Ausblick: Noch mehr Tempo, wo es darauf ankommt

Der Maschinenbauer setzt weiterhin auf CASTFAST, wenn schnell gegossene Teile benötigt werden. Perspektivisch sind zusätzliche Kooperationen möglich – etwa im Werkzeugbau oder bei Sonderdurchläufen in Notfällen (z. B. bei Werkzeugbruch). Besonders positiv: Die Zusammenarbeit funktioniert reibungslos – ohne hohen Betreuungsaufwand. Das sorgt für Effizienz auf beiden Seiten.

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Großguss mit CASTFAST: Größer denken, schneller handeln! https://www.castfast.com/2025/03/21/grossguss-mit-castfast-groesser-denken-schneller-handeln/ Fri, 21 Mar 2025 19:09:28 +0000 https://castfast.de/?p=4809  Jetzt auch Großguss: Mit der vollen CASTFAST-Power!  Ob Prototyp oder Kleinserie – CASTFAST bietet jetzt Großguss für Bauteile ab 500 kg. Mit den gleichen Vorteilen

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Großguss mit CASTFAST: Größer denken, schneller handeln!

Form Jetzt auch Großguss: Mit der vollen CASTFAST-Power! 

Ob Prototyp oder Kleinserie – CASTFAST bietet jetzt Großguss für Bauteile ab 500 kg. Mit den gleichen Vorteilen aus dem Bereich der gedruckten Sandformen: schnell, flexibel und passgenau.

Warum CASTFAST Großguss den Unterschied macht 

  • Kostenvorteil: Unsere Best-Cost-Methode bereits ab Stückzahl 1 im Großguss-Bereich 
  • Digital & flexibel: Anpassungen direkt im CAD-Modell ohne Wartezeiten 
  • Schnellere Fertigung: Keine langen Vorlaufzeiten, keine Holzmodelle 
  • Von 500 kg bis mehrere Tonnen: Maximale Skalierbarkeit, minimale Einschränkungen 


Innovative Verfahren sparen Zeit, Kosten und Nacharbeit – ohne Kompromisse bei Qualität und Stabilität.
 

 
So funktioniert’s: Intelligente Fertigung für maximale Effizienz 

Der interne Algorithmus analysiert jedes Bauteil und gleicht es mit den optimalen Verfahren ab. Dabei fließen folgende Faktoren ein: 

  • Geometrie & Wandstärken: Auswahl der besten Verfahren je nach Bauteilstruktur 
  • Material & Legierung: Anpassung an spezifische Anforderungen für Gusseisen, Stahl oder Aluminium 
  • Stückzahl & Lieferzeit: Berücksichtigung der Produktionsanforderungen 


Das Ergebnis: Keine unnötigen Kompromisse, keine falschen Verfahren, sondern immer die bestmögliche Lösung.
 

 

Bald verfügbar: Automatisierte Großguss-Auswahl im Kalkulator 

Aktuell erfolgt die Analyse noch intern, doch bald wird das Feature direkt in den CASTFAST-Kalkulator integriert. So lassen sich die passenden Großguss-Optionen in Sekundenschnelle ermitteln – ohne zusätzlichen Abstimmungsaufwand. 

 

Großguss-Projekte mit CASTFAST realisieren 

Hochpräzise Großguss-Bauteile ohne lange Wartezeiten und unnötige Modellkosten – CASTFAST bietet hier die passende Lösung: Zum Kalkulator 

 

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Geht Guss für mein Projekt? Welches Verfahren rechnet sich?  https://www.castfast.com/2025/01/29/techno-oekonomische-beratung/ Wed, 29 Jan 2025 13:23:33 +0000 https://castfast.de/?p=4676 Die techno-ökonomische Analyse findet schnell die richtige Antwort! Neue Entwicklungen in der Gussteilfertigung und -beschaffung machen Guss als Werkstoff und Verfahren für mehr Anwendungen attraktiv.

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Geht Guss für mein Projekt? Welches Verfahren rechnet sich? 

Die techno-ökonomische Analyse findet schnell die richtige Antwort!

Neue Entwicklungen in der Gussteilfertigung und -beschaffung machen Guss als Werkstoff und Verfahren für mehr Anwendungen attraktiv. Super! Diese neuen Entwicklungen für alle schnell zugänglich zu machen, dafür steht CASTFAST. Mehr Auswahl, mehr Möglichkeiten, neue Technologien – das kann es ab und zu schwerer machen, schnell die optimale Lösung für ein Projekt zu finden.

Wenn wirtschaftliche, technische, praktische und terminliche Gründe in die Entscheidung mit hineinspielen, wie wägt man ab? Die Antwort: Techno-ökonomische Analyse. Die hat das CASTFAST-Team für alle Eventualitäten der Gussteilfertigung verfeinert und in den Dienst unserer Kunden gestellt. Ob intensiv als Projekt oder nur mal schnell, damit es weitergehen kann. Hier eine kurze Einführung.

 

Mehr Möglichkeiten, mehr zu entscheiden

Es ist ganz schön was los in der Gießerei. Neue Verfahren, Anbieter und Werkstoffe geben Konstrukteuren und Anwendern ständig neue Möglichkeiten an die Hand. Insbesondere in den letzten Jahren hat sich viel getan. Die Möglichkeiten des 3D-Drucks wurden für Guss urbar gemacht, Digitalisierung und Vernetzung schlängeln sich durch Gießereien und Lieferketten. So viel mehr ist möglich, soviel mehr ist zugänglich, soviel mehr ist wirtschaftlich!

 

Das Luxusproblem: Wie trifft man im Überfluss der Möglichkeiten schnell und effizient die richtige Wahl?

Mit Hilfe einer techno-ökonomischen Analyse, die systematisch alle relevanten Möglichkeiten und Stellschrauben erfasst und mit der sich anhand von Präferenzen, Zielen und Randbedingungen die bestmögliche Lösung für ein Projekt finden lässt. In seiner einfachsten Form ist das ein Entscheidungsbaum, der Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und technische Vor- und Nachteile systematisch durchspielt.

Der heilige Gral: ein datengestütztes, ständig mit dem neusten Stand der Technik (und Wirtschaft) aktualisiertes Computermodell, das in kürzester Zeit den besten Weg aufzeigt. Je vollständiger das Modell, desto genauer ist der wirtschaftliche Vorteil quantifizierbar. Je schneller, desto geringer die Entscheidungskosten.

Bei CASTFAST bauen wir stetig an diesem Modell. Unsere Datenbasis ist mittlerweile breit (das heißt, es umfasst viele verschiedene Lieferanten und Verfahren) und tief (das heißt es bezieht tiefes technisches Knowhow mit ein). Unsere (gieß-)techno-ökonomische Analyse und Beratung wenden wir täglich an, um Kunden neue oder schlicht optimale Wege rund um den Werkstoff Guss aufzuzeigen (besteht direkt Bedarf? Dann einfach hier anfragen).

Welche Fragen stellt die Analyse? Hier zeigen wir kurz in groben Zügen, wie die vielen Faktoren systematisch abgewogen werden und an welchen Stellschrauben der Kunde drehen kann.

First things first: Geht Guss?

Im ersten Schritt schauen wir uns das Teil an und fragen: geht Guss überhaupt? Prinzipiell ist die Antwort fast immer ja.

Technische Grenzen setzt eigentlich nur die Größe der Grube, in die man gießen kann (Schiffskörper nein, Schiffsmotor ja) und die Wandstärke. Das Material muss fließen können, um die Form auszufüllen. Bei zu dünnen Wandstärken erstarrt die Schmelze zu früh und blockiert die Form. Dank Druckguss und Feinguss liegt die Grenze des Möglichen hier aber mittlerweile unter 1 mm Wandstärke.

Wenn Guss geht, dann stellt sich die Frage, ob es wahrscheinlich ist, dass es gegenüber den Alternativen vorteilhaft ist. Vorteile des Gießens liegen in den Möglichkeiten der Funktionsintegration und dem Einsatz des Werkstoffs Guss. Statt verschiedene funktionale Komponenten zusammenzufügen können sie direkt „aus einem Guss“ gefertigt werden. Den Werkstoff Guss (mit seinen spezifischen Eigenschaften – etwa der Schwingungsdämpfung) kann man nur durch Guss erzeugen. Man kann zwar einen Block gießen und davon runterfräsen, aber man kann das Gefüge, das etwa den Lamellengrafit ausmacht, nicht einfach im Metall-3D-Drucker drucken.

Ganz gleich, ob ein Teil ursprünglich als Schweiß-, Fräs-, oder Direktdruck-Teil konstruiert wurde – wir lassen es die gleichen Prüfungen durchlaufen wie wir es bei einem Teil machen würden, beim dem schon entschieden wurde, das es als Gussteil hergestellt werden soll. Wir schauen auf: Abmessungen, Gewicht, Wandstärken, Komplexität, Werkstoff und eine ganze Reihe weiterer geometrischer Parameter und Verhältniszahlen..

Vor allem bei hohen Ergebnissen für die „Komplexitätsprüfung“ kann Guss eine gute Alternative sein (die oben erwähnte Funktionsintegration ist möglich, weil Guss Komplexität liebt).

Was heißt Komplexität für uns? Runtergebrochen ist es wie verwinkelt und „hohl“ ein Bauteil ist. Ein Gehäuse ist komplexer als eine Platte. Viel Oberfläche auf wenig Ist-Volumen bei gleichen Abmessungen ist schwerer herzustellen. Mit Schweißen geht das mit (sprichwörtlichem) Verbiegen noch, aber mit Fräsen wird es schnell sehr kompliziert (etwa im Hinblick auf die benötigten Werkzeuge). Fräsen ist zwar häufig die schnellste Methode (bei kleinen Stückzahlen), hat aber seine Grenzen – zum Beispiel wenn das Spanvolumen im Vergleich zum Bauteilvolumen sehr hoch ist, also ein unverhältnismäßig hoher Anteil weggefräst wird. Guss ist in der Formgebung deutlich freier. Mit den neueren Gießverfahren, etwa neueren Varianten des Vollformgusses und dem 3D-Sanddruck, sind neue Freiheitsgrade dazugekommen, die den Bereich des Gießbaren zusätzlich erweitert haben.

Für all die erwähnten Faktoren bauen wir nebenbei Koeffizienten und Formeln auf, die bald Abschnitte der Analyse automatisieren werden, damit sich unsere sehr gefragten Gussexperten auf die echten Knackpunkte konzentrieren können und wir schneller mehr Optionen durchspielen können. Neben den technischen Machbarkeitsaspekten kommen im nächsten Schritt wirtschaftliche und praktische Aspekte ins Spiel.

Verfahrensvielfalt als Chance, nicht als Bürde

Wenn Guss geht und Vorteile bietet, welches Verfahren ist das Beste für das gegebene Projekt? Die Antwort hängt nicht nur von Wirtschaftlichkeitskalkulationen ab, sondern auch von Kundenpräferenzen und Randbedingungen wie etwa Spielraum bei Werkstoff und Bauteildesign, Termindruck, Nachhaltigkeitserwägungen. All das kann in die Analyse einbezogen werden. Zunächst aber zurück zu technischen Erwägungen.

Aktuell werden die meisten unserer Anfragen im Sandguss bearbeitet. Wieso Sandguss? Weil er die größte Bandbreite in Hinblick auf Größen und Geschwindigkeiten bietet.

Innerhalb des Sanddruckes gibt es eine Auswahl an Verfahren, die filigrane Bauteile (3D-Sanddruck) oder größere Bauteile (Spezialverfahren mit Schaumstoffmodell) sehr schnell herstellen können.

Wo unterscheiden sich 3D-Sanddruck und Schaumstoffmodell? Ganz klar: Komplexität und Wandstärke. Je höher die Komplexität und je geringer die Wandstärke, desto mehr ist man im Bereich 3D-Sanddruck, der in der Regel teurer ist als das Schaumstoffverfahren. Schaumstoffmodelle eignen sich perfekt für geringere Komplexitäten – Stichwort Platte. Aber auch im Schaumstoffmodell kann man gut große, komplexe Bauteile über 1.500 mm x 800 mm x 800 mm herstellen.

Grob ist der Sprung zwischen Schaumstoff und Sanddruckform bei uns im Eisen bei 25 mm Wandstärke. Es gibt natürlich noch mehr Feinheiten, die sich aus der Geometrieanalyse im Zusammenspiel mit anderen Faktoren ergeben. In extremen Fällen, wenn Präzision und höhere Stückzahlen benötigt werden, kann man auf Verfahren mit Dauermodell übergehen. Dafür muss man aber ein Holzmodell bauen, was allein so lange dauert wie die gesamte Prozesskette im 3D-Sanddruck.

Sonst noch etwas?

Je nachdem, in welchem Lebensstadium sich das Teil befindet, können die Vorteile eines bestimmten Verfahrens noch weiter ausgeschöpft werden: 

  • Ist Zeit da fürs Umkonstruieren?
  • Können die gewünschten Eigenschaften auch mit einem anderen Werkstoff erzielt werden?
  • Ändert sich die Strategie für das Bauteil, wenn es plötzlich keine Mindeststückzahl gibt? 

All das sind Fragen, die wir routinemäßig Kunden stellen, um so „Vorurteile“ aus dem Entscheidungsprozess zu eliminieren.

Welche weiteren Faktoren können ins Gewicht fallen? Beim Timing kann mitunter extremes Finetuning betrieben werden – sowohl bei der Planung/Konstruktion als auch „hintenraus“ bei der Bearbeitung. Ein Teil kann sich beim Erstarren in alle Richtungen verziehen – im Rahmen der Toleranz DCTG natürlich – und das muss bei der Planung kompensiert werden.

Kompensation bedeutet aber mehr Material in den meisten Fällen, das bedeutet Zeit beim Bearbeiten und Gewicht beim späteren Einsatz. Will man das? Für Prototypen heißt es oft: nein, die Zeit will man sich sparen. In der Serie später: nein, die Kosten der Bearbeitung möchte ich mir sparen.

Ein präziseres Verfahren reduziert beides, kostet aber meist mehr. Dank (gieß-)techno-ökonomischer Analyse kann die Marge zwischen Kosteneinsparung durch Präzision und Aufpreis für Präzision optimiert werden – oder technische Anpassungen vorgenommen werden, die ein günstigeres Verfahren und Präzision dort fokussieren, wo sie notwendig ist.

Fazit

Techno-ökonomische Analyse ermöglicht Guss-Finetuning vom Feinsten. Die Entscheidungsfindung wird immer schneller und immer besser werden.

Daten aus erfolgreichen Projekten reichern das Ganze mit wertvollem Praxis-Knowhow an. Umkipppunkte und Nutzschwellen ändern sich ständig. Was sich gestern nicht gerechnet hat, eröffnet morgen vielleicht neue Möglichkeiten. Deshalb reichern wir unsere Modelle zur Evaluation des jeweils besten Pfades immer weiter an – unter ständiger Integration neuer Technologien. Und dann? Dann wird automatisiert, um an mehr Stellschrauben gleichzeitig zu drehen und schneller und kosteneffizienter die richtige Antwort zu erhalten.

Neugierig geworden? Unsere Experten erklären gern mehr:
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3D-Sanddruck in Aktion: Live aus der CASTFAST-Produktion https://www.castfast.com/2024/08/13/3d-sanddruck-in-aktion-live-aus-der-castfast-produktion/ Tue, 13 Aug 2024 12:54:15 +0000 https://castfast.de/?p=3838 Was für Aufträge laufen gerade über die CASTFAST-Plattform? Vier Beispiele live aus der Produktion zeigen 3D-Sanddruck in Aktion.

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3D-Sanddruck in Aktion: Live aus der CASTFAST-Produktion

Was für Aufträge laufen gerade über die CASTFAST-Plattform? Vier Beispiele live aus der Produktion zeigen 3D-Sanddruck in Aktion.
Spannende Projekte werden gerade durch das CASTFAST-Netzwerk getaktet. Von schnellen Kernen bis zu gar nicht so kleinen Kleinserien. Hier haben wir vier coole Beispiele zusammengestellt, die zeigen, was mit 3D-Sanddruck und superschneller Kollaboration so alles möglich ist.

Beispiel 1: Spannender Spannblock

Ein Rohgussteil für einen Hersteller von High-Tech-Bearbeitungszentren. Der Spannblock aus Eisenguss wird um die 60kg wiegen, bei L/H/B 320/275/200. Er wird dringend benötigt. Von der Anfrage bis zu Angebot und Bestellung haben wir es in unter 2 Stunden geschafft. Lieferung innerhalb von drei Wochen. Läuft!

Beispiel 2: Blitzschnelle Kerne

Drei verschiedene Sandkerne für eine Aluminiumgießerei. 150 Stück insgesamt. Einer der bestellten Kerne ist sehr filigran und wird deshalb mit einer feineren Sandqualität gedruckt als der Rest. Wir machen das ganze trotzdem von Bestellung bis Lieferung in 5 Werktagen (!). So kann die Gießerei einen unmöglich erscheinenden Termin für einen Auftrag einhalten. Und bekommt zudem kostenoptimierte Kerne in zwei Sandqualitäten aus einer Hand.

Beispiel 3: 100 Flansche

Eine Kleinserie von 100 Flanschen für Schmiersysteme. Anfrage am Donnerstag, Auftrag am Freitag, in die Produktion am Montag. Seitdem druckt der Drucker. Lieferung in fünf Wochen.





Die Stückzahl ermöglicht es uns, den verdruckten Bereich optimal auszunutzen. Das sieht fast so aus wie Formen, die mit einer Modellplatte mit vier Modellen erstellt wurden. Nur dass die Modelle eben virtuell sind.








Beispiel 4: Ein alter Bekannter

Das Pumpenteil kennen wir doch! Leitschaufelgehäuse für Riesenpumpen haben komplexe Innengeometrien und sind oft ewig im Einsatz. Sie als Ersatzteil zu beschaffen war in der vorCASTFASTschen Ära gar nicht einfach. Deshalb machen wir das gerade einmal wieder, für den gleichen Kunden. Diesmal ein Tünkchen kleiner, aber immer noch ziemlich groß. Bedarf an schnellen Kernen, Formen, Ersatzteilen aus Guss, Kleinserien, Prototypen? In verschiedenen Sandqualitäten und Gusswerkstoffen von Alu bis  Stahl und mehr? Hier geht’s los.

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Sandformen für den 3D-Drucker konstruieren? Mit diesen CASTFAST-Regeln geht nichts schief https://www.castfast.com/2024/07/25/sandformen-fur-den-3d-drucker-konstruieren-mit-diesen-castfast-regeln-geht-nichts-schief/ Thu, 25 Jul 2024 07:08:12 +0000 https://castfast.de/?p=3817 Richtlinien und Tipps vom CASTFAST-Team, damit Gießereien erfolgreich Sandformen für den 3D-Sanddruck konstruieren können.

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Sandformen für den 3D-Drucker konstruieren? Mit diesen CASTFAST-Regeln geht nichts schief

Richtlinien und Tipps vom CASTFAST-Team, damit Gießereien erfolgreich Sandformen für den 3D-Sanddruck konstruieren können.

Nirgendwo treffen Gießer-Knowhow und neues Konstruktionsdenken so akut aufeinander wie beim Konstruieren der Sandform für den 3D-Drucker. Hier bei CASTFAST arbeiten wir eng mit unseren abgießenden Gießereien zusammen, damit die Form auf Anhieb perfekt wird – ganz gleich, wo sie gedruckt wird – und damit der Abguss genauso abläuft, wie sich die Gießer das vorgestellt haben. 

Auf der einen Seite soll sich die Form ganz genauso verhalten und gehandhabt werden können, als wäre sie von Hand erzeugt worden, auf der anderen Seite müssen für Druck und Transport eben doch im Detail Unterschiede der Formherstellung mitbedacht werden.

Dazu geben wir den Gießereien von unserer Seite Richtlinien und Regeln an die Hand – allgemeine und gussteilspezifische. Hier zeigen wir kurz, was Gießereien dabei erwarten können. In der Zeitungsdruckerei heißt das Druckvorstufe – alles was vor dem eigentlichen Druck passieren muss. So sieht die Druckvorstufe bei CASTFAST aus:

 

Von der Bauteilzeichnung zur Sandformkonstruktion

Das CASTFAST-Team stellt zur Konstruktion der Sandform das 3D-Modell des Gussteils bereit, sowie ein Dokument mit allgemeinen Eckdaten zur Form – etwa Maximalgröße, Toleranzen, Beschriftung, Anbringung von Transportlöcher – und Konstruktionstipps. Die Gießerei fügt dann die Gießtechnik als Positivmodell an das 3D-Modell des Gussteils an: Anschnittsystem, Filter, Speiser, Kühleisen und Kernmarken werden ebenfalls von der Gießerei angebracht.

Bei Abmessungen für Filter, Speiser und Kühlkörper geben wir eine aufzuschlagende Toleranz von 1mm vor. Formschrägen des Gussteils sind in den 3D-Daten enthalten und haben dank 3D-Sanddruck-Verfahren keinen Einfluss auf Sandformkonstruktion.

Die 3D-Zeichnung enthält zudem schon die Bearbeitungszugaben (bei uns sind die blau gekennzeichnet). Die Maximalabmessung sowie die Mindestwandstärke der Form geben wir Gießereien in unserer Konstruktionsrichtlinie mit. Aus Ihnen ergibt sich der „Sandquader“, von dem das 3D-Modells des Rohteils zusammen mit der Gießtechnik subtrahiert wird, um die 3D-Zeichnung der finalen Form zu erhalten. Fast wie mit traditionellem Modell. Nur virtuell.

Für das Positiv-3D-Modell soll das Gussteil direkt auf dem Anschnitt aufsitzen, Kühleisen werden auch direkt an das Gussteil angelegt. Positiv-Platzhalter der Speiser wiederum sollen bündig auf das Gussteil aufgesetzt werden.

Bei der Auslegung der „virtuellen“ Speiser gilt es zu beachten, dass für die Sandform-Konstruktion ein etwas größerer Platzhalter des Speisers verwendet wird, damit der echte Speiser später gut von Hand eingesetzt werden kann. Nur im unteren Bereich hat der Platzhalter das Istmaß des Speisers, damit er hier satt anliegt. Das lässt sich leicht realisieren, indem man die 3D-Datei des Speisers nimmt und die obere Hälfte nach oben verlängert.

 

Logistik, Beschriftung, Dateiformate

Die Druckdatei wird von uns im Format .step nach ISO 214 benötigt. Alle Objekte (Gießtechnik, Kerne, Formteile) müssen in einer Datei bereitgestellt werden. Um einen hohen Automatisierungsgrad der Auftragsabwicklung zu gewährleisten, bitten wir zudem um vereinheitlichte Dateinamen (mehr dazu in unseren Auftragsunterlagen).

Transport- und Führungslöcher sollen in der Regel mit Durchmesser 31 mm unter Einhaltung der vorgegeben Mindestwandstärke angebracht werden. Die 31 mm sind ein Erfahrungswert – viele unserer Kunden- und Lieferantengießereien benutzen Stangen mit 24-30 mm Durchmesser, weshalb 31mm immer passt. Gießereien können das nach eigenen Bedürfnissen anpassen.

Zu guter Letzt müssen alle Formsegmente noch nach dem in den Auftragsunterlagen bereitgestellten Schema mit Text gekennzeichnet werden.

Und das ist die Druckvorstufe nach CASTFAST-Art. So kann die Datei direkt an den Drucker gehen (keine Angst, wir prüfen sie vorher), die Sandform gedruckt und zum Abguss an die Gießerei geliefert werden. Und wenn die Gießer die Gießtechnik doch nur an der 2D-Zeichnung aufs Papier bekommen, dann übernehmen wir auch gern die Erstellung der Druckdatei.

Lust auf schnellere oder komplexe Sandformen bekommen? Einfach hier bestellen. Wir drucken, Gießer gießen.

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Die ersten von vielen: CASTFAST liefert Gussteile plus Bearbeitung https://www.castfast.com/2024/07/18/die-ersten-von-vielen-castfast-liefert-gussteile-plus-bearbeitung/ Thu, 18 Jul 2024 08:00:00 +0000 https://castfast.de/?p=3734 CASTFAST's erster Gussauftrag mit Bearbeitung! Bearbeitungspartner für die zwei ersten Gussteile mit Bearbeitung war invenio in Nauheim.

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Die ersten von vielen: CASTFAST liefert Gussteile plus Bearbeitung

CASTFAST's erster Gussauftrag mit Bearbeitung! Bearbeitungspartner für die zwei ersten Gussteile mit Bearbeitung war invenio in Nauheim.

Schnelle Gussteile, jetzt auch mit Bearbeitung! Wir haben unseren ersten Auftrag für zwei Gussteile mit Bearbeitung abgeschlossen.

Die zwei Mittelgelenke für Teleskoplader wurden von CASTFAST in 3D-gedruckter Sandform in Mainz abgegossen und beim Bearbeitungspartner invenio in Nauheim ins Bearbeitungszentrum gespannt. Von dort ging es direkt zum Kunden.

 

„In Bearbeitung!“

Die Mittelgelenke wurden im Sphäroguss-Werkstoff EN-GJS-500-7 hergestellt. Er bietet hohe Zug-, Verschleiß- und Ermüdungsfestigkeit bei guter Bearbeitbarkeit und wird häufig für stark beanspruchte oder strukturelle Komponenten eingesetzt.

Hier ein paar Bilder von den Werkstücken als Zeichnung, während und nach der Bearbeitung:

Gussteile mit Bearbeitung aus einer Hand anbieten zu können heißt, dass sich unsere Kunden um eine Sache weniger kümmern müssen.

Marcel Tschillaev, Produktleiter bei CASTFAST

Unser Product Lead Marcel Tschillaev dazu: „Gussteile mit Bearbeitung aus einer Hand anbieten zu können heißt, dass sich unsere Kunden um eine Sache weniger kümmern müssen. Wir wollen es Einkäufern von Gussteilen so einfach wie möglich machen und alle Teile des Prozesses beschleunigen. Deshalb bauen wir unser Netzwerk an Bearbeitungspartnern immer weiter aus.“

Bearbeitung ist bei der Bestellung von CASTFAST-Gussteilen momentan auf Anfrage verfügbar, bald auch ganz einfach im Kalkulator auswählbar. Einfach hier loslegen und im Bestellvorgang Bearbeitung anfragen. Das Team kümmert sich.

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NEU: Stahlguss von CASTFAST https://www.castfast.com/2024/07/09/neu-stahlguss-von-castfast/ Tue, 09 Jul 2024 12:32:09 +0000 https://castfast.de/?p=3462 Ab sofort gibt es bei CASTFAST eine neue Werkstoffklasse: Stahlguss. Für Projekte, bei denen es unbedingt Stahl sein muss, gibt es damit jetzt eine neue,

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NEU: Stahlguss von CASTFAST

Ab sofort gibt es bei CASTFAST eine neue Werkstoffklasse: Stahlguss. Für Projekte, bei denen es unbedingt Stahl sein muss, gibt es damit jetzt eine neue, extraschnelle Bezugsquelle: uns.

Stahlgussteile können ganz einfach online bestellt werden. Einfach im Kalkulator den Werkstoff Stahl auswählen und loslegen. Die Sofortpreisfunktion liefern wir bald nach. Ein Angebot gibt es wie gewohnt innerhalb von 1-2 Tagen.


Die Antwort ist 42

Mit der Kategorie Stahl gesellen sich (momentan) 42 neue Werkstoffe zu unseren bewährten Eisengussmaterialien. Sie decken ein breites Spektrum ab:

  • Kohlenstoffstahl
  • Vergütungsstahl
  • Werkzeugstahl
  • Hitzebeständiger Stahl
  • Rostfreier Stahl
  • Mangan-Hartstahl
  • Verschleißbeständiger Chromhartguss


Zurzeit können wir Stahlgussteile bis zu 500kg pro Gussteil im gewohnten Eilverfahren liefern, mit Bauteilmindestabmessungen von 100 x 100 x 100mm und einem Mindestgewicht von 5kg. Eine Mindeststückzahl gibt es natürlich nicht!


Woher kommt mein Stahlgussteil?

Die Formen für unsere Stahlgussaufträge werden im 3D-Sanddrucker gedruckt und von auf Stahlguss spezialisierten Partnergießereien abgegossen.

Marcel Tschillaev, Product Lead bei CASTFAST, zum neuen Werkstoff:

„Stahlguss ist technisch hochgradig anspruchsvoll, erfreut sich aber großer Nachfrage. Mit CASTFAST vereinfachen wir, was sich am Verfahren vereinfachen lässt, und bringen unseren Kunden schnellen Zugang zu hochwertigen Stahlgussteilen. Die schiere Bandbreite an Stahlgusswerkstoffen bedeutet, dass für jeden etwas dabei ist – vom Werkzeugstahl bis zu Manganstahl.“

Das CASTFAST-Team arbeitet kontinuierlich an der Erweiterung der Plattform und der Zahl der angeschlossenen Gießereien und erhältlichen Werkstoffe. Momentan sind viele Eisen-, Stahl- und Aluminiumwerkstoffe direkt verfügbar. Fehlt etwas? Melden Sie sich bei uns. Sind Sie eine Gießerei, die etwas Spannendes zu bieten hat? Schließen Sie sich CASTFAST an!

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Wann geht 3D-Sanddruck statt Metall-3D-Druck? https://www.castfast.com/2024/06/12/wann-geht-3d-sanddruck-statt-metall-3d-druck/ Wed, 12 Jun 2024 08:56:41 +0000 https://castfast.de/?p=3336 Schnell Bauteile aus Metall fertigen, ohne Tooling oder Schweißen? Für funktionale Prototypen und Einmalteile greifen Konstrukteur*innen gern zum Metall-3D-Druck. Mit „Printed Casting“ geht das genauso,

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Wann geht 3D-Sanddruck statt Metall-3D-Druck?

Schnell Bauteile aus Metall fertigen, ohne Tooling oder Schweißen? Für funktionale Prototypen und Einmalteile greifen Konstrukteur*innen gern zum Metall-3D-Druck. Mit „Printed Casting“ geht das genauso, mit Bonus. Hier erklärt das CASTFAST-Team kurz die Unterschiede und die Vorteile des 3D-Sanddrucks.

Additive Fertigungsverfahren locken mit großer Gestaltungsfreiheit, Flexibilität und vernachlässigbaren Vorlaufzeiten. Perfekt, wenn man schnell und unkompliziert Prototypen oder komplexe Einmalteile fertigen lassen will.

Wenn funktionale Prototypen metallischer Bauteile zum Testen aus Metall hergestellt werden sollen, stand bisher der Metall-3D-Druck als schnelle Fertigungsmethode zur Verfügung (neben Fräsen und Schweißkonstruktionen für einfachere Bauteilgeometrien). Mit dem 3D-Sanddruck ist ein dritter Weg dazugekommen. 3D-Sanddruck (oder „Printed Casting“) ist ein Hybridverfahren, dass viele Vorteile des 3D-Drucks mit traditionellem Guss verbindet.

Zwei Verfahren erklärt

Das für Prototypen am häufigsten angewandte Metall-3D-Druck-Verfahren, das Selective Laser Sintering (SLS oder auch SLM für Selective Laser Melting), baut das Bauteil aus einem Metallpulverbett auf, in dem schichtweise und gezielt Pulver mittels eines Lasers verschmolzen wird.

Beim 3D-Sanddruck wird nicht das Bauteil gedruckt, sondern die Sandform zum traditionellen Abguss in der Gießerei. Das passiert mittels eines Binder-Jetting-Verfahrens, bei dem die Form durch selektives Auftragen eines Bindemittels (meist Furanharz) aus einem Sandbett aufgebaut wird. Die Druckverfahren ähneln sich also. Der Aufbau aus einem Pulverbett hat gegenüber anderen additiven Verfahren den Vorteil, dass das Pulver-/Sandbett die Stützstruktur liefert, weshalb keine separaten Stützen „mitgedruckt“ und später entfernt werden müssen.

Weitere Ähnlichkeiten sind die enorme Gestaltungsfreiheit und die Geschwindigkeit und Flexibilität die mit dem werkzeuglosen Verfahren einhergehen. Funktionsintegration, bionische Formen, Topologieoptimierung, schnelles Iterieren von Design-Variationen – fast alles ist möglich und erfreut Entwicklungsteams. Es gibt aber auch entscheidende Unterschiede, die Konstrukteur*innen geschickt ausnutzen können.

Prototypen im richtigen Material

Beim 3D-Sanddruck ist nur die Formherstellung unkonventionell. Das resultierende Bauteil unterscheidet sich in seinen Eigenschaften nicht von einem traditionell mit Modell hergestellten Gussteil (außer gegebenenfalls in der Tatsache, dass seine komplexe Geometrie mit den Beschränkungen des Prozesses mit Modell so nicht herstellbar wäre). Metall-3D-Druck-Teile hingegen haben sehr spezifische mechanische Eigenschaften, die wir zwar immer besser verstehen, die sich aber oft stark von Gusswerkstoffen unterscheiden.

Wenn also das spätere Bauteil als Gussteil hergestellt werden soll – wegen der mechanischen Eigenschaften von Gusswerkstoffen (etwa Schwingungsdämpfung beim Eisenguss) oder aus betriebswirtschaftlichen Gründen – dann kann es vorteilhaft sein, auch funktionale Prototypen schon als Gussteil herzustellen.

Extra Flexibilität bei Werkstoffen und Lieferanten

Die Materialauswahl ist beim Guss in der Regel größer und umfasst zudem vertraute Werkstoffe, über die gute Daten und Erfahrungswerte vorliegen. Alles, was in Sandformen gegossen werden kann, ist hier möglich.

Ein weiterer Vorteil des 3D-Sanddrucks ist dabei, dass die Formen bei verschiedenen Lieferanten abgegossen werden können. So könnte man sich vorstellen, dass ein aus Gewichtsgründen als Aluminiumteil konzipiertes Bauteil zuerst bei einer Alu-Gießerei in gedruckter Sandform abgegossen wird und dann nach einer schnellen Topologieoptimierung zum Vergleich ebenfalls mit 3D-Sanddruck bei einem anderen Lieferanten in Eisenguss gefertigt wird.

Die Auswahl an Metallpulvern/Werkstoffen für SLS nimmt zwar stetig zu, ist aber im Vergleich zur Vielfalt an Gusswerkstoffen und Speziallegierungen begrenzt. Zwischen Werkstoffen umschalten kann Metall-3D-Druck natürlich genauso leicht wie der 3D-Sanddruck (unter Umständen sogar beim gleichen Lieferanten).

Wenn‘s größer sein darf

Ein weiterer Vorteil des 3D-Sanddrucks ist, dass auch recht große Gussteile gefertigt werden können. Sandformen werden routinemäßig mehrteilig gedruckt, um auch Formen zu erstellen, die den Bauraum des 3D-Sanddruckers sprengen. Das resultierende Teil ist trotzdem aus einem Guss.

Beim Metall-3D-Druck kann der Bauraum des Druckers in der Regel nicht überschritten werden. Große Teile entstehen im Metall-3D-Drucker zudem nur sehr langsam und sind um einige Größenordnungen teurer als der 3D-Sanddruck.

Geschmeidig in die Serie

Nicht zuletzt ist der 3D-Sanddruck eine hervorragende Brücke vom Prototypen in die Serienproduktion. Nicht nur weil der so gefertigte Prototyp in seinen Eigenschaften sofort näher am realen Bauteil dran ist, sondern weil sich 3D-Sanddruck auch prima für Anlaufserien eignet und für Kleinserien sogar als finales Fertigungsverfahren wirtschaftlich sein kann.

Im Falle von Anlaufserien kann dank 3D-Sanddruck schon losproduziert werden, während für die Volumenproduktion noch die Modelle gebaut werden.

Fazit

3D-Sanddruck verbindet die Vorteile additiver Fertigung mit vertrauten Werkstoffen. Für die Prototypen-Produktion hat das einen entscheidenden Vorteil: Es verbindet Gestaltungsfreiheit und Flexibilität mit Realitätsnähe – für eine effizientere Produktentwicklung.

Die Vorteile des 3D-Sanddrucks gehen aber weit über die Prototypenphase hinaus. Auch für komplexe, anspruchsvolle Finalbauteile, die man bisher nur direkt drucken konnte, gilt jetzt: wenn Guss gewünscht ist, kann er auch ohne Modell, ohne endlose Vorlaufzeiten, aber dafür mit Präzision, Gestaltungsfreiheit und Flexibilität gefertigt werden.

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CASTFAST Launch-Party in Bildern https://www.castfast.com/2024/06/11/castfast-launch-party-in-bildern/ Tue, 11 Jun 2024 09:41:17 +0000 https://castfast.de/?p=3237 Das CASTFAST-Team feierte Ende April offiziell die Ausgründung. Mit dabei waren Kunden, Partner, Lieferanten, Wegbegleiter.

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CASTFAST Launch-Party in Bildern

Ende April hat das CASTFAST-Team im Hauptquartier in Mainz mit Kunden, Partnern, Lieferanten und Wegbegleitern offiziell und leicht verspätet den Launch des Unternehmens gefeiert. Hier ein paar Eindrücke von der Feier.

Party verpasst? Teil der Plattform werden? Neugierig geworden? Das Team steht jederzeit gern Frage und Antwort. Hier geht’s zum Kontakt.

CASTFAST ausprobieren? Nichts leichter als das.

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VIDEO: Riesiges Ersatzteil für Kühlwasserpumpe nachgegossen https://www.castfast.com/2024/04/16/video-ersatzteil-fuer-pumpe-nachgegossen/ Tue, 16 Apr 2024 13:49:38 +0000 https://castfast.de/?p=1586 Der (Kurz-)Film zum Riesenpumpenprojekt ist da. In aller Kürze: Das Team von GVT brauchte dringend ein hochkomplexes Ersatzteil für eine alte  Kühlwasserpumpe - ohne Zeichnung, ohne Modell. Das Video zeigt, wie wir es trotzdem haben nachgießen können.

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VIDEO: Riesiges Ersatzteil für Kühlwasserpumpe nachgegossen

Der (Kurz-)Film zum Riesenpumpenprojekt ist da. In aller Kürze: Das Team von GVT brauchte dringend ein hochkomplexes Ersatzteil für eine alte  Kühlwasserpumpe - ohne Zeichnung, ohne Modell. Das Video zeigt, wie wir es trotzdem haben nachgießen können.

Die Details des Projekts zum Nachlesen gibt es hier.

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