Verein für Computergenealogie e.V. (CompGen) https://www.compgen.de/ CompGen - offen, vernetzt, geschichtsbegeistert! Sat, 21 Mar 2026 21:16:28 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 https://www.compgen.de/wp-content/uploads/2023/12/857a3e31843ff57f-36x36.png Verein für Computergenealogie e.V. (CompGen) https://www.compgen.de/ 32 32 Aufzeichnung zum Zoom-Meeting im Februar: webtrees – Neue Funktionen https://www.compgen.de/2026/03/aufzeichnung-zum-zoom-meeting-im-februar-webtrees-neue-funktionen/ Sat, 21 Mar 2026 22:00:00 +0000 https://www.compgen.de/?p=78341&preview=true&preview_id=78341 Neue Funktionen im Genealogieprogramm webtrees waren das Thema beim Zoom-Meeting des Vereins für Computergenealogie (CompGen) im Februar. Am 19. Februar 2026 referierten Bernd Schwendinger, Hermann Hartenthaler, Markus Hemprich und Peter Schulz über verschiedene Erweiterungsmodule für webtrees. Jetzt ist das Video online und die Aufzeichnung kann in den CompGen-Forschungstipps noch einmal angeschaut werden. YouTube stellt auch […]

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Neue Funktionen im Genealogieprogramm webtrees waren das Thema beim Zoom-Meeting des Vereins für Computergenealogie (CompGen) im Februar. Am 19. Februar 2026 referierten Bernd Schwendinger, Hermann Hartenthaler, Markus Hemprich und Peter Schulz über verschiedene Erweiterungsmodule für webtrees. Jetzt ist das Video online und die Aufzeichnung kann in den CompGen-Forschungstipps noch einmal angeschaut werden. YouTube stellt auch eine Transkription zur Verfügung, so dass man im Inhalt suchen kann. Die Folien zum Vortrag sind in deutscher und englischer Sprache in der CompGen-Community bei Zenodo zugänglich.

Mit der kostenlosen Open-Source-Anwendung webtrees können Genealogien online bearbeitet und veröffentlicht werden. Es ist eine ideale Anwendung zur Zusammenarbeit mit Familienmitgliedern oder in einem Verein. Die Software läuft auf einem Webserver, daher bleibt die Kontrolle der Daten in der eigenen Hand. Bereits hier im Blog als auch im Zoom-Vortrag im Dezember 2022 wurde über die Grundlagen von webtrees berichtet: „Was ist Webtrees?“ (ebenfalls als Aufzeichnung auf YouTube).

Mit einem Klick auf das Dreieck in der Mitte bzw. unter diesem Link kann das Video gestartet werden

Präsentierte Themen

Die folgenden Themen wurden präsentiert und vorgeführt (in Klammern die Position im Video):

  • Management von Erweiterungsmodulen (9:30)
  • Integration des webtrees-Handbuchs in webtrees sowie Notizen und Links (18:20)
  • Ortsdatensätze und Einbindung von GOV (Vesta-Module) (26:13)
  • Tagging zur Organisation des genealogischen Prozesses (35:17)
  • Tagging von Personen auf Fotos (48:35)
  • Sammelbehälter (55:08)
  • Erweiterter Import/Export von GEDCOM (1:12:58)
  • Kooperation GenOnline-CompGen (1:19:58)
  • Archiv-Hierarchie zur Verwaltung von Quellen einem hierarchischen Archiv-Katalog und zum Generieren eines Findbuchs (1:30:30)
  • KI und webtrees (API für genealogische Daten, MCP als KI-Schnittstelle) (1:40:00)

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Genealogiebörse im Delmenhorst am 21.3.2026 https://www.compgen.de/2026/03/genealogieboerse-im-delmenhorst-am-21-3-2026/ Fri, 20 Mar 2026 09:40:00 +0000 https://www.compgen.de/?p=78576&preview=true&preview_id=78576 Wer an der Familien- und Ahnenforschung interessiert ist, wird am Samstag, 21. März 2026 von 10:00 bis 16:00 Uhr herzlich ins Nordwestdeutsche Museum für Industriekultur nach Delmenhorst eingeladen. Überregionale Genealogiebörse zwischen Ems und Weser Die Oldenburgische Gesellschaft für Familienkunde e.V. (OGF) veranstaltet eine überregionale Genealogiebörse für Ahnenforscher und Interessierte, die sich gerne einmal mit dem […]

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Wer an der Familien- und Ahnenforschung interessiert ist, wird am Samstag, 21. März 2026 von 10:00 bis 16:00 Uhr herzlich ins Nordwestdeutsche Museum für Industriekultur nach Delmenhorst eingeladen.

Überregionale Genealogiebörse zwischen Ems und Weser

Die Oldenburgische Gesellschaft für Familienkunde e.V. (OGF) veranstaltet eine überregionale Genealogiebörse für Ahnenforscher und Interessierte, die sich gerne einmal mit dem Thema beschäftigen möchten und vielleicht auch Unterstützung beim Einstieg suchen. Das Motto der Genealogiebörse lautet „Genealogie zwischen Ems und Weser“. Die Genealogiebörse ist der ideale Ort um sich mit Gleichgesinnten zu treffen, Tips und Tricks zur Forschung von genealogischen Vereinen zu erhalten, Computersoftware auszuprobieren und deren Möglichkeiten zu entdecken oder auch einmal in den Datenbanken kommerzieller Anbieter zu suchen. Für Besucher ist der Eintritt frei.

Vortragsprogramm und zahlreiche Aussteller

Nordwolle Delmenhorst, ehemaliges Kesselhaus. Foto: Jürgen Howaldt Wikipedia CC BY-SA 2.0

Es sind bereits diverse Aussteller aus den Reihen genealogischer Vereine sowie Softwarehersteller und kommerzielle Anbieter von Online-Datenbanken vertreten. Auch der Verein für Computergenealogie (CompGen) ist dabei. Parallel zur Ausstellung findet ein Vortragsprogramm statt:

  • 10:30 Uhr: Ahnenforschung- wie geht das; Eine Einführung für Neueinsteiger (60 Min.)
  • 12:30 Uhr: Stand über die genealogisch relevanten Bestände (Stadtarchiv Delmenhorst) (30 Min.)
  • 13:30: Familienforschung mit Heredis 2026 (30 Min.)
  • 15:00: DNA trifft Stammbaum (60 Min.)

Veranstaltungsort

Die Genealogiebörse „Genealogie zwischen Ems und Weser“ findet von 10:00 bis 16:00 Uhr statt in der “Nordwolle Delmenhorst”, dem Nordwestdeutsches Museum für IndustrieKultur Am Turbinenhaus 10-12, Delmenhorst, Niedersachsen, 27749

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MyHeritage mit neuer KI-Anwendung „Scribe AI“ https://www.compgen.de/2026/03/myheritage-mit-neuer-ki-anwendung-scribe-ai/ https://www.compgen.de/2026/03/myheritage-mit-neuer-ki-anwendung-scribe-ai/#comments Mon, 16 Mar 2026 11:00:00 +0000 https://www.compgen.de/?p=78414&preview=true&preview_id=78414 MyHeritage hat eine neue KI-Funktion vorgestellt: „Scribe AI“. Mit dieser Anwendung können alte Familiendokumente und Fotos transkribiert und auf neue Weise erschlossen werden. Dazu wird einfach eine Bilddatei hochgeladen. Das kann der Scan eines handgeschriebenen Briefes sein, ein altes Foto, das Bild eines Grabsteins oder ein Wappen. Fremdsprachige Texte werden in die eigene Sprache übersetzt. […]

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MyHeritage hat eine neue KI-Funktion vorgestellt: „Scribe AI“. Mit dieser Anwendung können alte Familiendokumente und Fotos transkribiert und auf neue Weise erschlossen werden. Dazu wird einfach eine Bilddatei hochgeladen. Das kann der Scan eines handgeschriebenen Briefes sein, ein altes Foto, das Bild eines Grabsteins oder ein Wappen. Fremdsprachige Texte werden in die eigene Sprache übersetzt. „Scribe AI“ ist eine erweiterte Form von Transkription und Interpretation, die zur Nutzung in der Familien- und Ahnenforschung hilfreich ist.

Wie funktioniert „Scribe AI“?

MyHeritage schreibt dazu: „SCRIBE steht für Scientific Record Indexing Base Engine. Scribe AI basiert auf Modellen der künstlichen Intelligenz. Diese wurden darauf trainiert, Handschriften und gedruckte Texte in vielen Sprachen zu lesen. Sie verstehen auch visuelle Muster und historische Hinweise, die in familienhistorischen Materialien häufig vorkommen. Die Funktion nutzt ein umfassendes historisches Wissen, um Ergebnisse zu liefern, die weit über eine einfache Transkription hinausgehen. Die KI klassifiziert das Bild und erfasst den Inhalt. Anschließend wendet sie für jede Art von Material ein spezielles Analyseverfahren an. Dokumente und Fotos werden unterschiedlich behandelt.“

Texte auf mehreren Seiten können als PDF-Datei hochgeladen und als Gesamtheit analysiert werden. Anhand von Fototechniken, Architektur, Kleidung oder Frisuren wird bei Fotos das Alter und der mögliche Aufnahmeort geschätzt und der Inhalt beschrieben. Wappen werden heraldisch beschrieben, deren Symbole erklärt und historisch eingeordnet. Am Ende erhält der Nutzer ein ausführliches Dossier über das Bild bzw. den Text.

Testbeispiel Grabstein

Testbeispiel Grabstein mit neuer KI-Anwendung „Scribe AI“
Transkription und Übersetzung der hebräischen Grabstein-Inschrift mit „Scribe AI“

Wer kein MyHeritage-Konto hat, kann nach einer kostenlosen Anmeldung ein Bild hochladen bzw. per Drag & Drop auf die „Scribe AI“-Seite ziehen. Mein Test mit einem jüdischen Grabstein, der noch einigermaßen lesbar war, hat erstaunlich gute Ergebnisse gebracht. Allerdings hat die Analyse einige Zeit gedauert, Geduld war nötig.

Als erstes wurden die Inschriften analysiert und transkribiert, die hebräischen Texte wurden ins Deutsche übersetzt. Im zweiten Schritt wurde der Grabstein genau beschrieben und zeitlich (19. Jahrhundert) und örtlich (jüdischer Friedhof) eingeordnet. Selbst Forschungsvorschläge für weitere Untersuchungen werden gemacht. Schließlich wird der gesamte Text zeilengenau transkribiert und zusätzlich in deutscher Sprache wiedergegeben. Da ich kein Hebräisch kann, bin ich nicht sicher, ob die Zeichen auf dem Grabstein richtige gelesen wurden. Die Übersetzung erscheint mir aber sehr sinnvoll.

Noch gut zu wissen

Zulässige Dateiformate für „Scribe AI“ sind JPG-, PNG- und PDF-Dateien (mit etwa 15 Seiten). Auch Dokumente, die bei der Suche in der MyHeritage-Datenbank gefunden werden, können mit „Scribe AI“ analysiert werden. Dokumente in allen Sprachen, die auch auf der MyHeritage-Seite unterstützt werden, sind auswertbar. Die Übersetzungen werden in der Nutzersprache erstellt. Auf der eigenen Familienseite werden die Bilder und Ergebnisse gespeichert. MyHeritage verspricht, dass die hochgeladenen Dokumente und Bilder nicht anderweitig (z.B. zum KI-Training) genutzt werden. Andere Nutzer können sie nicht einsehen, solange sie nicht aktiv an Freunde weitergeleitet werden.

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Genealogieprogramm „Généatique 2026“ auch für Mac und Linux https://www.compgen.de/2026/03/genealogieprogramm-geneatique-2026-auch-fuer-mac-und-linux/ Sun, 15 Mar 2026 09:55:00 +0000 https://www.compgen.de/?p=78398&preview=true&preview_id=78398 Das französische Genealogieprogramm „Généatique“, dessen KI-Funktionen wir bereits hier vorgestellt hatten, ist mit einer Neuauflage ins Jahr 2026 gestartet. Die Mac-Version kommt mit dem gleichen Funktionsumfang und Erscheinungsbild wie unter Windows 10/11. Auch eine Version für Linux wird angekündigt. Die Installation auf Mac- oder Linux-Rechnern erfolgt mit dem kostenlosen Programm WineHQ. Verbesserte KI-Funktion Mit Hilfe […]

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Das französische Genealogieprogramm „Généatique“, dessen KI-Funktionen wir bereits hier vorgestellt hatten, ist mit einer Neuauflage ins Jahr 2026 gestartet. Die Mac-Version kommt mit dem gleichen Funktionsumfang und Erscheinungsbild wie unter Windows 10/11. Auch eine Version für Linux wird angekündigt. Die Installation auf Mac- oder Linux-Rechnern erfolgt mit dem kostenlosen Programm WineHQ.

Verbesserte KI-Funktion

Mit Hilfe einer verbesserten Version der im vergangenen Jahr eingeführten Künstlichen Intelligenz (KI) werden handschriftliche Dokumente transkribiert, Texte übersetzt, verschiedene Schrifttypen erkannt, Fotos koloriert und alte Berufe und Vornamen erklärt.

Die KI wird beim Lesen von Texten in Pfarrbüchern und schwierigen Handschrift zuverlässiger. Wo die traditionelle Paläographie ein geübtes Auge und viel Erfahrung erfordert, bietet das Werkzeug jetzt eine genauere Transkription, kann alte Abkürzungen besser entschlüsseln, und Tintenflecken oder Papierschäden erkennen. Eine Übersetzung wird auch angeboten, wenn der Kontext dies erfordert. Für Anfänger oder erfahrenen Genealogen ist die Zeitersparnis real.

Erscheinungsbild  des Genealogieprogramms „Généatique 2026“
Gleiches Erscheinungsbild von „Généatique“ 2026 unter Windows wie unter Mac und Linux

Kostenlose Version zum Testen

„Généatique“ 2026 kann wie bisher in einer kostenlosen Version heruntergeladen werden, die ohne Einschränkung der Nutzungsdauer auf der Généatique-Website zugänglich ist. Damit können aus hunderten von vorgeschlagenen Modellen Stammbäume mit 50 Personen erstellt werden. Für fortgeschrittene Genealogen ermöglicht die kostenlose Version auch einen Test mit hochgeladenen GEDCOM-Dateien im „unbegrenzten“ Modus für 15 Tage. Nach dieser Zeit bleiben die bereits gebildeten Stammbäume durchsuchbar, aber um neue Personen hinzuzufügen, ist der Erwerb einer Lizenz nötig.

Der Preis der Lizenz für „Généatique“ 2026 bleibt unverändert. Sie ist ab 49 € für eine Discovery-Version und bis zu 109 € für die Prestige-Version erhältlich, abhängig von den gewählten Optionen. Das kostenlose KI-Update ist für Benutzer der 2026-Versionen auf PC und Mac automatisch. Leider gibt es (noch?) keine anderssprachige Version des Programms z.B. in Deutsch oder Englisch.

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COMPUTERGENEALOGIE Heft 1/2026 zu 250 Jahre USA https://www.compgen.de/2026/03/computergenealogie-1-2026-zu-250-jahren-usa/ Fri, 13 Mar 2026 10:05:00 +0000 https://www.compgen.de/?p=78231&preview=true&preview_id=78231 In den nächsten Tagen erscheint die aktuelle Ausgabe 1/2026 des Magazins COMPUTERGENEALOGIE (CG) – mit einem Schwerpunkt zur Forschung nach Deutschamerikanern. 250 Jahre USA Am 4. Juli 2026 feiern die Vereinigten Staaten von Amerika ihr 250-jähriges Bestehen. Im Laufe dieser zweieinhalb Jahrhunderte zogen knapp sieben Millionen Menschen aus Deutschland in die USA und hatten einen […]

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In den nächsten Tagen erscheint die aktuelle Ausgabe 1/2026 des Magazins COMPUTERGENEALOGIE (CG) – mit einem Schwerpunkt zur Forschung nach Deutschamerikanern.

COMPUTERGENEALOGIE 1/2026 zu 250 Jahre USA

250 Jahre USA

Am 4. Juli 2026 feiern die Vereinigten Staaten von Amerika ihr 250-jähriges Bestehen. Im Laufe dieser zweieinhalb Jahrhunderte zogen knapp sieben Millionen Menschen aus Deutschland in die USA und hatten einen erheblichen Einfluss auf Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Politik.

Grund genug, in der Ausgabe 1/2026 der COMPUTERGENEALOGIE die Forschung auf der anderen Seite des Atlantiks in den Mittelpunkt zu stellen – nicht aus der Perspektive der Auswanderer, die ihre Heimat hinter sich ließen, sondern der Einwanderer, die sich ein neues Leben aufbauten. Schließlich dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit nahezu jede und jeder, der die Geschichte der eigenen Familie in Deutschland erforscht, irgendwann auf Menschen stoßen, die ihre Heimat Richtung Amerika verließen.

Wie lassen sich die Spuren dieser Neu-Amerikaner finden? Was verraten die regelmäßigen Volkszählungen über sie und welche weiteren Quellen gibt es, um sich den Siedlern und Pionieren zu nähern? Welche Vereine und genealogischen Gesellschaften vor Ort können helfen, Familienzweige in den USA zu verfolgen? Wie stellt die International German Genealogy Partnership (IGGP) eine Verbindung her zwischen Organisationen in den USA und im deutschsprachigen Raum? Und schließlich: Wie spürt man noch lebende Verwandte in den USA auf? All das beleuchten mehrere Artikel des Schwerpunkts.

Weitere Themen in der CG 1/2026

Darüber hinaus bietet die Ausgabe einen ausführlichen Blick auf die neuen Funktionen der Software Heredis 2026 und in den regelmäßigen Erläuterungen zur DNA-Genealogie geht es um die Chance, tote Punkte zu überwinden. Und nicht zuletzt öffnen die CG die Schatztruhe der viel zu wenig bekannten DES-Datenbanken – jener historischen Quellen, die dank freiwilliger Helferinnen und Helfer mit dem Daten-Eingabe-System DES erschlossen wurden.

Bezug des Magazins COMPUTERGENEALOGIE

Wie gewohnt wird das Heft den Mitgliedern des Vereins für Computergenealogie zugesendet und sie können es auch als PDF-Datei im Download-Bereich des Vereins herunterladen. Seit Herbst 2024 besteht aufgrund einer Vereinbarung mit dem Verlag zudem die Möglichkeit, die COMPUTERGENEALOGIE online zu lesen: Entweder mit der kostenlosen Verlags-App „PSV Magazine“ oder im Browser. Dazu haben die Mitglieder in ihrem Profil auf Verein-Online (VO) den benötigten Aktionscode erhalten.

Wer (noch) kein Mitglied ist, kann das Magazin im Online-Shop des Pferdesportverlag Ehlers in Bremen als Einzelheft bestellen oder abonnieren.

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Zoom-Meeting am 19.3.2026: Franziszeische Kataster der Habsburger Monarchie digitalisiert https://www.compgen.de/2026/03/zoom-meeting-am-19-3-2026-franziszeische-kataster-der-habsburger-monarchie-digitalisiert/ Wed, 11 Mar 2026 19:00:00 +0000 https://www.compgen.de/?p=74898&preview=true&preview_id=74898 Beim nächsten Zoom-Meeting des Vereins für Computergenealogie (CompGen) am dritten Donnerstag im Monat, am 19. März 2026, spricht Mag. Dr. Günter Muehlberger, Leiter der Forschungsgruppe Digitisation and Digital Preservation an der Universität Innsbruck, über das Projekt FRANZI, das die Digitalisierung des franziszeischen Katasters für Tirol zum Ziel hatte. Der Franziszeische Kataster ist eines der umfassendsten […]

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Beim nächsten Zoom-Meeting des Vereins für Computergenealogie (CompGen) am dritten Donnerstag im Monat, am 19. März 2026, spricht Mag. Dr. Günter Muehlberger, Leiter der Forschungsgruppe Digitisation and Digital Preservation an der Universität Innsbruck, über das Projekt FRANZI, das die Digitalisierung des franziszeischen Katasters für Tirol zum Ziel hatte.

Der Franziszeische Kataster ist eines der umfassendsten historischen Grundbücher Europas. Er entstand im 19. Jahrhundert im Auftrag von Kaiser Franz I. und erfasst Grundstücke, Besitzverhältnisse, Nutzungsarten und Flächengrößen der ehemaligen Habsburgermonarchie.

Die Plattform für den Franziszeischen Kataster

FRANZI ist das Ergebnis eines mehrjährigen Projektes auf Basis einer intensiven Zusammenarbeit der Universität Innsbruck (Institut für Geschichtswissenschaften, Österreichische Geschichte), mit der READ-COOP SCE, dem Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, dem Tiroler Landesarchiv und dem Tiroler Bildungsforum. Hier ist es erstmals gelungen, alle Daten aus den Kartenblättern, wie auch aus den Begleitprotokollen georeferenziert zusammenzuführen. Über eine Suchfunktion können gezielt Begriffe oder Familiennamen für das gesamte Bundesland abgefragt und auf der interaktiven Karte angezeigt oder heruntergeladen werden.

Ausschnitt für Grundstücke und ihre Besitzer in Innsbruck Quelle: FRANZI

In diesem kurzen Onlinevortrag wird gezeigt, wie der Tiroler Teil dieses Katasters von der Universität Innsbruck gemeinsam mit rund 80 freiwilligen Citizen Scientists digitalisiert wurde und wie die frei zugängliche Web-Anwendung FRANZI heute Recherchen zu Grundstücken, Orten und historischen Besitzerinnen und Besitzern ermöglicht – für Forschung, Regional- und Familiengeschichte.

CompGen lädt zum Zoom-Meeting im März ein:

Thema: „Digitalisierung des Franziszeischen Katasters für Tirol – FRANZI“

Referent: Dr. Günter Muehlberger

Termin: Donnerstag, 19. März 2026, 20:00 Uhr (Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien)

Am Zoom-Meeting teilnehmen: https://us06web.zoom.us/j/88207944672?pwd=TbPfH…

Meeting-ID: 882 0794 4672
Kenncode: 435837

Die Organisatoren und der Referent freuen sich auf eure Teilnahme an der Online-Veranstaltung am 19. März 2026!

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Fünf neue Online-Ortsfamilienbücher im Februar 2026 https://www.compgen.de/2026/03/fuenf-neue-online-ortsfamilienbuecher-im-februar-2026/ Sun, 08 Mar 2026 07:30:00 +0000 https://www.compgen.de/?p=78232&preview=true&preview_id=78232 Im Februar 2026 konnten fünf neue Online-Ortsfamilienbüchern (OFB) freigeschaltet werden. Zwei der Orte liegen in Polen, nämlich in Posen und Pommern. Je ein Ort aus Böhmen in Tschechien und aus Brandenburg sind dabei. Aus dem Wolgagebiet in Russland ist eine russlanddeutsche Siedlung verkartet worden. Der aktuelle Stand im Projekt Online-Ortsfamilienbücher ist nunmehr auf 1.333 Online-OFBs mit 23 […]

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Im Februar 2026 konnten fünf neue Online-Ortsfamilienbüchern (OFB) freigeschaltet werden. Zwei der Orte liegen in Polen, nämlich in Posen und Pommern. Je ein Ort aus Böhmen in Tschechien und aus Brandenburg sind dabei. Aus dem Wolgagebiet in Russland ist eine russlanddeutsche Siedlung verkartet worden.

  • Lemnitz (b. Schönlanke) (Polen, Posen, Kreis Czarnikau)
    In den Kirchenbuchduplikaten wurde Lemnitz mit weiteren Orten als umliegende Gemeinde im evangelischen Kirchspiel Schönlanke aufgeführt. Das Standesamt ab 1874 war Behle (Biala).
    Aktueller Erfassungsstand: Taufen 1829–1877, Trauungen 1829–1885, Sterbe 1829–1882
    Bearbeiter: Lars Forkert
  • Wandlitz (Brandenburg, Kreis Barnim)
    Zur Erstellung des Ortsfamilienbuchs werden die verfügbaren Personenstandsregister ausgewertet. Berücksichtigt werden dabei die Register der folgenden Standesämter: Basdorf, Klosterfelde–Stolzenhagen, Schönerlinde, Schönwalde, Wandlitz, Zerpenschleuse, (Zühlsdorf)
    Bearbeiter: Thomas Kraft (Brandenburgische Genealogische Gesellschaft “Roter Adler” e.V.)
  • Geiglitz (Polen, Pommern, Kreis Regenwalde)
    Diese Datenbank enthält alle Personen (außer den Taufpaten) die in den Kirchenbuch-Duplikaten von Geiglitz 1824–1853 enthalten sind. Es ist geplant, den Datenbestand bis 1874 zu erweitern.
    Bearbeiter: Ulf-Ingo Otto
  • Losan (Tschechien, Böhmen)
    Losan (tschechisch Lažany) ist ein kleines Dorf in Böhmen im Bezirk Komotau.
    Ausgewertet wurden die Kirchenbücher der Pfarrei Wissotschan (davon nur Einträge von Losan) im Archiv Leitmeritz:
    Taufen 1636–1889, Hochzeiten 1636–1915, Beerdigungen 1636–1946
    Bearbeiterin: Angelika Steiner
Lageplan der russlanddeutschen Siedlung Bauer im Wolgagebiet
  • Bauer (Wolga) (Russland, Region Wolga)
    Die Kolonie Bauer wurde am 20. Juli 1766 in der historischen Region der Wolgadeutschen gegründet.
    Die Erstellung dieses Ortsfamilienbuchs erfolgte anhand von Informationen aus den folgenden Dokumenten der Kolonie Bauer:
    Volkszählung 1767, 1798, 1834, 1857
    Kommunionregister 1806–1809, 1834–1845, 1846–1860, 1861–1875, 1876–1890, 1891–1905
    Familienliste 1874–1881
    Heiratsregister 1878–1895
    Bearbeiter: Brent Mai

Der aktuelle Stand im Projekt Online-Ortsfamilienbücher ist nunmehr auf 1.333 Online-OFBs mit 23 Millionen Personendatensätzen gestiegen.
Vielen Dank an alle Bearbeiter und Bearbeiterinnen!

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„Alte Heimat – neue Heimat“: Bundesweiter „Tag der Archive“ am 7./8. März 2026 https://www.compgen.de/2026/03/alte-heimat-neue-heimat-bundesweiter-tag-der-archive-am-7-8-maerz-2026/ Tue, 03 Mar 2026 23:10:00 +0000 https://www.compgen.de/?p=78133&preview=true&preview_id=78133 Am 7./8. März 2026 bietet der 13. „Tag der Archive“ besondere Einblicke in Archive. Diese bundesweite Aktion findet alle zwei Jahre auf Initiative des Verbands deutscher Archivarinnen und Archivare (VdA) statt. In diesem Jahr laden über 200 Archive, von Aachen bis Zwickau, zu einem besonderen Programm mit dem thematischen Schwerpunkt „Alte Heimat – neue Heimat“ […]

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Am 7./8. März 2026 bietet der 13. „Tag der Archive“ besondere Einblicke in Archive. Diese bundesweite Aktion findet alle zwei Jahre auf Initiative des Verbands deutscher Archivarinnen und Archivare (VdA) statt. In diesem Jahr laden über 200 Archive, von Aachen bis Zwickau, zu einem besonderen Programm mit dem thematischen Schwerpunkt „Alte Heimat – neue Heimat“ ein.

Alle zwei Jahre mit eigenem Schwerpunktthema

Seit dem Jahr 2001 öffnen bundesweit Hunderte Archive am ersten Märzwochenende ihre Türen für die interessierte Öffentlichkeit. Wir berichteten hier regelmäßig, zuletzt 2024. Auf Initiative des VdA sind die „Tage der Archive“ stets einem Schwerpunktthema gewidmet, wobei die einzelnen Archive frei darin sind, in welchem Maße sie es bei ihrem konkreten Veranstaltungsangebot aufgreifen. Das diesjährige Motto bietet jedenfalls vielfältige Anknüpfungspunkte. Aus der Pressemitteilung des VdA:

„Heimatverlust und Neubeginn: von Migration und Flucht bis zu Umsiedlungen durch Bergbau, Tagebau oder tiefgreifenden Strukturwandel. Archive machen sichtbar, wie Menschen in verschiedenen Zeiten ihre Heimat verloren und neue Lebensorte fanden. Von den Briefen früherer Auswanderer nach Übersee bis hin zu Dokumenten des Ankommens in der Nachkriegszeit oder den Spuren moderner Stadtentwicklung: Die Besucher erwartet ein Mosaik aus menschlichen Schicksalen und gesellschaftlichen Umbrüchen.“

Interaktive Karte zu Veranstaltungen zum Tag der Archive 2026. Hier klicken!

Welches Archiv macht mit und wo gibt es weitere Informationen?

Auf seiner Website bietet der VdA eine Listenansicht und eine Deutschlandkarte an, über die alle registrierten Veranstaltungen zum 13. Tag der Archive 2026 gefunden werden können. Zusätzlich kann nach Veranstaltungstagen gefiltert oder nach Veranstaltungen gesucht werden. Traditionell finden die meisten Angebote am Samstag statt – so öffnen am 7. März alleine in Leipzig sieben Archive ihre Türen und bieten ein vielfältiges Programm, z. B. das Staatsarchiv.

Was wird geboten?

Ausstellungsplakat Leipzig (c) Sächsisches Staatsarchiv

Am „Tag der Archive“ nehmen Archive aller Sparten teil, ob Hochschul- oder Medienarchiv, Kirchenarchiv, Stadt- oder Kreisarchiv, Staatsarchiv oder Wirtschaftsarchiv. Abhängig von der archivischen Überlieferung und den räumlichen Möglichkeiten gibt es ein breites Spektrum an Angeboten. Häufig gehören dazu:

● Magazinführungen

● Werkstatt-Einblicke (Restaurierung, Digitalisierung)

● Interaktive Angebote (Beratungen zur Archivbenutzung, Lesehilfen für Kurrentschrift etc.)

● Archivalienpräsentationen zum Schwerpunktthema

● Filmvorführungen und / oder Vorträge

Die Chance, Blicke in sonst verschlossene Archivbereiche zu werfen, besteht bei vielen Archiven nur alle zwei Jahre. Daher: Nutzt diese Gelegenheiten in diesem Jahr!

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DES-Projekt Hochschulschriften: Unterstützung aus Frankreich https://www.compgen.de/2026/03/des-projekt-hochschulschriften-unterstuetzung-aus-frankreich/ Tue, 03 Mar 2026 13:00:00 +0000 https://www.compgen.de/?p=77777 Über das seit Dezember 2021 laufende DES-Projekt „Hochschulschriften“ des Vereins für Computergenealogie in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb in München berichtet der CompGen-Blog regelmäßig. Die Projektfamilie wächst dank einer französischen Bibliographie. Das Jahresverzeichnis der deutschen Hochschulschriften wurde zum 15. August 1885 vom preußischen Bildungsministerium ins Leben gerufen. Ein Auslöser dafür war, dass die […]

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Über das seit Dezember 2021 laufende DES-Projekt „Hochschulschriften“ des Vereins für Computergenealogie in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb in München berichtet der CompGen-Blog regelmäßig. Die Projektfamilie wächst dank einer französischen Bibliographie.

Das Jahresverzeichnis der deutschen Hochschulschriften wurde zum 15. August 1885 vom preußischen Bildungsministerium ins Leben gerufen. Ein Auslöser dafür war, dass die französische Regierung beginnend mit dem Jahr 1885 ebenfalls die an französischen Universitäten verfassten Hochschulschriften verzeichnen wollte. Jedoch hat die französische Nationalbibliothek bereits seit 1882, und damit über drei Jahre früher als das preußische/deutsche Verzeichnis, Dissertationen ausländischer Universitäten verzeichnet. Damit waren vor allem das Deutsche Reich, Belgien und die Schweiz gemeint.

Um diese Dissertationen und ihre Autoren zu erfassen, wurde nun ein neues DES-Projekt gestartet.

Alle großen europäischen Universitäten

Deckblatt des "Catalogue des dissertations"
Deckblatt des ersten Jahrgangs des Verzeichnisses von Hochschulschriften ausländischer Universitäten, die der französischen Nationalbibliothek vorlagen.

Laut Vorbemerkung des ersten Jahrgangs beruht das Verzeichnis auf „Austauschabkommen zwischen den ausländischen Universitäten und unseren französischen Fakultäten“, die im „Laufe des Studienjahres 1881–1882 abgeschlossen“ wurden. Universitäten bzw. Fakultäten tauschen gegenseitig ihre Dissertationen, Vorlesungsverzeichnisse etc. aus. Für zumindest den ersten Jahrgang warnt der Verfasser, dass das Verzeichnis nicht vollständig ist. Aber er spricht davon, dass „alle großen europäischen Universitäten“ verzeichnet sein werden, von denen er 33 gezählt hat.

Zu diesen zählen neben allen Universitäten des Deutschen Reiches auch die schweizerischen Universitäten Basel, Genf und Zürich, die belgischen Universitäten Gent, Leiden und Lüttich, die niederländischen Universitäten Amsterdam und Utrecht, die dänische Universität Kopenhagen, die schwedischen Universitäten Lund und Uppsala, die britische Universität Oxford und die russische Universität Dorpat.

Auffällig ist die Abwesenheit von Österreich-Ungarn. Offenbar gab es da bis 1888 kein Austauschabkommen.

Nur wenige biographische Informationen

Da das Verzeichnis auf Tauschabkommen basierte, wurden die Schriften in dem Jahr verzeichnet, in dem sie in Frankreich angekommen sind – und nicht in dem Jahr, in dem sie verfasst wurden. Darum finden sich selbst in der Ausgabe von 1888 noch Schriften aus dem Jahr 1876.

Die Bücher befinden sich noch immer in der französischen Nationalbibliothek. Einige der frühen Jahrgänge sind in der Plattform Gallica verfügbar. Die Einträge enthalten neben dem Namen des Verfassers den originalen Titel und Hinweise zum Druck sowie auf Sekundärpublikationen (falls die Dissertation auch in einer Zeitschrift erschien). Biographische Angaben fehlen leider vollständig, doch der Druckort kann Aufschluss über den Lebensweg geben.

Erfassung mit dem DES

Nahezu alle verzeichneten Universitäten zogen Menschen an, die für das deutsche Genealogienetz relevant sind. Das gilt natürlich insbesondere für die Universitäten der Schweiz und des Deutschen Reiches. Doch auch in Lüttich, Oxford und Lund finden sich frisch Promovierte, die ihre Dissertation im Deutschen Reich drucken ließen, und damit wahrscheinlich von dort stammen. Deshalb wollen wir alle Einträge erfassen.

Für die Wissenschaftsgeschichte ist besonders die Universität Zürich spannend. Sie war ein beliebter Studien- und Promotionsort für Frauen aus dem Deutschen Reich, wo das Frauenstudium noch nicht möglich war. Die Bayerin Anna Bäumler aus München, 1887 in Medizin promoviert, ist so ein Beispiel. Ein anderes interessantes Beispiel ist die Österreicherin Léonore Welt aus Chernivtsi (heue Ukraine), über deren medizinische Dissertation und Lebensweg diese englischsprachige Studie oder dieser französischsprachige Wikipedia-Artikel informieren.

Insgesamt stehen alle Jahrgänge 1882 bis 1888 zur Erfassung bereit. Das sind etwa 900 Seiten mit jeweils zwei Spalten.

Die allermeisten Einträge sind schon vorbelegt. Mit dem DES müssen nun diese Einträge korrigiert werden. Das heißt, der Text wurde von Transkribus erkannt; das Große Sprachmodell GPT OSS hat ihn gemäß unseren Anweisungen in Felder aufgeteilt. Lediglich in den Jahrgängen 1882 bis 1885 fehlen meistens die Universitäten, die heute nicht mehr oder noch nie in Deutschland lagen, also z.B. die Universitäten Breslau, Strassburg oder Zürich. Diese Einträge müssen also abgetippt werden.

Weitere Informationen finden sich auf der Projektseite im GenWiki.

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Vier neue Adressbücher zur Erfassung bereit, fünf fertiggestellt https://www.compgen.de/2026/03/vier-neue-adressbuecher-zur-erfassung-bereit-fuenf-fertiggestellt/ Mon, 02 Mar 2026 12:30:00 +0000 https://www.compgen.de/?p=77618&preview=true&preview_id=77618 Der Projektleiter Joachim Buchholz hat seit der letzten Blogmeldung wieder fünf Adressbuchprojekte als fertig und vier neue Adressbücher zur Erfassung gemeldet. Aktuelle Informationen zu den Projekten stehen auch in der Discourse-Kategorie „Adressbücher“. Die Daten werden mit dem Daten-Eingabe-System (DES) des Vereins für Computergenealogie (CompGen) eingegeben und so für die Familien- und Ahnenforschung nutzbar gemacht werden. […]

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Der Projektleiter Joachim Buchholz hat seit der letzten Blogmeldung wieder fünf Adressbuchprojekte als fertig und vier neue Adressbücher zur Erfassung gemeldet. Aktuelle Informationen zu den Projekten stehen auch in der Discourse-Kategorie „Adressbücher“. Die Daten werden mit dem Daten-Eingabe-System (DES) des Vereins für Computergenealogie (CompGen) eingegeben und so für die Familien- und Ahnenforschung nutzbar gemacht werden.

Fertig erfasste Adressbücher

Neue Adressbücher

Eines der vier neue Adressbücher: Linz 1940

Datenbank historischer Adressbücher

Kennen Sie schon die neue Webseite Datenbank historischer Adressbücher im Genealogienetz von CompGen? Hier sind stets aktuell die neuesten Bücher und die gerade in Erfassung befindlichen Bücher zu finden und können dort auch durchsucht werden. Da kann man sich beteiligen und mithelfen, die Daten aus den Adressbüchern abzuschreiben!

Seit 2003 werden für diese Datenbank Historischer Adressbücher gedruckte Einwohnerverzeichnisse von Freiwilligen erfasst und zur Online-Recherche bereitgestellt. Es sind wichtige Quellen für Historiker und Familienforscher.

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1 März: DI-DAY – Digitaler Unabhängigkeitstag https://www.compgen.de/2026/02/1-maerz-di-day-digitaler-unabhaengigkeitstag/ Fri, 27 Feb 2026 23:00:00 +0000 https://www.compgen.de/?p=77052&preview=true&preview_id=77052 Wir sind spät dran! Und das wissen wir! Trotz- oder deswegen: Der Digital Independence Day (DI.DAY) ist eine Initiative, die darauf abzielt, die digitale Unabhängigkeit von Einzelpersonen zurückzugewinnen. Dies soll erreicht werden, indem auf demokratiefreundliche digitale Alternativen umgestiegen wird. Dazu treffen wir uns an diesem Sonntag, dem 1.März 2026, in einer virtuellen Runde. Der Digital […]

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Wir sind spät dran! Und das wissen wir!

Trotz- oder deswegen:

Der Digital Independence Day (DI.DAY) ist eine Initiative, die darauf abzielt, die digitale Unabhängigkeit von Einzelpersonen zurückzugewinnen. Dies soll erreicht werden, indem auf demokratiefreundliche digitale Alternativen umgestiegen wird.

Dazu treffen wir uns an diesem Sonntag, dem 1.März 2026, in einer virtuellen Runde.

Der Digital Independence Day (DI.DAY) möchte eine breite Akzeptanz fördern und sich ausschließlich auf praktische, technische und demokratische Aspekte der digitalen Unabhängigkeit konzentrieren.  Der Schwerpunkt liegt auf konkreten “Wechselrezepten” (Anleitungen), die technische Alternativen zu Big-Tech-Produkten anbieten.

Diese Empfehlungen basieren auf Kriterien wie Open-Source-Standards, Datenschutz und demokratiefreundlichen Prinzipien (z. B. Dezentralisierung), ohne religiöse, wirtschaftliche oder gesellschaftspolitische Agenden zu verfolgen. Es geht um Funktionalität und Unabhängigkeit, nicht um Weltanschauungen.

Dies ist unser erster DI.DAY. Wir basteln auch noch am Programm. Viele Menschen möchten sich auch erst das Format anschauen. Dabei sammeln sie Erfahrungen, wie sie selbst sich einbringen können und möchten.

Stell dir vor, du öffnest die Tür zu einer Welt, in der deine Daten dir gehören und nicht Tech-Riesen. Zum Digital Independence Day (DI.DAY) am 1. März nimm Neugierde mit – diese spielerische Offenheit, die dich antreibt, Neues auszuprobieren. Warum nicht OpenStreetMap statt Google Maps erkunden? Oder Mastodon statt X? Diese “Wechselrezepte” sind Einladungen zum Experimentieren: Kein Dogma, nur pure Entdeckung. Lass deine Neugier dich leiten – teste, lerne, wechsle. So gewinnst du Unabhängigkeit, Schritt für Schritt. Bist du bereit, die erste Alternative auszuprobieren?

Das Programm wird ständig ergänzt.

Komm zum DI.DAY – bringe Chaos ins System, oder umgekehrt. Egal, komm und sei neugiering

Und teile den Beitrag!

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Benutzung der digitalisierten NSDAP-Mitgliederkartei https://www.compgen.de/2026/02/benutzung-der-digitalisierten-nsdap-mitgliederkartei/ https://www.compgen.de/2026/02/benutzung-der-digitalisierten-nsdap-mitgliederkartei/#comments Fri, 27 Feb 2026 14:48:28 +0000 https://www.compgen.de/?p=77983&preview=true&preview_id=77983 Die Suche nach Personen in der NSDAP-Mitgliederkartei im Bundesarchiv Berlin erfolgt nur auf Antrag, der dann von Mitarbeitenden des Bundesarchivs bearbeitet wird. Ist eine Karteikarte vorhanden, werden Scans angefertigt. Im Rahmen von wissenschaftlichen und amtlichen Anfragen und für historische Bildungsarbeit kann die digitalisierte Kartei auch im Mikrofilm-Lesesaal in Berlin-Lichterfelde selbstständig benutzt werden, wobei bestimmte rechtliche […]

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Die Suche nach Personen in der NSDAP-Mitgliederkartei im Bundesarchiv Berlin erfolgt nur auf Antrag, der dann von Mitarbeitenden des Bundesarchivs bearbeitet wird. Ist eine Karteikarte vorhanden, werden Scans angefertigt. Im Rahmen von wissenschaftlichen und amtlichen Anfragen und für historische Bildungsarbeit kann die digitalisierte Kartei auch im Mikrofilm-Lesesaal in Berlin-Lichterfelde selbstständig benutzt werden, wobei bestimmte rechtliche Voraussetzungen und Verpflichtungen erfüllt werden müssen. Wegen der noch bestehenden personenbezogenen Schutzfristen ist eine Nutzung über das Internet oder für die genealogische Forschung nicht möglich.

Freie Nutzung im US-Nationalarchiv

Unser Leser Kai Heinrich teilte nun mit, dass die Mikrofilme der Karteikarten inzwischen auch vom US-Nationalarchiv in digitaler Form frei verfügbar gemacht wurden. Ende 2025 waren bereits die alphabetisch geordneten Karten mit den Buchstaben A bis E online; nun liegen sie auch bis zum Buchstaben Z digitalisiert vor. Auf den Karten findet man Vor- und Zuname, meist auch Geburtsdatum, Geburts- und Wohnort, das Partei-Eintrittsdatum, manchmal auch Porträts und weitere Daten.

Umfang und Inhalt

Die NSDAP-Mitgliederkartei besteht aus ca. 4,3 Millionen Karten der Mitglieder-Zentralkartei und der nach Gauen geordneten Mitgliederkartei mit ca. 6,6 Millionen Karten. Die amerikanische Armee fand den größten Teil der Millionen Karteikarten in einer Papierfabrik bei München, wo der Besitzer die Vernichtung verzögert hatte. Im „Berlin Document Center“ (BDC) wurde die Gaukartei alphabetisch nach Personennamen neu geordnet und in die Zentralkartei eingegliedert. 1994 hat das Bundesarchiv das „Berlin Document Center“ aus US-amerikanischer Verwaltung übernommen. Die Mitgliederkartei der NSDAP im Bundesarchiv umfasst ca. 12,7 Millionen Digitalisate.

Im amerikanischen Nationalarchiv befinden sich die Mikrofilme dieser und vieler weiterer Nazi-Dokumente aus der Zeit von 1927 bis 1945. Noch steht nicht alles in digitaler Form zur Verfügung. Aber die Mitgliederkartei, die in 5.442 Dateien jetzt komplett online gestellt wurde, macht 16,3 Millionen Digitalisate aus.

Mühsame Suche

Für die Suche kann man die Namen und Orte in ein Suchfenster eingeben, und man erhält die Dateien und Nummern für Karteikarten, die diese Begriffe enthalten. Man wird beim Blättern schnell feststellen, dass die Sortierung der Karten nicht immer streng alphabetisch ist. Der Anfangsbuchstabe der Dateinamen muss nicht identisch mit dem ersten Buchstaben der Namen sein. Die Texterkennung findet auch bei handschriftlichen Eintragungen die gesuchten Begriffe. Ob die Suchergebnisse vollständig sind, muss durch Blättern vor und hinter den angezeigten Fundstellen geprüft werden. Es ist möglich, die ca. 3.000 Digitalisate jeweils eines Mikrofilms in einer Datei herunterzuladen.

Wer eigene Erfahrungen bei der Personensuche gemacht hat, wird eingeladen, uns per Mail darüber zu berichten.

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RootsTech 2026 https://www.compgen.de/2026/02/rootstech-2026/ https://www.compgen.de/2026/02/rootstech-2026/#comments Thu, 26 Feb 2026 14:39:43 +0000 https://www.compgen.de/?p=77761&preview=true&preview_id=77761 Die RootsTech 2026, die weltweit größte Konferenz für Familiengeschichte, findet vom 5. bis 7. März 2026 als Hybrid-Event in Salt Lake City (Salt Palace Convention Center) und online statt. Sie bietet hunderte Kurse, Keynote-Speaker und eine virtuelle Expo Halle. Die Online-Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich. Über die RootsTech-Veranstaltungen in den vergangenen Jahren haben wir […]

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Die RootsTech 2026, die weltweit größte Konferenz für Familiengeschichte, findet vom 5. bis 7. März 2026 als Hybrid-Event in Salt Lake City (Salt Palace Convention Center) und online statt. Sie bietet hunderte Kurse, Keynote-Speaker und eine virtuelle Expo Halle. Die Online-Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich. Über die RootsTech-Veranstaltungen in den vergangenen Jahren haben wir im CompGen-Blog informiert.

Für die RootsTech 2026 anmelden

Zwei Optionen für die Anmeldungen stehen zur Verfügung: Wer persönlich in Salt Lake City, Utah/USA teilnehmen möchte, der sollte die Frühbuchermöglichkeit zum Preis von 99 US$ für alle drei Tage (69 US$ für einen Tag) nutzen. Der Family Discovery Day am Samstag, 7. März, ist kostenlos für die ganze Familie.

Die Online-Besucher können sich kostenlos anmelden und an zahlreichen Live-Veranstaltungen teilnehmen und On-demand-Vorträge anschauen. Allerdings sind einige Vorträge nur vor Ort und nicht online zu verfolgen. Die meisten Vorträge aus früheren RootsTech-Konferenzen werden immer noch angeboten.

Das komplette Programm

Auf der Hauptbühne hören tausende Teilnehmer die inspirierenden Vorträge prominenter Personen. Hunderttausende verfolgen sie online sie werden simultan übersetzt. Aus der großen Zahl von (meist aufgezeichneten) Vorträgen kann man nach eigenen Bedürfnissen und Kenntnissen ein Programm – in der gewünschten Sprache – in einer Playliste zusammenstellen.

Die Schwerpunkte sind am Donnerstag (5. März) die Grundlagenforschung, am Freitag (6. März) wird traditionell über technologische Ankündigungen von FamilySearch, insbesondere neue Tools und Funktionen im Bereich der künstlichen Intelligenz, der Handschriftenerkennung und der Datenbanknutzung berichtet. Am Samstag (7. März) gibt es Vorträge mit persönlichen und erzählenden Familienforschungs-Berichten.

In der Mediathek lassen sich zahlreiche Filter zur Auswahl früherer Vorträge wählen. Englischsprachige Vorträge können in den Einstellungen des Videoplayers in der eigenen Sprache wiedergegeben werden.

Die RootsTech-Expo-Halle innerhalb des Salt Palace Convention Center ist gefüllt mit zahlreichen Info-Ständen und ein Ort für Kontakte und den Austausch von Neuigkeiten. Viele Anbieter stehen für Fragen der Besucher bereit. Auch online gibt es hier meist Möglichkeiten zu Kontakten.

Verwandte finden

Auch in diesem Jahr wird es wieder die Möglichkeit geben, Verwandte unter den Teilnehmenden zu finden. Voraussetzung ist natürlich, dass man die eigenen Stammbaumdaten bei FamilySearch hinterlegt hat. Mit der Aktivierung der Funktion „connect“ werden Dir Verwandte angezeigt, die an der RootsTech 2026 teilnehmen.

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Abschluss der „Genealogica 2026“ https://www.compgen.de/2026/02/abschluss-der-genealogica-2026/ https://www.compgen.de/2026/02/abschluss-der-genealogica-2026/#comments Sun, 22 Feb 2026 06:00:00 +0000 https://www.compgen.de/?p=77845 Zwei Wochen voller Vorträge, Austausch und neuer Impulse: Die „Genealogica 2026“ ist zu Ende – und hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig genealogische Forschung sein kann. Wie bereits hier im CompGen-Blog am 1. Februar 2026 angekündigt, war auch der Verein für Computergenealogie (CompGen) wieder als Sponsor dabei, und Hermann Hartenthaler hat mit seinen beiden Vorträgen […]

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Zwei Wochen voller Vorträge, Austausch und neuer Impulse: Die „Genealogica 2026“ ist zu Ende – und hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig genealogische Forschung sein kann. Wie bereits hier im CompGen-Blog am 1. Februar 2026 angekündigt, war auch der Verein für Computergenealogie (CompGen) wieder als Sponsor dabei, und Hermann Hartenthaler hat mit seinen beiden Vorträgen „Tour de Genealogienetz – 30 Angebote in 30 Minuten“ und „KI in der Genealogie – Anwendungsfelder & Praxisbeispiele“ unseren Verein würdig vertreten.

CompGen bei der "Genealogica 2026"

Programm & Inhalte

Für 37 € Eintritt gab es in zwei virtuellen Räumen insgesamt 29 Vorträge und 7 Workshops zu unterschiedlichsten Themen. Die Themenvielfalt war groß: von verlorenen Ortschaften, Quellenmethodik, Seefahrerleben und Auswanderung über psychologische Aspekte bis hin zu persönlichen Fallbeispielen, Softwarevorstellungen und vielem mehr. Kurz gesagt: Es war sicherlich für alle Teilnehmenden etwas dabei.

Insbesondere die Wochenenden waren vollgepackt mit Vorträgen und Workshops, weshalb die zusätzliche Woche sicherlich von vielen Teilnehmenden begrüßt wurde. Zu allen Vorträgen im Hauptprogramm wurden Aufzeichnungen erstellt, welche direkt am folgenden Tag veröffentlicht wurden. In der Mediathek konnte man zu (fast) allen Vorträgen Materialien downloaden.

Weitere Angebote

Die Vorträge im Hauptprogramm waren jedoch nur ein Teil der Veranstaltung: An den insgesamt zwölf Ausstellerständen gab es zusätzliche Kurzvorträge, Projektvorstellungen und Sprechstunden. Diese Gelegenheiten konnten gezielt zum Austausch genutzt werden. Wer lieber abseits der Aussteller Kontakte suchte, konnte diese im Chat und der Plauderecke finden, wo man sich privat oder in Gruppen bis zu sechs Personen zusammenschließen konnte.

Um Gleichgesinnte zu finden gab es auch dieses Jahr wieder das Padlet „Orte meiner Vorfahren“, in welchen jeder einen Pin auf der Karte mit seinen Familiennamen und seinen Kontaktdaten setzten konnte. Dieses wird auch nach Abschluss der „Genealogica 2026“ noch erreichbar und verfügbar sein.

Neues Format: Mitmachprojekt

Neu war dieses Jahr das Mitmachprojekt „Tote Punkte“. Am ersten Tag der „Genealogica“ konnten Teilnehmer in einem 10-Minuten-Timeslot ihre Toten Punkte vorstellen. Eine Zusammenfassung konnte auch in der Mediathek hinterlegt werden. Ziel war es, mit Hilfe der Schwarmintelligenz aller Teilnehmer neue Ideen und Hinweise bereitzustellen und die ungeklärten Toten Punkte zu überwinden. Die Ergebnisse wurden am letzten Tag der „Genealogica“ kurz präsentiert. Die Teilnahme am Projekt war mit drei Vorstellenden recht gering, aber immerhin zwei der Teilnehmenden sind mit neuen Impulsen nach Hause gegangen. Vielleicht motiviert dies andere, das Projekt im nächsten Jahr als Gelegenheit zu nutzen. Laut den Veranstalterinnen soll dies fortgeführt werden.

Aktionen & Gewinne

Für die Sparfüchse unter den Besuchern gab es verschiedene Gutscheine an einigen Ausstellungsständen hinterlegt; an welchen genau, konnte man einfach über die „Geschenktüte“ herausfinden. Und auch ein Gewinnspiel, an welchem man durch Beantwortung von fünf Fragen teilnehmen konnte, gab es. Die Gewinner wurden in der Abschlussveranstaltung am letzten Samstag bekanntgegeben: Acht Glückliche konnten sich über Lizenzen von Heredis & Ahnenblatt, Monatspässe von Archion oder einem Ticket für die „Genealogica 2027“ freuen.

Der Termin für nächstes Jahr steht bereits: Vom 5. bis 21. Februar 2027 soll die „Genealogica“ zum siebten Mal stattfinden. Die ersten Vorträge dafür sind bereits gebucht. Wer selbst einen Vortrag halten möchte, Ideen oder Input für 2027 hat, kann dies den beiden Veranstalterinnen Anja Klein und Barbara Schmidt über die Feedback-Formulare mitteilen.

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Internationaler Tag der Familienforschung: Genealogie-Treffen von FamilySearch in Ramstein https://www.compgen.de/2026/02/internationaler-tag-der-familienforschung-genealogie-treffen-von-familysearch/ Sat, 21 Feb 2026 08:00:00 +0000 https://www.compgen.de/?p=77754&preview=true&preview_id=77754 FamilySearch, die weltweit größte kostenlose Datenbank für Familienaufzeichnungen, veranstaltet am 28. Februar 2026 von 10:30 bis 15:00 Uhr im Gewerbegebiet „In den Seufzen“ in 66877 Ramstein-Miesenbach, Ludwig-Erhardt-Str. 15 den „Internationalen Tag der Familienforschung“. Kurse und Vorträge Bei dieser Veranstaltung können die Besucher Kurse zur Familienforschung besuchen, an kulturellen Aktivitäten teilnehmen und sich kostenlos auf der […]

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FamilySearch, die weltweit größte kostenlose Datenbank für Familienaufzeichnungen, veranstaltet am 28. Februar 2026 von 10:30 bis 15:00 Uhr im Gewerbegebiet „In den Seufzen“ in 66877 Ramstein-Miesenbach, Ludwig-Erhardt-Str. 15 den „Internationalen Tag der Familienforschung“.

Kurse und Vorträge

Bei dieser Veranstaltung können die Besucher Kurse zur Familienforschung besuchen, an kulturellen Aktivitäten teilnehmen und sich kostenlos auf der FamilySearch-Website registrieren und gleich auch schulen lassen.

QR-Code zur Karte

Der Verein für Pfälzisch-Rheinische Familienkunde e.V. bietet einen Einführungskurs in die Familienforschung an und unterstützt Interessierte, die ihre Forschung vertiefen möchten. Auch Ausstellungen zur Familienforschung werden präsentiert. Da viele Deutsche in die ganze Welt auswanderten, werden internationale Besucher erwartet, die ihre deutschen Wurzeln suchen.

Aussteller mit Angeboten zur Pfalzgeschichte

Zwei der bedeutendsten pfälzischen Institutionen, das Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde und die Pfalzbibliothek, stellen Informationsstände mit Materialien zur Geschichte und Ressourcen für die Familienforschung bereit. Die Veranstaltung richtet sich an alle an Familien- und Ahnenforschung Interessierte in der Pfalz und darüber hinaus.

Weitere Informationen gibt es unter Tel. 01522-6990859

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ZDF-Serie: „German Guilt“ https://www.compgen.de/2026/02/zdf-serie-german-guilt/ https://www.compgen.de/2026/02/zdf-serie-german-guilt/#comments Tue, 17 Feb 2026 17:45:00 +0000 https://www.compgen.de/?p=77768&preview=true&preview_id=77768 In der dreiteiligen ZDF-Serie „German Guilt“ (Deutsche Schuld) geht es um die Frage: Waren unsere Vorfahren zur Zeit der NS-Diktatur Täter, Opfer oder Mitläufer? In vielen deutschen Familien wurde nie offen darüber gesprochen. Die persönlichen Familiengeschichten machen die Geschichte greifbar. Der Autor und Journalist Thilo Mischke geht auf Spurensuche, um das Schicksal seiner Großmutter herauszufinden. […]

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In der dreiteiligen ZDF-Serie „German Guilt“ (Deutsche Schuld) geht es um die Frage: Waren unsere Vorfahren zur Zeit der NS-Diktatur Täter, Opfer oder Mitläufer? In vielen deutschen Familien wurde nie offen darüber gesprochen. Die persönlichen Familiengeschichten machen die Geschichte greifbar.

Der Autor und Journalist Thilo Mischke geht auf Spurensuche, um das Schicksal seiner Großmutter herauszufinden. Zusammen mit der Schauspielerin Katja Riemann und der Autorin Ronja von Rönne erforscht er die Geschichte von deren Großmüttern und Großvätern.

Spurensuche

Ein Großvater Mischkes war SPD-Mitglied und wurde im Jahr 1936 ins KZ Sachsenhausen deportiert. Eine Großmutter Mischkes wurde am 20. April (Führergeburtstag) 1939 im Lebensborn-Heim Haus Pommern in Bad Polzin unehelich geboren und war später in der DDR Stasi-Agentin. Ihr Vater – Mischkes Urgroßvater – war ein verheirateter SS-Mann und bei der Schutzstaffel in der Leibstandarte Hitlers, wie Mischke in einer ZDF-Produktion von 2025 recherchierte und darlegte. Sein dreiteiliger Film German Guilt dokumentiert seine Spurensuche in die NS-Vergangenheit seiner Familie.

Lebensborn-Expertin Dorothee Schmitz-Köster blickt mit Reporter Thilo Mischke in das Fotoalbum seiner Großmutter und ordnet die Aufnahmen historisch ein. Quelle: ZDF

Er begleitete darin zudem die Spurensuche von Katja Riemann bei der Suche nach Antworten zum rätselhaften Tod der Großmutter 1945 in einer Nervenheilanstalt. Sie besuchen die Klinik, in der ihre Großmutter starb, und recherchieren zum Thema Euthanasie. Ronja von Rönne trifft ihre „Gromi“, die über ihren Mann spricht, der während des ganzen Lebens eine Kugel im Kopf hatte. Sie erlebt die Geschichte der Wehrmacht auf Kreta nach.

Weitere Forschung

Alle Protagonisten der Serie forschen weiter. In der Pressemappe des ZDF werden weitere Tipps für eigene Recherchen gegeben:

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Kannte der Naturforscher Charles Darwin den Mönch Gregor Mendel? https://www.compgen.de/2026/02/kannte-der-naturforscher-charles-darwin-den-moench-gregor-mendel/ Thu, 12 Feb 2026 19:00:00 +0000 https://www.compgen.de/?p=77107&preview=true&preview_id=77107 Als Gregor Mendel 1865 in Brünn über seine „Versuche über Pflanzen-Hybriden“ berichtete, war der 13 Jahre ältere Charles Darwin bereits ein berühmter Naturforscher. Heute wird an Darwins Geburtstag am 12. Februar 1809 erinnert. Die fünfjährige Weltreise des jungen Darwin von 1831 bis 1836 auf dem Expeditionsschiff Beagle schufen die Grundlage für seine Theorien über die […]

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Als Gregor Mendel 1865 in Brünn über seine „Versuche über Pflanzen-Hybriden“ berichtete, war der 13 Jahre ältere Charles Darwin bereits ein berühmter Naturforscher. Heute wird an Darwins Geburtstag am 12. Februar 1809 erinnert. Die fünfjährige Weltreise des jungen Darwin von 1831 bis 1836 auf dem Expeditionsschiff Beagle schufen die Grundlage für seine Theorien über die Entwicklung aller Organismen und die Entstehung der Arten.

Darwins Evolutionstheorie

1859 erschien Darwins Werk „On the Origin of Species by Means of Natural Selection“. Darin gibt er eine Erklärung für die Entstehung der Arten und liefert die Grundlagen der Evolutionsbiologie. 1871 erschien das zweibändige Werk Darwins über die „Abstammung des Menschen und die geschlechtliche Zuchtwahl“. Darin beschreibt er die neben der natürlichen und künstlichen Selektion (Züchtung) die sexuelle Selektion als Erklärung für die Evolution der Arten.

Einseitiger Austausch der Forscher

Gregor Mendel hat die Übersetzungen von Darwins Arbeiten im Jahre 1863 gelesen und auch kommentiert. Es gibt Anmerkungen in seinen Exemplaren von Darwins Büchern. Er widersprach dessen Ansicht, dass veränderte Lebensbedingungen die alleinige Ursache neuer erblicher Variationen sein könnten.

Es wurde heftig darüber diskutiert, ob Darwin die Arbeiten von Mendel kannte. Sie wurde in einer sehr kleinen Auflage von 40 Exemplaren publiziert, nur wenige sind heute noch bekannt. Die Behauptung, dass sich ein unbeschnittenes Exemplar in Darwins Bibliothek befand, dürfte falsch sein. Allerdings fand sich ein Buch von Wilhelm Olbers Focke „Die Pflanzen-Mischlinge: Ein Beitrag zur Biologie der Gewächse“ von 1881 in Darwins Bibliothek. Die darin enthaltene Zusammenfassung der Experimente Mendels war aber ungelesen, da die Seiten nicht aufgeschnitten wurden. Darwin muss dieses Buch kurz vor seinem Tod (19. April 1882) erworben haben.

Mendel hat sich auch gegen die von Darwin aufgestellte Behauptung gewandt, dass eine große Zahl von Pollen („Gemmullae“) nötig seien, um eine weibliche Pflanze zu befruchten. Mendel konnte in seinen Experimenten an Blüten der Wunderblume (mirabils jalapa) beweisen, dass nur ein einzelnes Pollenkorn ausreicht, die Pflanze zu befruchtenDer Neffe von Gregor Mendel, der Arzt Ferdinand Schindler, schilderte die Ansichten Mendels in Bezug auf die Evolutionstheorie Darwins: „Er hat die Arbeiten Darwins mit größtem Interesse gelesen und bewunderte dessen Genie, obwohl er nicht allen Prinzipien dieses unsterblichen Naturphilosophen zustimmte“ (D.J. Fairbanks).  Die Bedeutung beider Personen für die heutige Gen-Forschung ist unbestritten.

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Zoom-Meeting am 19.2.2026: Neue Funktionen in webtrees https://www.compgen.de/2026/02/zoom-meeting-am-19-2-2026-neue-funktionen-in-webtrees/ Wed, 11 Feb 2026 09:00:00 +0000 https://www.compgen.de/?p=77046&preview=true&preview_id=77046 Beim nächsten Zoom-Meeting des Vereins für Computergenealogie (CompGen) am dritten Donnerstag im Monat, am 19. Februar 2026, sprechen mehrere Referenten über neue Funktionen des Genealogieprogramms webtrees. Sie wollen Lust auf die Nutzung fortgeschrittener Konzepte in diesem vielseitigen Programm für die Familien- und Ahnenforschung machen. Mit der kostenlosen Open-Source Anwendung webtrees können Genealogien online bearbeitet und […]

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Beim nächsten Zoom-Meeting des Vereins für Computergenealogie (CompGen) am dritten Donnerstag im Monat, am 19. Februar 2026, sprechen mehrere Referenten über neue Funktionen des Genealogieprogramms webtrees. Sie wollen Lust auf die Nutzung fortgeschrittener Konzepte in diesem vielseitigen Programm für die Familien- und Ahnenforschung machen.

Mit der kostenlosen Open-Source Anwendung webtrees können Genealogien online bearbeitet und veröffentlicht werden. Es ist eine ideale Anwendung zur Zusammenarbeit mit Familienmitgliedern oder in einem Verein. Die Software läuft auf einem Webserver, daher bleibt die Kontrolle der Daten in der eigenen Hand. Bereits hier im Blog als auch im Zoom-Vortrag im Dezember 2022 wurde über die Grundlagen von webtrees berichtet: „Was ist Webtrees?“ (Aufzeichnung auf YouTube).

Themen des Vortrags

Die folgenden Themen werden präsentiert und vorgeführt:

  • Management von Erweiterungsmodulen
  • Integration des webtrees-Handbuchs in webtrees
  • Möglichkeiten zur Bearbeitung von Notizen und zur Darstellung von Verweisen
  • Ortsdatensätze und Einbindung von GOV (Vesta-Module)
  • Tagging zur Organisation des genealogischen Prozesses
  • Tagging von Personen auf Fotos
  • Sammelbehälter
  • Erweiterter Import/Export von GEDCOM
  • Kooperation GenOnline-CompGen
  • Archiv-Hierarchie zur Verwaltung von Quellen einem hierarchischen Archiv-Katalog und zum Generieren eines Findbuchs
  • KI und webtrees
    • API für genealogische Daten
    • MCP als KI-Schnittstelle

CompGen lädt zum Zoom-Meeting im Februar ein:

Thema: „Neue Funktionen in webtrees“

Referenten: Bernd Schwendinger, Peter Schulz, Markus Hemprich, Hermann Hartenthaler

Termin: Donnerstag, 19. Februar 2026, 20:00 Uhr (Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien)

Am Zoom-Meeting teilnehmen: https://us06web.zoom.us/j/83177452828?pwd=MgkqMV9HNXJ9wsJOFsl82piFwuoQ53.1

Meeting-ID: 831 7745 2828
Kenncode: 722858

Die Organisatoren und die Referenten freuen sich auf eure Teilnahme an der Online-Veranstaltung am 19. Februar 2026!

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Werkstattgespräch: Daten produzieren und Daten verkaufen https://www.compgen.de/2026/02/werkstattgespraech-daten-produzieren-und-daten-verkaufen/ Tue, 10 Feb 2026 20:00:00 +0000 https://www.compgen.de/?p=77631&preview=true&preview_id=77631 Im Werkstattgespräch am 19. Februar 2026 „Daten produzieren und Daten verkaufen: kommerzielle DNA-Analysen im Blick von Familienforschung und Datenschutz” geht es um die Produktion und den Verkauf von genealogischen und genetischen Daten. Timo Kracke, aktiv im Verein für Computergenealogie (CompGen) gibt Einblick in die Verwendung von DNA-Analysen in der Praxis der Familienforschung, und Thilo Weichert, […]

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Im Werkstattgespräch am 19. Februar 2026 „Daten produzieren und Daten verkaufen: kommerzielle DNA-Analysen im Blick von Familienforschung und Datenschutz” geht es um die Produktion und den Verkauf von genealogischen und genetischen Daten. Timo Kracke, aktiv im Verein für Computergenealogie (CompGen) gibt Einblick in die Verwendung von DNA-Analysen in der Praxis der Familienforschung, und Thilo Weichert, Jurist im Netzwerk Datenschutzexpertise erläutert die kritische Beobachtung der kommerziellen Angebote genetischer Analysen für die Genealogie.

Seit einigen Jahren sind kommerzielle genetische Tests für die Familienforschung verfügbar. In einem bürgerwissenschaftlichen Projekt erforschen die Universität Münster, der Verein für Computergenealogie und die Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung von 2025 bis 2027 die alltägliche Verwendung von genetischen Analysen in der Genealogie: Wer nutzt solche Testangebote? Mit welchen Erfahrungen ist das verbunden? Welche Kritik äußern Engagierte in den genealogischen Vereinen, und welche Bedenken bestehen seitens des Datenschutzes? Wie schätzen Fachleute der Genetik diese Angebote ein?

Unternehmen der Biotechbranche bieten DNA-Tests für die Familienforschung an und verknüpfen diese Daten mit denen der Genealogie. Aus Sicht der Familienforschung sind DNA-Analysen ein neuer Datentyp mit interessanten Erkenntnismöglichkeiten auch für genealogische Fragen – in Sachen Datenschutz gibt es hierbei Fragen zum Schutz sensibler genetischer Daten, die nicht im Rahmen unabhängig kontrollierter und gemeinwohlorientierter Forschung zirkulieren, sondern zwischen Privathaushalten, partizipativen Plattformen und Unternehmensdatenbanken.

Einladung zum Werkstattgespräch „Daten produzieren und Daten verkaufen: kommerzielle DNA-Analysen im Blick von Familienforschung und Datenschutz”

Sonderausstellung “Gene – Vielfalt des Lebens” im LWL-Museum Münster

Termin: Donnerstag, 19. Februar 2026, 19:00 bis 20:30 Uhr

Ort: Speaker’s Corner in der Ausstellung „Gene – Vielfalt des Lebens“ im LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Str. 285, 48161 Münster

Moderation: Prof. Dr. Elisabeth Timm, Lehrstuhl für Kulturanthropologie, Universität Münster.

Die Veranstaltung wird hybrid durchgeführt und kann auch online besucht werden: Hier der Link zum Zoom-Zugang. Meeting ID 690 4487 7460 / Kenncode 347 072

Die Veranstaltung ist für alle Interessierten offen, Fragen und Diskussionsbeiträge sind ausdrücklich erwünscht!

Citizen Science Projekt

Das Werkstattgespräch ist eine von mehreren Veranstaltungen des bürgerwissenschaftlichen Projekts „Erzählen Deine Gene Dir Deine Geschichte?! DNA-Tests als Waren und populäres Vergnügen“. Die Kooperationspartner im Zeitraum von 2025 bis 2027 sind das LWL-Museum für Naturkunde, Münster (Werkstattgespräche und Ergebnispräsentation); der Verein für Computergenealogie (CompGen), die Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung (WGGF) und das Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie der Universität Münster. Koordination: Prof. Dr. Elisabeth Timm, Lehrstuhl für Kulturanthropologie, Universität Münster. Dieser Kurzfilm stellt die Arbeit vor.

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Vor 160 Jahren wurden die Mendelsche Regeln publiziert https://www.compgen.de/2026/02/161-jahre-mendelsche-regeln/ Mon, 09 Feb 2026 12:00:00 +0000 https://www.compgen.de/?p=77106&preview=true&preview_id=77106 Die Vererbung von Merkmalen, die nur von einem Gen bestimmt werden, wurden erstmals von dem Augustinermönch Gregor Johann Mendel (* 20. Juli 1822 in Heinzendorf/Österreichisch-Schlesien, + 6. Januar 1884 in Brünn, Mähren) untersucht und beschrieben. Am 8. Februar 1865 berichtete er über seine Forschungsergebnisse im „Naturforschenden Verein“ in Brünn, den er 1862 selbst mitgegründet hatte. […]

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Die Vererbung von Merkmalen, die nur von einem Gen bestimmt werden, wurden erstmals von dem Augustinermönch Gregor Johann Mendel (* 20. Juli 1822 in Heinzendorf/Österreichisch-Schlesien, + 6. Januar 1884 in Brünn, Mähren) untersucht und beschrieben. Am 8. Februar 1865 berichtete er über seine Forschungsergebnisse im „Naturforschenden Verein“ in Brünn, den er 1862 selbst mitgegründet hatte. Ein Jahr später erschien seine heute berühmte 40-seitige Studie „Versuche über Pflanzen-Hybriden“. Damit legte Mendel einen Grundstein für die heutigen genealogischen DNA-Analysen in der Familien und Ahnenforschung.

Gregor Mendel als Abt (Hugo Iltis, CC BY 4.0 Wikimedia Commons)

Begründer der Genetik

Seine Begeisterung für die Natur und die systematische Herangehensweise bei seinen Pflanzenexperimenten zeichneten ihn aus. Er beobachtete über Jahre die Ergebnisse seiner Züchtungsversuche an ca. 28.000 Pflanzen, größtenteils an der Gartenerbse (Pisum sativum) und anderen Pflanzen. Er wertete die Daten statistisch aus und gewann daraus seine drei Mendelschen Regeln:

  1. Uniformitätsregel :
    Kreuzt man zwei reinerbige Eltern, die sich in nur einem Merkmal unterscheiden, sind alle Nachkommen genotypisch und phänotypisch gleich (uniform).
  2. Spaltungsregel: 
    Bei einer Kreuzung von mischerbigen Individuen, spalten sich die Nachkommen, sowohl im Genotyp als auch im Phänotyp auf — und zwar immer in bestimmten Zahlenverhältnissen. 
  3. Unabhängigkeitsregel: 
    Bei einer Kreuzung von Eltern, die sich in zwei Merkmalen (dihybrider Erbgang) unterscheiden, für die sie jeweils reinerbig sind, werden die jeweiligen Erbanlagen unabhängig voneinander an die Nachkommen vererbt.

Das Wort „Merkmal“ darf man heute durch „Gen“ ersetzen. Die Regeln sind immer noch – wenn auch eingeschränkt – gültig, sie funktionieren bei vielen Arten nicht, weil der Phänotyp (das äußere Erscheinungsbild) meist von mehreren Genen beeinflusst wird.

Grabplatte von Gregor Mendel in Brünn
Grabplatte von Gregor Mendel auf dem Zentralfriedhof in Brünn (Szojak CC BY 4.0 Wikipedia)

Der Augustinermönch Mendel und seine Genanalyse

Geboren als zweites Kind von fünf Geschwistern wuchs Johann Mendel in einer Kleinbauernfamilie auf. Er durfte als guter Schüler das Gymnasium in Troppau besuchen. Das Studium in Olmütz musste er aus finanziellen Gründen abbrechen. Er trat 1843 in den Augustinerorden (mit dem Ordensnamen Gregor) in Brünn ein und durfte dort und in Wien weiterstudieren. Nach seinen Untersuchungen an Erbsenpflanzen und Tätigkeiten als Aushilfslehrer für Physik und Naturkunde wurde er 1868 zum Abt des Stiftes St. Thomas in Brünn gewählt. Zum Forschen blieb nur noch wenig Zeit. Er widmete sich u.a. Wetterphänomenen wie den Wirbenstürmen. Er starb 1884 und wurde in der Augustinergruft auf dem Zentralfriedhof in Brünn beigesetzt. 

Wer mehr über Mendel hören möchte, der sei auf den empfehlenswerten Podcast „Erbsen und Mathematik – Gregor Mendel, Vater der Genetik“ vom 30.10.2025 auf Bayern 2 von Renate Ell verwiesen. Sie hat u.a. Silvia Eckert-Wagner, Autorin und Nachfahrin von Mendels Eltern, als Gast in der Sendung. Sie ist in der ARD-Mediathek nachzuhören, das Manuskript dazu kann hier nachgelesen werden. In der Mediathek gibt es übrigens weitere interessante Sendungen zu Gregor Mendel.

Anlässlich des 200. Jahrestages seines Geburtstags haben Forscher der Masaryk-Universität in Brünn die sterblichen Überreste aller fünf beigesetzten Personen aus der Augustiner-Gruft auf dem Zentralfriedhof in Brünn exhumiert und archäologisch, anthropologisch und genetisch untersucht. Gregor Mendel konnte anhand eines Haares aus einem seiner Bücher identifiziert werden. Die gesamte DNA wurde durch next-generation sequencing (NGS) untersucht. Es gab Hinweise auf genetische Varianten, die  mit Diabetes, Herzprobleme und Nierenerkrankungen in Verbindung stehen. Überraschend waren Hinweise, die auf Epilepsie und neurologische Probleme deuten. Die Ergebnisse wurden 2022 hier publiziert (Abstract).

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