hosttech https://www.hosttech.at Wed, 18 Mar 2026 09:07:57 +0000 de-AT hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 Restpostenserver: Gut für den Geldbeutel und für die Umwelt https://www.hosttech.at/blog/server/rootserver-schnappchen/ Wed, 18 Mar 2026 08:45:00 +0000 https://www.hosttech.de/blog/rootserver-schnappchen/ Heute ist internationaler Recycling Day und wir finden, auch Server-Hardware verdient eine zweite Chance! Denn auch für Rootserver gilt: Neuer ist nicht automatisch gleich besser. Bei unseren Restpostenservern findest du hochwertige Server-Hardware etwas älterer Generationen zu günstigen Preisen. Reinschauen lohnt sich!

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Am 18. März ist Internationaler Recycling Day. Ein guter Moment, um auch im IT-Bereich über Nachhaltigkeit nachzudenken – denn Server-Hardware landet oft früher in der Entsorgung als nötig. Dabei gilt auch hier: Neuer ist nicht automatisch besser.

Bei unseren Restpostenservern findest du hochwertige Hardware etwas älterer Generationen zu günstigen Preisen. Reinschauen lohnt sich!

Zweites Leben für ausgemusterte Hardware

Kunden kommen und Kunden gehen – so läuft das Geschäftsleben nun mal. Für die Hardware unserer dedizierten Rootserver bedeutet die Kündigung eines Kunden aber noch lange nicht das Ende. Denn was für den einen nicht mehr passt, kann für andere die perfekte Lösung sein.

Amir, unser Head of Datacenter Engineering, prüft deshalb die «ausgemusterte» Hardware in einem 24-Stunden-Testlauf auf Herz und Nieren. Besteht sie den Test, nimmt er den Server in unseren Restpostenserver-Shop auf. Hier findest du funktionale Hardware mit bis zu 50 % günstigeren Preisen gegenüber neuen Modellen – und verlängerst gleichzeitig den Nutzungszyklus der Geräte, statt sie vorzeitig zu entsorgen.

ausgemusterte Serverhardware wird getestet, bevor sie als Restpostenserver zu günstigen Konditionen angeboten wird
Amir, Head of Datacenter Engineering, testet die Serverhardware auf Herz und Nieren.

Wofür kann ich Restpostenserver einsetzen?

Ebenso überzeugend wie der Preis: Die Server-Hardware ist noch für fast alles einsetzbar. Festplatten, Betriebssystem und weitere Konfigurationen stellst du wie bei unseren anderen Rootserver-Angeboten selbst zusammen.

Nur in Sachen Speed sind die älteren Modelle natürlich verglichen mit den neusten Generationen nicht die Top-Performer. Bist du aber auf der Suche nach einer günstigen Backup-Maschine oder brauchst einen Test-Server, bei dem Geschwindigkeit nicht im Zentrum steht, bist du mit einem Restpostenserver bestens bedient. Und nebenbei tust du auch noch etwas Gutes für die Umwelt.

Also nichts wie los – Restpostenserver durchstöbern und deinen Schnäppchen-Rootserver finden!

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Phishing E-Mails: Gefälschter hosttech-Absender https://www.hosttech.at/blog/news/phishing/ https://www.hosttech.at/blog/news/phishing/#respond Mon, 16 Mar 2026 16:22:25 +0000 https://www.hosttech.at/?p=69585 Achtung: Zurzeit werden Phishing E-Mails mit gefälschtem hosttech-Absender versendet. Bitte komme keiner Forderung nach und lösche diese E-Mails.

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Zurzeit sind Phishing E-Mails mit gefälschtem hosttech-Absender in Umlauf. Darin wird vor einem möglichen Domain-Verlust gewarnt oder zu Online-Zahlung einer Rechnung oder Mahnung aufgefordert.

Wenn eine oder mehrere folgender Merkmale auffallen, ist Vorsicht geboten:

  • Der Inhalt passt nicht zu bisherigen E-Mails, welche von hosttech kamen
  • Die Nachricht kommt von einer Absender-Adresse, die nicht @hosttech.at oder @hosttech.eu enthält
  • Mit dem Betreff und der Nachricht wird Druck aufgebaut und zu schnellem Handeln innerhalb einer kurzen Frist aufgefordert
  • Links in der E-Mail, welche zum Login im Kundencenter auffordern, zeigen nicht auf die URL https://myhosttech.eu

Bitte lösche diese E-Mail, gib keine Daten von dir an und klicke auf keine Links. Die E-Mail stammt nicht von hosttech. Solltest du bereits deine Kreditkarten-Daten eingegeben haben, melde dich sofort bei deinem Kreditkarten-Anbieter und lasse die Karte sperren.

Solltest du einen Link angeklickt oder Zugangsdaten angegeben haben, dann passe bitte umgehend deine myhosttech Logindaten an und aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Eine Anleitung dafür findest du in untenstehendem Video sowie in unseren FAQ. Weitere Informationen zu Phishing E-Mails findest du auch in unserem FAQ-Beitrag.

Anleitung der Zwei-Faktor-Authentifizierung

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https://www.hosttech.at/blog/news/phishing/feed/ 0
SSL/TLS-Zertifikate werden kürzer: Was das für dich bedeutet https://www.hosttech.at/blog/security/ssl-zertifikate-kuerzere-laufzeiten/ Fri, 13 Mar 2026 12:29:52 +0000 https://www.hosttech.at/?p=79124 Was ist das CA/Browser Forum – und warum ist es so wichtig?

Hinter den Kulissen des verschlüsselten Internets arbeitet eine Industriegruppe, die wenig Aufmerksamkeit bekommt, aber enorme Wirkung hat: das CA/Browser Forum. Es vereint Zertifizierungsstellen (englisch: Certificate Authorities, kurz CAs) und Browserhersteller wie Apple, Google, Microsoft und Mozilla.

Gemeinsam definieren sie die sogenannten Baseline Requirements – Mindeststandards für öffentlich vertrauenswürdige TLS-Zertifikate.

Diese Regeln bestimmen unter anderem:

  • wie Zertifikate ausgestellt werden dürfen
  • wie Domains validiert werden
  • welche kryptografischen Verfahren verwendet werden
  • wie lange Zertifikate gültig sein dürfen

Da die großen Browserhersteller diese Regeln in ihre Root-Programme übernehmen, sind die Vorgaben des CA/Browser Forums de facto ein globaler Standard für das Web-PKI-Ökosystem. Was das Forum beschließt, gilt im Web.

Die wichtigste Änderung: Kürzere Laufzeiten für TLS-Zertifikate

Im Jahr 2025 verabschiedete das CA/Browser Forum den Beschluss Ballot SC-081v3. Das Ergebnis: Die maximale Laufzeit öffentlicher TLS-Zertifikate wird in mehreren Schritten stark verkürzt.

Heute sind Zertifikate maximal 398 Tage gültig – also knapp über ein Jahr. Das ändert sich nun stufenweise:

ZeitraumMaximale Zertifikatslaufzeit
Bis 14. März 2026398 Tage
Ab 15. März 2026200 Tage
Ab 15. März 2027100 Tage
Ab 15. März 202947 Tage

Das ist kein marginales Update – es ist ein fundamentaler Paradigmenwechsel dafür, wie Zertifikate künftig verwaltet werden müssen.

Warum werden SSL/TLS-Zertifikate kürzer?

Die Gründe für diese Entscheidung sind nachvollziehbar und haben sowohl sicherheitstechnische als auch architektonische Ursachen.

Begrenzung von Missbrauchsrisiken

Wird ein Zertifikat kompromittiert oder fehlerhaft ausgestellt, kann es so lange missbraucht werden, wie es gültig ist. Ein Zertifikat mit 47 Tagen Laufzeit bietet im Schadensfall also ein deutlich kleineres Zeitfenster als eines mit 398 Tagen. Das ist ein konkreter Sicherheitsgewinn.

Förderung von Automatisierung

Wer Zertifikate bisher einmal pro Jahr manuell erneuert hat, wird das bei Laufzeiten von unter zwei Monaten kaum noch stemmen können – schon gar nicht in größeren Umgebungen mit mehreren Domains. Das ist gewollt: Die Branche soll auf Automatisierung und modernes Zertifikatsmanagement umsteigen, etwa über Protokolle wie ACME (das auch Let’s Encrypt nutzt). Automatisierung reduziert menschliche Fehler und verhindert abgelaufene Zertifikate.

Schnellere Anpassung an neue Kryptografie

Kürzere Zertifikatslaufzeiten bedeuten, dass veraltete kryptografische Algorithmen schneller aus dem Verkehr gezogen werden können. Das ist vor allem mit Blick auf die Post-Quantum-Kryptografie relevant: Wenn Quantencomputer klassische Verschlüsselungsverfahren angreifbar machen, können neue Algorithmen über kürzere Zertifikatszyklen deutlich rascher eingeführt werden.

Wie ändern sich SSL-Zertifikate bei hosttech?

Aufgrund der neuen CA/Browser-Forum-Vorgaben passt auch hosttech die Handhabung von SSL-Zertifikaten an.

Ab dem 15. März 2026 gilt:

  • Alle neu ausgestellten SSL-Zertifikate haben eine maximale Laufzeit von 200 Tagen.
  • Die Abrechnung erfolgt weiterhin im Jahresrhythmus. Ein gelöstes Zertifikat umfasst dabei automatisch eine Erneuerung nach 200 Tagen – ohne zusätzliche Kosten.
  • Du erhältst rechtzeitig vor Ablauf deines Zertifikats eine E-Mail mit einem Erneuerungslink, über den du das Zertifikat unkompliziert verlängern kannst.

Kurz gesagt: Für dich als Kunde wird es etwas häufiger Erneuerungen geben – aber der Aufwand bleibt überschaubar, und die Kosten ändern sich nicht.

Was bedeutet das für manuell verwaltete Zertifikate?

Wenn du deine SSL-Zertifikate bisher manuell erneuert hast, solltest du dir jetzt überlegen, wie du diesen Prozess langfristig handhabst. Ab 2029 mit einer maximalen Laufzeit von 47 Tagen ist manuelle Erneuerung für viele Setups schlicht nicht mehr praktikabel. Wer mehrere Domains oder komplexere Infrastrukturen betreibt, sollte sich frühzeitig mit automatisierten Lösungen auseinandersetzen.

Fazit

Die Verkürzung der TLS-Zertifikatslaufzeiten ist kein bürokratischer Eingriff, sondern eine logische Konsequenz aus den Anforderungen an ein modernes, sicheres Web. Kürzere Laufzeiten reduzieren Risiken, beschleunigen die Einführung neuer Standards und machen Automatisierung zum neuen Normal. Als hosttech-Kunde bist du dabei gut aufgestellt: Die Abrechnung bleibt jährlich, du wirst rechtzeitig informiert und die Erneuerung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Wenn du wissen möchtest, welche SSL-Zertifikate für deine Website oder dein Unternehmen am besten geeignet sind, findest du alle Optionen auf der SSL-Zertifikate-Übersicht von hosttech.

FAQ zu SSL/TLS-Zertifikaten und den neuen Laufzeiten

Was ist ein SSL/TLS-Zertifikat?

Ein SSL/TLS-Zertifikat ist eine digitale Datei, die die Identität einer Website bestätigt und eine verschlüsselte Verbindung zwischen Browser und Server ermöglicht. Websites mit gültigem Zertifikat sind über HTTPS erreichbar. Ohne gültiges Zertifikat zeigen Browser Sicherheitswarnungen an.

Warum wird die maximale Laufzeit von TLS-Zertifikaten verkürzt?

Das CA/Browser Forum hat die Laufzeiten aus drei Hauptgründen reduziert: kürzere Missbrauchsfenster bei kompromittierten Zertifikaten, stärkere Förderung automatisierter Erneuerungsprozesse und schnellere Einführung neuer kryptografischer Standards. Die Entscheidung spiegelt die wachsenden Sicherheitsanforderungen an das moderne Web wider.

Ändert sich mein Preis, wenn mein Zertifikat jetzt häufiger erneuert wird?

Nein. hosttech rechnet SSL-Zertifikate weiterhin im Jahresrhythmus ab. Eine Erneuerung nach 200 Tagen (bzw. später nach kürzeren Laufzeiten) ist im Preis inbegriffen. Es entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Muss ich meine Zertifikate künftig häufiger erneuern?

Ja, ab dem 15. März 2026 werden Zertifikate nach spätestens 200 Tagen ablaufen. Du erhältst eine E-Mail mit einem Erneuerungslink, bevor das Zertifikat ausläuft. Automatisierungslösungen sind derzeit bei uns in Arbeit.

Was passiert, wenn mein SSL-Zertifikat abläuft, ohne dass ich es erneuere?

Abgelaufene Zertifikate führen dazu, dass Browser eine Sicherheitswarnung anzeigen und der Zugriff auf deine Website für Besucher blockiert oder stark eingeschränkt wird. Das schadet dem Vertrauen und kann sich negativ auf Rankings und Conversion-Raten auswirken. Rechtzeitige Erneuerung ist deshalb essenziell.

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GEO, AEO, LLMO & Co.: Diese neuen Begriffe prägen die Zukunft im Netz https://www.hosttech.at/blog/seo/geo-aeo-llmo-erklaert/ Thu, 05 Mar 2026 08:38:42 +0000 https://www.hosttech.at/?p=78956 Die Suche von gestern und heute

Früher ging es im Web vor allem darum, bei Suchmaschinen wie Google gut zu ranken – also auf den vorderen Plätzen der Ergebnisse zu erscheinen. In dieser klassischen Search Engine Optimization (SEO) standen Keywords, Linkaufbau und technische Optimierung im Mittelpunkt. Dieser Ansatz bleibt wichtig, doch er allein reicht heute nicht mehr aus.

Die digitale Suche hat sich gewandelt: Nutzer fordern nicht mehr nur Links zu möglichen Lösungsansätzen ein, sondern sie erwarten sofortige, direkte Antworten, oft vermittelt über KI-Assistenten, Voice Search oder eingebettete KI-Antwortboxen. Sichtbarkeit entsteht heute nicht nur über Klicks, sondern auch über Zitationen, Empfehlungen und KI-Antworten.

Klassisches SEO bleibt die Basis

Auch 2026 sind die Grundlagen von SEO weiterhin entscheidend. Schnelle Ladezeiten, strukturierte Inhalte, passende Meta-Daten, technische Performance und thematische Relevanz sind nach wie vor wesentliche Faktoren, damit Suchmaschinen deine Inhalte indexieren und bewerten.

Inhalte müssen verständlich und sauber aufgebaut sein, damit sowohl klassische Suchmaschinen als auch KI-Systeme sie erfassen können. Doch Suchmaschinen werden zunehmend durch KI ergänzt, nicht ersetzt. Google AI Overviews, ChatGPT, Perplexity oder Bing Copilot liefern direkt Antworten auf Suchanfragen, oft ohne Klick auf eine Website, was klassische Ranking-Metriken wie Klickrate und Seitenposition relativiert. Sichtbarkeit kann heute auch ohne Klick entstehen – etwa wenn ein KI-System deine Inhalte als vertrauenswürdige Antwortquelle zitiert.

Technische Optimierung: Das Fundament für deine Sichtbarkeit

Die technische Optimierung deiner Website bildet das stabile Fundament für jede erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung (SEO) – und gewinnt im Zeitalter von KI-Bots und generativen KI-Antworten noch weiter an Bedeutung. Denn nur wenn deine Inhalte technisch einwandfrei aufbereitet sind, können Suchmaschinen wie Google und moderne KI-Systeme sie zuverlässig crawlen, indexieren und in den Suchergebnissen oder KI-Antworten sichtbar machen.

Zu den wichtigsten Maßnahmen der technischen Optimierung zählen eine saubere Seitenstruktur, schnelle Ladezeiten, sichere Verbindungen (HTTPS), eine klare URL-Struktur und die fehlerfreie Darstellung auf allen Endgeräten. Doch im Kontext von KI-Bots und neuen Suchbegriffen kommt es zusätzlich darauf an, dass deine Inhalte maschinenlesbar und eindeutig strukturiert sind. Nur so können KI-Systeme relevante Informationen erkennen, extrahieren und als Antwort auf Suchanfragen nutzen.

Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Optimierung für Crawler: Durch eine durchdachte robots.txt, eine aktuelle XML-Sitemap und die Vermeidung technischer Barrieren stellst du sicher, dass alle wichtigen Seiten deiner Website von Suchmaschinen und KI-Bots gefunden werden. Auch die Einbindung von strukturierten Daten (Schema.org) hilft, Inhalte für KI-Antworten und Suchmaschinen besser verständlich zu machen.

Die technische Optimierung ist somit weit mehr als ein „Hygienefaktor“: Sie entscheidet darüber, ob deine Inhalte überhaupt die Chance haben, in den Antworten von KI-Systemen oder auf den vorderen Plätzen der Suchergebnisse zu erscheinen. Wer hier frühzeitig die richtigen Maßnahmen ergreift, legt den Grundstein für nachhaltige Sichtbarkeit, bessere Rankings und mehr Reichweite – sowohl in klassischen Suchmaschinen als auch in der Welt der KI-Antworten.

AEO – Answer Engine Optimization: für direkte Antworten

Answer Engine Optimization (AEO) beschreibt die Optimierung von Inhalten so, dass sie von KI-basierten Such- oder Antwortsystemen direkt als Antwort auf Fragen genutzt werden. Anders als klassische SEO, welche auf Rankings zielt, setzt AEO darauf, Fragen klar und präzise zu beantworten – etwa in Featured Snippets, Direktantworten oder Voice-Assistenten.

Dazu gehört:

  • Inhalte so zu strukturieren, dass konkrete Fragen schnell beantwortet werden
  • Natürliche Sprache und klare Aussagen zu verwenden
  • Strukturierte Daten und FAQ-Blöcke einzusetzen

So steigt die Chance, dass KI-Systeme deinen Inhalt nicht nur finden, sondern direkt anzeigen oder zitieren.

GEO – Generative Engine Optimization: sichtbar in KI-Antworten

Generative Engine Optimization (GEO) geht noch einen Schritt weiter. Im Rahmen einer umfassenden Website-Optimierung richtet sich GEO darauf aus, dass Inhalte nicht nur gut gefunden, sondern auch von KI-Suchsystemen verstanden, extrahiert und zitiert werden. Klassische SEO konzentriert sich auf Platzierungen in Suchlisten, GEO dagegen darauf, als vertrauenswürdige Quelle in generativen Antworten aufzutauchen. Das Ziel von GEO-Maßnahmen ist es, Inhalte verständlich und relevant für Menschen sowie Maschinen zu machen und die gezielte Platzierung der Marke zu unterstützen.

Dazu gehört:

  • Inhalte so aufzubauen, dass sie von KI-Systemen leicht interpretiert werden
  • Klare Struktur, E-E-A-T-Signale* und thematische Tiefe zu bieten
  • Technische Merkmale wie strukturierte Daten und semantisches Markup einzusetzen

GEO bedeutet nicht, dass klassische SEO obsolet wird. Vielmehr ergänzt es SEO um die Fähigkeit, Inhalte so darzustellen, dass KI sie bevorzugt nutzt und zitiert.

*E-E-A-T steht für Experience (Erfahrung), Expertise (Fachwissen), Authoritativeness (Autorität) und Trust (Vertrauen)

LLMO & AIO – weitere Begriffe im Blick

Neben AEO und GEO tauchen Begriffe wie LLMO (Large Language Model Optimization) oder AIO (AI Optimization) auf. Diese stehen für Optimierungsstrategien, die Inhalte speziell für große KI-Modelle oder KI-Plattformen anpassen, etwa durch:

  • Klare Entitäten (z. B. Personen, Orte, Fakten)
  • Maschinenlesbare Strukturen
  • Evidenzbasierte Inhalte, die KI-Modelle als verlässlich einstufen

Diese Ansätze überschneiden sich oft mit GEO und AEO, betonen aber speziell die Interaktion mit KI-Modellen selbst.

Was bedeutet das für deine Inhalte 2026?

Für dich als Betreiber einer Website oder eines Blogs heißt das konkret: Inhalte müssen für Menschen und für KI verständlich sein.

Das erreichst du, wenn du:

  • Fragen direkt beantwortest und nicht nur auf Keywords achtest. Hilfreich sind hierfür etwa FAQ-Abschnitte oder ein Lexikon mit Begriffserklärungen.
  • Inhalte klar strukturierst, mit Überschriften, FAQ-Blöcken und kurzen Antwortabschnitten. Achte insbesondere auf die korrekte Verwendung von semantischen HTML-Elementen.
  • Themen vollständig und tiefgehend behandelst, statt oberflächlich. Schreibe etwa nicht nur einen einzelnen Blogbeitrag zu einem Thema, sondern mache direkt eine Artikelserie daraus, um verschiedene Aspekte einer Thematik zu beleuchten.
  • E-E-A-T-Signale stärkst (Experience, Expertise, Authority, Trust). Positioniere dich als Autorität in deinem Fachgebiet. Hier kann auch gezielte PR-Arbeit unterstützen.

Fazit

Die digitalen Suchlandschaften 2026 sind geprägt von einer veränderten Erwartung: Nutzer wollen schnelle, verständliche Antworten, oft vermittelt durch KI-Systeme. Klassisches SEO bleibt wichtig, aber es reicht nicht mehr allein. Strategien wie AEO, GEO, LLMO und AIO ergänzen SEO und helfen, in einer Welt sichtbar zu bleiben, in der Antworten oft direkt geliefert und zitiert werden.

Wenn du deine Inhalte sowohl für Menschen als auch für KI-Antwortsysteme optimierst, sicherst du dir mehr Sichtbarkeit, mehr Reichweite und echte Relevanz.

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AMZ Racing: Dank Cloud-Computing zu Höchstleistungen https://www.hosttech.at/blog/cloud/amz-racing-cloud-computing/ Mon, 02 Mar 2026 09:50:44 +0000 https://www.hosttech.at/?p=78942 Jahr entwickeln Teams aus aller Welt einen eigenen Rennwagen – von der ersten Idee über Simulation und Software bis zum fahrfertigen Fahrzeug. Bewertet werden nicht nur Beschleunigung und Rundenzeiten, sondern auch Engineering-Qualität, Zuverlässigkeit und datengetriebene Entwicklung.

Mitten in diesem internationalen Spitzenfeld steht AMZ Racing, das Formula-Student-Team der ETH Zürich. Aktuell führt AMZ Racing die Weltrangliste an und hält seit 2023 den Weltrekord für die schnellste Beschleunigung von 0 auf 100 km/h mit einem Elektrofahrzeug – ein Beweis für konsequente Optimierung auf höchstem technischen Niveau. Höchstleistung entsteht hier nicht nur auf der Rennstrecke, sondern vor allem durch datengetriebene Entwicklung.

Seit mehreren Jahren unterstützt hosttech das Team mit Cloud-Computing-Ressourcen im virtual Datacenter. Wie AMZ Racing diese Infrastruktur nutzt – von Simulationen über containerisierte Workloads bis hin zu Monitoring und Analyse – zeigt eine dreiteilige Video-Serie. Darin gibt das Team Einblick in seine Arbeit und erklärt, wie Cloud-Technologie hilft, Fahrzeuge kontinuierlich weiterzuentwickeln und Performance messbar zu verbessern.

Weitere Informationen zu AMZ Racing und der Partnerschaft mit hosttech liest du auch im Gastbeitrag von Joël Scholl Cloud-Computing im Formula Student Team.

🎥 Teil 1: Vision, Teamarbeit und Partnerschaft

Alexander Hefele, CEO AMZ Racing, spricht über die Arbeit des Teams, den Anspruch an Performance und die Zusammenarbeit mit hosttech.

🎥 Teil 2: Cloud-native Entwicklung mit Kubernetes

Joël Scholl, Mitglied des Controls Teams, erklärt, wie AMZ Racing das virtual Datacenter nutzt – unter anderem mit Kubernetes – um Entwicklungs- und Simulationsprozesse flexibel und skalierbar abzubilden.

🎥 Teil 3: Monitoring und Analyse in der Cloud

Im dritten Teil zeigt Jakob Laage, COO AMZ Racing, wie das Team Monitoring- und Analyse-Tools in der Cloud einsetzt, um Fahrzeugdaten auszuwerten und Optimierungen kontinuierlich voranzutreiben.

Auf der Suche nach einer Cloud-Computing-Lösung?

Wenn du jetzt denkst, „So eine Cloud-Lösung wäre für mich genau das Richtige“, schau dir das virtual Datacenter von hosttech im Detail an. Bei Fragen oder für ein Angebot steht das Vertriebsteam gern zur Verfügung.

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DKIM aktivieren: So schützt du deine E-Mails vor Manipulation https://www.hosttech.at/blog/e-mail/dkim-aktivieren/ Thu, 26 Feb 2026 08:58:24 +0000 https://www.hosttech.at/?p=78931 Was ist DKIM?

DKIM steht für DomainKeys Identified Mail. Es handelt sich um ein Verfahren, bei dem ausgehende E-Mails mit einem digitalen Schlüssel signiert werden. Der empfangende Mailserver kann diese Signatur prüfen und so sicherstellen, dass die E-Mail wirklich von deiner Domain stammt und unterwegs nicht verändert wurde.

Ohne DKIM besteht die Gefahr, dass E-Mails gefälscht oder manipuliert werden. Angreifer könnten Nachrichten abfangen oder deine Domain für Spam missbrauchen. Mit DKIM wird diese Manipulation nahezu unmöglich, wodurch sowohl die Zustellbarkeit als auch die Sicherheit deiner E-Mails steigt.

Warum DKIM wichtig ist

Die Anforderungen an sichere E-Mail-Kommunikation steigen kontinuierlich. Unternehmen, Kunden und Mailprovider erwarten vertrauenswürdige E-Mails. Große Mailanbieter wie Google oder Microsoft bewerten eingehende Nachrichten anhand verschiedener Sicherheitsmechanismen. Fehlende oder fehlerhafte Authentifizierung wirkt sich negativ auf die Zustellbarkeit aus. DKIM ist daher ein grundlegender Baustein moderner E-Mail-Sicherheit.

Durch die Signatur der Nachrichten wird die Integrität deiner E-Mails sichergestellt, und Empfänger können sicher sein, dass sie unverfälschte Informationen erhalten. Für jede Domain – egal ob privat oder geschäftlich – ist die Aktivierung von DKIM eine strategische Entscheidung, um die Sicherheit zu erhöhen und das Vertrauen deiner Kommunikationspartner zu stärken.

Richtig implementiertes DKIM hilft, dass deine E-Mails nicht im Spam landen. Es arbeitet zusammen mit SPF und DMARC, um die Authentizität deiner Nachrichten sicherzustellen. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wichtige E-Mails ihre Empfänger zuverlässig erreichen.

Welche Vorteile bringt DKIM?

DKIM sorgt für klare Sicherheits- und Vertrauensvorteile:

  • Erhöhung der Zustellrate: E-Mails landen seltener im Spam-Ordner. Signierte E-Mails werden von Mailservern positiver bewertet, was die Wahrscheinlichkeit reduziert, im Spam-Ordner zu landen. Eine Garantie ist es zwar nicht, aber die Chancen steigen deutlich.
  • Schutz vor Phishing und Spoofing: Empfänger können sicher sein, dass die E-Mail von deiner Domain stammt. Angreifer können deine Domain nicht mehr ohne Weiteres für gefälschte E-Mails missbrauchen.
  • Verbesserung der Domain-Reputation: Zuverlässige Signaturen signalisieren Professionalität
  • Kombiniert mit SPF und DMARC entsteht eine robuste Sicherheitsstruktur für deine E-Mail-Kommunikation.

DKIM bei hosttech einrichten

Die Einrichtung von DKIM kann je nach Konfiguration variieren. Details zur Aktivierung und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du in unserem FAQ: Wie kann ich DKIM einrichten?

Wer den Ablauf Schritt für Schritt lieber sehen möchte, findet hier eine Video-Anleitung:

Fazit: DKIM ist ein Muss für sichere E-Mails

DKIM ist einfach einzurichten und ein wesentlicher Baustein, um die Integrität deiner E-Mail-Kommunikation zu gewährleisten. Die Aktivierung dauert nur wenige Minuten, der Nutzen ist jedoch langfristig und strategisch wichtig. Wer seine E-Mails ernst nimmt, sollte DKIM aktivieren – man verbesserst damit nicht nur die Zustellbarkeit der eigenen Nachrichten, sondern erhöht die Sicherheit und schützt seine Marke aktiv vor Missbrauch und stärkt das Vertrauen seiner Empfänger.

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Was ist der Unterschied zwischen POP3, IMAP und Exchange? https://www.hosttech.at/blog/e-mail/unterschied-pop3-imap-exchange/ Fri, 20 Feb 2026 14:06:27 +0000 https://www.hosttech.at/?p=78927 E-Mail ist nicht gleich E-Mail

Jeden Tag werden weltweit über 370 Milliarden E-Mails verschickt, doch die wenigsten Nutzer verstehen den fundamentalen Unterschied zwischen den Protokollen, die diese Kommunikation ermöglichen. Die Wahl des richtigen E-Mail-Protokolls kann entscheidend dafür sein, ob E-Mails problemlos auf mehreren Geräten synchronisieren können oder ob wichtige Nachrichten verloren gehen, wenn der Laptop kaputtgeht.

Doch wer sich mit E-Mail-Hosting, Webmail-Zugängen oder Mailprogrammen beschäftigt, stößt schnell auf technische Begriffe wie POP3, IMAP oder Exchange. Dabei handelt es sich nicht um Mailanbieter oder Apps, sondern um unterschiedliche Übertragungsprotokolle, mit denen E-Mails zwischen Server und Endgerät ausgetauscht werden.

Der gewählte E-Mail-Typ beeinflusst, wie du deine Mails abrufst, speicherst und synchronisierst  und wie flexibel du auf mehreren Geräten damit arbeiten kannst. Daher ist es wichtig, zu verstehen, was diese Protokolle unterscheidet, und welches sich für deinen konkreten Anwendungsfall am besten eignet.

POP3: der einfache Abruf für Einzelgeräte

POP3 gehört zu den ältesten Verfahren für den E-Mail-Abruf. Das Prinzip ist einfach: Das Mailprogramm verbindet sich mit dem Server, lädt neue Nachrichten herunter und speichert sie lokal auf dem Gerät. Standardmäßig werden die E-Mails danach vom Server entfernt.

Diese Methode stammt aus einer Zeit, in der man E-Mails meist an einem einzigen Computer abgerufen hat. Genau dafür ist POP3 auch heute noch gedacht.

Einsatz in der Praxis

POP3 eignet sich vor allem für einfache Szenarien. Wer seine Mails ausschließlich auf einem einzelnen PC oder Laptop liest und kaum zwischen Geräten wechselt, kann damit gut arbeiten.

Ein typisches Beispiel: Du nutzt einen Desktop-PC zu Hause und rufst deine Mails mit Outlook oder Thunderbird ab. Dank POP3 landen sie auf deinem PC, bleiben dort gespeichert und sind offline verfügbar – aber nicht mehr auf dem Server oder auf anderen Geräten sichtbar. Eine Synchronisation findet nicht statt.

Wann ist POP3 sinnvoll?

POP3 ist die passende Lösung für dich, wenn de:

  • deine Mails nur auf einem Gerät verwaltest
  • möglichst wenig Speicherplatz auf dem Server verbrauchen willst
  • eine einfache Lösung ohne Synchronisation suchst

IMAP: der flexible Standard für alle Geräte

Immer synchron und überall aktuell

IMAP (Internet Message Access Protocol) ist heute der gängige Standard, vor allem wenn du deine Mails auf mehreren Geräten gleichzeitig abrufen möchtest. Im Gegensatz zu POP3 werden die E-Mails nicht heruntergeladen und gelöscht, sondern auf dem Server gespeichert und nur im Mailprogramm angezeigt.

Das bedeutet: Alle Aktionen werden synchronisiert. Wird eine Mail gelesen, gelöscht oder in einen Ordner verschoben, geschieht das serverseitig. Dadurch sieht der Posteingang auf dem Smartphone genauso aus wie im Webmail oder im Mailprogramm am Computer.

Warum IMAP fast immer besser ist

IMAP bietet genau die Flexibilität, die viele Nutzer heutzutage erwarten. Egal ob Laptop, Smartphone oder Tablet, alle Geräte greifen auf denselben Datenbestand zu. Auch Ordnerstrukturen bleiben überall identisch.

Ein typisches Beispiel aus dem Alltag: Eine Rechnung wird unterwegs auf dem Smartphone gelesen und später am Büro-PC archiviert. Dank IMAP ist der aktuelle Stand jederzeit auf allen Geräten sichtbar.

Für wen ist IMAP geeignet?

IMAP ist ideal, wenn du:

  • mehrere Geräte gleichzeitig nutzt
  • flexibel auf deine Mails zugreifen willst, auch mobil
  • Wert auf Ordnung und Übersicht mit Ordnern legst

Exchange: E-Mail und Zusammenarbeit in einer Lösung

Exchange geht deutlich über den reinen E-Mail-Abruf hinaus. Es handelt sich um eine umfassende Serverlösung von Microsoft, die E-Mails, Kalender, Kontakte und Aufgaben zentral verwaltet. Besonders interessant ist es für Unternehmen und Teams.

Arbeiten im Team mit Exchange

Exchange funktioniert meist über einen eigenen Server oder über Hosting-Anbieter wie hosttech (in Kombination mit Microsoft 365). Nutzer:innen greifen über Outlook, Webmail oder Smartphone-Apps auf synchronisierte Postfächer und Kalender zu – oft sogar mit Push-Benachrichtigungen und vollständiger Integration ins Firmennetzwerk.

Ein Beispiel: Du buchst einen Termin im Firmenkalender über dein Handy, der Termin erscheint automatisch im Outlook-Kalender deiner Kolleg:innen – inklusive Raumreservierung und Teilnehmerliste.

Wann Exchange Sinn ergibt

  • Unternehmen und Agenturen, die gemeinsam arbeiten
  • Teams, die Kalender, Kontakte und Aufgaben zentral organisieren wollen
  • Professionelle Workflows mit hoher Datensicherheit und Ausfallschutz

Technischer Vergleich: POP3 vs. IMAP vs. Exchange

FeaturePOP3IMAPExchange
Speicherort der MailsLokalAuf dem ServerAuf dem Server / Cloud
Synchronisation❌✅✅
Zugriff auf mehrere Geräte❌✅✅
Kalender & Kontakte integriert❌❌✅
Offline-Nutzung✅EingeschränktEingeschränkt
Für Teams geeignet❌Eingeschränkt✅
Typische NutzungEinzelpersonStandard-UserUnternehmen & Profis

Was soll ich wählen?

Die richtige Wahl hängt stark davon ab, wie du arbeitest.

  • POP3 ist die richtige Wahl, wenn du einen simplen Mailzugang für ein Gerät brauchst und Speicherplatz auf dem Server sparen möchtest.
  • IMAP bietet dir Flexibilität und Sicherheit für den modernen Arbeitsalltag. Besonders, wenn du mobil arbeitest oder mehrere Endgeräte verwendest.
  • Exchange lohnt sich, wenn du in einem Team arbeitest, professionelle Anforderungen hast oder gemeinsame Kalender und Kontakte nutzen willst.

Viele Hosting-Anbieter, so auch hosttech, setzen heute standardmäßig auf IMAP. POP3 kannst du bei Bedarf ebenfalls nutzen, während Exchange meist als zusätzliche Lösung im Rahmen von Microsoft 365 angeboten wird.

Fazit: IMAP ist der neue Standard – Exchange die Profi-Option

POP3 hat historisch seine Berechtigung, ist aber für moderne Arbeitsweisen nur noch selten die beste Wahl. IMAP bietet den optimalen Mix aus Einfachheit, Sicherheit und Flexibilität. Wer darüber hinaus Kalender, Kontakte und Teamfunktionen zentral verwalten möchte, ist mit Exchange bestens bedient.

Die gute Nachricht: Bei hosttech stehen dir alle Optionen offen. Unsere E-Mail-Lösungen unterstützen POP3 und IMAP standardmäßig. Für professionelle Anforderungen bieten wir Exchange auf Basis von Microsoft 365, inklusive zuverlässigem Hosting.

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WordPress 6.9 Update: die wichtigsten Neuerungen https://www.hosttech.at/blog/wordpress/wordpress-6-9-update/ Thu, 12 Feb 2026 08:45:49 +0000 https://www.hosttech.at/?p=78901 Im Gegensatz zu manchen früheren Releases bringt WordPress 6.9 keine großen Design-Revolutionen. Stattdessen konzentriert sich das Core-Team auf Stabilität, Wartbarkeit und technische Weiterentwicklung. Das Ziel ist klar: WordPress soll auch in den kommenden Jahren performant, skalierbar und offen für neue Anforderungen bleiben.

Diese Ausrichtung macht das Update besonders relevant für professionelle Websites, Onlineshops und Unternehmensauftritte, bei denen Zuverlässigkeit wichtiger ist als sichtbare Spielereien.

Notiz-Funktion für Zusammenarbeit direkt im Block-Editor

Mit WordPress 6.9 wurde der Editor um eine praktische Notiz-Funktion ergänzt. Sie erlaubt es, Inhalte direkt im Backend zu kommentieren, ohne sie zu veröffentlichen oder externe Tools zu nutzen. Notizen eignen sich zum Beispiel für redaktionelle Hinweise, interne Abstimmungen oder Erinnerungen für spätere Anpassungen.
Für Teams und Agenturen bedeutet das kürzere Abstimmungswege und mehr Kontext direkt dort, wo Inhalte entstehen.

WordPress 6.9 mit integrierter Kommentar- und Feedback-Funktion im Editor für kollaboratives Arbeiten.

Neue Blöcke für strukturierte Inhalte

WordPress 6.9 erweitert den Editor um mehrere praktische Blöcke. Einige bestehende Blöcke wurden funktional erweitert, andere neu eingeführt oder flexibler gestaltet. Der Fokus liegt klar auf besserer Wiederverwendbarkeit, klareren Einstellungen und stabilerem Verhalten in komplexen Layouts. Besonders interessant sind der Akkordeon-Block für aufklappbare Inhalte und der Lesedauer-Block, der Leser*innen eine geschätzte Lesezeit anzeigt. Auch kleinere Verbesserungen wie automatische Textanpassungen innerhalb von Containern und die erweiterte Darstellung mathematischer Formeln machen das Arbeiten im Editor spürbar angenehmer.

WordPress 6.9 Editor mit Akkordeon-Block im Backend – neue Layout-Optionen und Block-Einstellungen im Überblick.

Schneller arbeiten im Backend

Die Command Palette ist nun nahezu überall im WordPress-Backend verfügbar. Mit einer Tastenkombination lassen sich Seiten, Einstellungen oder Inhalte direkt ansteuern. Das spart Zeit und macht die Administration gerade bei größeren Websites deutlich effizienter.

Außerdem wird der Admin-Bereich bald ein Redesign erhalten. Es wurden bereits erste Funktionen für ein moderneres und übersichtlicheres Dashboard technisch im Hintergrund integriert.

Abilities API als Blick in die Zukunft

Mit WordPress 6.9 hält eine neue technische Grundlage Einzug, die langfristig grosse Bedeutung haben dürfte: die sogenannte Abilities API. Sie schafft eine einheitliche Möglichkeit, Fähigkeiten und Aktionen innerhalb von WordPress zu definieren und zu steuern.

Kurz gesagt legt WordPress damit das Fundament für zukünftige Funktionen wie Automatisierungen, intelligente Workflows oder auch KI-gestützte Erweiterungen. Noch ist das vor allem für Entwickler relevant, doch die Richtung ist klar.

Barrierefreiheit und Stabilität

Neben Performance und Technik wurden auch zahlreiche Verbesserungen bei der Barrierefreiheit umgesetzt. Bedienelemente sind konsistenter, Kontraste klarer und die Nutzung mit assistiven Technologien zuverlässiger.

Dazu kommen viele Fehlerkorrekturen und Detailverbesserungen, die den täglichen Betrieb robuster machen. Insgesamt enthält WordPress 6.9 mehrere hundert kleinere Anpassungen, die für mehr Stabilität sorgen.

Update-Hinweise

WordPress 6.9 erschien am 2. Dezember und gilt als technisch ausgereiftes Major-Update – relevante Fehler sind wahrscheinlich schon behoben. Jedoch gilt wie bei jedem grösseren Update: vorher testen. In einzelnen Fällen kann es Inkompatibilitäten mit Themes oder Plugins geben. Ein Backup und ein kurzer Test in einer Staging-Umgebung sind daher empfehlenswert, bevor du das Update live einspielst.

Tipp: WordPress Hosting mit Auto-Updates

Bei unseren speziell auf die Performance von WordPress-Websites optimierten WordPress Hostings ist die Funktion Auto-Updates kostenlos verfügbar. Du kannst diese im WP Toolkit im Control Panel Plesk ganz einfach aktivieren und musst dich so nicht mehr um die WordPress-Updates kümmern. Ab dem WordPress Hosting Select ist zudem die Option Smart Updates verfügbar. Hierbei wird automatisch ein Klon deiner Website erstellt und das Update getestet.

Was genau der Unterschied zwischen automatischen Updates und Smart Updates ist, erklären wir im Detail in unserem FAQ «Was ist der Unterschied zwischen automatischen und Smart Updates?»

Fragen oder Probleme beim WordPress-Update? Wir sind für dich da!

Bist du unsicher, wie du deine Website aktualisieren sollst, oder hast du während des Updates ein Problem? Unser Support-Team steht dir gerne mit Rat und Tat zur Seite. Zudem findest du in unserer FAQ-Datenbank zahlreiche hilfreiche Anleitungen.

Fazit

WordPress 6.9 ist kein radikaler Umbruch, aber ein wichtiger. Es stärkt Performance, Stabilität und Zukunftsfähigkeit des Systems und schafft Raum für kommende Innovationen. Wer WordPress aktiv nutzt, sollte sich die neue Version ansehen und das Update gut vorbereitet durchführen.

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Umzug zu hosttech: So gelingt der Provider-Wechsel https://www.hosttech.at/blog/hosting/webhosting-provider-wechsel/ https://www.hosttech.at/blog/hosting/webhosting-provider-wechsel/#respond Thu, 29 Jan 2026 07:00:00 +0000 https://www.hosttech.de/?p=9152 Ein Provider-Wechsel bringt auch immer viel Arbeit mit sich. Alle Daten müssen vom alten Provider zum neuen umgezogen werden und am besten soll keine Downtime entstehen. Wie das klappt, erklären wir in diesem Beitrag.

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Immer wieder wird es zum Thema: Der Webhosting Provider-Wechsel. Die Gründe dafür können ganz unterschiedlich sein. Der aktuelle Provider ist zu teuer, hat zu viele Ausfälle oder bietet die Dienstleistung schlicht nicht mehr an. Aus welchem Grund auch immer ein Hosting-Wechsel ansteht, eines ist klar: Er soll möglichst reibungslos verlaufen. Wir erklären dir Schritt für Schritt, wie du vorgehen solltest, damit alles klappt.

Domain transferieren

Um alle weiteren Schritte zu vereinfachen, empfiehlt es sich, die Domain direkt zu uns zu transferieren. Keine Angst, dies hat keinen Einfluss auf die Website, die E-Mails und die Dateien. Nach dem Transfer wird alles wie gehabt weiterlaufen.

Für den Domaintransfer wird ein Auth-Code (auch Transfer-Code) des alten Providers benötigt.

Serveranforderungen prüfen

Zunächst solltest du überprüfen, ob beim Provider-Wechsel die Systemanforderungen der eingesetzten Software (WordPress, Joomla, Typo3, Drupal usw.) erfüllt sind. Achte dabei primär auf die PHP-Version und MySQL. Auch wenn dies meist kein Problem ist, schadet es nicht, es vor dem Provider-Wechsel abzuklären.

Das neue Webhosting einrichten

Für die spätere Migration der Daten ist es wichtig, dass du ein möglichst gleiches Umfeld auf dem neuen Server schaffst. So empfiehlt es sich, bereits jetzt alle Domains und E-Mail-Adressen im neuen Webhosting anzulegen. Keine Sorge, dies ändert noch nichts an der bestehenden Website. Sollte eine Domain auf dem Webhosting noch nicht ersichtlich sein, muss diese zunächst über das Kundencenter installiert werden.

Ein Backup der Website erstellen

Um die Daten auf den neuen Server zu transferieren, empfehlen wir, ein Backup zu machen. Dabei solltest du alle Daten von deinem Webspace per FTP auf den lokalen Computer herunterladen. Auch die Datenbanken müssen exportiert werden. Je nach Provider ist das Vorgehen etwas unterschiedlich. Hier fragst du im Zweifelsfall am besten bei deinem bisherigen Webhoster nach. Dieser Schritt ist besonders wichtig, da beim Domain-Umzug zu deinem neuen Webhosting sonst alle Daten deiner Webseite oder dein Online-Shop verloren gehen.

Die Daten auf den neuen Server migrieren

Die soeben erstellten Backups müssen jetzt auf den neuen Server des neuen Hosting-Anbieters gebracht werden. Dazu verbindest du dich per FTP mit dem neuen Server und das Spiel beginnt erneut in umgekehrter Reihenfolge. Die Daten werden komplett in das Verzeichnis der Website hochgeladen. Die Datenbanken kannst du bei hosttech ganz einfach über das Plesk Control Panel importieren.

Die neue Website testen

Dieser Schritt ist etwas knifflig, aber sehr empfehlenswert, wenn du deine Website garantiert ohne Unterbrechung migrieren willst.

Nicht-Profis können diesen Schritt überspringen.

Kurzer Theorieteil zum Verständnis: Das Domain Name System (DNS) verrät dem PC (oder auch Smartphone, Tablet oder anderes Gerät, das ans Internet angeschlossen ist), welche IP-Adresse hinter einer Webadresse steckt. Dem PC muss also nun die IP des neuen Servers ‘vorgegaukelt’ werden, damit die Website beim neuen Provider getestet werden kann. Je nach Betriebssystem ist das Vorgehen unterschiedlich.

Hosts unter Windows bearbeiten

Unter Windows kann man mithilfe der hosts-Datei eine neue IP für einen Host vergeben. Die Änderung ist nur lokal und wirkt sich nicht auf die Website im Internet aus.

  1. Den Editor (Notepad) als Administrator starten (per Rechtsklick)
  2. Folgende Datei öffnen: C:\Windows\System32\drivers\etc\hosts (die Datei hat keine Endung)
  3. Nun kannst du die IP des neuen Servers auf einer neuen Zeile eingeben und dahinter (nach einem Leerschlag oder Tabulator) die Domain der Website.
  4. Am besten trägst du die Domain einmal mit und einmal ohne ‘www.’ ein. Also insgesamt 2 Zeilen.
  5. Die hosts-Datei nun speichern. Falls das nicht klappt, wurde der Editor nicht als Administrator ausgeführt.

Hosts unter Mac OS X bearbeiten

Unter Mac wird die hosts-Datei am besten direkt über das Terminal bearbeitet. Die Änderungen wirken nur lokal und haben auf die Website im Internet keinen Einfluss.

  1. Programme – Dienstprogramme – Terminal starten
  2. Im Terminal sudo nano /etc/hosts eingeben
  3. Falls nötig, jetzt das Masterpasswort eingeben.
  4. Nun kannst du die IP des neuen Servers auf einer neuen Zeile eingeben und dahinter (nach einem Leerschlag oder Tabulator) die Domain der Website.
  5. Am besten trägst du die Domain einmal mit und einmal ohne ‘www.’ ein. Also insgesamt 2 Zeilen.
  6. Die hosts-Datei nun speichern (Ctrl + X). Falls es dann noch nicht klappt, hilft ein Neustart des Macs.

E-Mail-Postfächer beim Provider-Wechsel migrieren

Oft hat man E-Mails, welche man durch eine Migration nicht verlieren möchte. Gerade wichtige E-Mails von Kunden sollten vorab gesichert sein, wenn man den Webhosting Anbieter wechseln möchte. Der Umzug der E-Mail-Konten stellt in den meisten Fällen kein Problem dar, solange die nachfolgenden Schritte befolgt werden.

E-Mail-Migration mit Microsoft Outlook

  1. Falls nicht bereits zuvor geschehen, muss zunächst die E-Mail-Adresse auf dem neuen Webhosting erstellt werden (über das Plesk Control Panel).
  2. Falls noch nicht geschehen, wird nun das bestehende Konto (bisheriger Provider) eingerichtet. Hier hilft das Video unten weiter.
  3. Nun muss auch das neue Konto eingerichtet werden (Achtung: selbe E-Mail-Adresse, andere Zugangsdaten).
  4. Danach werden alle E-Mails markiert und vom alten Konto ins Neue verschoben. Falls Ordner existieren, müssen auch diese verschoben werden.

E-Mail-Migration mit Mozilla Thunderbird

  1. Falls nicht bereits zuvor geschehen, muss zunächst die E-Mail-Adresse auf dem neuen Webhosting erstellt werden (über das Plesk Control Panel).
  2. Falls noch nicht geschehen, wird nun das bestehende Konto (alter Provider) eingerichtet. Hier hilft das Video unten weiter.
  3. Nun muss auch das neue Konto eingerichtet werden (Achtung: selbe E-Mail-Adresse, andere Zugangsdaten).
  4. Danach werden alle E-Mails markiert und vom alten Konto ins Neue verschoben. Falls Ordner existieren, müssen auch diese verschoben werden.

E-Mail-Migration mit Apple Mail

  1. Falls nicht bereits zuvor geschehen, muss zunächst die E-Mail-Adresse auf dem neuen Webhosting erstellt werden (über das Plesk Control Panel).
  2. Falls noch nicht geschehen, wird nun das bestehende Konto (alter Provider) eingerichtet. Hier hilft das Video unten weiter.
  3. Nun muss auch das neue Konto eingerichtet werden (Achtung: selbe E-Mail-Adresse, andere Zugangsdaten).
  4. Danach werden alle E-Mails markiert und vom alten Konto ins neue verschoben. Falls Ordner existieren, müssen auch diese verschoben werden.

Achtung: Apple Mail erfordert zwingend eine SSL-Verschlüsselung zum Versenden von E-Mails.

Hosts-Einträge wieder löschen

Falls vor der Umstellung die Hosts-Datei bearbeitet wurde, müssen diese Zeilen nun wieder gelöscht werden (wie oben beschrieben). So wird gewährleistet, dass die IP-Adresse nicht mehr von der lokalen Einstellung überschrieben wird.

DNS-Records anpassen

Sobald alle Daten migriert sind, geht es darum, die DNS-Records (oder DNS-Einträge) im Domaincenter umzustellen. Falls bei der Domain noch Nameserver des alten Webhosting Anbieters verwendet werden, empfiehlt es sich, diese auf unsere umzustellen. Du kannst dazu die Schnellwahl der Nameserver verwenden.

Danach ist es wichtig, dass alle benötigten A-Records (normalerweise deinedomain.tld und www.deinedomain.tld) auf die IP des neuen Webhostings zeigen. Im Kundencenter geht das ganz einfach, indem der gewünschte Hosting-Server ausgewählt wird. Falls E-Mails über das Webhosting gesendet und empfangen werden sollen, muss der MX-Record zwingend auf einen Host zeigen, der bereits als A-Record erfasst ist. Wenn du unsere Nameserver gewählt hast, kannst du diesen Schritt überspringen.

Der Provider-Wechsel müsste nun erfolgreich abgeschlossen sein. Natürlich hilft unser Kundendienst und Support gerne weiter, wenn es Fragen oder Probleme gibt.

Nicht vergessen: Hosting beim alten Provider (Webhosting Anbieter) kündigen

Falls nicht bereits geschehen, solltest du den Hosting-Vertrag beim bisherigen Anbieter kündigen. So können doppelte Kosten und böse Überraschungen nach dem Provider-Wechsel verhindert werden.

Tipp: WordPress-Migration durch unsere Experten

Bist du unsicher, ob du alles korrekt hinbekommst bei Migration deiner WordPress-Website? Kein Problem, unsere Experten übernehmen dies gerne für dich. Nach einer ersten kostenlosen Analyse erhältst du eine Offerte für den Migrations-Auftrag. Bist du damit einverstanden, kannst du dich zurücklehnen, während unsere Profis deine Website auf den neuen Server migrieren.

Und natürlich steht dir unser Kundendienst- und Support-Team auch beim Umzug einer nicht mit WordPress erstellten Website gerne zur Seite.

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