Es lebe die Möglichkeit der klassen- und staatenlosen Weltgemeinschaft!

  • Gebrauchs-, Produktions- und Tauschwert

    Detroit Industrie Fresken, Diego Rivera 1932-1933

    Gebrauchs-, Produktions- und Tauschwert sind Kategorien der menschlichen Produktion. Sie werden von Menschen mit den Produkten produziert. Produkte besitzen nur als Ausdruck der menschlichen produktiven Tätigkeit Gebrauchs- und Produktionswert. Und nur in der Warenproduktion, also in konkreten, ganz bestimmten gesellschaftlichen Produktionsverhältnissen haben sie Tauschwert.

    I. Gebrauchs- und Produktionswert – allgemeine Kategorien der menschlichen Produktion

    Alle Produkte der menschlichen produktiven Tätigkeit besitzen unabhängig von den konkreten gesellschaftlichen Produktionsverhältnissen Gebrauchs- und Produktionswert. Letztere sind allgemeine Kategorien der menschlichen Produktion.

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  • 1. Klassen- und staatenlose Gesellschaften im möglichen weltrevolutionären Prozess


    Wir veröffentlichen das 1. Kapitel des VI. Teiles Die mögliche klassen- und staatenlose Weltgemeinschaft aus dem AST-Plattform „Die Möglichkeit der Weltrevolution“.

    Da das Proletariat in einem Land, einer Ländergruppe oder auf einem Kontinent bei einer extremen Zuspitzung des Klassenkampfes mit dessen revolutionären Selbstaufhebung unmöglich warten kann, bis ihre KollegInnen und Klassengeschwister weltweit so weit sind, wird die mögliche globale soziale Revolution notwendigerweise mit der gleichzeitigen Existenz von noch bestehenden kapitalistischen Staaten und sich bereits entfaltenden klassen- und staatenlosen Gesellschaften verbunden sein.

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  • Der US-Imperialismus und Venezuela

    US-Angriffe auf Militäranlage Fuerte Tiuna, Caracas 3 Januar 2026

    Das linksreaktionäre Regime in Venezuela

    Der US-Imperialismus enthauptete am 3. Januar 2026 durch die Entführung des venezolanischen Präsidenten Maduro und seiner Ehefrau dieses linksreaktionäre Regime und ließ dann deren Nachfolgerin Rodríguez nach der Melodie Washingtons tanzen. Diese US-Aggression hatte selbstverständlich eine Vorgeschichte, die wir uns zunächst anschauen wollen.

    Diese begann im Dezember 1998 mit der Wahl des politischen Linken Hugo Chávez zum Präsidenten Venezuelas. Das demokratische Chávez-Regime bestand bis zum Tode seiner regierenden Charaktermaske im Jahre 2013.

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  • 6. Die revolutionäre Selbstaufhebung des Weltproletariats

    Wir veröffentlichen das 6. Kapitel des V. Teiles Die mögliche Weltrevolution aus dem AST-Plattform „Die Möglichkeit der Weltrevolution“.

    In nichtrevolutionären Zeiten besteht das Weltproletariat als einheitlich handelndes Subjekt nur in Ansätzen. In Form der übernationalen Solidarität. Erst in der möglichen Weltrevolution kann es sich zu einer wirklichen Kampf- und Solidargemeinschaft herausbilden.

    Zahlenmäßig wächst das globale Proletariat mit der anhaltenden, sozialreaktionären und naturzerstörenden Kapitalisierung des Planeten. Dieses zahlenmäßige Wachstum erfolgt besonders in Asien, Lateinamerika und Afrika. In den einstigen Zentren des Kapitalismus – Europa, Nordamerika und Japan – nimmt die Bedeutung des Proletariats nicht ab, sondern setzt sich lediglich neu zusammen. Während die zahlenmäßige Größe der IndustriearbeiterInnen abnimmt, wächst das Dienstleistungsproletariat.

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  • 5. Die antipolitisch-sozialrevolutionäre Zerschlagung des Staates

    Wir veröffentlichen das 5. Kapitel des V. Teiles Die mögliche Weltrevolution aus dem AST-Plattform „Die Möglichkeit der Weltrevolution“.

    Das sich selbst revolutionär aufhebende Proletariat muss antipolitisch den Staat zerschlagen. Dies kann es nur, wenn es sich innerhalb eines revolutionären Prozesses mehrheitlich zu einem glasklaren antipolitischen Bewusstsein hin gekämpft und alle sozialreformistischen Halbheiten gegenüber dem Staat – wozu auch der Linkskommunismus gehört (siehe Kapitel III.5) – überwunden hat. Nur ein konsequent antipolitischer Kommunismus kann die revolutionäre Zerschlagung des Staates geistig vorbereiten.

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  • Die aktuelle Protestbewegung im Iran

    Demonstranten in der iranischen Hauptstadt Teheran. © By Fars Media Corporation

    Ende 2025 entwickelte sich im Iran eine soziale Protestbewegung gegen die zunehmende Inflation. Die sich Anfang 2026 noch radikalisierte. Wir wollen in diesem Text diese Bewegung beschreiben. Um den sozialen Protest in diesem Land besser verstehen zu können, ist es wichtig, den sozialen und politischen Zusammenhang, in dem er sich entfaltet, näher darzustellen.

    Das iranische Mullah-Regime, die Freiheit und das Proletariat

    Der aktuelle soziale Protest entfaltet sich gegen ein islamistisches Regime, welches seit 1979 besteht. Dessen Vorgänger, das Schah-Regime wurde durch eine soziale Protestbewegung gestürzt. Die IslamistInnen instrumentalisierten die damalige Protestbewegung gegen den Schah, um ihr eigenes politisches Regime zu errichten (siehe das Kapitel Politische Instrumentalisierung der iranischen Protestbewegung).

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  • 4. Die revolutionäre Aufhebung der Warenproduktion

    Wir veröffentlichen das 4. Kapitel des V. Teiles Die mögliche Weltrevolution aus dem AST-Plattform „Die Möglichkeit der Weltrevolution“.

    Die revolutionäre Überwindung der Warenproduktion, die antipolitische Zerschlagung des Staates und die Selbstaufhebung des Proletariats als ökonomisch ausgebeuteter und politisch verwalteter Klasse bilden die drei untrennbaren Seiten eines notwendig einheitlichen Prozesses. Da kann es kein vorher oder nachher, sondern nur eine Gleichzeitigkeit geben. Die Warenproduktion kann nur von innen, durch die revolutionäre Selbstaufhebung des Proletariats überwunden werden. Der Staat ist der politische Gewaltapparat der Warenproduktion, er lebt von ihr durch dessen Besteuerung, reguliert sie durch seine Gesetze und beschützt sie sowie ihre Eigentumsformen. Die revolutionäre Aufhebung der Warenproduktion ist unmöglich durch die antipolitische Zerschlagung des Staates. Wenn wir hier bei der Darstellung des möglichen sozialrevolutionären Prozesses dennoch dessen drei untrennbare Seiten in drei unterschiedliche Kapitel zergliedern, dann nur um die verschiedenen Aspekte der sozialen Revolution zu betonen.

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  • Imperialistischer Territorialstreit im Südchinesischen und Ostchinesischen Meer

    I. Südchinesisches Meer

    1. Geschichtliches zu den imperialistischen Konflikten im Südchinesischen Meer

    Seit geschichtlicher Zeit ist das Südchinesische Meer eines der wichtigsten Handelsrouten in Südostasien. Fischgründe und Schifffahrtswege wurden von allen Anrainern genutzt. Die Inseln im Südchinesischen Meer waren nur teilweise bewohnt. Sie dienten den Fischern als Anlandemöglichkeiten.

    Ein wichtiger imperialistischer Akteur im Südchinesischen Meer stellte Japan dar. Der japanische Imperialismus expandierte seit Anfang des 20. Jahrhunderts in diesem Territorium. In diesem hatten die europäischen Kolonialmächte, unter ihnen Großbritannien, Frankreich und die Niederlande, ihre Einflusssphären bereits abgegrenzt. China war zu diesem Zeitpunkt als Halbkolonie ein Objekt des Imperialismus, aber noch kein imperialistisches Subjekt. Ab 1931 griff Japan China an, ab 1937 führten die zwei Staaten einen offenen Krieg gegeneinander. Der japanische Imperialismus besetzte 1939 Hainan und 1940 die französische Kolonie Indochina. 1941 entfaltete sich das imperialistische Gemetzel zwischen den USA und Japan. Der letztgenannte Staat besetzte im Zweiten Weltkrieg unter anderem Malaysia, die Philippinen und Niederländisch-Indien. Jedoch wurde der japanische Imperialismus 1945 besiegt. Die europäischen Imperialismen kehrten für eine kurze Zeit in das Südchinesische Meer als Kolonialmächte zurück. Neuer Platzhirsch im Südchinesischen Meer wurden durch den Zweiten Weltkrieg die USA.

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  • Zum Schulstreik gegen die drohende Wehrpflicht vom 5. Dezember 2025

    Demonstration gegen die Wehrpflicht in Berlin, 05.Dezember 2025

    Die Aussetzung der Wehrpflicht im Jahre 2011

    Der Schulstreik am 5. Dezember richtete sich gegen die schleichende Wiedereinführung der Wehrpflicht. Diese wurde im Jahre 2011 ausgesetzt. Wie war die damalige geopolitische Situation? Die BRD war der europäische Siegerstaat des ersten Kalten Krieges (1947-1991) zwischen Privat- und Staatskapitalismus. Sie befeuerte die Todeskrise des ostdeutschen Staatskapitalismus 1989 und annektierte das ehemalige Gebiet der DDR friedlich am 3. Oktober 1990. Ein gewaltiger Sieg des bundesdeutschen Imperialismus.

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  • Veröffentlichung der anarchistischen Antwort

    Wir veröffentlichen hier die „Antwort auf die „Petition“ der kriegsbefürwortenden Linken“ von einigen Anarchistinnen und Anarchisten aus Mitteleuropa, Osteuropa und dem Balkan. 

    Antwort auf die „Petition” der kriegsbefürwortenden Linken

    Im Internet wurde eine Erklärung zur Unterstützung von Solidaritätskollektiven und ABC-Belarus veröffentlicht https://www.solidaritycollectives.org/en/on-silencing-voices-from-eastern-europe-at-anarchist-events-in-eu/, die von einer Reihe von Gruppen und Individuen unterschrieben wurde. Wir veröffentlichen unsere Antwort, die aber kein Dialog mit diesen offenen und verdeckten Unterstützern des Militarismus ist. Wir wollen einfach unsere Analyse öffentlich teilen und die Verbindung zwischen Menschen mit einer antimilitaristischen und revolutionär-defätistischen Perspektive stärken.

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