Es lebe die Möglichkeit der klassen- und staatenlosen Weltgemeinschaft!

  • Erklärung der AST

    In den diplomatisch-politischen, wirtschaftlichen, ideologisch-propagandistischen und militärisch-kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Nationen und Nationalismen dürfen SozialrevolutionärInnen keine Seite unterstützen, sondern müssen alle Seiten kompromisslos bekämpfen. Dies gilt selbstverständlich auch für das Gemetzel in der Ukraine. Dieses ist auch ein Stellvertreterkrieg zwischen EU/NATO und Russland.

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  • 3. Die Herausbildung einer revolutionären Klassenkampforganisation

    Wir veröffentlichen das 3. Kapitel des V .Teiles Die mögliche Weltrevolution aus dem AST-Plattform „Die Möglichkeit der Weltrevolution“.

    Wie wir im Kapitel V.2 geschrieben haben, sind die zwei wesentlichen Bedingungen einer siegreichen sozialen Revolution ein glasklares revolutionäres Bewusstsein der Mehrheit des Proletariats und die Herausbildung einer revolutionären Klassenkampforganisation. Beide bedingen sich einander, sind nicht unabhängig voneinander möglich. Sie entwickeln sich möglicherweise im und mit dem möglichen Prozess der Weltrevolution. Diese kann nur relativ spontan und instinktiv beginnen, aber nur hochbewusst und -organisiert siegen.

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  • Nordkoreas Atomwaffenprogramm

    Teststart der Interkontinentalrakete Hwasong-17, 24. März 2022 © EPA-EFE/KCNA

    Korea, welches davor eine japanische Kolonie war, wurde im Verlauf des Zweiten Weltkrieges und des ersten Kalten Krieges geteilt. Die beiden Verbündeten des Zweiten Weltkrieges (1935-1945), der US-amerikanische und der sowjetische Imperialismus teilten Korea. Während sich Südkorea unter dem Einfluss Washingtons im ersten Kalten Krieg (1947-1991) zum Teil des Westblockes entwickelte, war Nordkorea Bestandteil des von Moskau dominierten Ostblockes. Der Koreakrieg (1950-1953) war dann auch der erste heiße Konflikt des ersten Kalten Krieges. SozialrevolutionärInnen mussten beiden Seiten des Gemetzels bekämpfen.

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  • Imperialistischer Konflikt um Taiwan

    Die chinesische Marine führt Übungen rund um Taiwan durch.

    Ein wichtiges Subjekt und Objekt des Kalten Krieges zwischen den USA und China stellt die Insel Taiwan dar. Nachdem die Kuomintang, die bis dahin mehr oder weniger China beherrschte, 1949 den BürgerInnenkrieg gegen die „Kommunistische“ Partei Chinas verloren hatte, zog sie sie sich auf Taiwan zurück. In den 1950er und 1960er Jahren war Taiwan von der internationalen Gemeinschaft der Nationalstaaten, der UNO, als Vertreter von ganz China – als „Republik China“ – voll diplomatisch anerkannt. Als solcher besaß Taiwan auch einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat der UNO. Dies änderte sich in den frühen 1970er Jahren, als der US-Imperialismus diplomatische Beziehungen zu Peking aufzubauen begann. Washington wollte den Kampf zwischen sowjetischen und chinesischen Imperialismus für sich nutzen. So beschloss am 25. Oktober 1971 die Generalversammlung der UNO nicht mehr Taiwan, sondern das maoistische Regime in Peking als rechtmäßige Vertreterin für ganz China anzuerkennen. Auch der westliche Imperialismus musste sich verpflichten, im Gegenzug für diplomatische Beziehungen zu Peking die offiziellen Beziehungen zu Taiwan zu beenden. Dies ist die Basis der sogenannten Ein-China-Politik.

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  • Verdi-Bonzen als Hilfsbullen

    Warnstreik von Bankangestellten in Hannover. Foto: Christophe Gateau/dpa

    Gewerkschaften als reproduktive Klassenkampforganisationen und integrierte Ordnungsfaktoren

    Im frühen Industriekapitalismus waren Arbeitsniederlegungen absolut illegal, sie galten als Verletzungen des Arbeitsvertrages. Gewerkschaften wurden total diskriminiert. Doch die Politbourgeoisie (hohe und regierende BerufspolitikerInnen und die Spitzen der militärischen und zivilen Staatsapparate) lernte in einem sozialen Lernprozess, dass in der kapitalistischen Klassengesellschaft den Lohnabhängigen nicht erfolgreich der Kampf für höhere Löhne und kürzere Arbeitszeiten absolut zu verbieten ist.

    Und in der Tat: Das demokratische Streikrecht, das durch staatliche Gesetze regulierte Tarifvertragssystem und die in die Nationalkapitale sowie viele Einzelkapitale integrierten Gewerkschaften sind eine effektive Waffe gegen den proletarischen Klassenkampf.

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  • Gegen Kapital, Politik und Nation

    Unsere neue Broschüre „Gegen Kapital, Politik und Nation Vorträge, Flugblätter und Schriften der AST (2024/2025)“ (ca. 137 Seiten) von Antipolitisch-Sozialrevolutionäre Tendenz ist da. Die Broschüre könnt Ihr hier für 5-€ (inkl. Porto) über Onlinemarktplatz für Bücher booklooker.de oder direkt bei uns auch als E-Book bestellen

    Inhalt

    Einleitung

    Für eine revolutionäre Antikriegsposition

    Für die globale Vernetzung von revolutionären AnarchistInnen und antileninistischen KommunistInnen!

    Die revolutionäre Selbstaufhebung des Proletariats

    Der deutsche Nationalpazifismus und seine kriegerischen KritikerInnen

    Gegen Antijudaismus und Zionismus!

    Die konsequente Kritik des Anarchosyndikalismus und des Parteimarxismus ist eine absolute Notwendigkeit

    Prozionistische und propalästinensische Gewerkschaften spalten das Weltproletariat

    Keine Stimme für die Demokratie!

    Die IG Metall bei VW

    Auf wessen Seite steht die IG Metall?

    Der deutsche Imperialismus

    Der DGB, Die Linke und das BSW: Subjekte des deutschen Imperialismus

    Öcalans Kapitulation

    Vertiefende Ergänzung zu unserem Text Für die globale Vernetzung von revolutionären AnarchistInnen und antileninistischen KommunistInnen!

    Kurdische LinksnationalistInnen und „InternationalistInnen“

    Proletarischer Klassenkampf gegen den deutschen Imperialismus

    Der US-Imperialismus und der Panamakanal

    Ungarn: Rechtskonservativer Chauvinismus und liberaler Regenbogenimperialismus

    Unsere Differenzen mit Tridni Valka

    Die internationale Staatengemeinschaft gegen MigrantInnen aus Afghanistan

    Die innergewerkschaftliche Opposition gegen den deutschen Imperialismus

    UNO und Völkerrecht sind Teil des kapitalistischen Großmassakers!

    Einleitung

    Wir, die AST, veröffentlichen hier unsere Vorträge, Flugblätter und Schriften von 2024/2025. Mögen sie ihren Beitrag zur Radikalisierung leisten. Wir wissen jedoch, dass die Hauptquelle auch der geistigen Radikalisierung die praktische Verschärfung des proletarischen Klassenkampfes ist.

  • 2. Objektive und subjektive Bedingungen einer siegreichen Weltrevolution

    Wir veröffentlichen das 2. Kapitel des V .Teiles Die mögliche Weltrevolution aus dem AST-Plattform „Die Möglichkeit der Weltrevolution“.

    Sozialrevolutionäre streben die Weltrevolution als die Überwindung der Warenproduktion und die antipolitische Zerschlagung der Nationalstaaten an. Doch diese Minderheit kann sich in nichtrevolutionären Zeiten nur praktisch-geistig auf diese Möglichkeit der Weltrevolution vorbereiten. Dies stellen die sozialreformistischen IdeologInnen verzerrend als passives Warten auf die Weltrevolution dar. Darin steckt nur das Kernchen Wahrheit, dass die SozialrevolutionärInnen nicht künstlich eine Weltrevolution auslösen können. Diese kann sich nur aus revolutionären Situationen entwickeln (siehe Kapitel V.1). Doch eine revolutionäre Situation ist noch lange keine siegreiche Revolution. Es gibt objektive und subjektive Bedingungen für deren Sieg.

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  • Der kapitalistische Frieden ist die Quelle des imperialistischen Krieges!

    Zerbombte Gebäude in Borodjanka Ukraina, 04. April 2022

    Frieden kann im Weltkapitalismus nur räumlich und zeitlich begrenzter Zwischenkrieg sein. So etwas wie „Weltfrieden“ kann es im Kapitalismus nicht geben. Irgendwo knallt es immer. Im Frieden bereiten sich die Staaten durch militärische Aufrüstung auf den Krieg vor. Und im Krieg wird militärisch für die Bedingungen des nächsten Friedens gekämpft. Im kapitalistischen Frieden werden die ProletarierInnen ausgebeutet – sie produzieren für Kapital und Staat mehr Geld, als sie in Form des Lohnes selbst kosten. Und im Krieg sollen sie für „ihre“ kapitalistischen Ausbeuterstaaten töten und sterben. Der kapitalistische Frieden ist keine Alternative zum imperialistischen Krieg, sondern dessen Quelle.

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  • UNO und Völkerrecht sind Teil des kapitalistischen Großmassakers!

    Blauhelme der UNO © DP

    Viele PazifistInnen haben Illusionen in das Völkerrecht und die UNO. Doch die UNO ist nur der internationale Zusammenschlusses jener Nationen, die untereinander ihre Konkurrenz auch militärisch austragen. Das Völkerrecht ist das zwischenstaatliche Recht der Nationen, was sie real nicht am Kriegführen hindert.

    Völkerrecht und UNO sind Produkte des Weltkapitalismus

    Das innerstaatliche Recht beruht auf dem jeweiligen staatlichen Gewaltmonopol, um dieses Recht auch durchzusetzen. Das Völkerrecht verfügt als zwischenstaatliches Recht über ein solches Gewaltmonopol nicht. Da müsste das Völkerrecht schon überstaatliches Recht als Ausdruck einer Weltregierung sein. Eine solche ist aber aufgrund der globalen Konkurrenz zwischen den Staaten unmöglich. Und wenn eine solche Weltregierung möglich wäre, könnte sie nur kapitalistisch sein, wäre also selbstverständlich sozialreaktionär. Wir antipolitischen SozialrevolutionärInnen kämpfen für eine klassen- und staatenlose Weltgemeinschaft.

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  • Die innergewerkschaftliche Opposition gegen den deutschen Imperialismus

    Der 1. Mai 2024 in Berlin

    Am 1. Mai 2024 spielte sich der DGB während der Demo in Berlin gegenüber der eigenen Basis und dem klassenkämpferischen Proletariat als ein Zivilbulle auf. Kristian Stemmler schrieb darüber in der linksreaktionären jungen Welt: „Der diesjährige 1. Mai (2024) hat deutlich gemacht, dass die Debatten um die Rolle der Gewerkschaften in den sich zuspitzenden politischen und sozialen Auseinandersetzungen an Schärfe zunehmen. Insbesondere bei der traditionellen Demonstration des DGB in Berlin kam es am Mittwoch (1. Mai 2024) durchweg zu Konflikten am Rande des Blocks linker Gewerkschafter und linker Organisationen, weil Gewerkschaftsfunktionäre und Ordner, zum Teil in Zusammenarbeit mit der Polizei, politische Äußerungen vor allem zum Gazakrieg zu unterbinden versuchten. Nach jW-Informationen wurden mehrere Demonstranten durch Ordner und Funktionäre von der Demo verwiesen. Es gab auch Versuche, den gesamten Block von der Demo auszuschließen. Teilnehmer berichteten von einzelnen Ingewahrsamnahmen durch die Polizei. Auf Entpolitisierung bedachte Ordner sollen Teilnehmer immer wieder darauf hingewiesen haben, dass es bei der Demonstration allein um Tarifauseinandersetzungen und Arbeitskämpfe gehen soll.“ (Kristian Stemmler, Konsequente Entpolitisierung, in: junge Welt vom 2. Mai 2024, S. 4.)

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